Immobilienerwerb niemals übers Knie brechen
Wenn sich einige Leute etwas in den Kopf gesetzt haben, sind sie nicht mehr zu stoppen. Sie setzen alles daran, ihr Ziel zu erreichen. Dies trifft unter anderem auch für Personen zu, die sich in den Kopf gesetzt haben, ein Eigenheim zu kaufen oder ein Bauvorhaben zu beginnen: Wer von dieser Idee begeistert ist, den lässt sie häufig nicht so schnell wieder los.
Im Grunde genommen sprechen viele Dinge dafür, den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung zu verwirklichen. Allerdings sollte die Verwirklichung zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Dies bedeutet in erster Linie, dass die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Doch leider tun sie das nicht immer: Längst nicht jeder Interessent, der ein Haus kaufen oder gar bauen möchte, verfügt bereits über die erforderlichen finanziellen Mittel.
Wie die „Süddeutsche“ Zeitung mitteilt, gilt es sich in Fällen, in denen nur wenig Eigenkapital vorhanden ist, sehr genau zu überlegen und vor allem spitz zu kalkulieren, ob der Zeitpunkt für den Eigenheimerwerb bereits gekommen ist. Die Zeitung beruft sich auf die Verbraucherzentrale Sachen, die sich bewusst für das Vorhandensein von Eigenkapital ausspricht, damit das Vorhaben auf einem sicheren finanziellen Fundament steht. Gut 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten sollten aus Eigenmitteln aufgebracht werden. Somit lässt sich das finanzielle Risiko deutlich verringern – außerdem raten die Verbraucherschützer zur Bildung zusätzlicher Rücklagen. Sollte einmal ein Notfall eintreten weil beispielsweise eine Waschmaschine ausfällt und deshalb repariert werden muss, kann einen die gebildete Rücklage vor größeren finanziellen Problemen bewahren – schließlich wäre es sehr kritisch, wenn man sich plötzlich nicht in der Lage befindet, die Darlehensrate aufzubringen.
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Jochen on 01/15 at 11:29 AM
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Zu viele Riester-Sparer verschenken Zulagen
Trotz aller Hinweise, dass für die Riester-Zulagen ein Antrag nötig ist und inzwischen ein einziges Formular reicht, um dauerhaft an Bord zu sein, haben viele wieder Geld verschenkt. Um sich die Zuschüsse für das Jahr 2007 zu sichern, hätte der Antrag zum Jahreswechsel vorliegen müssen. Alleine bei der Union Investment haben es 18 Prozent der Kunden unterlassen, sich darum zu kümmern. Ausgehend von durchschnittlich 188 Euro je Vertrag (Stand 2006), die als Förderung für die private Altersvorsorge gezahlt worden wären, ergibt das bei der Fondsgesellschaft 48 Millionen Euro, die der Staat jetzt spart.
Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Union Investment, Hans Joachim Reinke, kann sich keinen Reim darauf machen. Für ihn es absolut unverständlich, weshalb Kunden sich nicht um die Zulagen bemühen. Den Dauerzulagen-Antrag auszufüllen sei nur mit einem geringen zeitlichen Aufwand verbunden. Diejenigen, die für 2007 nichts unternommen haben, verzichten immerhin auf die seinerzeit gültigen 114 Euro Grundzulage und 138 Euro je Kind. Hans Joachim Reinke zieht dazu einen Vergleich: „Einen Riester-Vertrag abzuschließen ohne die Zulagen zu beantragen ist wie Autofahren mit angezogener Handbremse: Man kommt nur langsam voran.“.
Abgesehen davon, dass ein Antrag für die Zuschüsse zur Altersvorsorge gestellt wird, sollten Riester-Sparer – wie an dieser Stelle bereits berichtet – auch die Höhe ihrer eigenen Beiträge regelmäßig kontrollieren. Vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens müssen in den Riester-Vertrag investiert werden. Dann spendiert der Staat die Zulagen in voller Höhe. Da das Einkommen durch Kurzarbeit oder Gehaltsanpassungen von Jahr zu Jahr ein wenig schwankt, müssen auch die Sparraten entsprechend angepasst werden. Wie hoch das für die Beiträge maßgebliche Einkommen ist, steht auf der Meldebescheinigung zur Sozialversicherung.
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Andre on 01/15 at 11:29 AM
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