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Montag, November 30, 2009
Recht auf Sondertilgung sollte bei der Baufinanzierung nicht fehlen
Bei der Gestaltung einer Baufinanzierung gilt es eine Vielzahl an Punkten zu berücksichtigen, damit man am Ende ein Darlehen abschließt, welches den persönlichen Anforderungen gerecht wird. Das Spektrum der einzelnen Punkte ist groß und deckt verschiedene Bereiche ab. So gilt es sich unter anderem die Frage zu stellen, ob die Möglichkeit bestehen sollte, während der Laufzeit des Darlehens zusätzliche Tilgungen, sogenannte Sondertilgungen, zu leisten.
Bei der Sondertilgung handelt es sich um eine Tilgung, die außerplanmäßig bzw. zusätzlich zur regulären Tilgung erfolgt. Der Darlehensnehmer zahlt im Rahmen einer Sondertilgung einen zusätzlichen Betrag an die Bank, wodurch sich die Restschuld schneller verringert. Um auf diese Weise verfahren zu dürfen, muss im Vorfeld ein sogenanntes Sondertilgungsrecht vereinbart werden.
Längst nicht immer ist das Recht auf Sondertilgung bei der Baufinanzierung vorgesehen. Es gibt einige Banken, bei denen diese Option speziell vermerkt bzw. extra in den Darlehensvertrag aufgenommen werden muss. Zum Teil kann es passieren, dass dadurch sogar zusätzliche Kosten entstehen: Einige Banken behalten sich das Recht vor, den Zinssatz des Darlehens geringfügig zu erhöhen. Aufgrund dieser Tatsache zögern einige Darlehensnehmer: Manchmal wird auf das Sondertilgungsrecht verzichtet, um somit in den Genuss eines niedrigeren Zinssatzes zu gelangen.
Nun hängt es natürlich immer vom Einzelfall ab, ob überhaupt die Möglichkeit besteht, Sondertilgungen zu leisten. Im Allgemeinen kann jedoch gesagt werden, dass das Recht auf Sondertilgung im Darlehensvertrag nicht fehlen sollte. Es ist immer gut, Sondertilgungen zu leisten: Wer diese Möglichkeit nutzt, kann die Restschuld schneller verringern und somit die Zinsbelastung auf lange Sicht drücken. Sofern noch ein finanzieller Spielraum und somit auch die Möglichkeit zur Leistung von Sondertilgungen besteht, sollte diese Option vereinbart werden.
Posted by Jochen on 11/30 at 09:01 AM
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Mit Wunderkerzen am Weihnachtsbaum erlischt der Versicherungsschutz
Sie funkeln schön und werden bei Konzerten entzündet: Wunderkerzen. Der dünne Draht und die grau-braune Masse haben es allerdings in sich. So hübsch Wunderkerzen anzuschauen sind, so gefährlich sind sie. Das erfuhr eine Großmutter auf schmerzliche Art, als sie ihrem Enkel mit dem Funkenspiel eine Freude machen wollte. Sie brannte die Kerzen am Weihnachtsbaum ab. Die Dekoration fing Feuer. Das Ende vom Lied: Ein Schaden in Höhe von 16.000 Euro. Die Hausratversicherung zahlte nicht, weil die Frau grob fahrlässig gehandelt und die Warnhinweise auf der Papierverpackung ignoriert hatte. Das Landgericht Offenburg (Aktenzeichen 2 O 197/02) gab der Versicherung Recht.
Hätte die Frau sich an die Vorschriften des Wunderkerzen-Herstellers gehalten, wären der Baum und die Einrichtung nicht Opfer von Flammen, Ruß und Löschwasser geworden. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Kerzen nur im Freien angewendet werden dürfen. So reichte ein Funke und das trockene Moos, das zu Dekorationszwecken unter dem Baum drapiert war, brannte lichterloh. Statt zu löschen, nahm die Oma den Enkel, rannte aus der Wohnung und rief um Hilfe.
Für die Richter ein klarer Fall. Die Frau habe keinen Anspruch darauf, dass die Hausratversicherung den Schaden reguliere. Allgemein gültige Sicherheitsregeln seien außer Acht gelassen worden. Die Warnhinweise stünden, eindeutig und verständlich formuliert, auf der Packung, seien aber nicht gelesen worden. Zudem, was ebenso schwer wiege, habe die Frau die Kerzen ausgerechnet an einem leicht brennbaren, weil trockenen Tannenbaum entzündet. Wer es zu Weihnachten etwas heimelig haben möchte, verzichtet besser auf Wunderkerzen am Baum. Und bei Kerzen, deren Licht nicht elektrisch erzeugt wird, sollte ein Eimer Wasser in der Nähe sein. Sicher ist sicher.
Posted by Andre on 11/30 at 09:00 AM
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Sonntag, November 29, 2009
Finanztest testet Kfz-Policen
Autofahrer sollten jetzt ihre letzte Chance - zumindest in diesem Jahr - nutzen und bis zum 30. November ihre Versicherung wechseln, um von günstigeren Tarifen profitieren zu können. In den letzten zwei Wochen haben einige Kfz-Versicherungen die Preise noch einmal stark reduziert. Die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest hat zum zweiten Mal die Prämien verglichen. Die Preise bei den Autoversicherern verändern sich stetig nach oben und nach unten. Dies konnte in der Finanztest-Nachprüfung von insgesamt 154 Tarifen von 79 Autoversicherer am Beispiel der Versicherungsgesellschaft Asstel gezeigt werden. Sie hat ihre Beiträge angezogen. In dem Auto-Versicherungsvergleich erhielt sie für vier ihrer Tarife die besten Positionen. Die Asstel hat sich dazu einer Reihe von Werbemöglichkeiten bedient. Im Nachtest ist der Kölner Versicherer allerdings nicht mehr auf Top-Plätzen zu finden. War die Asstel im Modellfall „Junge Familie“ mit ihrer Prämie im September noch ganz vorn, ist sie jetzt nicht einmal im Top Ten Bereich.
Es gibt aber auch Versicherungen, die ihre Preise gesenkt haben, zum Beispiel zum 01. Januar 2010 die Internet-Versicherer Direct Line und die AdmiralDirekt. Ihre Prämien sind im Vergleich wesentlich besser als der Marktdurchschnitt. Das ist nicht nur bei dem Kfz-Haftpflichtschutz gegeben, sondern auch für Teilkasko und Vollkasko. Ansonsten hat sich am durchschnittlichen Beitragsniveau insgesamt nicht wenig geändert.
Was Autofahrer meistens nicht wissen ist, dass sie selbst bei schon für 2010 abgeschlossenen Verträgen noch widerrufen können, wenn sie feststellen, dass sie einen preiswerteren Versicherer finden. Einen neu abgeschlossenen Vertrag ist zwei Wochen lang ohne Angabe von Gründen widerrufbar. Die zweiwöchige Widerrufsfrist beginnt erst mit Erhalt des Versicherungsscheins.
Viele Internetseiten haben Kfz-Policen-Vergleichsportale. Kunden sollten dabei unbedingt die Aktualität der Ergebnisse der Onlinevergleiche beachten. Die Portale sollten außerdem eine große Anzahl - also mindestens 80 - verschiedene Tarife vergleichen. Da die Leistungen eines Versicherungstarifs in diesen Auswertungen oft nicht berücksichtigt, ist es sehr zeitaufwendig, sie in den Versicherungsbedingungen einzeln nachzulesen und viele Kunden machen dies nicht. Daher ist der Finanztest als Lektüre sehr empfehlenswert.
Posted by Saskia on 11/29 at 11:54 AM
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Samstag, November 28, 2009
Dubai-Schock drückt auch die Bauzinsen
Jahrelang hat es Dubai der ganzen Welt gezeigt: Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Emirat von einem Fischerdorf zu einer der faszinierendsten Metropolen der Welt entwickelt. Finanzielle Probleme kannte man in Dubai nicht. Es wurde ein spektakuläres Bauprojekt nach dem anderen angeschoben – bis die Finanzkrise kam. Doch das Märchen aus tausend und einer Nacht könnte schon bald vorüber sein. Zwar sprechen die Analysten noch nicht von einer Dubai-Blase, aber den sogenannten Dubai-Schock hat es nun gegeben. Denn das größte Unternehmen des Emirats steht vor massiven finanziellen Problemen. Als diese Probleme am vergangenen Donnerstag bekannt wurden, verzeichneten alle geöffneten Leitbörsen starke Rückgänge.
Der Dubai-Schock ist bis zu den Zinsmärkten durchgedrungen und macht sich sogar im Bereich der Bauzinsen bemerkbar: Die Bauzinsen haben ihre Talfahrt noch einmal fortgesetzt. Mittlerweile haben sie ein neues Rekordtief erreicht – günstiger konnte man ein Immobiliendarlehen seit den letzten zweieinhalb Jahren nicht aufnehmen.
Bauherren, Immobilienkäufer und Umschulder, die über eine solide Bonität verfügen und deren Objekte sich in einem akzeptablen Zustand befinden, können Darlehen mit Zinssätzen von unter 4 Prozent abschließen. Einige Baugeldvermittler warten derzeit mit Top-Konditionen für Darlehen mit 10-jähriger Zinsbindung auf, die bei einem nominalen Zinssatz von weniger als 3,7 Prozent liegen.
Wie lange diese Niedrigzinsphase noch anhält, lässt sich nur schwer sagen. Potentielle Darlehensnehmer sollten auf einen weiteren Rückgang jedoch besser nicht spekulieren. Es ist zwar nicht anzunehmen, dass die Zinsen in absehbarer Zeit wieder deutlich anziehen, allerdings dürfte sich die Talfahrt der Hypotheken nicht mehr lange fortsetzen – denn viel Luft nach unten gibt es nicht mehr.
Posted by Jochen on 11/28 at 10:17 AM
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Freitag, November 27, 2009
Roland Rechtsschutz baut auf Mediation
Zufrieden mit dem Geschäft im laufenden Jahr und gerüstet für die Zukunft: Die Bilanz der Roland Rechtsschutz fällt durchweg positiv aus. Zu verdanken ist diese Entwicklung dem Engagement im Ausland sowie dem Weitblick und der Kreativität bei der Entwicklung neuer Bausteine und Serviceleistungen bei der Rechtsschutzversicherung.
Gerhard Horrion, Chef der Roland Rechtsschutz, rechnet in diesem Jahr mit Prämieneinnahmen in Höhe von 277,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent. Die Niederlassungen in Italien und Österreich steuerten rund 16,1 Millionen Euro (2008: 13,1 Millionen) zum Ergebnis bei. Ab 2010 plant der Rechtsschutzversicherer, auch in den Niederlanden aktiv zu werden. Am heimischen Markt erreicht das Unternehmen derzeit einen Anteil von 8,2 Prozent (7,3 Prozent) und konnte sich damit erneut ein etwas größeres Stückchen vom Kuchen sichern. Dementsprechend positiv verlief mit 30,3 Millionen Euro (29,0 Millionen) auch das Neugeschäft. Berücksichtigt man die Ergebnisse der Rechtsschutz-Marke Jurpartner, der Schutzbrief-Versicherung, der Assistance-Tochter sowie des Prozessfinanzierers, liegt der Umsatz wahrscheinlich bei 319,1 Millionen Euro. 1,1 Prozent mehr als 2008.
„Diese Zahlen zeigen uns, dass viele Kunden erkannt haben, wie wichtig Rechtsschutz gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist“, betonte Gerhard Horrion im Rahmen der Präsentation. Das belegen auch die Leistungsfälle. Alleine im Bereich Arbeitsrechtsschutz nahmen sie um 15 Prozent zu, die Zahlungen um 20 Prozent. Insgesamt rechnet die Roland Rechtsschutz mit einer Schadenquote von 61,9 Prozent, die damit nur 0,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis liegt.
Grundsätzlich gelte, so Horrion: „Wir wollen kein reiner Kostenerstatter sein, sondern die Rechtsschutzleistungen zunehmend erfahrbar machen“. Dazu gehört neben der telefonischen Erstberatung, die inzwischen von vielen Rechtsschutzversicherern angeboten wird, demnächst auch die Online-Rechtsberatung. Unter dem Namen „eRechtsservices“ ist sie als kostenpflichtiges Zusatzmodul geplant und soll 2010 als Pilotprojekt an den Start gehen. Ergänzt wird der Leistungskatalog zudem um die Mediation. Der außergerichtlichen Einigung über einen ausgebildeten Schlichter räumt die Roland große Chancen ein. Die Mediation spare Kosten und Zeit. Derzeit teste man, wie gut diese Form der Streitschlichtung akzeptiert werde.
Posted by Andre on 11/27 at 09:15 AM
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Donnerstag, November 26, 2009
Autoversicherung: Wechselwille lässt nach
Das Werben um neue Kunden scheint sich für die Kfz-Versicherer in diesem Jahr nur bedingt zu lohnen. Zwar denken immerhin 6,1 Millionen Autofahrer darüber nach, eine neue Police abzuschließen. In die Tat setzen es vermutlich jedoch nur 2,2 Millionen Kunden um. Damit lässt die Wechselbereitschaft merklich nach. Das belegt eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov Psychonomics zum Thema „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2009“.
Das kurzfristige Wechselpotenzial ist laut Umfrage von 2,9 Millionen zu Anfang des Jahres auf 2,2 Millionen abgesackt. Auch die generelle Wechselbereitschaft ist längst nicht mehr so groß wie vor einem Jahr. 2008 machten sich 8,4 Millionen Versicherungsnehmer Gedanken darüber, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Aktuell sind es 6,1 Millionen. Als Ursache wird der geringere Werbedruck genannt. Die Versicherer schaffen es offensichtlich nicht, ihre Werbekampagnen so zu fahren, dass sie auch wahrgenommen werden. Lediglich 50 Prozent der Befragten ist die Werbung rund um die Kfz-Versicherung bewusst aufgefallen. Auch in diesem Punkt lag die Quote im vergangenen Jahr mit 56 Prozent deutlich höher.
Die größten Chancen hat die Branche laut Psychonomics momentan bei der Altersgruppe unter 30 Jahren. Hier sind 59 Prozent willens, einen neuen Vertrag abzuschließen. Dabei achten die meisten auf die Prämie. 85 Prozent setzen auf preisgünstige Angebote für die Kfz-Versicherung. Nur zehn Prozent wünschen sich bessere Serviceleistungen. Auf dem Weg zum neuen Vertrag nutzt jeder Dritte die bekannten Vergleichsportale. Sie beeinflussten das „Wechselfieber“ in besonderem Maße. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer hat bereits mit einem Kfz-Tarifrechner Ausschau nach einem günstigeren Vertrag gehalten. Als Top-Anbieter gelten dabei der ADAC, die HUK24 und die HUK-Coburg. Bei der jungen Generation kann vor allem die Allianz punkten.
Interessanterweise ergibt die Umfrage von YouGov Psychonomics ein völlig anderes Bild als die Studie der VHV-Versicherungen, die eine doppelt so hohe Wechselbereitschaft aufzeigte. Da auch bei den Kfz-Versicherern immer erst zum Schluss abgerechnet wird, zeigt sich frühestens in ein paar Wochen, ob nun mehr oder weniger Kunden den Anbieter gewechselt haben.
Posted by Andre on 11/26 at 09:18 AM
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Verbraucherschützer warnen vor Bauspar-Konstrukten
Bei der klassischen Immobilienfinanzierung über einen Bausparvertrag müssen potentielle Käufer und Bauherren vergleichsweise geduldig sein: Es dauert viele Jahre, bis ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist und das Darlehen abgerufen werden kann. Weil viele Leute nicht so lange warten möchten, haben die Bausparkassen reagiert: Schon seit mehreren Jahren bieten sie eine Finanzierungsvariante an, die eine Kombination aus Sofortdarlehen und Bausparvertrag verkörpert – man spricht auch vom sogenannten Bausparkonstrukt oder vom Bauspar-Kombikredit.
Diese Form der Finanzierung wird von den Bausparkassen mittlerweile sehr stark beworben und erfreut sich daher auch auf Kundenseite einer zunehmenden Beliebtheit. Vor allem die Tatsache, sofort finanzieren zu können und gleichzeitig von einer Zinssicherheit bis zum Ende der Finanzierung zu profitieren, kommt sehr gut an.
Allerdings haben Verbraucherschützer nun vor dieser Variante der Baufinanzierung gewarnt: Immobilienkäufer und Bauherren unterschätzen oftmals die Zinsbelastung. Auf den ersten Blick sehen entsprechende Finanzierungsformen günstiger aus, als sie es eigentlich sind. Die Bausparkassen verweisen insbesondere auf die niedrigen Bausparzinsen – allerdings gelten diese erst viele Jahre später, wenn der Bausparvertrag vollständig bespart ist. Zuvor fallen deutlich höhere Zinsen durch die Zwischenfinanzierung an. Außerdem wird ein höherer Kapitalbetrag aufgenommen: Damit der Bausparvertrag schneller zugeteilt werden kann, erfolgt die Aufnahme eines höheren Kreditbetrags, der den eigentlichen Finanzierungsbedarf übersteigt. Dieses Kapital wird genutzt, um den Bausparvertrag schneller zu besparen.
Insbesondere wegen der erhöhten Kreditaufnahme reicht es nicht aus, beim Vergleich mit anderen Finanzierungsformen auf die Höhe des Zinssatzes zu achten. Um einen transparenten Vergleich durchführen zu können, gilt es die Gesamtkosten (sämtliche Kosten, die während des Finanzierungszeitraums anfallen) zu ermitteln und diese zu vergleichen.
Posted by Jochen on 11/26 at 09:17 AM
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Mittwoch, November 25, 2009
Bankenverband will mehr Anreize für die private Altersvorsorge
Professor Dr. Manfred Weber, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Banken, sieht in der Bundesrepublik einen erheblichen Nachholbedarf bei der privaten Altersvorsorge. Das Thema müsse forciert werden, gerade angesichts der Zahlen und Daten, die im jüngsten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung veröffentlicht wurden. Sie bestätigten die vom Verband schon lange vertretene These, dass mit der gesetzlichen Rente alleine der Lebensstandard nicht gehalten werden könne. „Gelingt es nicht, die Anreize für die kapitalgedeckte Altersvorsorge zu erhöhen, gehen wir großen Problemen entgegen“, lautet das Fazit des Bankenverbandes.
Die Attraktivität der Riester-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge müsse erhöht und Verbrauchern die Entscheidung, privat vorzusorgen, damit leichter gemacht werden. Opting-out und intelligente Dynamik lauten die Lösungsvorschläge des Bundesverbandes Deutscher Banken. Das sogenannte Opting-Out sieht vor, dass mit Abschluss eines Arbeitsvertrages gleichzeitig der Beitritt zur betrieblichen Altersvorsorge erfolgt. Arbeitnehmer, die nicht damit einverstanden sind, können innerhalb von sechs Monaten Widerspruch einlegen und das System verlassen. Die intelligente Dynamik baut darauf, dass die Altersvorsorge über zukünftige Lohn- und Gehaltserhöhungen finanziert wird. Für die Riester-Rente lautet das Rezept des Bankenverbandes „Stufenverträge“. Mit ihnen soll der maximale Förderbetrag innerhalb eines vorher vereinbarten Zeitfensters erreicht werden.
Ziel sämtlicher Maßnahmen sei, der Gefahr einer wachsenden Altersarmut entgegenzuwirken. „Dazu sollte jeder Bundesbürger mit dem Eintritt ins Berufsleben eine geförderte Altersvorsorge abschließen können“, so Professor Weber. Selbständige seien dabei benachteiligt. Sie hätten keinen Zugang zur Riester-Rente, sondern seien auf die an der gesetzlichen Rente orientierte Basisrente angewiesen.
Das könnte sich bald ändern. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Wir bekennen uns zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Eine Vielzahl von Menschen nutzt diesen Weg, um private Vorsorge zu betreiben. Wir werden prüfen, ob es notwendig und finanziell darstellbar ist, weiteren Personengruppen, insbesondere Selbständigen, den Zugang zur staatlich geförderten Altersvorsorge zu ermöglichen.“
Posted by Andre on 11/25 at 10:08 AM
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Dienstag, November 24, 2009
Wie günstig ist Ihre Hausratversicherung tatsächlich?
Sobald man nicht mehr bei den Eltern, sondern im eigenen Haushalt wohnt, darf die Hausratversicherung einfach nicht fehlen: Der Wert des eigenen Hausrats fällt oftmals sehr beachtlich aus, weshalb man um einen Versicherungsschutz nicht herum kommt. Denn sollte es einmal zu einem Schadensfall kommen und größere Teile des Hausrats beschädigt werden, so ist es immer gut, wenn der entstandene Schaden von einem Versicherer übernommen wird.
Zunehmend mehr Privatpersonen werden sich der Tatsache bewusst, dass es einfach sehr wichtig ist, den eigenen Hausrat über eine Hausratversicherung abzusichern. Allerdings nehmen sich nur wenige Leute ausreichend Zeit, um gezielt nach einem guten Versicherer zu suchen. Daher kommt es vergleichsweise häufig vor, dass relativ hohe bzw. sogar unnötig hohe Versicherungsbeiträge entrichtet werden.
Es ist immer sehr ärgerlich, wenn man einen zu hohen Beitrag entrichtet – schließlich könnte man das Geld auch anderweitig einsetzen. Deshalb gilt es als äußerst empfehlenswert, einen regelmäßigen Vergleich vorzunehmen. Experten raten dazu, einmal im Jahr einen Versicherungsvergleich durchzuführen und zu überprüfen, ob die eigenen Versicherungen noch zeitgemäß und vor allem auch preiswert sind.
Nicht selten kommt es vor, dass Hausratversicherungen kurzerhand am Bankschalter abgeschlossen werden. Andere Haushalte werden seit Jahren fest von einem einzigen Versicherungsvertreter betreut, über welchen sie letztlich alle Versicherungen abschließen. In beiden Fällen ist es so, dass oftmals überteuerte Versicherungen gewählt werden. Deshalb ist es einfach nur ratsam, sich einmal im Jahr ein wenig Zeit zu nehmen und kurzerhand auf einen Onlinevergleich zu setzen. Gerade bei der Hausratversicherung existiert oftmals ein großes Einsparpotential, welches ganz einfach genutzt werden kann.
Posted by Jochen on 11/24 at 09:51 AM
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Erstinstanzliches Urteil zum Rückkaufwert kapitalbildender Lebensversicherungen
Der Rückkaufwert von Lebensversicherungen wird für die Branche langsam zur Never-Ending-Story. In der Klage gegen die Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG, die Hamburg-Mannheimer-Versicherungs-AG und die Volksfürsorge Lebensversicherung hat die Verbraucherzentrale Hamburg einen ersten Erfolg erzielt. Das Landgericht Hamburg bezeichnete die Klauseln zu den Rückkaufwerten als intransparent und unwirksam (Urteil vom 20. November, Aktzeichenzeichen 324 O 1116/07, 1136/07 und 1153/07).
Betroffen von dem Urteil, gegen das die Versicherer sofort Berufung einlegten, sind Verträge, die in der Zeit seit Mitte 2001, aber noch vor 2008, abgeschlossen und vorzeitig gekündigt wurden. Die Kunden hatten in dem Fall kaum Kapital retten können, weil die Beiträge in den ersten Jahren von hohen Abschlusskosten und Provisionen geschluckt worden waren. Gegen diese Praxis war die Verbraucherzentrale Hamburg vorgegangen und bekam Recht. Schon 2005 hatte der Bundesgerichtshof derlei Klauseln angemahnt und für unwirksam erklärt. Das damalige Urteil bezog sich allerdings nur auf Policen, die in der Zeit bis 2001 unterschrieben worden waren.
Das jüngste, wenngleich erstinstanzliche Urteil – der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft geht davon aus, dass sich letztlich wieder der Bundesgerichthof damit befassen muss – wird von der Verbraucherzentrale und dem Bund der Versicherten (BdV) begrüßt. Bis zu 24 Millionen Versicherungskunden könnten jetzt einen Nachschlag verlangen. In der Summe wären das bis zu zwölf Milliarden Euro. Für Verbraucher, die ihren Anspruch geltend machen wollen, hat die Verbraucherzentrale Musterbriefe entwickelt. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des BdV, rät: „Schreiben Sie ihrem Versicherer und fordern ihn zu einer Neuberechnung auf. Das ist wichtig, denn von sich aus wird sich die Assekuranz nicht bei Ihnen melden“.
Montag, November 23, 2009
Ergo-Konzern fährt neue Markenstrategie
Der Ergo-Versicherungskonzern strukturiert sich vollkommen neu und lässt einige seiner Marken wie die Hamburg-Mannheimer von der Bildfläche verschwinden. Damit geht auch Günter Kaiser, einer der „berühmtesten Versicherungsexperten“, nach 35 Jahren in Rente. Als Anlass für die überarbeitete Markenstrategie nennt das Unternehmen die Insolvenz von Arcandor und Quelle. Da die KarstadtQuelle-Versicherungen zur Ergo-Gruppe gehören, habe Handlungsbedarf bestanden.
Neben der Hamburg Mannheimer wird also auch KarstadtQuelle zukünftig nicht mehr als Marke auftauchen. Das gleiche Schicksal ereilt die Victoria. Sämtliche Lebens- und Sachversicherungen werden demnächst unter dem Namen Ergo angeboten, wobei die KarstadtQuelle Versicherungen in Ergo Direkt Versicherungen umbenannt werden. Im Bereich Krankenversicherung, in dem die Ergo bislang mit DKV und Victoria vertreten ist, bleibt nur noch der Markenname DKV. Die Sparte Rechtsschutzversicherungen wird unter dem Dach der D.A.S. weitergeführt. Erhalten bleibt auch der Name Europäische Reiseversicherung (ERV).
Der zeitliche Ablauf sieht vor, dass KarstadtQuelle schon im ersten Quartal 2010 mit dem neuen Namen an den Start gehen wird. Die anderen Marken werden bis Mitte 2010 neu formiert. Mit einem Stellenabbau gehe diese Entwicklung laut Vorstand nicht einher. Auch die Vertriebsstrukturen sollen so wie sie sind erhalten bleiben, damit die Makler ihre „ihre vertriebliche Heimat“ behielten. Ziel sämtlicher Maßnahmen sei, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Torsten Oletzky, sich stärker an den Bedürfnissen der Verbraucher auszurichten, um so neue Kunden zu gewinnen und mehr Wachstum zu erzielen: „Mit unserem umfassenden Angebot an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen aus einer Hand und über alle Vertriebswege haben wir flexible Antworten auf alle Kundenwünsche“.
Posted by Andre on 11/23 at 09:35 AM
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Eigenheim bietet sichere Altersruhe
Ersparte Miete erlaubt Rentenalter mit finanziellen Vorteilen
Auch ohne die Schlagzeilen, die Tatsachen und die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise wäre der beständige Wunsch nach Wohneigentum stark wie schon immer. Das belegt eine der jüngsten Allensbach-Umfrage zur Altersvorsorge, wonach 63 von 100 Berufstätigen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung als “besonders sicher” empfunden.
Aktuell wohnen 50 von 500 Deutschen in den eigenen vier Wänden, von denen noch viele Mieter träumen. So steigt die Zahl derer im Vergleich zum Vorjahr, die zum Ziel haben, mittelfristig ins eigene Heim zu ziehen.
Bei der Begründung steht dann auch für 90 von 100 Mietern ganz vorne, dass man unabhängig sein will vom Vermieter, dass man lieber in die eigene Tasche zahlen, dass wahrscheinlich ein Wert verbleibe, den man vererben könne und dass Wohneigentum Vorsorge fürs Alter bedeute.
Auch ohne die gestrichene Eigenheimzulage ist festzustellen, dass der Staat beim Bau einer Immobilie noch immer fördert und zinsbegünstigte Darlehen auf Bundes- und Landesebene bietet. Dabei bleiben sämtliche Erträge aus der eigenen Immobilien - Mietersparnis, Wertsteigerung oder staatliche Zulagen - steuerfrei. Wer als Mieter freie Mittel in Wertpapieren oder Versicherungen anlegt, der muss in der Regel die Erträge versteuern (Abgeltungsteuer). Dagegen bleibt das Wohneigentum für die private Altersvorsorge also deutlich interessanter.
Gründe fürs Wohneigentum
Vergleicht man auf längere Sicht Mieter und ‘junge’ Eigenheimer, ist zu erkennen, dass Mieter auf den ersten Jahren finanziell im Vorteil liegen. Anfängliche Nebenkosten bei Bau oder Kauf sind für den Eigenheimer “verloren” und auch die monatlichen Belastungen sind über Jahre deutlich höher als bei der Miete. Die Betrachtung kehrt sich erst nach ungefähr 18 bis 20 Jahren um. Dann hat der Eigentümer seinen ersten Vermögensvorteil: Mit zunehmender Restschuld-Tilgung wird dann der Vorsprung im Eigenheim größer.
“Mietfrei” zu sein, ist ein weiterer Grund, in eigenen Wänden zu wohnen. Mit dem Blick des noch jungen Erwachsenen gilt dies eher als schwaches Argument, doch im höheren Alter bringt das mietfreie Wohnen in einer Immobilie, die frei von Schulden ist, kräftige Vorteile. Als monatlich ersparte Miete berechnete das Statistische Bundesamt beim Einpersonen-Haushalt 519 und bei Ehepaaren 613 Euro.
Stimmen zudem gepflegte Qualität und Wohnlage, darf der Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert seiner Immobilie langfristig steigt.
Aktuell (November 2009) sind die Konditionen zur Finanzierung für selbst genutzte Häuser und Eigentumswohnungen günstig wie selten. Ein Baudarlehen mit durchschnittlich 4,25 Prozent ist auf zehn Jahre zu haben.
Gute Chancen für Mehr-Kind-Familien
Seit Juli 2008 ist durch das Eigenheimrentengesetz auch der Weg frei, selbst genutztes Wohneigentum durch die Riester-Förderung zu begünstigen. Dies gilt für Spar- und Tilgungsleistungen bis 2.100 Euro jährlich (abzüglich der Zulagen). Berechtigte erhalten eine jährliche Grundzulage von 154 Euro; für jedes Kind 185 Euro. Sind Kinder nach 2008 geboren, erhöht sich dieser Betrag auf 300 Euro pro Kind. Nach Berechnung von Stiftung Warentest kann eine Familie, die mit zwei Kindern in 20 Jahren eine Immobilie abbezahlt, in derselben Zeit Riester-Zulagen bis zu 13.560 Erhalten. Fließt dieser als Tilgung aufs Darlehenskonto, spart die Familie bei 5,5 Prozent Kreditzinssatz weitere 10.000 Euro an Zinsen. Leider wissen wohl nur 50 von 100 Bundesbürger überhaupt etwas von dem sogenannten “Wohn-Riestern”.
Sonntag, November 22, 2009
Forwarddarlehen: Die Zinsen ziehen langsam an
Obwohl das Forwarddarlehen immer noch als vergleichsweise unbekannt gilt, gibt es inzwischen eine beachtliche Anzahl an Immobilieneigentümern, die sich für diese Art von Finanzierung interessiert. Glücklicherweise erkennen zunehmend mehr Baufinanzierungskunden, dass sich ihnen mit dem Forwarddarlehen die Möglichkeit bietet, frühzeitig einen günstigen Zinssatz zu sichern und somit den Grundstein für eine günstige Anschlussfinanzierung zu legen.
Was das Interesse an Forwarddarlehen betrifft, so kann dieses als vergleichsweise groß eingestuft werden. Etliche Darlehensnehmer informieren sich mittlerweile fortlaufend über die aktuellen Konditionen. Der eigentliche Abschluss wird jedoch längst nicht so häufig vorgenommen. Dies hat einen ganz simplen Grund: Je früher das Darlehen abgeschlossen wird (der Abschluss kann bis zu 3 Jahre vor dem Umschuldungszeitpunkt erfolgen), desto höher ist der spätere Zinssatz. Dies liegt am Vorlauf: Mit jedem Monat, den ein Forwarddarlehen früher abgeschlossen wird, fällt der Zinssatz ein kleines bisschen höher aus. Dementsprechend wird darauf abgezielt, das Darlehen so spät wie möglich abzuschließen, um einen niedrigen Zinssatz zu ergattern.
Allerdings ist seit einigen Wochen festzustellen, dass die sogenannten Forwardaufschläge am Steigen sind. Wenn die Forwardaufschläge auch nur geringfügig teurer werden, kann sich dies aufgrund der Wartezeit von mehreren Monaten bis zur Auszahlung deutlich auf den Zinssatz aufwirken. Sobald eine Bank die Forwardaufschläge erhöht, kann sich der endgültige Zinssatz spürbar verteuern. Daher gilt es als ratsam, über einen möglichst zeitnahen Abschluss nachzudenken: Sollten die Forwardaufschläge weiterhin zunehmen, so hilft das Abwarten bzw. die spätere Aufnahme des Darlehens nicht besonders viel – zumal immer noch das Risiko besteht, dass Baugeldzinsen generell wieder anziehen und sich die Darlehen somit zusätzlich verteuern.
Posted by Jochen on 11/22 at 11:00 AM
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Samstag, November 21, 2009
Immer mehr Menschen sichern sich gegen Unwetterschäden ab
Der Herbst und der Winter zeichnen sich immer mehr und immer öfter durch extreme Wetterverhältnisse aus. Dazu zählen Unwetter mit Starkregen und Orkanböen, Orkane, Hagelstürme oder dichte Schneefälle. Inzwischen kann jede Region in Deutschland davon betroffen sein. Dennoch ist vielen Menschen nicht bewusst, dass eine alltägliche Wohngebäude- oder Hausratversicherung oft nicht ausreicht, um sich finanziell vor Schäden durch Naturereignisse zu schützen. Ein zusätzlicher Versicherungsschutz gegen Elementarschäden ist daher unerlässlich.
Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe unterstützt aus diesem Grunde die Aktion der Bayerischen Staatsregierung. Diese hat in diesem Jahr die Kampagne „Voraus denken – elementar versichern” gestartet. Mit dieser Kampagne soll den Bürgern gezeigt werden, wie wichtig eine entsprechende Vorsorge ist.
Und die Kampagne zeigt Wirkung: Die NÜRNBERGER, die die Aktion von Beginn an unterstützt, kann schon eine positive Bilanz ziehen. Seit Anfang 2009 haben beinahe zehn Prozent aller Kunden in Bayern ihren bestehenden Wohngebäudeschutz erweitert. Dadurch besitzen nun mehr als 20 Prozent der bayerischen Wohngebäude- und über 60 Prozent der Hausrat-Versicherungskunden eine umfangreiche Absicherung.
Die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe hat schon frühzeitig auf den Klimawandel reagiert. Seit 1994 bietet der Nürnberger Versicherer Elementarabsicherungen an. Im Januar 2008 wurde mit dem NÜRNBERGER KlimaSchutz eine Innovation auf den Markt gebracht. Denn dieses Produkt beinhaltet nicht nur finanziellen Schutz vor Elementarschäden, sondern auch eine umweltfreundliche Schadenregulierung. Ist der KlimaSchutz Bestandteil der Wohngebäude-Versicherung, werden die Mehrkosten für den Wiederaufbau mit umweltfreundlichen Baustoffen und für bauliche Präventivmaßnahmen übernommen. In der Hausratversicherung werden Mehrkosten für das Verwenden von ökologischem Material ersetzt sowie für wasser- oder energiesparende Haushaltsgroßgeräte.
Da das Thema sehr aktuell und wiederkehrend ist, wird die Bayerische Staatsregierung die Aufklärungskampagne noch mindestens bis 2011 fortführen. Auf der Internetseite www.elementar-versichern.bayern.de gibt es ausführliche Informationen über Naturgefahren in Bayern und auch zu Präventions- und Absicherungsmöglichkeiten.
Posted by Saskia on 11/21 at 08:27 AM
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Freitag, November 20, 2009
Riester Bausparen: Der Einzelfall entscheidet über den Nutzen
Schon seit Monaten sind die Bausparkassen darum bemüht, ihre Riester Bausparprodukte ordentlich zu bewerben und neue Kunden zu gewinnen. Genau genommen geht es um den sogenannten Wohnriester, die neue staatlich Form der Eigenheimförderung, welche die frühere Eigenheimzulage ersetzt. Bereits seit dem vergangenen Jahre können entsprechende Finanzprodukte abgeschlossen werden – doch die Zurückhaltung der Kunden ist immer noch sehr groß.
Im Grunde genommen ist es erfreulich, dass sich die Kunden zurückhalten. Dies zeigt nämlich auf, dass dem Wohnriester nicht blind vertraut wird. Immerhin hat das Angebot an entsprechenden Finanzprodukten deutlich zugenommen. Mittlerweile gibt es etliche Bausparkassen, die spezielle Wohnriester Bausparverträge entwickelt haben. Allerdings können sich diese einzelnen Finanzlösungen deutlich voneinander unterscheiden. Dies wird spätestens dann deutlich, wenn man sich die Meinung von Experten anhört.
In den vergangenen Monaten haben etliche Experten vor dem Abschluss von Wohnriester Bausparverträgen gewarnt: Häufig würde sich der Abschluss für den Verbraucher einfach nicht rechnen. Auf der anderen Seite gibt es Finanzexperten, die zum Abschluss entsprechender Produkte raten. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Expertenratschläge oftmals im Bezug auf konkrete Finanzlösungen gelten.
Verallgemeinert kann gar nicht gesagt werden, ob sich das Riester Bausparen nun lohnt oder nicht. Stattdessen gilt es immer auf den Einzelfall zu achten. Es kommt immer auf den Interessenten, dessen finanzielle Situation und finanzielle Ziele an. Für einige Personen kann es sich in der Tat lohnen, sich für den Abschluss eines Wohnriester Bausparvertrags zu entscheiden – andere sind wiederum besser dran, wenn sie sich anderweitig entscheiden. Zudem gilt es als empfehlenswert, sich von unabhängigen Finanzberatern betreuen zu lassen, damit aus den besten Finanzlösungen gewählt werden kann.
Posted by Jochen on 11/20 at 10:44 AM
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