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Freitag, Oktober 23, 2009

Skandia will Dread Disease Versicherung bekannter machen

Dass man sich gegen besonders schwere Erkrankungen und Krankheiten versichern kann, hat sich in der Bundesrepublik noch nicht sehr weit herumgesprochen. Hierzulande gehört die Dread Disease Versicherung immer noch zu den Policen, die eher Staub ansetzen als dass sie nachgefragt werden. Dabei gibt es sie bereits seit 25 Jahren und hat durchaus ihre Berechtigung, wenn man bedenkt, dass sie zum Beispiel bei Krebs, Nierenversagen, Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zahlt. Diese Vorteile möchte die Skandia Lebensversicherung AG nun deutlicher herausarbeiten und die Werbetrommel für die Dread Disease über ihre Berater und Vermittler noch lauter schlagen.

Dass sie gehört wird, ist nicht einmal unwahrscheinlich. Heiko Reddmann, Vertriebsdirektor der Skandia, sieht in Deutschland einen riesigen Wachstumsmarkt und hofft auf eine ähnliche Entwicklung wie in Großbritannien. Bis die Dread Disease so oft nachgefragt wird wie eine Berufsunfähigkeits- oder eine private Krankenzusatzversicherung, dürfte es allerdings noch einige Zeit dauern. Aktuell liegt die Quote der Absicherung gegen schwere Erkrankungen im Vergleich zum Schutz gegen Berufsunfähigkeit zumindest bei der Skandia noch bei mageren 1:100. Insgesamt 12.500 Kunden haben bereits einen Vertrag abgeschlossen. In diesem Jahr sollen, recht zuversichtlich gerechnet, 1.300 Neuabschlüsse dazukommen. Die Canada Life Assurance Europe Ltd., ihres Zeichens Branchenführer, hat 80.000 Verträge im System und alleine 2008 7.000 neue Kunden gewonnen. Für 2009 wird mit einem Zuwachs von 14 Prozent gerechnet.

Für die Skandia Lebensversicherung AG also noch ein gutes Stück Arbeit. Ihre Dread Disease Versicherung deckt in der Basisvariante sieben Krankheiten ab. Zusätzlich lässt sich ein Schutz für bis zu 25 weitere Erkrankungen vereinbaren. Der Beitrag für einen Mann Mitte 30 liegt im Schnitt bei 75 Euro im Monat, wenn 25 Jahre eingezahlt wird. Dabei greift die Police in Form einer Einmalzahlung, sobald auch nur die gesicherte Diagnose gestellt wird. Spielraum wie bei einer BU-Versicherung gebe es nicht – wobei Berufsunfähigkeitsversicherung und Dread Disease nicht gegeneinander konkurrieren, sondern sich ergänzen.

Posted by Andre on 10/23 at 08:00 AM
VersicherungenBerufsunfähigkeitWirtschaft • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Junge Menschen können jetzt günstig ins Eigenheim ziehen

Wenn es darum geht, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, haben die meisten Leute die Altersgrenze von 30 Jahren längst überschritten. Dies liegt in erster Linie daran, dass sie vergleichsweise lange sparen, um somit den ersten Grundstein für den Bau oder Erwerb des Eigenheims legen zu können. Dabei geht es auch anders: Derzeit sind die Hypothekenzinsen so günstig, dass aus einem Immobiliendarlehen eine vergleichsweise niedrige Zinslast resultiert. Dementsprechend ist es möglich, auch größere Darlehensbeträge aufzunehmen bzw. weniger Eigenkapital einzusetzen und somit Eigenheimbesitzer zu werden.

Gerade für junge Menschen ist dies eine sehr interessante Lösung. Natürlich könnte sich diese Gruppe auch sagen, dass sie trotzdem erst einmal sparen möchte. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Hypothekenzinsen in den kommenden Jahren wieder deutlich steigen könnten. Womöglich kommt einen die Finanzierung dann trotz größerer Ersparnisse teurer zu stehen. Folglich sollte man in der Tat einmal darüber nachdenken, ob es nicht erstrebenswert wäre, die niedrigen Zinsen zu nutzen.

Auch mit wenig Eigenkapital und nicht so hohem Einkommen ist es aufgrund der niedrigen Zinssätze möglich, eine Baufinanzierung sicher zu stemmen. Allerdings gilt es auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen: Die niedrigen Zinssätze müssen für einen langen Zeitraum gesichert werden. Dies bedeutet, sich auf eine lange Zinsbindung festzulegen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich für 20 Jahre – das ist ein Zeitraum, in welchem ein ordentlicher Darlehensabtrag erfolgen kann. Wenn es dann an die Anschlussfinanzierung geht, kann einem ein womöglich höherer Zinssatz nicht mehr so viel anhaben.

Posted by Jochen on 10/23 at 08:00 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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