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Mittwoch, Oktober 07, 2009

Strichcode feiert 57. Geburtstag

Das Patent für den Strichcode, Bar Code oder auch Balkencode wird heute 57 Jahre alt. Nach einigen Querelen und Problemen mit dem schon 1949 entwickelten Balken-Code wurde am 7, Oktober 1952 dem Patentantrag zugestimmt. Seitdem hat der Code aus Strichen und Balken unsere Wirtschaft gehörig beeinflusst, Kaum ein Produkt im Supermarkt oder Buch im Shop geht heute ohne einen solchen Balkencode über den Tresen. Und weil der Strichcode das Erfassen von Produkten und anderen Dingen so schön Digitalisieren hilft, hat der Welt größte Daten-Digitalisierer Google ihm zu Ehren einen entsprechenden Balkencode auf der Suchmaschinen-Startseite integriert.

Wer des Lesens von Strichcodes mächtig ist, der wird erkennen, dass es sich bei dem dargestellten Code um die Buchstaben G o o g l e und damit den Namen der Suchmaschine handelt. Eine witzige Idee, wie ich finde.

Posted by Gerald on 10/07 at 07:07 PM
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Jeder Dritte zweifelt am Sinn der privaten Altersvorsorge

Die Allensbach-Untersuchung „Altersvorsorge in Deutschland“, die seit 2003 im Auftrag der Postbank durchgeführt wird, zeigt in diesem Jahr eine erschreckende Tendenz auf: Immer mehr Deutsche setzen den Rotstift bei der privaten Altersvorsorge an. 17,4 Prozent, damit fast jeder fünfte Bundesbürger, haben aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits die Sparraten gekürzt oder gleich ganz gekündigt. 53 Prozent wollen alles so belassen und ihre Absicherung nicht weiter aufstocken.

Dabei fällt auf, dass gerade die junge Generation im Alter von 16 bis 29 kaum noch bereit ist, für das Alter vorzusorgen. Nur 13 Prozent von ihnen zahlen in eine Riester-Rente ein. Vor gut einem Jahr waren es noch zehn Prozent mehr. Unabhängig vom Alter haben 32 Prozent der Befragten Zweifel, ob es überhaupt Sinn macht, in eine der privaten Anlageformen zu investieren. Das Vertrauen in die Informationen zur privaten Altersvorsorge haben inzwischen 31 Prozent verloren.

Grund für den Sinneswandel ist die Krise. Sie sorgt vor allem bei Haushalten mit mittlerem Einkommen dafür, dass die Bereitschaft zur Altersvorsorge abnimmt. Schon jetzt gibt jeder dritte Berufstätige an, später kein Geld aus einer privaten Absicherung zu erhalten. Befürchtet wird zudem, dass die Wirtschaftskrise sich auf die gesetzliche Rente auswirken könnte. 45 Prozent gehen davon aus, dass sie Einbußen haben werden.

Uneinig sind sich die Umfrageteilnehmer, wie viel Geld zurückgelegt werden muss, um den aktuellen Lebensstandard halten zu können. 180 Euro sagen Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.499 Euro. Bei einem Einkommen unter 1.500 Euro wurde ein Wert von durchschnittlich 235 Euro genannt. Deutlicher ist da schon der Trend zum Eigenheim. Jeder zehnte plant den Kauf einer Immobilie. Allerdings gehen nur 39 Prozent davon aus, im Rentenalter tatsächlich Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung zu sein.

Postbankvorstand Michael Meyer, sieht die Ergebnisse der aktuellen Studie kritisch: „Die Gefahr ist damit offensichtlich: Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise kann jetzt eine langfristige Krise der Altersvorsorge werden.“ Daher fordert er eine gesetzliche Pflicht zur privaten Vorsorge. Gegen solche Pläne sprechen sich jedoch 34 Prozent der Bundesbürger aus. Sie sind aufgrund der Krise überhaupt nicht in der Lage, Geld auf die hohe Kante zu legen.

Posted by Andre on 10/07 at 05:52 AM
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Renditeschmälerung bei Bausparverträgen: Bitte immer genau rechnen

Insbesondere bei Anlegern stehen Bausparverträge wieder sehr hoch im Kurs. Die Finanzkrise hat zu einem Umdenken geführt: Lange Zeit waren Bausparverträge kaum noch gefragt, doch als im Verlauf der Finanzkrise deutlich wurde, dass die Ersparnisse längst nicht bei allen Banken sicher aufgehoben sind, haben etliche Privatanleger beschlossen, ihr Geld lieber bei den Bausparkassen zu investieren, weil diese eine besonders gute Absicherung bieten.

Im Grunde genommen spricht nichts gegen diese Vorgehensweise, zumal es einige Bausparkassen gibt, die mittlerweile sehr attraktive Bauspartarife aufgelegt haben. So werden beispielsweise Tarife angeboten, die sich vorrangig an Anleger richtigen: Das Ziel ist es, den Anlegern eine vergleichsweise hohe Rendite zu bieten. Es geht nicht darum, später ein Bauspardarlehen abzurufen. Vielmehr soll das Kapital gut verzinst werden.

Viele dieser Tarife sehen auf den ersten Blick äußerst verlockend auf. Dies ist kein Wunder, schließlich werben die Bausparkassen mit eindrucksvollen Zinssätzen. Allerdings zeigt sich immer wieder, dass es beim Abschluss entsprechender Bauspartarife aufzupassen gilt: Längst nicht immer sind die Renditen zu erzielen, die von den Bausparkassen genannt werden. Unterschiedliche Gebühren können nämlich dazu beitragen, dass die Renditen deutlich geschmälert werden, weshalb längst nicht alle Tarife so attraktiv sind, wie sie zunächst scheinen mögen.

Wer sich für entsprechende Tarife interessiert, sollte sich sämtliche Gebühren aufzeigen lassen, die sowohl einmalig als auch fortlaufend anfallen. Insbesondere die Abschlussgebühren können zu einem deutlichen Renditeeinschnitt führen und Kontoführungsgebühren sowie Bearbeitungsgebühren tun ihr Übriges. Da lohnt es sich, eine genaue Kalkulation vorzunehmen. So mancher Bausparvertrag, der auf den ersten Blick nicht ganz so attraktiv wirkt, kann am Ende sogar die höhere Rendite erwirtschaften.

Posted by Jochen on 10/07 at 04:00 AM
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