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Dienstag, November 17, 2009

Sparwille überwiegt bei der Kfz-Versicherung

Wenn der Bund der Versicherten (BdV) zu einer seiner Telefonaktionen lädt, laufen die Drähte meistens heiß. Das war auch vorige Woche der Fall, als das Thema „Kfz-Versicherung“ auf dem Plan stand. Die vielen Anrufer, die sich von den Experten zur Autohaftpflicht und allen Belangen des Kaskoschutzes beraten ließen, belegten die „Ratlosigkeit, wenn es um die Prüfung anderer Angebote geht“, so Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Verbandes. Deutlich geworden sei zudem der Wunsch, sich möglichst günstig zu versichern.

An Ideen, wie man den einen oder anderen Euro bei der Kfz-Versicherung sparen kann, mangelt es den Verbrauchern jedenfalls nicht. Eine der Fragen lautete zum Beispiel, ob der Schadensfreiheitsrabatt vom Drittwagen der Mama auf den Sohn übertragen werden könne. „Anteilig ist das tatsächlich möglich“, erklärten die Berater. Sie hatten allerdings wesentlich öfter mit Anrufern zu tun, die sich Sorgen um die erreichte Schadensfreiheitsklasse machen. Kunden, die vor dem Wechsel einen Unfall hatten, empfiehlt der BdV, eine Kündigung gut zu überlegen, insbesondere wenn man einen Rabattschutz vereinbart habe. Der gelte nur für den alten Vertrag. „Zum neuen Versicherer kann jedoch nur der Rabatt ohne Berücksichtigung des Rabattschutzes mitgenommen werden“, so die Experten. Damit wäre der Wechsel der Kfz-Versicherung vermutlich teurer als den Vertrag zu behalten.

Die Fragen zur Kfz-Police ergaben ein recht schlüssiges Bild von dem, was Autofahrer von ihrer Versicherung erwarten. „Insgesamt hat die Telefonaktion ergeben, dass Verbraucher ein hohes Maß an Absicherungswünschen haben. Dem gegenüber zeigte sich ein ausgeprägter Sparwille“, fasst Lilo Blunck zusammen. Das größte Sparpotenzial sahen die Anrufer demnach bei der Voll- und der Teilkaskoversicherung. Deutlich wurde aber auch, dass trotz oder vielleicht gerade wegen der Informationsflut rund um die Autoversicherung sehr viele Kunden verunsichert sind. Deshalb steht jetzt schon fest, dass auch im kommenden Jahr wieder eine Telefonaktion gestartet wird.

Posted by Andre on 11/17 at 09:27 AM
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Hausbau: Günstig darf nicht billig werden!

Ist das Geld aktuell auch billig, bleibt der Bauherr dann aber doch in vielen Fällen schwach. Schwach in seiner Liquidität, was dazu führt, dass nur “billig gebaut” wird, was sich dann aber meist als ungünstig erweist.

Wird an der falschen Stelle gespart, macht sich dies später mit überhöhtem Energieverbrauchs oder mit teurer Sanierung zunächst latenter Baumängel bemerkbar. Wird dagegen der Bau hochwertig ausgeführt, erspart man sich Folgeschäden und kann bei den Nebenkosten durch Energieverbrauch allerhand sparen.

Wer beim Hausbau an der falschen Stelle spart, den treffen während der Nutzung später deutlich überhöhter Heizkosten oder es wird teuer, aufgetretene Baumängel zu beseitigen. Verlässt man sich auf Studien, dann entfallen neun von 100 Baumängeln auf die Wärmedämmung und weitere zehn von 100 auf die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle. Dabei fallen die Komponenten Fenster, Türen und Dach besonders auf.

Was zu Mängeln führt

Ursachen für spätere Baumängel können in der Planung wie auch in der Ausführung liegen; das kann sich in überhöhte Heizkosten beweisen oder dass die Heizungsanlage zu gering dimensioniert ist. An Wärme oder Kältebrücken, an undichten Stellen und in der Folge feucht eingebauter Dämmmaterialien steigt die Gefahr, dass Wände oder Decken schimmeln. Das kann zu hohen Sanierungskosten führen und in Extremen sogar zur Unbewohnbarkeit von Gebäuden oder deren Teile.

“Quali” bei Handwerkern

Für Spezialisten gibt es keine Frage: Bei der Entscheidung für Handwerksbetriebe ist sorgfältig vorzugehen und auf deren Qualifikation zu achten. Auch empfiehlt sich eine begleitende Qualitätskontrolle von unabhängiger Seite, denn Mängel am Bau kann man frühzeitig erkennen, bevor Wände und Verkleidungen vieles unsichtbar machen….bis der Zahn der Zeit daran nagt..

Posted by wob. on 11/17 at 05:00 AM
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