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Dienstag, Februar 16, 2010

KarstadtQuelle-Versicherung ist Geschichte – ab jetzt ist es die Ergo Direkt

Gestern war es soweit: Der Ergo-Konzern hat der KarstadtQuelle-Versicherung einen neuen Namen und ein neues Gewand verpasst. Ergo Direkt nennt sich die Versicherung jetzt. Damit leitete das Unternehmen seine Markenstrategie ein, bei der auch bekannte Namen wie Hamburg-Mannheimer von der Bildfläche verschwinden werden.

Ziel ist ein international einheitlicher Auftritt des Konzerns. Bei der KarstadtQuelle-Versicherung kam der negative Beigeschmack der alten Marke hinzu, ausgelöst durch die Sanierung des Warenhauskonzerns und den Niedergang des Versandhauses. Dabei gehört der Versicherer schon seit 2008 zu 100 Prozent zur Ergo.

Der Vorstandsvorsitzende Peter Endres erklärt gestern, der Name KarstadtQuelle sei in letzter Zeit immer ein Thema gewesen. „Die Zahlen im Neugeschäft haben gezeigt, dass es schwierig war, unter diesen Umständen das Vertrauen potenzieller Kunden zu gewinnen“, so Endres. Das habe soweit geführt, dass selbst Manager des Unternehmens in Hotels Vorkasse leisten mussten, weil der ehemalige Mutterkonzern Arcandor in den Schlagzeilen war. Kein Wunder also, dass der Direktversicherer keine Probleme damit hat, jetzt Ergo Direkt zu heißen und der Markenumstellung positiv gegenübersteht.

Trotz schlechter Rahmenbedingungen hat Ergo Direkt im vergangenen Jahr eine recht positive Entwicklung genommen. 300.000 Neukunden haben sich für Produkte des Unternehmens entschieden. Insgesamt vertrauen mittlerweile 4,3 Millionen Menschen der Versicherung. Der Gewinn stieg im gleichen Zeitraum rasant von 17 auf 31,5 Millionen Euro an, vor allem weil weniger für die Werbung ausgegeben wurde. Um sich als Ergo Direkt einen Namen zu machen, werden die Ausgaben für Werbung in diesem Jahr wohl deutlich höher liegen.

Interessanterweise hat KarstadtQuelle im zurückliegenden Jahr weniger mit den klassischen Versicherungsangeboten, sondern mit einem Geldanlageprodukt punkten können – dem Monatsgeld. Mit zwei Prozent Verzinsung eine durchaus interessante Option auf dem Markt für Fest- und Tagesgeld, die dem Unternehmen 300 Millionen Euro Einnahmen in die Kassen spülte. Eingebrochen ist hingegen das Neugeschäft mit Lebensversicherungen, um minus 20 Prozent. Weitgehend stabil bleiben die Zahlen in den Sparten Sach- und Krankenversicherung. Wie sich das Geschäft mit neuem Namen und einer intensiveren Zusammenarbeit mit dem Ergo-Konzern jetzt entwickelt, wird sich zeigen.

Posted by Andre on 02/16 at 10:48 AM
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Baufinanzierung mit bestehender Lebensversicherung absichern

Wenn in einer Familie nur eine Person für die Rückzahlung des Immobiliendarlehens verantwortlich ist, ist es ganz wichtig, dass eine ausreichende Absicherung gegen den Todesfall existiert: Sollte der Hauptverdiener versterben, so würden sich die Hinterbliebenen nicht in der Lage befinden, das Immobiliendarlehen weiterhin zu bedienen. Es bestände die Gefahr, dass die Immobilie nicht gehalten werden kann und die Hinterbliebenen letztlich mit leeren Händen dastehen.

Damit dieser Fall nicht eintritt, können spezielle Versicherungen abgeschlossen werden. Viele Banken bieten aus diesem Grund sogenannte Restschuldversicherungen an. Diese Versicherungen bieten einen simplen aber effektiven Schutz: Sollte der Darlehensnehmer sterben, springt der Versicherer ein und löst den Restschuldbetrag des Immobiliendarlehens ab. Allerdings gilt es bei der Auswahl bzw. beim Abschluss einer solchen Versicherung gut aufzupassen. Wie „Finanztest“ in der März-Ausgabe mitteilt, können sich die Versicherungsbeiträge je nach Anbieter stark voneinander unterscheiden. Daher ist ein Vergleich von besonders hoher Bedeutung: Wer Angebote einholt und vergleicht, kann viel Geld sparen. Zumal die Restschuldversicherung nicht zwingend beim Darlehensgeber abgeschlossen werden muss – andere Banken oder Versicherer kommen ebenso in Frage.

Ebenso gilt es zu überprüfen, ob der zusätzliche Versicherungsschutz überhaupt benötigt wird. Sollte eine klassische Lebensversicherung bereits vorhanden sein, so besteht die Möglichkeit, dass diese schon einen ausreichenden Versicherungsschutz bietet. Sollte die Versicherungssumme der Lebensversicherung den Restschuldbetrag des Darlehens nicht vollständig einschließen, so kann der Differenzbetrag eigenständig abgedeckt werden, beispielsweise indem man sich für den Abschluss einer kleinen und somit besonders kostengünstigen Risikolebensversicherung entscheidet. Auf diese Weise kann die Versicherungslücke clever geschlossen werden, da kaum zusätzliche Kosten entstehen.

Posted by Jochen on 02/16 at 10:47 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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