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Dienstag, September 29, 2009

Todesfallrisiko bei der Baufinanzierung absichern

Das sogenannte Todesfallrisiko wird von den meisten Immobilienkäufern und Bauherrn vollkommen unterschätzt – häufig wird es sogar vollständig ausgeblendet. Verwunderlich ist das nicht, schließlich geht niemand davon aus, dass er in naher Zukunft versterben wird – zumindest möchte sich das niemand vorstellen.

Allerdings handelt es sich beim Todesfall um ein Risiko, das äußerst real ist und deshalb auf gar keinen Fall unterschätzt werden darf. Gerade wenn man Familie hat, ist es umso wichtiger, diese entsprechend abzusichern. Sofern ein Versicherungsschutz fehlt, könnte dies im Todesfall sehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Insbesondere wenn der Hauptverdiener der Familie verstirbt, können die Folgen für die Hinterbliebenen sehr bedrohlich werden.

Logischerweise kommt es immer auf den Einzelfall an. In der heutigen Zeit verfügen zumeist beide Familienköpfe über ein Einkommen. Allerdings sichert dies noch lange nicht die Finanzierung: Oftmals reicht ein Einkommen schlichtweg nicht aus, um die Familie ernähren und die Darlehensraten weiterhin leisten zu können. Schnell kann es zu größeren Schwierigkeiten mit der Bank kommen, die möglicherweise mit einer Zwangsversteigerung und so mit dem Verlust der Immobilie enden. Nicht selten hat dies zur Folge, dass die Hinterbliebenen mit leeren Händen dastehen, weil sie die Immobilie nicht halten konnten.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte der Hauptverdiener eine Lebensversicherung abschließen. Dabei reicht es aus, sich für eine Risikolebensversicherung zu entscheiden – im Vergleich zu einer klassischen bzw. kapitalgebundenen Lebensversicherung fallen die Beiträge viel geringer aus und der Versicherungsschutz ist vergleichbar. Die Versicherungssumme sollte so hoch bemessen sein, dass die Darlehensrestschuld vollständig abgedeckt ist. Sollte es zum Tod des Hauptverdieners kommen, so sind die Hinterbliebenen zumindest finanziell abgesichert und können die Immobilie halten.

Posted by Jochen on 09/29 at 09:20 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Altersvorsorge: Aktien genießen wieder das Vertrauen der Verbraucher

Das Vertrauen in Aktien und andere Wertpapiere hat durch die Finanz- und Wirtschaftskrise einen gewaltigen Knacks erlitten. So langsam scheint sich dieser Riss jedoch wieder zu schließen. Eine vom britischen Lebensversicherer Clerical Medical initiierte Umfrage ergab, dass aktuell fast 75 Prozent der Deutschen Aktienfonds und Aktien für eine langfristige Altersvorsorge geeignet halten. Damit stieg ihr Anteil seit Januar um stolze zehn Prozent.

Zinsanlagen hingegen mussten deutliche Einbußen bei der Beliebtheit hinnehmen. Von den 1.030 Verbrauchern, die das GfK Marktforschungsinstitut befragt hat, halten 28 Prozent (plus 7,0 Prozent) diese Form der Anlage für nicht rentabel. Es bleibe angesichts von Steuern und Inflation zu wenig für die Altersvorsorge über. Grundsätzlich wollen viele Sparer lieber Rendite als eine teuer erkaufte Sicherheit. Jeder Dritte fordert, dass die Kosten für die Garantie den späteren Ertrag nicht zu sehr schmälern dürfen. Nur 27 Prozent (minus 4,0 Prozent) sind bereit, für eine sichere Geldanlage auf eine höhere Rendite zu verzichten.

Thomas Bahr, Vertriebschef von Clerical Medical, kommentiert das Ergebnis der Umfrage sichtlich zufrieden: „Das ist erfreulich, denn nur Anlageformen mit höherem Ertragspotenzial können dazu beitragen, den Lebensstandard im Alter zu halten.“. Interessant ist, dass vor allem die 50- bis 59-Jährigen wieder mehr Hoffnungen auf Aktien setzen. Dass kontinuierlich für das Alter gespart werden muss, betonen immerhin 50 Prozent aller Befragten. Sie wünschen sich allerdings mehr Informationen (17 Prozent) und eine ausführlichere Beratung (19 Prozent), damit sie ihre Anlageentscheidung treffen können. 16 Prozent bevorzugen dabei einfache und transparente Produkte.

Posted by Andre on 09/29 at 09:16 AM
GeldanlageAltersvorsorge • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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