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Sonntag, Oktober 11, 2009

Baufinanzierung: Damit die Anschlussfinanzierung nicht zum Alptraum wird

Derzeit gestaltet es sich besonders einfach, den Wechsel in das Eigenheim zu schaffen: Dank der niedrigen Hypothekenzinsen befinden sich viele Haushalte in der Lage, eine Baufinanzierung zu stemmen. Schließlich sorgen die Zinssätze für eine vergleichsweise niedrige Zinsbelastung, weshalb auch mit einem kleineren Einkommen die Finanzierung einer Immobilie geschultert werden kann.

Allerdings gilt es in solchen Fällen besonders gut aufzupassen. Die niedrigen Zinsen gelten nämlich nicht für immer. Die so genannte Zinsbindung bestimmt darüber, für welchen Zeitraum die Zinsen als fest vereinbart gelten – nach Ablauf der Zinsbindung muss ein neues Darlehen aufgenommen werden, dessen Zinssatz wieder von den Marktzinsen abhängig ist. Genau hierin besteht ein großes Risiko: Wer jetzt ein Immobiliendarlehen abschließt, dass er sich gerade so leisten kann, steht in einigen Jahren womöglich vor einem ernsthaften Problem. Sollten die Zinsen gestiegen sein, wird die Darlehensrate womöglich zu teuer und kann nicht mehr aufgebracht werden.

Deshalb gilt es sich entsprechend abzusichern. Gleich zwei konkrete Maßnahmen bieten sich an. Die erste Maßnahme besteht darin, eine höhere Tilgung zu vereinbaren. Wer sich für eine anfängliche Tilgung entscheidet, die bei einem Prozent liegt, kommt damit nicht sonderlich weit. Nach zehn Jahren ist die Restschuld immer noch hoch belaufen. Eine Tilgung von mindestens zwei Prozent führt zu einer niedrigeren Restschuld. Zudem gilt es eine lange Zinsbindung zu wählen. Gerade weil die Hypothekenzinsen derzeit so günstig sind, ist es empfehlenswert, die niedrigen Zinssätze für einen möglichst langen Zeitraum fest zu vereinbaren. Somit bleibt einem mehr Zeit, um einen beachtlichen Teil des Darlehens zu tilgen.

Posted by Jochen on 10/11 at 07:11 AM
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Freitag, Oktober 09, 2009

Experten raten zu Immobiliendarlehen mit solider Tilgung

Der Traum vom Eigenheim lässt sich unter anderem deshalb so leicht erfüllen, weil die Banken keine sonderlich hohe Tilgung voraussetzen. Bei so gut wie allen Banken ist es möglich, Immobiliendarlehen mit einer anfänglichen Tilgung von nur einem Prozent abzuschließen. Hierbei handelt es sich um eine Form der Finanzierungsgestaltung, die in der Praxis vergleichsweise häufig anzutreffen ist: Etliche Darlehensnehmer empfinden es als sehr angenehm, mit einer niedrigen Tilgung zu beginnen, weil sie sich somit in der Lage befinden, die Darlehensrate vergleichsweise niedrig zu halten.

Allerdings bringt eine niedrige Tilgung nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Zu einem der größten Nachteile zählt die lange Darlehenslaufzeit: Wenn nur wenig tilgt, muss sein Immobiliendarlehen über einen relativ langen Zeitraum abstottern. Dies bedeutet, dass während der Laufzeit eine Menge Zinsen anfallen. Des Weiteren kann die anfängliche Tilgung bzw. der so genannte Tilgungssatz einen Einfluss auf den Darlehenszins nehmen. Viele Banken begrüßen es, wenn sich Darlehensnehmer für eine höhere Tilgung entscheiden: Unter Umständen wird es dadurch möglich, in den Genuss eines niedrigeren Zinssatzes zu gelangen.

Allen potentiellen Darlehensnehmern wie Bauherren und Käufern kann daher nur ein Ratschlag erteilt werden: Es gilt sich zu überlegen, ob es wirklich gut ist, sich für eine niedrige Tilgung zu entscheiden. Bei den derzeit sehr niedrigen Hypothekenzinsen bietet es sich an, einen höheren Tilgungssatz zu vereinbaren. Somit kann eine deutlich schnellere Entschuldung erfolgen. Gleichzeitig kann je nach Bank von einem Zinsvorteil profitiert werden. Deshalb ist es ratsam, sich ruhig mehrere Finanzierungsangeboten einzuholen, die sich im Hinblick auf den Tilgungssatz voneinander unterscheiden.

Posted by Jochen on 10/09 at 07:29 AM
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Österreich: Uniqa lässt Post digitalisieren

Irrläufer gibt es bei der Post immer wieder. Da landet ein Brief an die Hausnummer acht im Fach von Nummer sechs oder wird die Straße verwechselt. Bei einem Unternehmen wie der Uniqa-Versicherung in Österreich, das jährlich rund eine Millionen Briefe erhält, kann man sich ausrechnen, wie viele der Schreiben erst eine „Rundreise“ machen müssen, um schließlich auf dem richtigen Schreibtisch zu liegen. Um dieses Problem zu umgehen und eine schnellere Bearbeitung der Anliegen zu gewährleisten, werden die Schriftstücke jetzt von einem Post-Unternehmen digitalisiert und an die Zentrale und die neun Landesdirektionen weitergeleitet.

„Im Durchschnitt sind 40 Prozent der an uns gerichteten Briefe immer irgendwo im Unternehmen gewesen – nur nicht auf dem Schreibtisch des zuständigen Mitarbeiters“, so Karl Unger, Vorstand der Uniqa-Versicherung. Für Kunden ist das besonders ärgerlich, wenn sie der Hausratversicherung einen Schaden melden wollen oder ewig auf die Lebensversicherungs-Police warten müssen, weil ihr Antrag eine Odyssee hinter sich hat, die im schlimmsten Fall vier Wochen dauert. Die Papiere zu bearbeiten nimmt am wenigsten Zeit in Anspruch. Karl Unger beziffert den Aufwand mit 45 Minuten.

Dadurch, dass sämtliche Schreiben nun digitalisiert übermittelt werden, sollen Verzögerungen ab sofort der Vergangenheit angehören. Spätestens um 14 Uhr kann in den Abteilungen auf die eingescannten Briefe zurückgegriffen und direkt mit der Bearbeitung begonnen werden. Der Weg eines jeden Schriftstückes lässt sich dank der Digitalisierung problemlos nachvollziehen. Zudem kann von überall auf die Schreiben zugegriffen werden. Daher gewinnt auch der Online-Postverkehr zunehmen an Bedeutung. Um den Datenschutzbestimmungen zu entsprechen, wird die Papier-Post drei Monate aufbewahrt. Erst dann geht sie den letzten Weg durch den Shredder, der im Jahr rund 46 Tonnen alleine von der Uniqa zu verarbeiten hat.

Posted by Andre on 10/09 at 04:51 AM
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Donnerstag, Oktober 08, 2009

Vernachlässigte Kehrpflicht wird schnell zum Fall für die Haftpflicht

Es ist Herbst. Das Laub fällt – und muss von den Bürgersteigen gefegt werden, damit niemand auf den feuchten Blättern ausrutscht und sich dabei verletzt. Wenn die Gemeinde die Pflicht, die Gehsteige sauber zu halten, an die Hausbesitzer übertragen hat, obliegt es ihnen, für die nötige Verkehrssicherheit vor der Haustür und auf den Wegen zu sorgen. Halten sie sich nicht daran, kann es ganz schnell zu einem Fall für die Versicherung werden, wenn jemand auf dem glitschigen Laub den Halt verliert und sich auf den Hosenboden setzt.

Das heißt nicht, dass der Besen den ganzen Tag parat stehen und jedes Blatt einzeln vom Gehweg beseitigt werden muss. Das wäre übertrieben. Allerdings sollte man es nicht so weit kommen lassen, dass sich Laubberge auf dem Weg türmen. Gerade im Herbst ist es daher ratsam, regelmäßig und wenn nötig auch mehrmals am Tag mit Besen und Kehrblech aktiv zu werden. Stürzt ein Fußgänger trotz all der Mühen, kann er nicht zwangsläufig Schadensersatzansprüche geltend machen. Geht es vor Gericht, wird genau geprüft, ob nicht vielleicht doch ein zu sorgloses Verhalten des Fußgängers den Unfall verursacht hat.

Wenn es nun aber am Laub lag, kommen die Versicherungen der Hausbesitzer ins Spiel. Bei selbst genutzten Häusern und Eigentumswohnungen – darunter fallen auch Ferienwohnungen – ist die Privathaftpflichtversicherung der richtige Ansprechpartner. Bei Eigentumswohnungen in Wohnanlagen wird es etwas komplizierter. Denn der Geschädigte kann seine Ansprüche bei allen oder auch nur bei einem einzelnen Eigentümer geltend machen, der sich dann seinerseits an die Miteigentümer wenden muss.

Vermieter von Mehr- oder Einfamilienhäusern informieren bei einem Schaden ihre Haus- und Grundeigentümer-Haftpflichtversicherung. Auch wenn die Kehrpflicht der Mieter explizit im Mietvertrag festgehalten wird, bleibt immer noch der Hausbesitzer in der Pflicht. Der Vermieter muss kontrollieren, ob es auch wirklich sauber ist und notfalls die Mieter darauf hinweisen, dass zu viel Laub auf den Wegen liegt.

Posted by Andre on 10/08 at 05:14 AM
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Mittwoch, Oktober 07, 2009

Strichcode feiert 57. Geburtstag

Das Patent für den Strichcode, Bar Code oder auch Balkencode wird heute 57 Jahre alt. Nach einigen Querelen und Problemen mit dem schon 1949 entwickelten Balken-Code wurde am 7, Oktober 1952 dem Patentantrag zugestimmt. Seitdem hat der Code aus Strichen und Balken unsere Wirtschaft gehörig beeinflusst, Kaum ein Produkt im Supermarkt oder Buch im Shop geht heute ohne einen solchen Balkencode über den Tresen. Und weil der Strichcode das Erfassen von Produkten und anderen Dingen so schön Digitalisieren hilft, hat der Welt größte Daten-Digitalisierer Google ihm zu Ehren einen entsprechenden Balkencode auf der Suchmaschinen-Startseite integriert.

Wer des Lesens von Strichcodes mächtig ist, der wird erkennen, dass es sich bei dem dargestellten Code um die Buchstaben G o o g l e und damit den Namen der Suchmaschine handelt. Eine witzige Idee, wie ich finde.

Posted by Gerald on 10/07 at 07:07 PM
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Jeder Dritte zweifelt am Sinn der privaten Altersvorsorge

Die Allensbach-Untersuchung „Altersvorsorge in Deutschland“, die seit 2003 im Auftrag der Postbank durchgeführt wird, zeigt in diesem Jahr eine erschreckende Tendenz auf: Immer mehr Deutsche setzen den Rotstift bei der privaten Altersvorsorge an. 17,4 Prozent, damit fast jeder fünfte Bundesbürger, haben aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits die Sparraten gekürzt oder gleich ganz gekündigt. 53 Prozent wollen alles so belassen und ihre Absicherung nicht weiter aufstocken.

Dabei fällt auf, dass gerade die junge Generation im Alter von 16 bis 29 kaum noch bereit ist, für das Alter vorzusorgen. Nur 13 Prozent von ihnen zahlen in eine Riester-Rente ein. Vor gut einem Jahr waren es noch zehn Prozent mehr. Unabhängig vom Alter haben 32 Prozent der Befragten Zweifel, ob es überhaupt Sinn macht, in eine der privaten Anlageformen zu investieren. Das Vertrauen in die Informationen zur privaten Altersvorsorge haben inzwischen 31 Prozent verloren.

Grund für den Sinneswandel ist die Krise. Sie sorgt vor allem bei Haushalten mit mittlerem Einkommen dafür, dass die Bereitschaft zur Altersvorsorge abnimmt. Schon jetzt gibt jeder dritte Berufstätige an, später kein Geld aus einer privaten Absicherung zu erhalten. Befürchtet wird zudem, dass die Wirtschaftskrise sich auf die gesetzliche Rente auswirken könnte. 45 Prozent gehen davon aus, dass sie Einbußen haben werden.

Uneinig sind sich die Umfrageteilnehmer, wie viel Geld zurückgelegt werden muss, um den aktuellen Lebensstandard halten zu können. 180 Euro sagen Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.499 Euro. Bei einem Einkommen unter 1.500 Euro wurde ein Wert von durchschnittlich 235 Euro genannt. Deutlicher ist da schon der Trend zum Eigenheim. Jeder zehnte plant den Kauf einer Immobilie. Allerdings gehen nur 39 Prozent davon aus, im Rentenalter tatsächlich Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung zu sein.

Postbankvorstand Michael Meyer, sieht die Ergebnisse der aktuellen Studie kritisch: „Die Gefahr ist damit offensichtlich: Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise kann jetzt eine langfristige Krise der Altersvorsorge werden.“ Daher fordert er eine gesetzliche Pflicht zur privaten Vorsorge. Gegen solche Pläne sprechen sich jedoch 34 Prozent der Bundesbürger aus. Sie sind aufgrund der Krise überhaupt nicht in der Lage, Geld auf die hohe Kante zu legen.

Posted by Andre on 10/07 at 05:52 AM
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Renditeschmälerung bei Bausparverträgen: Bitte immer genau rechnen

Insbesondere bei Anlegern stehen Bausparverträge wieder sehr hoch im Kurs. Die Finanzkrise hat zu einem Umdenken geführt: Lange Zeit waren Bausparverträge kaum noch gefragt, doch als im Verlauf der Finanzkrise deutlich wurde, dass die Ersparnisse längst nicht bei allen Banken sicher aufgehoben sind, haben etliche Privatanleger beschlossen, ihr Geld lieber bei den Bausparkassen zu investieren, weil diese eine besonders gute Absicherung bieten.

Im Grunde genommen spricht nichts gegen diese Vorgehensweise, zumal es einige Bausparkassen gibt, die mittlerweile sehr attraktive Bauspartarife aufgelegt haben. So werden beispielsweise Tarife angeboten, die sich vorrangig an Anleger richtigen: Das Ziel ist es, den Anlegern eine vergleichsweise hohe Rendite zu bieten. Es geht nicht darum, später ein Bauspardarlehen abzurufen. Vielmehr soll das Kapital gut verzinst werden.

Viele dieser Tarife sehen auf den ersten Blick äußerst verlockend auf. Dies ist kein Wunder, schließlich werben die Bausparkassen mit eindrucksvollen Zinssätzen. Allerdings zeigt sich immer wieder, dass es beim Abschluss entsprechender Bauspartarife aufzupassen gilt: Längst nicht immer sind die Renditen zu erzielen, die von den Bausparkassen genannt werden. Unterschiedliche Gebühren können nämlich dazu beitragen, dass die Renditen deutlich geschmälert werden, weshalb längst nicht alle Tarife so attraktiv sind, wie sie zunächst scheinen mögen.

Wer sich für entsprechende Tarife interessiert, sollte sich sämtliche Gebühren aufzeigen lassen, die sowohl einmalig als auch fortlaufend anfallen. Insbesondere die Abschlussgebühren können zu einem deutlichen Renditeeinschnitt führen und Kontoführungsgebühren sowie Bearbeitungsgebühren tun ihr Übriges. Da lohnt es sich, eine genaue Kalkulation vorzunehmen. So mancher Bausparvertrag, der auf den ersten Blick nicht ganz so attraktiv wirkt, kann am Ende sogar die höhere Rendite erwirtschaften.

Posted by Jochen on 10/07 at 04:00 AM
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Dienstag, Oktober 06, 2009

Solaranlagen gegen Diebstahl versichern

.imageMan mag es kaum glauben, doch auch vor fest installierten Photovoltaik-Anlagen machen Diebe keinen Halt mehr. Im Gegenteil: Die Module scheinen bei Langfingern aktuell besonders begehrt zu sein. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin und warnt die Besitzer einer solchen Anlage gleichzeitig davor, sich ausschließlich auf die Wohngebäudeversicherung zu verlassen. Denn um die teuren Anlagen auch gegen Diebstahl abzusichern, ist ein zusätzlicher Vertrag nötig.

Die Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale, Andrea Heyer, nennt die Gründe, warum Hausbesitzer für ihre Solaranlagen eine weitere Police haben sollten: „Die verbundene Wohngebäudeversicherung kommt grundsätzlich nur für Schäden auf, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstanden sind. Anders als bei der Hausratversicherung sind also Einbruchdiebstahl und Vandalismus nicht mit versichert.“ Um auch in diesem Bereich bestens abgesichert zu sein, muss eine spezielle Photovoltaikversicherung abgeschlossen werden, die aus der Elektronikversicherung heraus entstanden ist.

Sie stellt eine so genannte All-Risk-Police dar, mit der eine Allgefahrendeckung gewährleistet ist. Das heißt: Bis auf wenige im Vertrag genannte Ausnahmen – zum Beispiel die mutwillige Zerstörung oder Beschädigung durch den Besitzer – sind alle Schäden abgedeckt, inklusive Diebstahl. Versichert wird über die Photovoltaikpolice der Neuwert, unabhängig davon, ob es sich um einen Teil- oder einen Totalschaden handelt. „Der Versicherungsschutz erstreckt sich über alle Bestandteile der Photovoltaikanlage, die für einen ordentlichen Betrieb erforderlich sind“, so Andrea Heyer.

Die Beiträge für eine solche Versicherung richten sich nach mehreren Kriterien: In erster Linie ist es der Wert, hinzu kommen noch die Größe und damit die Leistungsfähigkeit der Anlage. Wie bei vielen anderen Policen kann auch für die Photovoltaikversicherung ein Selbstbehalt vereinbart werden, um die Prämie ein wenig zu senken. Interessenten sollten sich vorab mehrere Angebote einholen und vergleichen, da die Beitragshöhe je nach Anbieter sehr stark variiert

Posted by Andre on 10/06 at 05:11 AM
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Montag, Oktober 05, 2009

Pflegerente sollte kein Glücksspiel sein

Viele Deutsche haben Angst, im Alter ständig auf Hilfe angewiesen zu sein und zum Pflegefall zu werden. Zumindest finanziell kann man sich absichern, um später nicht die Kinder und Enkel zu belasten. Die Auswahl reicht von der Pflegekostenversicherung über das weitaus beliebtere Pflegetagegeld bis hin zur Pflegerente. Angesichts monatlicher Kosten von bis zu 3.500 Euro für die stationäre Pflege in einem Heim ist ein solcher Versicherungsschutz durchaus sinnvoll – wenn er nicht zum Glücksspiel verkommt wie bei der PflegeRent Invest der Gothaer.

Das Unternehmen investiert die Beiträge der Kunden in einen Fonds, dessen Entwicklung letztlich ausschlaggebend dafür ist, wie lange die Rente gezahlt werden kann. Die Versicherung gewährt nur dann eine lebenslange Pflegerente, wenn die Papiere Jahr für Jahr eine Rendite von mindestens 7,5 Prozent hergeben. Wie schwer es sein kann, ein derart hoch gestecktes Ziel zu erreichen, haben die vergangenen, von der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägten Wochen und Monate gezeigt. Liegt der Gewinn unterhalb dieser magischen Grenze, gibt es die Rente nur bis zu einem bestimmten Alter. Dann ist Schicht.

Der Vorteil, dass die Pflegerentenversicherung günstiger ist, je eher sie abgeschlossen wird, relativiert sich damit. Eine 45-jährige Frau müsste 103 Euro monatlich bezahlen, ein Mann rund 93 Euro, um eine lebenslange Rente von 1.500 Euro zu erhalten – sofern unter dem Strich 7,5 Prozent stehen. Bei sechs Prozent wäre die Kundin lediglich bis zum 86. Lebensjahr geschützt. Bis zum 80. Lebensjahr würde es bei einer Wertentwicklung von drei Prozent reichen. Der 45-jährige Kunde erhielte entsprechend bis zum 86. bzw. 78. Lebensjahr Geld. Kritisch, zumal in dem Alter die Wahrscheinlichkeit, pflegebedürftig zu werden, deutlich steigt.

Ganz im Dunkeln lässt die Versicherung ihre Kunden allerdings nicht stehen. Nach fünf Jahren gibt es eine erste Zwischenbilanz, ob das Ziel erreicht werden kann. Liegt die Rendite niedriger als erwartet, kann man den Beitrag aufstocken oder muss sich mit einer geringen Leistung zufrieden geben. Dafür verspricht das Unternehmen, dass die Beiträge nicht verloren gehen und stets an die Erben ausgezahlt werden.

Posted by Andre on 10/05 at 09:10 AM
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Solar-Einspeisevergütung: Schon bald könnte die Förderung sinken

Solaranlagen erfreuen sich mittlerweile einer sehr großen Beliebtheit: In den vergangenen Jahren haben sehr viele Eigenheimbesitzer die Chance genutzt und ihre Gebäude mit Solaranlagen, insbesondere mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Dies verwundert nicht: Wer Strom mithilfe von Solaranlagen erzeugt, befindet sich längst nicht nur in der Lage, einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten. In Sachen Renditeerzielung hat es der Solarstrom ganz schön in sich: Dank der staatlich garantierten Einspeisevergütung können Solaranlagenbesitzer ordentlich kassieren. Einige Anlageexperten sagen sogar, dass es für den privaten Anleger keine bessere Möglichkeit gibt, um stabile Rendite zu erzielen, die klassische Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld spürbar übertreffen.

Allerdings könnte damit schon bald Schluss sein: Die schwarz-gelbe Regierung könnte die Solarförderung deutlich beschneiden. Einige Spitzenpolitiker, insbesondere von Seiten der FDP, haben bereits entsprechende Maßnahmen angedeutet. Es wird darauf abgezielt, die Einspeisevergütung zu reduzieren – für Anlagen, die künftig in Betrieb genommen werden. Die Begründung ist logisch: Die Preise für Photovoltaikanlagen sind seit Beginn der Wirtschaftskrise eingebrochen, weshalb entsprechende Anlagen mittlerweile wesentlich günstiger angeschafft werden können.

Wer mit dem Gedanken liebäugelt, eine Photovoltaikanlage zu kaufen, sollte unter Umständen schnell handeln. Es ist schwer zu sagen, ob die Einspeisevergütung demnächst reduziert wird oder ob sie erst einmal bestehen bleibt. Derzeit wird noch eine vergleichsweise hohe Einspeisevergütung garantiert: Wer jetzt zuschlägt, kann eine Solaranlage günstig erwerben und somit eine gute Rendite erzielen. Womöglich könnte sich dies jedoch schon bald ändern. Deshalb gilt es als empfehlenswert, das Thema möglichst zeitnah anzugehen, um dann eine Entscheidung zu treffen zu können. Denn wer eine wirklich gute Rendite erzielen möchte, muss sich unter Umständen beeilen.

Posted by Jochen on 10/05 at 04:00 AM
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Sonntag, Oktober 04, 2009

Zusatz-Versicherungen sehr beliebt

Zusatzversicherungen sind sehr beliebt. Wie mithilfe einer aktuellen Studie der Continentale Krankenversicherung a.G. zum Thema Abschluss von privaten Zusatzversicherungen bei gesetzlich Krankenversicherter bewiesen werden konnte, hängt dies sehr vom Alter der Versicherten ab. In der Altersgruppe der 25- bis 39-Jährigen hat fast die Hälfte vor, den Schutz durch den Abschluss einer Zusatzversicherung zu erweitern oder einen bereits bestehenden Zusatzschutz auszubauen. Besonders beliebt für privaten Zusatzschutz sind mehr Leistungen bei Zahnersatz zu 85 Prozent, die Versorgung im ambulanten Bereich zu 83 Prozent, die Unterbringung im Krankenhaus zu 65 Prozent und die Naturheilkunde zu 61 Prozent. Am uninteressantesten sind Zusatzversicherungen, die für bessere medizinische Versorgung im Krankenhaus stehen (54 Prozent).

Alljährlich wird auch die Zufriedenheit der Bevölkerung hinsichtlich des Gesundheitswesens erfragt. In diesem Jahr sind die Bürger trotz Unzufriedenheit mit dem Gesundheitsfonds insgesamt zufriedener als noch in 2008. Mit der Einführung des Gesundheitsfonds hat sich für fast zwei Drittel der Befragten der Kassenbeitrag erhöht. Zwei Drittel der von diesen Beitragserhöhungen Betroffenen halten die Steigerung für nicht gerechtfertigt. Allerdings ist zu beachten, dass die gesetzlich Versicherten die Zukunft des Gesundheitswesens weiterhin als negativ einschätzen. Gemäß der Studie stimmen die Befragten allen negativen Zukunftsaussagen von einer überwältigenden Mehrheit zu.

Die Bürger glauben nicht mehr auf eine ausreichende Versorgung für die Zukunft durch die gesetzlichen Krankenkassen. Aus diesem Grunde wird die private Vorsorge als unverzichtbar eingestuft. Viele gesetzlich Versicherten zahlen bereits jetzt über den GKV-Beitrag hinaus viel Geld für Medizin. Die Mehrheit der gesetzlich Versicherten sieht steigende Kassenbeiträge als sehr wahrscheinlich an, ein Drittel geht sogar von „deutlich steigenden“ Prämien aus. Außerdem ist sich jeder Dritte über zusätzliche „deutliche“ Leistungskürzungen sicher. Die Wahl der gesetzlichen Krankenkasse bestimmt sich bei 83 Prozent nach dem Kriterium der Extraleistungen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen. „Mehr Service“ ist für 77 Prozent ausschlaggebend. Wenn man insgesamt gut versorgt ist, finden es 81 Prozent der befragten Bürger hinnehmbar, sich durch zusätzliche Kosten mehr Leistungen zu sichern.

Weitere Informationen zur Krankenzusatzversicherung und entsprechende Onlinerechner finden Sie bei Acio, den Experten für Vergleich und Informationsbeschaffung von Versicherungstarifen.

Posted by Saskia on 10/04 at 11:05 AM
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Samstag, Oktober 03, 2009

Wie Mieter ohne Mehrkosten ins Eigenheim wechseln

Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob die Möglichkeit besteht, vom Mieter zum Immobilieneigentümer zu werden, ohne Mehrkosten in Kauf zu nehmen müssen. Gemeint ist die Aufnahme eines Immobiliendarlehens, dessen monatliche Raten mit der Miete gleich auf liegen. Ziel ist es, das Darlehen über die Jahre abzustottern und somit zum Eigenheimbesitzer zu werden.

Zu diesem Thema gibt es sehr viele Meinungen. Eine sehr verbreitete Meinung lautet, dass es nicht möglich sei, dies zu tun. Häufig argumentieren die Menschen mit einem Blick auf die Realität: Wenn es möglich wäre, eine Immobilie zu erwerben, ohne Mehrkosten in Kauf nehmen zu müssen, würde dies jeder tun.

Allerdings ist dies keine ausreichende Begründung – zumal es in der Tat möglich ist, ohne höhere finanzielle Belastung aus dem Mietwohnung oder dem Miethaus zu ziehen und ein Eigenheim zu erwerben. Dass diese Möglichkeit zweifelsfrei besteht, machte der Baugeldvermittler Interhyp diese Woche im Rahmen einer Pressemitteilung deutlich.

Interhyp Vorstand Robert Haselsteiner rechnet vor, wie ein solcher Wechsel möglich ist: Wer eine monatliche Kaltmiete von 750 Euro leistet und diese in eine Darlehensrate umwandelt, kann derzeit ein Immobiliendarlehen in Höhe von 175.000 Euro aufnehmen. Bei einer Kaltmiete von 1.000 Euro ist sogar eine Darlehenshöhe von 235.000 Euro möglich. Hierbei handelt es sich um klassische Annuitätendarlehen, die mit einer anfänglichen Tilgung von einem Prozent sowie einer Zinsbindung von 10 Jahren abgeschlossen werden.

Möglich wird die Finanzierung eines Eigenheims unter anderem durch die derzeit niedrigen Zinssätze. Im historischen Vergleich befinden sich die Zinssätze auf einem äußerst tiefen Niveau: Wer derzeit ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, kann einen Zinssatz mit einer 4 vor dem Komma aushandeln. Dies ist äußerst günstig, wodurch es eben möglich wird, vergleichsweise große Darlehenssummen aufzunehmen.

Posted by Jochen on 10/03 at 10:06 AM
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Freitag, Oktober 02, 2009

Barmenia mit starkem Leistungspaket

Die Barmenia Krankenversicherung a.G. stellt durch die Tarifreihe Easyflex vier Tarifoptionen zur Verfügung. Es gibt eine Einstiegsversion und zwei Varianten, die entweder verbesserte Krankenhaus- oder Zahnleistungen beinhalten. Darüber hinaus gibt es noch eine Komfortversion. Aussagen der Barmenia zufolge sollen sich die Easyflex- Tarife „durch Transparenz, Flexibilität und Innovation“ profilieren und neue Tendenzen einbeziehen.
Zu allen vier Tarifstufen gehören verschiedene der Leistungen, die erst mit dem Basistarif zu der private Vollversicherung zugezählt werden, und bisher nur in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) fester Bestandteil waren. Zum Beispiel werden eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung und stationäre Hospizleistungen offeriert. Es werden bis zu 90 Tage Leistungen für eine Haushaltshilfe bis zu zehn Euro Stundenlohn und bis zu 75 Euro am Tag geleistet, wenn nach der Schwangerschaft und Entbindung der Haushalt nicht geführt werden kann. Auch aus der GKV und dem Basistarif bekannt ist die häusliche Krankenpflege zur Vermeidung eines Krankenhausaufenthalts. Neu ist auch, dass Leistungen bei Genesungskuren nach einem mindestens zehntägigen Krankenhausaufenthalt und sonstigen Kuren getragen werden können. Die medizinische Notwendigkeit hat der Versicherte allerdings selbst durch ein Gutachten nachzuweisen. Die Kasse kommt dann für die Kurbehandlung auf und zahlt ein Genesungsgeld von 75 Euro täglich ohne zusätzlichen Kostennachweis.

Besonders an den Easyflex- Tarifen ist, dass der Kunde in einen höherwertigen Tarif wechseln kann, sofern er drei, fünf oder sieben Vertragsjahren wahrgenommen hat. Jedoch muss dabei der jeweilige Wechselzeitpunkt beachtet werden, in dem diese Wechseloption nur „den entsprechenden Personenkreis geöffnete Tarife“ anbietet. Lediglich bei den ersten beiden Optionsrechten braucht es keiner zusätzlichen Gesundheitsprüfung. Zum dritten Zeitpunkt hat der Kunde im Einzelfall einen auf höchstens die Hälfte des Mehrbeitrags begrenzten Risikozuschlag zu erwarten.

Posted by Saskia on 10/02 at 10:17 PM
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Donnerstag, Oktober 01, 2009

Die Hausratversicherung schützt bei Leitungsschäden

Schäden, die an wasserführenden Leitungen auftreten, können unter Umständen ganz schön teuer werden. Sehr viele Leute durften schon einmal erleben, wie viel Arbeit ein Rohrbruch mit sich bringt: Es muss sehr schnell gehandelt werden, um den Schaden zu begrenzen. So ist es vor allem wichtig, einen Experten zu finden, der den Schaden beheben kann. Gleichzeitig gilt es Teile des Hausrats in Sicherheit zu bringen, damit diese nicht beschädigt werden.

Allerdings gelingt es einem nicht immer, den Hausrat schnell genug in Sicherheit zu bringen. Teilweise ist dies auch überhaupt nicht möglich: Verklebte Teppiche oder schwere Möbelstücke lassen sich nicht so schnell beiseite schaffen – außerdem bemerkt man einen Rohrbruch gar nicht immer auf Anhieb. Daher kommt es bei Leitungsschäden häufiger vor, dass ein beachtlicher finanzieller Schaden entsteht. Einige Teile des Hausrats werden so sehr beschädigt, dass man sie nur noch ersetzen kann. Besonders teuer wird es zumeist, wenn es sich um einen Leitungsschaden handelt, der an einem Abwasserrohr auftritt: Beim austretenden Wasser handelt es sich um Abwasser, das häufig sehr stark verunreinigt ist. Viele Gegenstände, die mit dem Wasser auch nur leicht in Berührung kommen, sind nicht mehr zu gebrauchen.

In solch einem Fall wird man froh sein, über eine Hausratversicherung zu verfügen. Dank des gebotenen Versicherungsschutzes ist es möglich, den entstandenen Schaden gegenüber dem Versicherer geltend zu machen. Weil die Kosten oftmals sehr hoch ausfallen, hat sich der Abschluss der Hausratversicherung in solch einer Situation mehr als bezahlt gemacht: Deshalb gilt es als sehr empfehlenswert, seinen Hausrat auf diese Weise zu schützen. Denn schon für einen geringen Beitrag ist ein sehr guter Versicherungsschutz erhältlich.

Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 10/01 at 11:03 AM
Hausratversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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