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Mittwoch, November 18, 2009

Finanztest geht mit klassischen Rentenversicherungen hart ins Gericht

Die private Altersvorsorge ausschließlich auf einer klassischen Rentenversicherung aufzubauen ist laut „Finanztest“ keine gute Idee. Die Zeitschrift hat für die Ausgabe 12/2009 jeweils 47 Tarife für Männer und Frauen verglichen. Das Ergebnis ist nicht wirklich überzeugend. Ein „sehr gut“ erhielten nur je zwei Tarife. Die Note „gut“ fiel je Modellfall auch nur acht Mal. Kritisiert wurden vor allem die hohen Kosten für eine private Rentenversicherung.

Lohnen würden sich die Policen in den meisten Fällen erst dann, wenn die Kunden 90 Jahre und älter würden. Anderenfalls lege man sogar drauf. „Doch keiner weiß, wie alt er wird“, so „Finanztest“. Diese Aussagen beziehen sich auf die Rentenleistungen, die von den Anbietern garantiert werden. Eine Berechnung, mit der diese Aussagen gestützt werden, liefert die Zeitschrift leider nicht. Von daher stehen sie ein wenig im luftleeren Raum – oder man greift selbst zum Taschenrechner.

Ausgegangen wurde von einer 37-jährigen Frau bzw. einem 37-jährigen Mann, die 30 Jahre lang 1.200 Euro jährlich in eine klassische Rentenversicherung investieren. Garantiert werden zwischen 179 und 206 Euro Rente für Männer und zwischen 164 und 189 Euro bei Frauen, die sich aufgrund der höheren Lebenserwartung mit deutlich weniger Leistung zufrieden geben müssen. Dieser Wert floss zu 40 Prozent in die Benotung ein. Ebenfalls 40 Prozent machten die Chancen auf eine Überschussbeteiligung aus, für die der Anlageerfolg der vergangenen drei Jahre zugrunde gelegt wurde. Transparenz und Flexibilität runden das Ergebnis ab.

Für die private Rentenversicherung spreche, dass man bei der Auszahlung frei entscheiden könne, ob das Geld auf einen Schlag oder als Rente gezahlt werden soll. Diese Flexibilität biete eine Riester- oder Rürup-Rente nur bedingt oder gar nicht. Problematisch sei hingegen die meist lange Laufzeit, bei der ein vorzeitiger Ausstieg oder eine Zahlpause den Versicherten teuer zu stehen komme. Kunden die sich für die klassische Rentenpolice entscheiden, sollten genau vergleichen, die Kosten anhand der Rückkaufwert-Tabelle berücksichtigen und sich finanziell nicht übernehmen. Mit „sehr gut“ von „Finanztest“ empfohlen werden aktuell die Asstel (Tarif RMA112APN) und die Debeka (A1 (01/08)).

Posted by Andre on 11/18 at 08:13 AM
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Bei Wohnungswechsel an die Hausratversicherung denken

Beim Umzug in ein anderes Haus oder eine andere Wohnung geraten bestimmte Angelegenheiten oftmals in Vergessenheit – oder sie werden einfach nur übersehen. Dies gilt insbesondere für die Anpassung des Versicherungsschutzes. Gleich mehrere Versicherungen können an ein Gebäude gekoppelt sein, so wie auch die Hausratversicherung. Daher ist es wichtig, den Versicherer über den Umzug zu informieren.

Nun braucht man natürlich keine Angst zu entwickeln, wenn ein Umzug kurz bevorsteht: Der Hausrat ist bei einem Umzug mitversichert. Vorübergehend besteht ein doppelter Schutz. Denn sowohl im alten als auch im neuen Gebäude gilt der Hausrat als versichert. Eine Hausratversicherung bietet für diesen Fall eine grundlegende Absicherung an. Es ist lediglich zu berücksichtigen, dass dieser doppelte Schutz nur für kurze Zeit geboten wird. Außerdem geht der Versicherungsschutz bei einem Wohnungswechsel nicht automatisch von einem Objekt auf das andere Objekt über.

Was den vorübergehenden Schutz betrifft, so gilt dieser für einen Zeitraum von maximal zwei Monaten. Bei den meisten Versicherern verhält es sich so, dass jedoch eine Auflage existiert: Dem Versicherer muss bereits vor dem Umzug die Adresse des neuen Zuhause mitgeteilt werden. Dementsprechend ist es ganz wichtig, den Versicherer rechtzeitig zu informieren.

Nach dem Umzug gilt es sich um die Änderung der Versicherung zu kümmern. Eine einfache Umschreibung reicht oftmals nicht aus. Bei den meisten Hausratversicherungen sind Versicherungssumme und Beitragshöhe an die Wohnfläche gekoppelt. Weil sich diese bei einem Umzug ändert, muss die Versicherung angepasst werden. Wegen dieser Änderungen werden in den meisten Fällen neue Versicherungsverträge geschlossen - wobei die Versicherer meist so kulant sind, und die bestehenden Verträge vorzeitig kündigen.

Posted by Jochen on 11/18 at 08:13 AM
Hausratversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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