Techniker Krankenkasse stark im Neukunden- Geschäft
Die Techniker Krankenkasse hat in der letzten Zeit sehr viele neue Mitglieder für sich gewinnen können. Ursache für die Wechselwelle bei den gesetzlichen Krankenkassen: Durch die Einführung von Zusatzbeiträgen bei mehreren Krankenkassen haben sich viele Versicherte entschieden, aus Protest und Verärgerung die Kasse zu wechseln. Gewinner der Zusatz-Beiträge sind demzufolge neben den privaten Krankenversicherungen vor allem die gesetzlichen Krankenkassen, die ihre Beiträge noch nicht erhöht bzw. eine Zusatzbeitragserhebung für dieses Jahr weitgehend ausgeschlossen haben.
Die Techniker Krankenkasse hat derzeit einen großen Zulauf von Neukunden, da sie eine der großen Kassen ist, die keinen Zusatzbeitrag erhebt. Der massive Ansturm von Neukunden, die sich per Telefon oder Internet bei der Techniker Krankenkasse anmelden wollen, kann von den Mitarbeitern kaum bewältigt werden. Täglich melden sich bis zu 1.000 Kunden, um in die Techniker zu wechseln. Die Kunden, die von einem Zusatzbeitrag betroffen sind, haben das Recht, außerordentlich zu kündigen und zu wechseln.
Die Techniker Krankenkasse ist nach einer Studie des Wirtschaftsmagazin Focus Money (Ausgabe 47/2009) im großen „GKV-Check“ die beste bundesweite Krankenkasse. Die Umfrage entstand in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Infodienst www.gesetzlichekrankenkassen.de. Die Techniker Krankenkasse hat aktuell ungefähr 5,1 Millionen Mitgliedern und insgesamt circa 7,3 Millionen Versicherte.
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Saskia on 02/14 at 11:40 AM
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Der gute Ruf offener Immobilienfonds ist in Gefahr
Bis Anfang letzten Jahres genossen offene Immobilienfonds einen sehr guten Ruf. Sehr viele Privatanleger konnten sich für diese Fonds begeistern. In Zeiten hoher Zinsen konnten die Immobilienfonds zwar den Festgeldbereich nicht schlagen, aber dafür lag die Rendite fast gleichauf – und das relativ konstant über viele Jahre hinweg. Deshalb wurden die Fonds auch gerne als Absicherung gegen fallende Zinsmärkte genutzt, um jederzeit eine vernünftige Verzinsung der Ersparnisse erzielen zu können.
Die allgemeine Einstellung gegenüber offenen Immobilienfonds hat sich im vergangenen Jahr jedoch geändert: Aufgrund des starken Mittelabflusses, den die Finanzkrise mit sich gebracht hat, sahen sich mehrere Investmentgesellschaften dazu gezwungen, ihre Fonds zu sperren und somit die Rücknahme von Fondsanteilen zu verweigern. Denn anders als beispielsweise bei Aktienfonds können die Fondsmanager nur schwer Kasse machen: Es dauert seine Zeit, bis große Gewerbeimmobilien verkauft sind.
Diese Verfahrensweise hat viele Anleger verärgert, weil diese ganz unerwartet nicht mehr an ihr Geld gekommen sind. Dennoch hat sich die Lage wieder entspannt: Im Lauf des Jahres wurden etliche Fonds wieder geöffnet.
Doch nun müssen die Fondsanleger schon wieder einen herben Rückschlag in Kauf nehmen: Einige Fondsanbieter scheinen dazu gezwungen zu sein, ihre Fonds massiv abzuwerten. In der vergangenen Woche nahm der Fondsanbieter Aberdeen eine Abwertung bei seinem Fonds „Degi Global Business“ vor, die sich - wie die „Financial Times Deutschland berichtet - auf satte 21,6 Prozent beläuft. Es ist gut denkbar, dass sich andere Investmentgesellschaften dazu gezwungen sehen, ebenfalls auf diese Weise zu verfahren. Dies könnte den Ruf der offenen Immobilienfonds noch stärker ankratzen. Anleger, die ihr Geld in entsprechende Fonds investiert haben, sind deshalb zum aktuellen Zeitpunkt nicht unbedingt zu beneiden.
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Jochen on 02/14 at 11:32 AM
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