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Dienstag, November 10, 2009

Vielen Deutschen sind die Alterseinkünfte aus der privaten Vorsorge unbekannt

Private Altersvorsorge ist wichtig – daran sollte es mittlerweile eigentlich keine Zweifel mehr geben. 75 Prozent der Bundesbürger sind in dieser Hinsicht bereits aktiv. Das Fatale daran: 54 Prozent wissen nicht, wie sich ihre Bemühungen später in Euro und Cent bezahlt machen. Sie können nicht einschätzen, wie hoch ihre Alterseinkünfte sind und ob sie tatsächlich reichen, um den Lebensstandard halten zu können. Mit diesen Zahlen wartete jetzt der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) auf.

BVR-Präsident Uwe Fröhlich ist zwar durchaus zufrieden mit dem hohen Anteil derer, die vorsorgen. Völlig unverständlich ist ihm allerdings, dass viele sparen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was später unter dem Strich steht. „Es ist schon erstaunlich, dass so viele Menschen offensichtlich nicht wissen, ob ihre privaten Vorsorgemaßnahmen im Alter ausreichen werden“, wundert er sich. Schließlich könne nur derjenige Vorsorgelücken schließen, der die volle Transparenz über seine zu erwartenden Einkünfte im Alter habe.

Das Thema Altersvorsorge scheint momentan ohnehin eher aufs Abstellgleis geschoben zu werden. Einer Studie der Postbank zufolge haben bereits 17 Prozent der Berufstätigen wegen Einbußen beim Einkommen ihre Policen gekündigt oder die Beiträge reduziert. 53 Prozent wollen die vorhandenen Verträge so belassen und nichts weiter unternehmen. Immerhin jeder Dritte hat nach eigener Aussage später keine Einnahmen aus einem privaten Vorsorgemodell. Laut Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, drohe die Gefahr, dass „aus der Finanz- und Wirtschaftskrise eine langfristige Krise der Altersvorsorge in Deutschland resultieren kann“. Inzwischen fragen sich 32 Prozent, ob Riester-Rente und Co. überhaupt noch Sinn machen.

Als geeignetste Form der Vorsorge wird nach wie vor die eigene Immobilie genannt (49 Prozent), wobei der Wunsch nach einem Eigenheim bei 37 Prozent vorhanden ist. Deutlich schlechter schneiden private Renten- und die Kapitallebensversicherungen ab. Sie kommen nur auf 26 Prozent, gefolgt von Gold und Edelmetall (acht Prozent), festverzinslichen Anlagen (sieben Prozent) und Aktien sowie Fonds (sechs Prozent).

Posted by Andre on 11/10 at 10:57 AM
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Baufinanzierung: Objekttausch kann bei Umzug die Rettung sein

In der heutigen Zeit kommt es immer häufiger vor, dass sich Personen dazu gezwungen sehen, aufgrund ihres Berufs einen Umzug in Kauf nehmen zu müssen. Die Arbeitswelt hat sich in den letzten zehn Jahren spürbar verändert: Noch nie zuvor wurde so viel Flexibilität bzw. eine solch hohe Umzugsbereitschaft gefordert.

Die meisten Leute haben hiermit noch nicht einmal Schwierigkeiten: Sie sind dazu bereit, für Job und Karriere den Wohnort zu wechseln. Ärgerlich wird es nur dann, wenn man sich bereits an einem Ort niedergelassen und eine Immobilie erworben hat. Schließlich können Haus oder Wohnung nicht mitgenommen werden. Stattdessen gilt es sich am neuen Wohnwort erneut auf die Suche zu begeben.

Allerdings ist dies leichter gesagt als getan, schließlich ist die bestehende Immobilie zumeist noch nicht abbezahlt: Eigentlich müssten noch über viele Jahre hinweg Darlehensraten entrichtet werden. Dementsprechend stellt sich die Frage, wie man am besten verfährt – in den meisten Fällen kommt man aus den Immobiliendarlehen nämlich nicht so einfach hinaus. Grund ist die Zinsbindung, mit welcher sich der Darlehensnehmer auch an die Bank bindet.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, hilft oftmals nur der sogenannte Objekttausch. Das Prinzip, das hinter diesem Begriff steckt, ist im Grunde genommen ganz einfach: Das bestehende Objekt wird verkauft und gleichzeitig erwirbt man am künftigen Wohnort eine neue Immobilie, welche über das bestehende Darlehen einfach weiterfinanziert wird. Die meisten Banken sind heutzutage mit dieser Verfahrensweise einverstanden. Wichtig ist nur, dass die beiden Objekte einigermaßen miteinander vergleichbar sind und preislich in derselben Liga spielen, damit sich die Bank einverstanden erklärt. Ansonsten kann es erforderlich sein, zusätzliches Kapital einzubringen.

Posted by Jochen on 11/10 at 10:56 AM
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