Pfusch am Bau: Schnell droht der finanzielle Ruin
Vorgestern waren im TV zwei aufeinander folgende TV-Reportagen zu sehen, in denen Bauherren und Hausbesitzer begleitet wurden, die aufgrund von Pfusch am Bau kurz vor dem finanziellen Ruin stehen. Beide Reportagen haben ein schlimmes Bild aufgezeichnet und deutlich klar gemacht: Wer sich für ein Bauvorhaben entscheidet, geht zweifelsfrei Risiken ein. Wenn man nicht aufpasst, wird es nichts mit dem Traumhaus – es kann ganz schnell gehen und man steht vor einer Bauruine, die eine Menge Geld gekostet und einen finanziell in den Abgrund getrieben hat.
Es ist geradezu beängstigend, wie schnell es soweit kommen kann. Teilweise kann es vorkommen, dass bereits der Rohbau zu viele Mängel aufweist und eine Fortsetzung der Bauarbeiten nicht mehr denkbar ist. Noch schlimmer ist es, wenn das Haus steht und erst Monate später der Alptraum beginnt, beispielsweise weil Keller oder Bodenplatte nicht richtig versiegelt wurden und somit Wasser in die Wände eindringen kann. Unter Umständen kann es passieren, dass solche Häuser letztlich reif für den Abriss sind.
Eines der größten Probleme besteht im Hinblick auf dieses Thema darin, dass sich die meisten privaten Bauherren mit der Thematik überhaupt nicht auskennen. Nur die wenigsten befinden sich in der Lage, die Situation und den Fortschritt am Bau bewerten zu können. Folglich müssen die Bauherren den am Bau beteiligten Unternehmen und Betrieben vertrauen. Allerdings ist dies nicht unbedingt die beste Lösung: Leider gibt es eine Vielzahl an Negativbeispielen, die deutlich macht, wie groß die Gefahren beim Bau sind und welche finanziellen Folgen auftreten können: Wer nicht aufpasst, besitzt ein unbewohnbares Haus und hat zugleich sein gesamtes Geld verloren.
Im nächsten Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich vor Pfusch am Bau zu schützen.
