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Donnerstag, Februar 18, 2010

Hausratversicherung: Nicht nur auf den Beitrag achten

Noch nie zuvor haben die Verbraucher so sehr auf die Beitragshöhe geachtet, wenn der Abschluss einer Versicherung ansteht. Für einen großen Teil der Interessenten ist es heutzutage eine Sache der Selbstverständlichkeit, erst einmal im Internet nach Versicherungstarifen zu suchen und die Höhe der Beiträge zu vergleichen. Die trifft auch für den Abschluss der Hausratversicherung zu – was insbesondere auch daran liegt, dass man sich als Verbraucher in der Lage befindet, die Beiträge von Hausratversicherungen mit Hilfe der angesprochenen Versicherungsrechner selbst zu ermitteln.

Der Trend ist ganz klar: Angehende Versicherungsnehmer zielen darauf ab, den gewünschten Versicherungsschutz zu günstig wie nur möglich zu erhalten. Dies ist verständlich, schließlich möchte man nicht unnötig viel Geld ausgeben. Allerdings wird ein ganz wichtiger Punkt immer wieder außer Acht gelassen: Eine gute Hausratversicherung zeichnet sich längst nicht nur durch einen niedrigen Versicherungsbeitrag aus – auch die Leistungen müssen stimmen.

Doch gerade bei den ganz billigen Versicherungstarifen werden längst nicht immer die Leistungen geboten, die man eigentlich erwarten sollte. Da kann es im Schadensfall schon einmal vorkommen, dass man auf den Kosten sitzen bleibt oder das Versicherungsunternehmen die Kosten nicht in voller Höhe trägt. Daher wäre es falsch, bei der Suche nach einer Hausratversicherung ausschließlich auf die Beitragshöhe zu achten. Selbstverständlich ist es wichtig, auch diesen Punkt zu berücksichtigen, aber letztlich zählt das Gesamtpaket: Auf der einen Seite soll die Beitragshöhe überzeugen, auf der anderen Seite aber auch die Leistung. Denn sollte es zu einem Schadensfall kommen, ist es umso wichtiger, ausreichend abgesichert zu sein, damit der Versicherer auch tatsächlich alle Kosten übernimmt.


Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 02/18 at 10:59 AM
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Der Bankenverband zum Risiko Altersarmut

„Risiko Altersarmut“ nennt sich die Broschüre, die der Bundesverband deutscher Banken am Mittwoch präsentierte. Sie enthält die Ergebnisse der gleichnamige Studie und hat einen unmissverständlichen Tenor: „Wenn wir nicht gegensteuern, könnte Altersarmut in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten zu einem gravierenden Problem werden“, so Geschäftsführer Bernd Brabänder. Beste Chancen, die Gefahr zu umschiffen, sieht er in einem höheren Niveau bei Bildung und Ausbildung, Wirtschaftswachstum und letztlich auch einem besseren Altersvorsorgesystem. Die zwei Säulen gesetzliche und Riester-Rente reichten zukünftig nicht mehr aus, um im Alter über die Runden zu kommen.

Aus Sicht des Bundesverbandes deutscher Banken könnte die betriebliche Altersvorsorge mit eingebauter Dynamik der Schlüssel sein, um Altersarmut zu vermeiden. Der Abschluss eines neuen Arbeitsvertrages müsse direkt an die Vorsorge gekoppelt sein. Damit es arbeitsrechtlich keine Probleme gebe, schlägt der Bankenverband eine Widerspruchslösung vor. Das heißt, wer möchte, könnte sich aktiv gegen diese Vorsorgelösung entscheiden. Die Erfahrung habe jedoch gezeigt, dass viele die Vereinbarung annehmen, wenn sie vor die Wahl Zusatzabsicherung ja oder nein gestellt würden. Anderenfalls werde die Entscheidung für eine kapitalgedeckte Vorsorge meistens aufgeschoben.

Wie genau das System aussehen soll, darüber schweigt sich der Bankenverband aus. Da es bereits ähnliche Zusatz-Rentenmodelle gebe, wolle man als Verband, in dem Geldhäuser miteinander konkurrieren, keine Empfehlung aussprechen. Eindeutig ist hingegen die Aussage gegen eine aus Steuermitteln finanzierte Mindestrente. Auch eine Umverteilung bei der Rente, etwa durch Extra-Boni bei den Rentenanwartschaften, um die Zeiten von Langzeitarbeitslosigkeit höher werten zu können, lehnt der Verband ab. „Eine Mindestrente enthält nur solange einen Arbeitsanreiz, bis die Mindest-Anwartschaft erreicht ist“, so Brabänder. Positiv sieht der Verband die Riester-Rente, wenngleich nur 40 Prozent der Berechtigten sie auch nutzen.

Posted by Andre on 02/18 at 10:58 AM
InteressantesWirtschaftAltersvorsorgeRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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