Tipps zur Risikolebensversicherung bei der Baufinanzierung
Wie ich in meinem vorangegangenen Beitrag aufgezeigt habe, verkörpert die Risikolebensversicherung eine der einfachsten und gleichzeitig besten Möglichkeiten, um eine Baufinanzierung abzusichern. Gerade wenn es darum geht, eine Familie abzusichern, stellt der Abschluss einer solch vergleichsweise einfachen Lebensversicherung die ideale Lösung dar: Sollte der Hauptverdiener sterben, kann das Darlehen dank der Versicherungssumme abgelöst und die Immobilie gehalten werden.
Was die Gestaltung der Versicherung betrifft, so existieren viele Möglichkeiten. Im letzten Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass es sehr wichtig ist, die Versicherungssumme auf das Darlehen abzustimmen. In diesem Zusammenhang soll eine Anmerkung gemacht bzw. ein Tipp ausgesprochen werden. Es geht darum, die monatlichen Versicherungskosten, die aus der Risikolebensversicherung resultieren, zu verringern.
Genau betrachtet wird die Versicherungssumme nämlich zu hoch angesetzt. Aufgrund der Darlehensraten, die monatlich entrichtet werden, nimmt die a href=“http://www.ansahl.com/Geld-und-Finanzen/Baufinanzierung/lexikon/QR/restschuld.html” title=“Restschuld”>Restschuld des Darlehens ab. Nach mehreren Jahren ist die Restschuld deutlich geschrumpft, weshalb gar nicht mehr unbedingt eine so hohe Absicherung durch die Risikolebensversicherung benötigt wird. Deshalb kann es sich anbieten, eine kurze Laufzeit der Versicherung zu wählen, um nach einigen Jahren eine neue Versicherung mit niedrigerer Versicherungssumme abzuschließen. Aufgrund der kleineren Absicherung fällt dann auch der Beitrag geringer aus.
Aber auch eine Freistellung der Versicherung kann helfen: Man hört frühzeitig damit auf, den Beitrag zu entrichten, obwohl die Laufzeit bestehen bleibt. Weil die Beitragszahlungen eingestellt werden, verringert sich die Versicherungssumme.
In beiden Fällen ist es logischerweise sehr wichtig, das Vorhaben im Vorfeld genau zu überprüfen und sich auf jeden Fall von einem Experten beraten zu lassen. Sofern man hierbei richtig vorgeht, ist es problemlos möglich, die Versicherungskosten zu senken, ohne Einschränkungen hinsichtlich des Versicherungsschutzes in Kauf nehmen zu müssen.
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