Experten raten zu Immobiliendarlehen mit solider Tilgung
Der Traum vom Eigenheim lässt sich unter anderem deshalb so leicht erfüllen, weil die Banken keine sonderlich hohe Tilgung voraussetzen. Bei so gut wie allen Banken ist es möglich, Immobiliendarlehen mit einer anfänglichen Tilgung von nur einem Prozent abzuschließen. Hierbei handelt es sich um eine Form der Finanzierungsgestaltung, die in der Praxis vergleichsweise häufig anzutreffen ist: Etliche Darlehensnehmer empfinden es als sehr angenehm, mit einer niedrigen Tilgung zu beginnen, weil sie sich somit in der Lage befinden, die Darlehensrate vergleichsweise niedrig zu halten.
Allerdings bringt eine niedrige Tilgung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Zu einem der größten Nachteile zählt die lange Darlehenslaufzeit: Wenn nur wenig tilgt, muss sein Immobiliendarlehen über einen relativ langen Zeitraum abstottern. Dies bedeutet, dass während der Laufzeit eine Menge Zinsen anfallen. Des Weiteren kann die anfängliche Tilgung bzw. der so genannte Tilgungssatz einen Einfluss auf den Darlehenszins nehmen. Viele Banken begrüßen es, wenn sich Darlehensnehmer für eine höhere Tilgung entscheiden: Unter Umständen wird es dadurch möglich, in den Genuss eines niedrigeren Zinssatzes zu gelangen.
Allen potentiellen Darlehensnehmern wie Bauherren und Käufern kann daher nur ein Ratschlag erteilt werden: Es gilt sich zu überlegen, ob es wirklich gut ist, sich für eine niedrige Tilgung zu entscheiden. Bei den derzeit sehr niedrigen Hypothekenzinsen bietet es sich an, einen höheren Tilgungssatz zu vereinbaren. Somit kann eine deutlich schnellere Entschuldung erfolgen. Gleichzeitig kann je nach Bank von einem Zinsvorteil profitiert werden. Deshalb ist es ratsam, sich ruhig mehrere Finanzierungsangeboten einzuholen, die sich im Hinblick auf den Tilgungssatz voneinander unterscheiden.
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Jochen on 10/09 at 07:29 AM
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Österreich: Uniqa lässt Post digitalisieren
Irrläufer gibt es bei der Post immer wieder. Da landet ein Brief an die Hausnummer acht im Fach von Nummer sechs oder wird die Straße verwechselt. Bei einem Unternehmen wie der Uniqa-Versicherung in Österreich, das jährlich rund eine Millionen Briefe erhält, kann man sich ausrechnen, wie viele der Schreiben erst eine „Rundreise“ machen müssen, um schließlich auf dem richtigen Schreibtisch zu liegen. Um dieses Problem zu umgehen und eine schnellere Bearbeitung der Anliegen zu gewährleisten, werden die Schriftstücke jetzt von einem Post-Unternehmen digitalisiert und an die Zentrale und die neun Landesdirektionen weitergeleitet.
„Im Durchschnitt sind 40 Prozent der an uns gerichteten Briefe immer irgendwo im Unternehmen gewesen – nur nicht auf dem Schreibtisch des zuständigen Mitarbeiters“, so Karl Unger, Vorstand der Uniqa-Versicherung. Für Kunden ist das besonders ärgerlich, wenn sie der Hausratversicherung einen Schaden melden wollen oder ewig auf die Lebensversicherungs-Police warten müssen, weil ihr Antrag eine Odyssee hinter sich hat, die im schlimmsten Fall vier Wochen dauert. Die Papiere zu bearbeiten nimmt am wenigsten Zeit in Anspruch. Karl Unger beziffert den Aufwand mit 45 Minuten.
Dadurch, dass sämtliche Schreiben nun digitalisiert übermittelt werden, sollen Verzögerungen ab sofort der Vergangenheit angehören. Spätestens um 14 Uhr kann in den Abteilungen auf die eingescannten Briefe zurückgegriffen und direkt mit der Bearbeitung begonnen werden. Der Weg eines jeden Schriftstückes lässt sich dank der Digitalisierung problemlos nachvollziehen. Zudem kann von überall auf die Schreiben zugegriffen werden. Daher gewinnt auch der Online-Postverkehr zunehmen an Bedeutung. Um den Datenschutzbestimmungen zu entsprechen, wird die Papier-Post drei Monate aufbewahrt. Erst dann geht sie den letzten Weg durch den Shredder, der im Jahr rund 46 Tonnen alleine von der Uniqa zu verarbeiten hat.
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Andre on 10/09 at 04:51 AM
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