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Mittwoch, Februar 10, 2010

Online schneller die passende Hausratversicherung finden

Im meinem vorangegangenen Beitrag wurde aufgezeigt, wie sehr sich der Versicherungsmarkt in den letzten Jahren verändert hat. Nur weil man von ein paar Jahren eine günstige Hausratversicherung abgeschlossen hat, muss heute nicht mehr günstig sein. Neue Tarife, die exklusiv über das Internet vertrieben werden, sind oftmals günstiger, sodass man bares Geld sparen kann.

Allerdings muss es einem erst einmal gelingen, eine solche Hausratersicherung zu finden. Die Suche nach einem günstigen Tarif gestaltet sich auch im Internet nicht immer leicht – nur wenn man genau weiß, wie zu verfahren ist, ist die passende Versicherung für Wohnung und Hausrat schnell gefunden.

Etliche Interessenten nutzen beispielsweise die Versicherungsrechner, die auf den Webseiten der Versicherungsgesellschaften zu finden sind. An und für sich ist dies keine schlechte Idee: So stößt man garantiert auf die Versicherungstarife, die an günstige Online-Konditionen gekoppelt sind. Andererseits gilt es vergleichsweise viel Zeit zu investieren, wenn man auf diese Weise verfahren und Angebote verschiedener Anbieter einholen und vergleichen möchte. Es würde Stunden dauern – und trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man seine Möglichkeiten nicht voll ausschöpft, weil einem gar nicht alle Versicherer bekannt sind.

Daher ist es besser, gleich auf einen Versicherungsvergleich bzw. Onlinerechner zu setzen, der Angebote verschiedener Versicherungsunternehmen berücksichtigt. Unabhängige Versicherungsexperten wie wir bieten solche Rechner an. Mit unserem Versicherungsrechner können Sie innerhalb weniger Minuten herausfinden, welche Hausratversicherung tatsächlich günstig ist und zugleich einen guten Versicherungsschutz bietet. Die Angabe der wichtigsten Rahmendaten reicht aus, um auf diesem Weg schnell und zielstrebig die ideale Hausratversicherung zu finden.

Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 02/10 at 11:05 AM
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Nach der Party Kerzen auspusten

Zu Karneval wird vielerorts kräftig gefeiert, auch im privaten Kreis und mehr oder minder „feuchtfröhlich“. Wenn dabei Kerzen brennen, sollten der Hausherr oder die Hausdame rechtzeitig reagieren und sie löschen, bevor sie sich ins Bett legen oder auf der Couch im Partykeller einschlafen. Wenn eine der Kerzen später ein Feuer verursacht, während der Gastgeber selig schlummert, muss die Hausratversicherung nicht für den Schaden aufkommen, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln bestätigt (Aktenzeichen: 9 U 113/09).

Im vorliegenden Fall hatte der Versicherungskunde einen fünfarmigen Kerzenständer komplett bestückt und entzündet. Sicherlich ein heimeliges Bild, wenn der Mann nicht vergessen hätte, die Kerzen auszupusten. Stattdessen schlief er alkoholisiert im Keller ein. Es kam, wie es kommen musste: Eine der Kerzen fiel zu Boden, entfachte dank mehrerer übereinander liegender Teppiche ein Feuer und hinterließ einen nicht unerheblichen Schaden. Da keiner der Gäste mehr da war, der helfend hätte eingreifen können, und der Hausherr fest schlief eine für die Richter eindeutige Situation.

Sie werteten das Verhalten als grob fahrlässig, was für den Mann in letzter Konsequenz heißt: Die Hausratversicherung übernimmt den entstandenen Sachschaden nicht. In der Urteilsbegründung erklärten die Richter, der Gastgeber habe die Kerzen bewusst brennen lassen. Er sei weder abgelenkt noch auf andere Weise davon abgehalten worden, die Kerzen zu löschen. Doch statt sich um das offene Feuer zu kümmern, habe er sich auf das Sofa im Keller gelegt. Dabei hätte er aus Sicht des Oberlandesgerichtes Zeit genug gehabt, vorher nach den Kerzen zu sehen.

Posted by Andre on 02/10 at 11:04 AM
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Dienstag, Februar 09, 2010

YoungTravel Work&Learn der Allianz

Auslandssemester machen sich gut im Lebenslauf. Der Schritt, für längere Zeit an einer ausländischen Hochschule zu studieren, will jedoch sorgfältig durchdacht sein – insbesondere in Versicherungsfragen. Die Allianz hat sich diesbezüglich Gedanken gemacht und ein Baustein-System entwickelt, mit dem sich die Studierende und Praktikanten bestens für ihren Aufenthalt im Ausland absichern können, ob sie nun nach London gehen oder in China lernen wollen. Zur Auswahl stehen beim Allianz „YoungTravel Work&Learn“ insgesamt sechs Policen, die beliebig miteinander kombiniert werden können.

Zweifelsohne der wichtigste Schutz ist die Reisekrankenversicherung. Sie gilt weltweit und nicht nur in den Ländern, mit denen die Bundesrepublik ein Sozialversicherungsabkommen vereinbart hat. Für 32 Euro im Monat umfasst die Versicherung alle ambulanten Leistungen, stationäre Klinikaufenthalte, Heilbehandlungen und über „Assistance“ auch die Reisekosten für eine beliebige Person, sollte man schwer erkranken. Auf Zahnersatz muss man bei „YoungTravel Work&Learn“ allerdings verzichten. Der Vertrag kann individuell über zwei Monate bis hin zu zwei Jahren – eine Verlängerung ist nicht möglich – abgeschlossen werden und unterscheidet sich damit deutlich von den Auslandsreisekrankenversicherungen für den Urlaub.

Ein weiterer Baustein ist der Unfallschutz. Da die gesetzliche Unfallversicherung nur greift, wenn an einer deutschen Universität studiert wird oder zumindest ein direkter Bezug zu einer Universität in Deutschland besteht, ist die private Absicherung gegen die Folgen von Unfällen eine sinnvolle Ergänzung. Mit 4,66 Euro Beitrag im Monat ein durchaus finanzierbarer Schutz. Das gilt auch für die Bereiche Privathaftpflicht und Rechtsschutz, die im Ausland teilweise ganz anderen Maßstäben unterliegen und daher nicht unterschätzt werden sollten. Der Auslandsreiserechtsschutz kostet 4,00 Euro und die private Haftpflichtpolice 6,80 Euro monatlich. Sie lassen sich um eine Reiserücktrittskostenversicherung (4,20 Euro) und eine Reisegepäckversicherung (8,50 Euro) aufstocken.

Zwei Bausteine müssen beim „YoungTravel Work&Learn“ der Allianz mindestens gewählt werden. Der große Vorteil dieser Paketlösung: Man hat nur einen Ansprechpartner, insbesondere dann, wenn ein Unfall oder sonstiger Schaden gleiche mehrere Policen betrifft.

Posted by Andre on 02/09 at 08:49 AM
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Montag, Februar 08, 2010

Ist Ihre alte Hausratversicherung überhaupt noch günstig?

Das Versicherungswesen unterlag in den letzten Jahren einem sehr großen Wandel. Schuld daran hat das Internet: Weil zunächst ein paar Versicherer ihre Vertriebswege angepasst haben, mussten letztlich alle anderen Anbieter nachziehen. Bei den meisten Versicherungsunternehmen ist es heutzutage möglich, Versicherungen online abzuschließen. Der direkte Abschluss bringt für den Versicherungsnehmer zwei Vorteile mit sich: Zum einen kann er Zeit, zum anderen auch Geld sparen.

In Folge dieser Entwicklung sind viele neue Tarife auf den Markt gekommen – unter anderem auch im Bereich der Hausratversicherungen. Viele der neuen Versicherungen, die man ausschließlich über das Internet abschließen kann, gelten als besonders preiswert. Allein aus diesem Grund ist jeder Versicherungsnehmer gut damit beraten, sich Zeit für einen kurzen Versicherungsvergleich zu nehmen und zu überprüfen, ob die eigene Hausratversicherung überhaupt noch günstig ist.

Selbst wenn man vor Jahren eine günstige Versicherung für seinen Hausrat abgeschlossen hat, hat dies nichts zu bedeuten. Es ist möglich, dass die gewählte Hausratversicherung in der heutigen Zeit nur noch bedingt überzeugen kann. Etliche Versicherer haben in den letzten Jahren neue Tarife für Hausratversicherungen aufgelegt, von denen einige besonders preiswert sind. Aus diesem Grund sollte man sich ruhig einmal ein wenig Zeit nehmen und überprüfen, wie es um die eigene Versicherung bestellt ist. Unter Umständen stößt man auf eine Versicherung, die mehr zu bieten hat und gleichzeitig mit einem niedrigeren Beitrag aufwartet.

Grundsätzlich gilt es daher als ratsam, die Möglichkeit eines Vergleichs nicht im Vornherein auszuschließen. Stattdessen sollten sowohl Immobilieneigentümer als auch Mieter die Chance nutzen und ihre bestehende Hausratversicherung mit unseren Vergleichsrechnern überprüfen - schließlich könnte sich die Möglichkeit ergeben, dass man durch den Wechsel in einen neuen Tarif bares Geld spart.


Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 02/08 at 11:21 AM
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1,1 Millionen neue Riester-Verträge in 2009

13,25 Millionen Menschen in der Bundesrepublik riestern, davon 1,1 Millionen, die im vergangenen Jahr einen Vertrag für ihre staatlich geförderte private Altersvorsorge unterschrieben haben. Damit ist die Riester-Rente als Vorsorgemodell zwar nach wie vor gefragt und hat auch weiterhin die Bezeichnung „Zugpferd“ verdient – der große Run ist aber vorbei.

Berücksichtigt man die Umstände im zurückliegenden Jahr - mit Finanz- und Wirtschaftskrise, Kurzarbeit und Angst vor Arbeitslosigkeit -, ist der Zuwachs an Riester-Sparern durchaus beachtlich. Dass die Verbraucher inzwischen wieder ein wenig Licht am Ende des Tunnels sehen, belegt das vierte Quartal. 360.000 Neuverträge konnten vermittelt werden. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ist daher recht zuversichtlich: „Die positiven Zahlen zeigen, dass die Deutschen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr verantwortlich Vorsorge für ihr Alter treffen.“ Sie wünsche sich, dass der Boom beim Riestern noch weiter anhalte.

Boom ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Den gab es in den Jahren 2006 und 2007 mit jeweils über zwei Millionen neuer Policen alleine von den Versicherungsunternehmen. Auch 2008 lief es mit insgesamt 2,2 Millionen Vertragsabschlüssen wesentlich besser als im vergangenen Jahr. Aber immerhin: Die 13-Millionen-Grenze ist überschritten und der Wohn-Riester als jüngster Spross macht große Schritte. 78.000 Neuzugänge wurden in der Zeit von Oktober bis Dezember verbucht. Insgesamt sind es jetzt rund 200.000 Wohn-Riester-Sparer. 100.000 von ihnen vertrauen dabei auf die Schwäbisch Hall, die sich damit ganz klar als Marktführer positioniert hat.

Posted by Andre on 02/08 at 11:20 AM
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Sonntag, Februar 07, 2010

Schneelasten auf dem Dach: Das sollten Sie wissen

Die derzeitige Witterung ist für Hausbesitzer keineswegs ungefährlich: Nicht nur dass ständig alle wichtigen Wege geräumt und gestreut werden müssen - Tauwetter in Kombination mit Neuschnee bringen auch für das Dach Gefahren mit sich. Allein schon die Schneelast ist für viele Dächer eine große Belastung: Bis zu 75 Kilogramm Gewicht pro Quadratmeter muss ein durchschnittliches Dach entsprechend der Bauverordnung von 2005 standhalten können. Dieses Gewicht entspricht in etwa 20 Zentimeter Neuschnee. In einigen Teilen Deutschlands ist die Schneedecke jedoch seit mehreren Wochen ununterbrochen deutlich dicker, was für das Dach eine enorm große Belastung darstellt. Eine weitere Gefahr ist Eisbildung: Dank des zumindest tagsüber stellenweise auftretenden Tauwetters in den letzten Tagen und Wochen hat sich auf vielen Dächern eine Eisschicht gebildet - und die stellt eine noch größere Gefahr für Hausbewohner und Passanten dar. Kommt das Eis ins Rutschen, kann es u.U. in großen Stücken herunterfallen und ernsthafte Verletzungen verursachen. Zudem ist Eis deutlich schwerer als Schnee: Ein durchschnittliches Dach ist so konzipiert, dass es eine Eisdecke mit einer Dicke von etwa einem Zentimeter standhalten kann. Sind Geräusche zu hören oder knacken die Balken im Dachgeschoss, sollte das Dach schnellstmöglich geräumt werden.

Eine Dachräumung sollte in jedem Fall immer ein Dachdecker oder die Feuerwehr durchführen. Experten warnen dringend davor, das Dach selbst zu räumen: Die Absturzgefahr ist auch aufgrund von Eis und Schnee derzeit extrem groß. Auch versicherungstechnisch ist eine Selbst-Räum-Aktion eher riskant: Nur eine private Unfallversicherung kann weiterhelfen, wenn dem Räumversuch ein Absturz folgt. Bricht das Dach aufgrund der Schnee- oder Eislast ein sind die Immobilienbesitzer im Vorteil, die über eine Versicherung gegen Schneelast-Schäden verfügen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft weist darauf hin, dass lediglich etwa 20 Prozent aller Gebäude im Bundesgebiet gegen Schneelast versichert seien. Höher lägen die Quoten nur in Baden-Württemberg und in den ostdeutschen Bundesländern, wo früher eine derartige Versicherungspflicht bestand.
Schneelast-Versicherung hin oder her: In den meisten Fällen müssen Hausbesitzer die Kosten für eine Dach-Räumung selbst bezahlen. Eine Ausnahmeregelung kann u.U. aber dann getroffen werden,  wenn bei Planung oder Bau des gebäudes Fehler auftraten - dann liegt die Entscheidung über die Kostenübernahme bei den Gerichten.

Posted by Sven on 02/07 at 04:13 PM
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Samstag, Februar 06, 2010

Wie man sich vor Pfusch am Bau schützt

Vorgestern habe ich einen Beitrag zum Thema Pfusch am Bau veröffentlicht. Der Beitrag machte deutlich, welche finanziellen Gefahren ein Bauvorhaben mit sich bringt, wenn es zu Pfusch bzw. zu schlecht ausgeführten Arbeiten kommt: Schon etliche Familien haben ihr Hab und Gut verloren, weil Baufirmen gepfuscht haben. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie man sich vor dieser Gefahr schützen kann:

1. Die Baupartner gezielt auswählen

Eine bewusste Auswahl der Bauunternehmen und Handwerksbetriebe gilt als unverzichtbar. Sie gilt als die mit Abstand beste Maßnahme, um sich vor Pfusch am Bau zu schützen. Es ist falsch, bei der Vergabe von Arbeiten nur auf den Preis zu achten. Ganz egal ob Massivbauweise oder Fertigbau: Man sollte ausschließlich mit namhaften Bauunternehmen zusammenarbeiten. Häufig sind diese nicht so günstig, aber dafür erhält man Qualität.

2. Verträge gelten als unverzichtbar

Relativ häufig kommt es vor, dass Bauherren und die am Bau beteiligten Unternehmen ausschließlich mündliche Absprachen treffen. Das ist nicht gut, da Fehler später häufig missbilligend in Kauf genommen werden müssen oder es zu einem langen Rechtsstreit mit ungewissem Ende kommt. Besser ist es, Verträge zu schließen, in denen genau festgehalten ist, welche Leistungen die Unternehmen zu erbringen haben, welche Materialien verwendet werden und welche Kosten vereinbart sind.

3. Unabhängige Bauleiter und Gutachter bestellen

Ein eigens bestellter Bauleiter, der unabhängig den Bau überwacht, kostet zwar zusätzliches Geld, ist aber letztlich sehr wertvoll. Er überprüft die Arbeiten der Unternehmen und kann rechtzeitig einspringen. Fehler werden früher erkannt und Pfusch wird vermieden. Dasselbe gilt für Gutachter, die man während der einzelnen Bauphasen bestellt, um ausgeführte Arbeiten überprüfen zu lassen. Zwar entstehen zusätzliche Kosten – doch weil Pfusch früher aufgedeckt wird, spart man letztlich sogar Geld.

Posted by Jochen on 02/06 at 08:03 AM
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Freitag, Februar 05, 2010

Pflegezusatzversicherung schließt mögliche Versorgungslücke im Alter

Die gesetzliche Pflegeversicherung funktioniert nach dem Umlageprinzip. Geld, das eingenommen wird, fließt direkt wieder in die Leistungen für derzeit Pflegebedürftige. An größere Rücklagen ist dabei nicht zu denken. Dabei ist abzusehen, dass zukünftig deutlich mehr Menschen pflegebedürftig sein werden und Ansprüche geltend machen. „Kapitaldeckung“ lautet daher das Zauberwort, mit dem auch die Regierung spielt. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu, sie solle „verpflichtend, individualisiert und generationengerecht ausgestaltet sein“. Eine genauere Definition gibt es noch nicht, wohl aber die Vermutung, dass es auf eine Zusatzversicherung ohne Zusatzleistungen hinausläuft.

Füllen werden den Extratopf die Bürger. In welchem Umfang, ist unklar. Sicher sei nur, dass „es ein zusätzliches Element der Kapitaldeckung geben soll“, weiß Dirk Lullies vom Verband der Privaten Krankenversicherer (PKV). Er geht davon aus, dass zusätzlich zum regulären Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung eine Summe x erhoben wird, mit der ein Kapitalstock aufgebaut werden soll. Eine höhere Leistung gehe aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht mit den Zusatzbeiträgen einher. Wer mehr Leistung wünscht als von gesetzlicher Seite gewährt, sollte sich um eine private Zusatzversicherung bemühen.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gab es 2008 insgesamt 1,4 Millionen dieser Pflegezusatzverträge. Ob die Police Sinn macht, hängt von den persönlichen Verhältnissen ab. Dabei geht es in erster Linie um die finanzielle Situation, also das Vermögen und die spätere Rente. Hinzu kommen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung, die allerdings nur für die Grundsicherung reichen. Berücksichtigt man die Kosten, die für die Pflege entstehen – bei einer vollstationären Betreuung teilweise über 3.000 Euro im Monat – bleibt aus Erfahrung von Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten, häufig eine Lücke.

Sie lässt sich mit einer privaten Pflegeversicherung schließen. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass Angehörige zur Kasse gebeten werden. „Oder man ist auf Zuschüsse des Sozialamts angewiesen“, so Rudnik. Angeboten werden verschiedene Modelle vom Pflegetagegeld, bei dem pro Tag ohne Nachweis der Kosten eine feste Summe gezahlt wird, über die Pflegekostenversicherung, mit denen die gesetzliche Leistungen prozentual aufgestockt werden, bis hin zur Pflegerente. Die Verbraucherzentrale Bayern empfiehlt grundsätzlich, sich nicht auf Produkte einzulassen, die nur bei Pflegestufe 3 Leistungen versprechen. Denn die meisten Pflegebedürftigen würden den Stufen 1 und 2 zugeordnet.

Posted by Andre on 02/05 at 11:13 AM
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Donnerstag, Februar 04, 2010

Pfusch am Bau: Schnell droht der finanzielle Ruin

image Vorgestern waren im TV zwei aufeinander folgende TV-Reportagen zu sehen, in denen Bauherren und Hausbesitzer begleitet wurden, die aufgrund von Pfusch am Bau kurz vor dem finanziellen Ruin stehen. Beide Reportagen haben ein schlimmes Bild aufgezeichnet und deutlich klar gemacht: Wer sich für ein Bauvorhaben entscheidet, geht zweifelsfrei Risiken ein. Wenn man nicht aufpasst, wird es nichts mit dem Traumhaus – es kann ganz schnell gehen und man steht vor einer Bauruine, die eine Menge Geld gekostet und einen finanziell in den Abgrund getrieben hat.

Es ist geradezu beängstigend, wie schnell es soweit kommen kann. Teilweise kann es vorkommen, dass bereits der Rohbau zu viele Mängel aufweist und eine Fortsetzung der Bauarbeiten nicht mehr denkbar ist. Noch schlimmer ist es, wenn das Haus steht und erst Monate später der Alptraum beginnt, beispielsweise weil Keller oder Bodenplatte nicht richtig versiegelt wurden und somit Wasser in die Wände eindringen kann. Unter Umständen kann es passieren, dass solche Häuser letztlich reif für den Abriss sind.

Eines der größten Probleme besteht im Hinblick auf dieses Thema darin, dass sich die meisten privaten Bauherren mit der Thematik überhaupt nicht auskennen. Nur die wenigsten befinden sich in der Lage, die Situation und den Fortschritt am Bau bewerten zu können. Folglich müssen die Bauherren den am Bau beteiligten Unternehmen und Betrieben vertrauen. Allerdings ist dies nicht unbedingt die beste Lösung: Leider gibt es eine Vielzahl an Negativbeispielen, die deutlich macht, wie groß die Gefahren beim Bau sind und welche finanziellen Folgen auftreten können: Wer nicht aufpasst, besitzt ein unbewohnbares Haus und hat zugleich sein gesamtes Geld verloren.

Im nächsten Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich vor Pfusch am Bau zu schützen.

Posted by Jochen on 02/04 at 10:55 AM
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Lebensversicherungen und Rentenpolicen: Garantiezins bleibt stabil

Auch wenn die Finanz- und Wirtschaftskrise längst nicht ausgestanden ist und sich die Zinsen für Geldanlagen nach wie vor auf Talfahrt befinden: Der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen soll 2010 stabil bleiben und weiterhin 2,25 Prozent betragen. Diesen Vorschlag machte gestern der Deutsche Aktuarverein (DAV) dem Bundesfinanzministerium und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Regierung und BaFin sind zwar nicht daran gebunden, haben sich bislang aber meisten an den Wert gehalten, der einmal jährlich von den Versicherungsexperten vorgeschlagen wird. Der Garantiezins – oder auch Höchstrechnungszins – muss seitens der Versicherungsunternehmen mindestens erwirtschaftet und den Kunden gutgeschrieben werden. Zusammen mit einer möglichen Gewinnbeteiligung, die der Versicherer gewährt, steht unter dem Strich die sogenannte Überschussbeteiligung.

Posted by Andre on 02/04 at 10:54 AM
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Mittwoch, Februar 03, 2010

Leistungsnavigator der InterRisk Versicherungs-AG

Durch den Leistungs-Navigator hat die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group eine neue Art von Online- Kommunikation geschaffen. Auf der Internetseite des Gesellschaft haben nicht nur die Kunden sondern auch die Vermittler ab sofort die Möglichkeit, über die Auswirkungen des Zusammenspiels von Invaliditätsgrundsumme, Invaliditätsgrad, Progressionsstaffel und Gliedertaxe auf die Invaliditätsleistung der Unfallversicherung Informationen zu erhalten. Mithilfe des interaktiven Leistungsrechners kann der Nutzer mit einfach durchführbaren Änderungen der Grundeinstellungen sehr schnell einen überschaubaren Leistungsvergleich durchführen. Darüber hinaus wird zur selben Zeit ein Preisvergleich für die jeweiligen Konzepte und Progressionsvarianten vorgestellt. Dank des Leistungs-Navigators soll es nach Auffassung von Dietmar Willwert, dem Vorstand der InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group, geschafft werden, das verzweigte Zusammenspiel von Invaliditätsgrundsumme, dem Invaliditätsgrad und der Progressionsstufe für jeden Bürger verständlich aufzuzeigen und zu erklären.
Die InterRisk sieht sich selbst als stark wachsendes Versicherungsunternehmen im Privat- und Gewerbekundengeschäft, das sich mit unabhängigen Vermittlern durch Produkt- und Servicedifferenzierung vom Markt abweicht. Gleichzeitig ist das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und damit auch auf nachhaltige Profitabilität ausgerichtet ist. Die InterRisk Versicherungs-AG ist das deutsche Tochterunternehmen der österreichischen Vienna Insurance Group.

Posted by Saskia on 02/03 at 10:58 AM
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Riester-Fondssparpläne legen nur mäßig zu

Das Interesse an Riester-Fondssparplänen scheint spürbar nachzulassen. Laut Branchenverband BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) wurden 2009 im Vergleich zum Vorjahr nur 10,2 Prozent mehr Neuabschlüsse verzeichnet. Ausgegangen war man von einem weitaus höheren Wert, weil vor Jahresfrist noch ein Plus von 24,1 Prozent zu Buche stand. Ob diese Entwicklung für die gesamte Branche gilt, lässt sich derzeit nicht mit letzter Sicherheit sagen. Die Statistiken anderer Anbieter stehen noch aus. Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) wird seine Daten im März präsentieren.

Trotz der eher mageren Entwicklung zeigt sich der BVI noch zufrieden. Die Fondsbranche legte nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums prozentual erneut mehr zu als die reinen Versicherer. Innerhalb der ersten drei Quartale wurden 6,6 Prozent mehr Fondssparpläne für eine Riester-Rente abgeschlossen. Versicherungspolicen – also klassische Riester-Rentenversicherungen – erreichten lediglich ein Plus von 4,8 Prozent. Das ändert allerdings nichts daran, dass nach wie vor wesentlich mehr Riester-Sparer auf Versicherungsprodukte setzen. 9,6 Millionen Riester-Versicherungsverträgen stehen aktuell nur 2,5 Millionen Fondssparpläne zur staatlich geförderten Altersvorsorge gegenüber.

Dass die Abschlusszahlen eher mäßig sind, hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Riestern kommt irgendwie aus der Mode. Immer weniger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entscheiden sich für eine der vielen Optionen, die es für die Riester-Rente inzwischen gibt. Wie drastisch die Nachfrage eingebrochen ist, belegen die bislang vorliegenden Zahlen. 2008 freuten sich die Anbieter noch über eine satte Zunahme von 12,9 Prozent. Im vergangenen Jahr legte die private Altersvorsorge nach Riester während der ersten drei Quartale hingegen nur um magere 6,1 Prozent zu. Das vierte Quartal wird diesen Rückgang nur bedingt wettgemacht haben.

Posted by Andre on 02/03 at 10:54 AM
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Dienstag, Februar 02, 2010

Hypothekenzinsen sind auch im Februar weiterhin sehr niedrig

Im Januar kam es seit Monaten zu einem erstmaligen Anstieg der Hypothekenzinsen. Allerdings viel dieser nur äußerst gering aus, weshalb er sich bei den Darlehenskonditionen kaum bemerkbar gemacht hat. Zu Beginn dieses Monats sind die Hypothekenzinsen sogar wieder leicht zurückgegangen. Potentielle Darlehensnehmer bzw. Immobilienkäufer, Bauherren und Umschulder dürfte dies sehr erfreuen, denn so günstig waren die Hypothekenzinsen nur selten.

Laut der FMH Finanzberatung liegt der durchschnittliche Darlehenszins für ein Immobiliendarlehen mit 5-jähriger Zinsbindung bei 3,4 Prozent. Wer sich für eine Zinsbindung von 10 Jahren entscheidet, muss mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 4,09 Prozent rechnen. An diesen Zahlen wird deutlich, dass die Zinsbindung auf die Höhe des Zinssatzes einen maßgeblichen Einfluss nimmt. Die sogenannte Zinsstrukturkurve hat wieder eine klassische Form angenommen: Wer eine längere Zinsbindung wählt, muss auch einen höheren Zinssatz entrichten.

Dennoch gilt es als empfehlenswert, sich für eine lange Zinsbindung zu entscheiden. Zumindest sind die meisten Darlehensnehmer damit sehr gut beraten. Zwar mag die Wahl einer längeren Zinsbindung zu einem höheren Darlehenszins führen, allerdings kann auf diesem Weg eine sehr hohe Zinssicherheit gewonnen werden. Es lohnt sich, die niedrigen Hypothekenzinsen für einen Zeitraum von 15 oder sogar 20 Jahren festzuschreiben: Man ist gegen einen Anstieg der Hypothekenzinsen für lange Zeit abgesichert. Der Zinsaufschlag, den eine lange Zinsbindung mit sich bringt, sollte nicht überbewertet werden – denn letztlich sind auch diese Zinssätze immer noch vergleichsweise günstig und können deshalb mit gutem Gewissen abgeschlossen werden.

Posted by Jochen on 02/02 at 10:36 AM
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Der goldene Roland für mehr Ritterlichkeit

An Preisen und Auszeichnungen mangelt es im Versicherungswesen wahrlich nicht. Dass nun auch eine der Assekuranzen unter die „Laudatoren“ geht und einmal jährlich einen Titel verleiht, ist hingegen eher ungewöhnlich. Die Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG hat sich dazu entschieden, den „Goldenen Roland“ auszuloben. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ist für Menschen, die sich für „Sicherheit sowie Ritterlichkeit im Straßenverkehr und im Alltag einsetzen“. In diesem Jahr wurde der FC-Bayern-Spieler und Nationalfußballer Philipp Lahm geehrt.

Die Rechtsschutzversicherung begründet ihre Wahl mit dem großen sozialen Engagement des Kickers. Philipp Lahm warne in der Kampagne „Hast Du Größe?“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. vor rücksichtsloser Raserei und helfe damit, junge Fahrerinnen und Fahrer gezielt und öffentlichkeitswirksam auf die Risiken im Straßenverkehr hinzuweisen. Darüber hinaus engagiere sich der Fußballprofi für die SOS-Kinderdörfer, den Welt-Aids-Tag, mehr Toleranz im Sport und mit einer eigenen Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland und Afrika. Themen, die sich Lahm auf die Fahnen geschrieben hat, sind neben dem Sport vor allem Bildung und Gesundheit.

„Für mich ist der Preis sowohl Auszeichnung als auch Ansporn, mich auch in Zukunft abseits des Fußballplatzes für andere Menschen einzusetzen und insbesondere Kindern und Jugendlichen eine bessere Lebensperspektive zu geben“, so Philipp Lahm. Er nahm den „Goldenen Roland“ am 29. Januar im Rahmen einer Abendgala im Berliner Meilenwerk von Gerhard Horrion, Vorstandsvorsitzender der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG, entgegen. „Als Versicherer sind wir täglich mit Rechtsstreitigkeiten und oft auch Ungerechtigkeiten konfrontiert“, so Horrion, „mit dem goldenen Roland setzen wir uns daher für mehr Ritterlichkeit und damit auch für einen fairen Umgang miteinander ein.“

Posted by Andre on 02/02 at 10:34 AM
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Montag, Februar 01, 2010

Berufsunfähigkeit nicht 08/15 absichern

Einen Versicherungsvertrag zu unterschreiben, nur um die entsprechende Police zu haben, macht keinen Sinn. Die versprochene Leistung muss schon zu den Lebensumständen passen. Mit einem 08/15-Schutz, der später vorne und hinten nicht langt, ist niemandem gedient. Ein Paradebeispiel für verfehlte Abschlüsse scheint derzeit die Berufsunfähigkeitsversicherung zu sein. In vielen Verträgen sei, so der map-Report, eine viel zu niedrige Rente vereinbart worden. Der eigentliche Zweck der Absicherung, im Ernstfall den Lebensunterhalt bestreiten zu können, werde damit nicht erfüllt.

Bei den 2008 abgeschlossenen Zusatzversicherungen betrug die monatliche Durchschnittsrente laut Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 718 Euro, bei gesonderten Verträgen immerhin 964 Euro. „Viel zu wenig“, sagt Stephan Gelhausen vom GDV. Orientierungspunkt sollte das Nettoeinkommen bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Das gilt insbesondere für Interessenten ab Jahrgang 1961, die im Fall der Fälle keinen Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente haben, sondern lediglich eine Erwerbsminderungsrente erhalten.

Deshalb ist es umso wichtiger, für einen soliden Schutz zu sorgen. Ein „billiger“ Vertrag kommt spätestens dann teuer, wenn man die Versicherung in Anspruch nehmen muss. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn keine Rente vereinbart wurde, sondern das Geld in eine Renten- oder Kapitallebensversicherung fließt. Der Berufsunfähigkeitsschutz dient dann nur dazu, die Prämien für den Hauptvertrag zu decken. Das gilt für gut ein Drittel der 15 Millionen Zusatzpolicen. Hinzu kommen lediglich 2,5 Millionen reine Berufsunfähigkeitsverträge.

Experten sehen zwei Auslöser für die Zurückhaltung: Kein Geld und die Angst, später doch keine Leistung zu erhalten, weil die Versicherung sie mit fadenscheinigen Argumenten ablehnt. In der jungen Generation hat das fatale Auswirkungen. 54 Prozent der 18- bis 29-jährigen wollen keine Police gegen Berufsunfähigkeit abschließen und nur zwölf Prozent denken darüber nach. Wenn man sich dazu entschließt, rät Gabriele Zeugner von der Verbraucherzentrale, Risikoschutz und Sparvorgang zu trennen, also entweder eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen oder als Zusatz zu einer Risikolebensversicherung.

Posted by Andre on 02/01 at 10:50 AM
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