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Donnerstag, Januar 21, 2010

Vierfach versichert: ARAG Recht&Heim Aktiv

Versicherungen nicht mehr ausschließlich einzeln, sondern im Paket anzubieten, hat sich inzwischen bei den meisten Unternehmen durchgesetzt. Kunden haben damit alles aus einer Hand und können sich mit einer Police gleich gegen mehrere Risiken absichern. Ob es immer die günstigste Lösung ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Das gilt auch für den Vierfachschutz, den die ARAG mit Recht&Heim Aktiv auf den Markt gebracht hat.

Das Produkt umfasst laut Pressemitteilung des Unternehmens „vier leistungsstarke Versicherungen“, die in einem Vertrag gebunden sind. Abgeschlossen werden mit Recht&Heim Aktiv eine Rechtsschutz-, eine private Haftpflicht- und eine Hausratversicherung inklusive Glasbruch-Schutz. Hinzu kommt wahlweise eine Wohngebäudeversicherung. Statt nach einem Schadensfall nur die Kosten zu ersetzen, geht die ARAG mit ihrem Kombiprodukt einen Schritt weiter – und entspricht auch damit dem allgemeinen Trend: Sie bietet zusätzliche Serviceleistungen.

Bei Rechtsstreitigkeiten stellt das Unternehmen einen Mediator, der eine gemeinsame Konfliktlösung herbeiführen soll. Zudem können sich Versicherte über das Anwalts-Telefon JuraTel® zu Rechtsfragen beraten lassen, erhalten psychologische Soforthilfe nach einem Einbruch, können den Urlaubs-Service mit einem zuverlässigen House-Sitter in Anspruch nehmen und die eigenen vier Wände einem Sicherheits-Check unterziehen lassen. Damit Schäden recht schnell behoben werden, steht sogar ein Handwerker-Service bereit.

Die Idee hinter dem Vierfachschutz mit Serviceleistungen erklärt Dr. Matthias Maslaton, Vorstandsmitglied der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG: „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass unsere Produkte ein aktives Risikomanagement bieten. Zum Beispiel erwartet der Verbraucher heute konkrete Hilfestellungen zur Konfliktlösung und insbesondere zur Konfliktvermeidung“. Im Sinne der Kunden dürfte es auch sein, dass sie bei Recht&Heim einen Schadensfreiheitsrabatt erhalten, wenn sie keine Leistung in Anspruch nehmen.

Abgesichert sind sämtliche Familienmitglieder, die an der amtlichen Meldeadresse des Versicherungsnehmers wohnen – also auch die Kinder sowie verwandte und verschwägerte Personen. Wer sich nun Gedanken wegen bereits bestehender Verträge für Rechtsschutz, Hausrat, Haftpflicht und Wohngebäude macht, den beruhigt die ARAG: Sie rechnet die Beiträge für Fremdversicherungen maximal drei Jahre bis zu deren Ablauf an.

Posted by Andre on 01/21 at 10:20 AM
GebäudeversicherungHaftpflichtHausratversicherungRechtsschutz • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Anschlussfinanzierung: Nicht nur bei der eigenen Bank anfragen

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass die meisten Bauherren und Immobilienkäufer bei der Baufinanzierung auf Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung setzen. Für die meisten hat dies zur Folge, nach Ablauf dieses Zeitraums eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen. Denn nur den wenigsten gelingt die vollständige Rückzahlung des Darlehensbetrags innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren.

Bei der Anschlussfinanzierung geht es darum, den offenen Restschuldbetrag neu zu finanzieren. Es wird ein neuer Darlehensvertrag abgeschlossen, der mit neuen Konditionen aufwartet. Aus finanzieller Sicht kann dieser Schritt eine große Veränderung mit sich bringen: In Abhängigkeit von der Entwicklung der Hypothekenzinsen seit Aufnahme des Darlehens kann der neue Zinssatz vom alten Zinssatz deutlich abweichen.

Interessanterweise vertrauen die meisten Darlehensnehmer voll und ganz auf ihre Hausbank bzw. auf ihren bisherigen Darlehensgeber. Häufig setzen sie sich gar nicht erst mit anderen Banken in Verbindung, weil sie auf eine schnelle und unkomplizierte Verlängerung des Darlehens abzielen. Allerdings ist dies nicht immer eine gute Entscheidung: Viele Banken sind sich dieser Vorgehensweise der Kunden bewusst. Sie wissen, dass sie nur wenige Wettbewerber haben und veranschlagen deshalb vergleichsweise hohe Zinssätze. Für den Darlehensnehmer bedeutet dies, einen unnötig hohen Zinssatz in Kauf nehmen zu müssen. Aus diesem Grund sollte man bei der Anschlussfinanzierung grundsätzlich weitere Finanzierungsangebote einholen und ggf. auch den Wechsel zu einer anderen Bank in Betracht ziehen.

Es kann sich richtig lohnen, diesen Weg zu gehen. Zinsunterschiede von gut 0,3 Prozent sind keine Seltenheit. Insbesondere Direktbanken können im Bereich der Anschlussfinanzierung mit sehr attraktiven Darlehensangeboten aufwarten. Deshalb ist es einfach nur ratsam, mehrere Banken zu kontaktieren, Finanzierungsangebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Posted by Jochen on 01/21 at 10:19 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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