Diese Risiken bedrohen Ihre Baufinanzierung
Zu Beginn der Woche hatte ich in einem Blogbeitrag aufgezeigt, welch große Verantwortung man mit der Aufnahme eines Immobiliendarlehens eingeht: Die meisten Darlehensnehmer benötigen mehr als 25 Jahre, um die zumeist relativ großen Darlehensbeträge zurückzahlen zu können – während dieser Zeit dürfen keine größeren finanziellen Probleme auftreten, weil sonst die Gefahr besteht, die Darlehensraten nicht mehr aufgebracht werden können und man womöglich sein gesamtes Hab und Gut verliert. Was die einzelnen Risiken betrifft, die eine Finanzierung gefährden können, so existieren gleich mehrere. Diese Risiken werden nachfolgend vorgestellt.
Risiko 1: Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit zählt zu den größten Risiken überhaupt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist vergleichsweise hoch. Selbst Besserverdiener, die über eine erstklassige Ausbildung verfügen, kann es heutzutage treffen. Die Folgen einer Arbeitslosigkeit sind nicht zu unterschätzen: Bereits ein kurzfristiger Ausfall oder eine Verringerung des Einkommens kann dazu führen, dass Darlehensraten nicht mehr geleistet werden können und die Bank mit Sanktionen droht.
Risiko 2: Arbeitsunfähigkeit
Die Arbeitsunfähigkeit tritt zwar bei weitem nicht so häufig ein wie es bei der Arbeitslosigkeit der Fall ist. Doch wenn sie eintritt, sind die Folgen umso schlimmer: Wer nicht vorgesorgt hat, befindet sich in der Regel nicht mehr in der Lage, die Darlehensraten aufbringen zu können – die Immobilie gilt in der Regel als verloren und zudem droht auch noch ein hoher Schuldenberg.
Risiko 3: Todesfall
Der Tod des Hauptverdieners kann die Hinterbliebenen in große finanzielle Schwierigkeiten stürzen. Häufig erzielen die restlichen Familienmitglieder kein ausreichend großes Einkommen, um die Darlehensraten weiterhin aufbringen zu können – auch hier droht ein Verlust der Immobilie. Aufgrund der Verbindlichkeiten, die gegenüber den Banken bestehen, müssen die Hinterbliebenen das Erbe oftmals ausschlagen.
