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Donnerstag, März 11, 2010

Krankenversicherung für Vierbeiner

Eines wissen auch Versicherungen ganz genau: Für ihren geliebten Vierbeiner würden Herrchen und Frauchen fast alles tun. Kein Wunder also, dass der Versicherungsmarkt für Hunde, Katzen und Pferde boomt. Einmal abgesehen von der Tierhalterhaftpflichtversicherung rückt vor allem die Krankenversicherung immer mehr in den Fokus.

An Potenzial mangelt es jedenfalls nicht: Zwei Millionen Pferde, elf Millionen Katzen und 7,5 Millionen Hunde gibt es in der Bundesrepublik. Viele davon sind nicht krankenversichert. Dabei besteht die Möglichkeit, sein Tier zum Beispiel für den Fall einer Operation zu versichern, bereits seit 25 Jahren. Sehr weit herumgesprochen hat sich das allerdings noch nicht. Anders als in Schweden und Großbritannien, wo jeder zweite bzw. vierte Hund eine eigene Police hat, sind die Deutschen eher zurückhaltend.

Wenn ein Tier krank wird und möglicherweise „unters Messer“ muss, kann die Rechnung des Tierarztes durchaus im vierstelligen Betrag bei bis zu 3.000 Euro liegen. Eine Summe, die viele nicht einfach so aufbringen können. Von daher lohnt es schon, sich die Angebote einmal näher anzusehen. Mehr als 100 Versicherungsgesellschaften buhlen in diesem Segment um Kundschaft. Je nach Vertriebsstruktur informieren sie via Vertreter, Telefon oder das Internet. Ideal sind Versicherungsvergleiche, die mehrere Gesellschaften berücksichtigen, um sich ein erster Bild zu machen.

Wie beim Menschen sollte neben dem Preis auch die Leistung der Krankenversicherung in die Überlegungen einfließen. Die erste Frage, die sich Tierhalter stellen müssen: Vollschutz oder nur OP-Versicherung? Im Vollschutz ist die gesamte tierärztliche Versorgung enthalten. Die OP-Versicherung beschränkt sich auf den Fall, dass Hund, Katze oder Pferd operiert werden müssen. Das macht sich auch preislich bemerkbar. Bei Hunden muss für die OP-Police je nach Rasse mit zehn bis 15 Euro im Monat gerechnet werden. Das Komplettpaket schlägt mit monatlich 30 bis 50 Euro zu Buche.

Posted by Andre on 03/11 at 11:07 AM
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Mittwoch, März 10, 2010

Versicherungskunden mit hohem Einkommen erwarten individuelle Angebote

Kunde ist nicht gleich Kunde. Diese Erkenntnis ist weder neu noch sonderlich aussagekräftig, doch für Versicherungsunternehmen durchaus von Belang. Sie müssen wissen, wie der Hase läuft, sprich: Was will der Kunde, wie spricht man ihn an und überzeugt ihn nach Möglichkeit von den Produkten? Dazu gibt es eine Reihe von Umfragen. Das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGovPsychonomics hat mit der Studie „Gehobene Privatkunden als Zielgruppe in der Assekuranz“ jetzt für neuen Lesestoff gesorgt.

Dabei zeigt sich, dass die Versicherer gerade bei dieser Kundengruppe Nachholbedarf haben. Verbraucher mit überdurchschnittlichem Einkommen bilden einen nicht zu unterschätzenden Wachstumsmarkt. Innerhalb von zehn Jahren hat sich ihr Anteil an den Versicherungskunden auf vier Prozent verdoppelt. Konzepte, mit denen im sogenannten Private-Wealth-Segment Überzeugungsarbeit geleistet werden könnte, sind allerdings nach wie vor Mangelware.

Leicht ist es ohnehin nicht. Denn Kunden mit einem Nettoeinkommen über 5.000 Euro – in der Regel im mittleren Alter, gut gebildet, kinderlos und alleinstehend, beamtet oder selbständig – wissen bei Versicherungen genau, was sie wollen. Im Vergleich zu Verbrauchern mit einem geringeren Budget vergleichen sie deutlich öfter Angebote, ehe sie einen Versicherungsvertrag unterschreiben. Zudem zeichnen sich Gut-Verdiener durch ihre hohe Versicherungskompetenz aus, zeigen sich Direktversicherern nicht abgeneigt und haben meistens Policen von mehreren Anbietern im Portfolio. Beratung ist ihnen dabei ganz wichtig. Dazu stehen sie im engen Kontakt mit Beratern, Vermittlern, Maklern und Banken.

Das spiegelt sich auch in der Erwartungshaltung der gutbetuchten Kundschaft wider. Mit Policen von der Stange kann man sie nicht überzeugen. Stattdessen wünschen sie individuelle Angebote und dass die Versicherungen damit auf sie zukommen. Für die Unternehmen kann sich das rentieren. Schon jetzt verfügen Verbraucher mit höherem Einkommen über doppelt so viele Verträge wie der Durchschnitt – zumindest wenn es um die Bereiche Krankenversicherung und Vorsorge über Lebensversicherungen geht.

Posted by Andre on 03/10 at 11:56 AM
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Baufinanzierung per Muskelhypothek günstiger machen

Im Gegensatz zu Immobilienkäufern haben Bauherren die Chance, eine beachtenswerte Senkung der Kosten zu erzielen, indem sie auf dem Bau mithelfen. Durch das Mithelfen bzw. der Erbringung sogenannter Eigenleistungen ist es möglich, die Ausgaben zu senken: Anstatt Bauarbeiter und Handwerker zu bezahlen, führt man gewisse Arbeiten einfach selbst aus. Die Ersparnis an Arbeitslöhnen kann äußerst beachtenswert ausfallen und somit die Gesamtkosten spürbar verringern.

Wenn Bauherren auf der Baustelle mit anpacken und Eigenleistungen erbringen, so spricht man auch gerne von der sogenannten Muskelhypothek. Diese erfreut sich seit Jahren einer zunehmenden Beliebtheit: Es gibt immer mehr Bauherren, die sich zutrauen, auf dem Bau mitzuhelfen. Der Ansporn ist fast immer von finanzieller Natur, weil es in der Tat möglich ist, viel Geld zu sparen und die erbrachte Arbeitsleistung bzw. die Kosteneinsparung gegenüber der Bank als Eigenkapital anzurechnen.

Bauherren, die sich noch in der Planungsphase befinden, sollten daher auf jeden Fall überprüfen, welche konkreten Möglichkeiten für sie bestehen, bestimmte Arbeiten auf dem Bau selbst auszuführen. Das bedeutet, sich rechtzeitig mit dem Architekten, dem Bauträger oder dem Fertighausanbieter über dieses Thema zu unterhalten. Durch Wahl entsprechender Baumaterialien und Fertigungsweisen ist es möglich, das Spektrum an Eigenleistung zu vergrößern und somit eine noch größere Kostensenkung zu erzielen.

Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Kosteneinsparung, welche durch die Muskelhypothek erzielt wird, nicht von ungefähr kommt. Um ordentlich Lohnkosten einzusparen, gilt es zahlreiche Stunden auf der Baustelle zu verbringen und eifrig zu arbeiten. Die Rahmenbedingungen, wie beispielsweise der Job, müssen dies natürlich zulassen.

Posted by Jochen on 03/10 at 11:53 AM
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Dienstag, März 09, 2010

Riester-Rente an die Umstände anpassen

Die Riester-Rente hat schon mehrere Wechselbäder der Gefühle hinter sich, darf sich aber nach wie vor damit rühmen, von der Stiftung Warentest als erste Wahl für die private Altersvorsorge empfohlen zu werden. Über 13 Millionen Verbraucher haben sich inzwischen für eine staatlich geförderte Rente nach dem Riester-Prinzip entschieden und halten damit aus Sicht von Experten einen wichtigen Baustein für das finanzielle Auskommen im Alter in Händen. Diese Form der Vorsorge gilt als äußerst flexibel und lässt sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen, auch an die Altersteilzeit.

Dazu ist lediglich eine Voraussetzung zu beachten: Der eigene Beitrag inklusive der Zulagen muss mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens betragen und darf 60 Euro im Jahr nicht unterschreiten. Das ist der Minimalbeitrag, den der Gesetzgeber vorsieht. Damit haben auch Empfänger von Hartz IV zumindest die Option, privat vorzusorgen.

Diese Regeln zur Beitragsermittlung gewinnen bei der Altersteilzeit eine besondere Bedeutung. Im ersten Jahr der Altersteilzeit richtet sich die Prämie ganz normal nach dem Lohn aus den vorangegangenen zwölf Monaten. Ab dem zweiten Jahr ist zwar auch das Einkommen ausschlaggebend. Es zählt allerdings nur der steuer- und sozialversicherungsrelevante Anteil des Gehalts. Aufstockungsbeträge, für die keine Steuern und Versicherungen gezahlt werden, bleiben auch beim Eigenanteil für die Riester-Rente außen vor.

Hält man sich an die Regeln, fließen die staatlichen Zulagen in voller Höhe und füllen das private Rentenkonto. Der Grundzuschuss beträgt 154 Euro im Jahr. Hinzu kommen die Zulagen für Kinder: 185 Euro für Nachwuchs, der vor 2008 geboren wurde, und 300 Euro für Jungen und Mädchen, die später das Licht der Welt erblickten. Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr, die sich für die Riester-Rente entscheiden, erhalten zudem eine einmalige Bonuszahlung in Höhe von 200 Euro. Je eher, desto besser, lautet die Devise daher auch bei der privaten Altersvorsorge.

Posted by Andre on 03/09 at 10:22 AM
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Montag, März 08, 2010

Offene Immobilienfonds könnten stark an Attraktivität einbüßen

Bei privaten Anlegern galten offene Immobilienfonds bis zu Beginn der globalen Finanzkrise als äußerst gefragt. Immerhin war es mit diesen Fonds möglich, sehr konstante und vergleichsweise attraktive Renditen zu erzielen. Gleichzeitig war man als Anleger sehr flexibel: Innerhalb kürzester Zeit konnten Fondsanteile gekauft sowie auch wieder verkauft werden.

Doch mit dieser Flexibilität könnte schon bald Schluss sein. Im Verlauf der Finanzkrise sahen sich etliche Investmentgesellschaften dazu gezwungen, ihre Fonds zu schließen bzw. die Rücknahme von Fondsanteilen einzustellen. Grund war der immens hohe Mittelabzug: Die Investmentgesellschaften konnten die nachgefragten Mittel nicht schnell genug bereitstellen, weil der Großteil des Kapitals in Immobilien steckt.

Um den Investmentgesellschaften mehr Planungssicherheit zu verschaffen, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgeschlagen, entsprechende Fonds mit einer Haltedauer zu belegen. Angedacht ist eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren. Des Weiteren soll eine Kündigungsfrist von einem halben Jahr vorgesehen sein. Konkret bedeutet dies, dass Anleger ihre Fondsanteile frühestens zwei Jahre nach dem Erwerb wieder verkaufen können und sie außerdem stets ein halbes Jahr zuvor eine Kündigung aussprechen müssen.

Sollte ein entsprechendes Gesetz erlassen werden, hätte dies große Auswirkungen: Offene Immobilienfonds könnten stark an Attraktivität einbüßen. Besonders die Kündigungsfrist raubt der Anlage ein hohes Maß an Flexibilität. Daher sprechen sich Anlageexperten auch nur bedingt für diese Maßnahme aus. Ob der Vorschlag des Bundesfinanzministers umgesetzt wird, bleibt vorerst abzuwarten. Wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, soll ein entsprechender Gesetzentwurf im April vorgelegt werden. Erst dann werden auch alle Einzelheiten bekannt sein.

Posted by Jochen on 03/08 at 10:31 AM
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Arbeitsausfallversicherung für Film-Ratten

Lebensversicherungen, Rentenpolicen, Hausrat und Haftpflicht gehören zum Angebot, das man einer Versicherung gemeinhin zuschreibt. Weitgehend unbekannt sind die vielen Spezialversicherungen einzelner Konzerne. Fireman´s Fund aus Kalifornien gehört zu den Unternehmen, die dabei in einem mehr oder weniger glamourösen Umfeld aktiv sind. Die Allianz-Tochter versichert Risiken bei Filmproduktionen und wird die Oscar-Nacht deshalb genauso gespannt verfolgt haben wie Fans und Schauspieler.

Wendy Diaz, Direktorin des Bereiches Entertainment bei Fireman´s Fund, erklärte im Gespräch mit dem Tagesspiegel jedenfalls, sie wäre sehr stolz, „wenn einer der von uns versicherten Filme einen Oscar gewinnt“. Leicht ist ihr Job nicht. Sie muss die Risiken einschätzen. Die sind, je nach Produktion, extrem hoch. Da sich die Studios Ausfälle nicht leisten können, wird bereits im Vorfeld nahezu jedes Detail berücksichtigt. Eine der kurioseren Geschichten, die Wendy Diaz erzählen kann, stammt vom Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. 2.000 Ratten sollten gegen (Arbeits-)Ausfall versichert werden, etwa wenn die Nager krank werden oder schlicht die Arbeit verweigern. Schließlich wurde die Police zu der Bedingung unterschrieben, dass erst gezahlt wird, wenn mindestens 1.000 Ratten nicht „mitspielen“ können.

In diesem Fall musste der Spezialversicherer keine Leistung erbringen, alles lief glatt. Bei „Troja“ hingegen sorgte ein Hurrikan für einen Schaden in Millionenhöhe. Ein Großteil der Kulissen wurde zerstört. Neben den reinen Sachversicherungen, unter anderem für Kameras und Requisiten, werden auch Verträge für die Schauspieler aufgesetzt und gibt es Haftpflichtversicherungen für die Studios. Damit deckt Fireman´s Fund im Filmgeschäft das gesamte Spektrum an Versicherungsleistungen ab.

An Erfahrung mangelt es dem Unternehmen nicht: Es ist seit den Tagen des Stummfilms im Geschäft und arbeitet für vier der fünf großen Studios. 2009 hat das der Allianz-Tochter Prämieneinnahmen von rund 200 Millionen US-Dollar eingebracht. Im Schnitt sind das zwei Prozent des Budgets. Dafür sind die Mitarbeiter von Anfang an in die Produktion integriert. Das beginnt mit dem Studium der Drehbücher, um unnötige Risiken zu vermeiden. Danach stehen Experten beratend zur Seite, wenn die Drehorte bestimmt werden, und achten darauf, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Posted by Andre on 03/08 at 10:31 AM
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Sonntag, März 07, 2010

Baufinanzierung online finden und Geld sparen

Bauherren und Immobilienkäufer folgen nahezu durchgehend demselben Muster, wenn es darum geht, eine Finanzierung für ihr Vorhaben zu erhalten. Dieses Muster besteht darin, sich vor Ort an die Hausbank zu wenden. Das Vertrauen gegenüber der Hausbank ist in den meisten Fällen sehr ausgeprägt. Zwar haben viele Leute mittlerweile schon einmal davon gehört, dass man entsprechende Finanzierungsangebote einholen soll, jedoch wird dies längst nicht immer getan.

Nicht selten kommt es vor, dass bei anderen Banken zusätzliche Angebote eingeholt werden, es aber nicht zu deren Abschluss kommt – selbst wenn diese sogar günstiger sind. Das Problem besteht darin, dass die potentiellen Darlehensnehmer der Hausbank sehr vertrauen und gleichzeitig die Bedeutung kleiner Zinsunterschiede vollkommen unterschätzen.

Dabei lohnt es sich, eine Baufinanzierung online zu suchen und abzuschließen. Es ist nun einmal so, dass die Direktbanken mit vergleichsweise attraktiven Darlehenskonditionen aufwarten. Längst nicht immer mögen die Zinsunterschiede auf den ersten Blick beeindruckend groß aussehen, allerdings darf man sie trotzdem nicht unterschätzen. Bereits ein Zinsunterschied von zwei Zehnteln (der auf dem Papier wahrhaftig nicht groß aussieht) kann letztlich zu einer beachtlichen Zinseinsparung führen. Deshalb ist es umso wichtiger, genau zu rechnen: Es ist möglich, Einsparungen in Höhe von mehreren tausend Euro zu erzielen.

Außerdem bringt die online Darlehenssuche weitere Vorzüge mit sich: Wer eine Baufinanzierung online sucht, kann den Markt besonders schnell und vor allem auch zielsicher durchleuchten. Hierdurch lässt sich der Aufwand deutlich verringern und zudem kann eine Menge Zeit eingespart werden. Zwar kommt man häufig um die persönliche oder telefonische Beratung durch einen Experten nicht herum, doch zumindest kann online eine gute Vorauswahl getroffen werden.

Posted by Jochen on 03/07 at 10:29 AM
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Samstag, März 06, 2010

Mit dem Rechner Baufinanzierung zum optimalen Immobiliendarlehen

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass man es mit der Baufinanzierung nicht überstürzen sollte. Es ist falsch, sich ausschließlich an eine Bank zu wenden und dort die Finanzierung schon nach kurzer Zeit festzumachen. Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, das auf seine persönlichen Verhältnisse abgestimmt und außerdem auch noch günstig ist, kommt um einen Vergleich nicht herum.

Allerdings tun sich viele Interessenten mit dem Vergleichen von Immobiliendarlehen schwer. Das Problem ist nicht das Einholen mehrerer Finanzierungsangebote, sondern der eigentliche Vergleich. Oftmals sind die einzelnen Baufinanzierungen ganz unterschiedlich gestaltet, weshalb sich nicht auf Anhieb sagen lässt, welches Angebot nun besser ist bzw. zur geringeren finanziellen Belastung führt.

Glücklicherweise ist es gar nicht so schwierig, dieses Problem zu lösen. Wenn es schnell gehen soll, greift man auf einen Rechner Baufinanzierung zurück. Dies ist ein sehr einfacher und zugleich cleverer Schritt: Mit entsprechenden Online-Rechnern ist es problemlos möglich, Immobiliendarlehen zu bewerten und untereinander zu vergleichen.

Genau betrachtet existieren gleich mehrere Rechner. Mit ihnen ist es möglich, verschiedene Darlehenskomponenten wie beispielsweise die Tilgung oder den effektiven Jahreszins zu errechnen. Vor allem die Berechnung des effektiven Jahreszinses gilt als sehr wichtig: Dieser Zinssatz informiert über die Gesamtkosten, die aus der Finanzierung resultieren.

Auf der anderen Seite muss man nicht zwingend auf einen Online-Rechner zurückgreifen. Wer es genau wissen möchte und zugleich eine individuelle Lösung sucht, kann auch mit einer Tabellenkalkulationssoftware arbeiten. Mit Hilfe von Programmen wie Excel und Co gestaltet es sich relativ leicht, Darlehen individuell zu berechnen und beispielsweise auch den Tilgungsverlauf inklusive Restschuld darzustellen. Im Grunde ist dies sogar die beste Variante, weil man die Finanzierung am besten nachvollziehen kann. Wer allerdings eine Beratung benötigt, weil er zwischen den einzelnen Darlehensarten (und ihren Konsequenzen für die finanzielle Belastung) nicht unterscheiden kann, sollte in jedem Fall einen unabhängigen Baufinanzierungs-Experten zu Rate ziehen.

Posted by Jochen on 03/06 at 10:44 AM
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Freitag, März 05, 2010

Volkswohl Bund sichert Riester-Beiträge ab

Private Altersvorsorge kostet Geld. Bei der Riester-Rente orientiert sich der Beitrag zum Beispiel am Einkommen, damit die staatlichen Zulagen in voller Höhe gewährt und dem Rentenkonto gutgeschrieben werden. Deshalb bedeutet Berufsunfähigkeit im schlimmsten Fall das Aus für die private Vorsorge oder sorgt zumindest dafür, dass sie nur noch auf Sparflamme weiter köchelt. Die Volkswohl Bund Lebensversicherung kombiniert daher auf Wunsch ab sofort die Riester-Rente mit einem Berufsunfähigkeitsschutz, der die Beiträge zur staatlich geförderten Altersvorsorge absichert. Clever - und noch ein Unikat am deutschen Markt.

Kunden müssen dazu nicht zwei Verträge abschließen, sondern sich lediglich für einen Zusatzbaustein zur Riester-Rente entscheiden, mit dem die Eigenleistung bei Berufsunfähigkeit versichert wird. Damit bleibt die Vorsorge auf dem gewohnten Niveau und muss später nicht mit einer deutlich geringeren Rente gerechnet werden. Christian Schröder, Leiter der Abteilung Produktmanagement Lebensversicherung beim Volkswohl Bund, erklärt dazu: „Für viele Menschen ist die Riester-Rente das Herzstück ihrer privaten Altersvorsorge. Oft handelt es sich sogar um den einzigen Zusatzvertrag, den der Kunde sich leisten kann“. Um diese Vorsorge nicht durch Krankheit oder Unfall zu gefährden, sei gegen einen geringen Mehrbetrag nun eine Absicherung möglich.

Geringer Mehrbeitrag heißt in dem Fall: Fünf bis zehn Prozent der Beitragssumme müssen für den Berufsunfähigkeitsschutz aufgebracht werden. Sie gelten als fester Bestandteil des Eigenbetrags und sind damit auch förderfähig. Anders als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die für den Ernstfall eine Rente vorsieht, spart sich der Volkswohl Bund bei dieser Variante den dicken Fragenkatalog zur Gesundheit. Interessenten müssen nur drei Gesundheitsfragen beantworten. Das mache es auch für die Vermittler erheblich einfacher. Die Wartezeit beträgt drei Jahre. Resultiert die Berufsunfähigkeit aus einem Unfall, ist sie direkt versichert.

Posted by Andre on 03/05 at 11:08 AM
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Donnerstag, März 04, 2010

Die Hauskauf Finanzierung gestaltet sich besonders einfach

Wer ein Haus erwerben und finanzieren möchte, hat es vergleichsweise leicht – zumindest gegenüber Bauherren. Letztlich ist es so, dass Bauherren eine Vielzahl an Unterlagen zusammenstellen müssen, die anschließend von der Bank überprüft werden. Hinzu kommt eine komplexe Auszahlung: Es sind mehrere Auszahlungsschritte erforderliche, welche das Vorhaben nicht gerade vereinfachen.

Ganz anders beim Hauskauf: Wenn es um den Erwerb eines Hauses geht, kann die Finanzierungszusage oder gar der Darlehensvertrag relativ schnell erlangt werden. Die Anzahl der zu überprüfenden Dokumente ist überschaubar – es werden sogar noch weniger Unterlagen als bei der Finanzierung einer Eigentumswohnung benötigt. Hinzu kommt eine schnelle Auszahlung des Immobiliendarlehens: In der Regel wird ausschließlich eine Auszahlung getätigt, welche sich direkt an Verkäufer richtet. Der Darlehensbetrag wird nur in den seltensten fällen unmittelbar an den Darlehensnehmer ausgezahlt. Üblicherweise wird der Betrag auf das Konto des Verkäufers überwiesen.

Was die Unterlagen betrifft, die bei einer Hauskauf Finanzierung von den Sachbearbeitern der Bank geprüft werden, so lassen sich diese in zwei Bereiche unterteilen. Zum einen gibt es die persönlichen Unterlagen, die Auskunft über den Darlehensnehmer und dessen Bonität geben, zum anderen die sogenannten Objektunterlagen, die über die Immobilie informieren.

Die Objektunterlagen lassen sich beim Hauskauf relativ einfach zusammenstellen. Um die Finanzierung bzw. die Anfrage überprüfen zu können, werden von den Banken folgende Dokumente benötigt: Aktueller Grundbuchauszug, Grundrisszeichnung, Flurkarte, Ansichtszeichnung, Objektfotos, Berechnung des umbauten Raumes sowie die Schnittzeichnung. Die Beschaffung der Unterlagen hat in Zusammenarbeit mit dem Verkäufer bzw. mit dem bisherigen Eigentümer zu erfolgen: Nur er befindet sich in der Lage, alle Unterlagen bereitzustellen. Beim Erwerb des Hauses über einen Makler kann es vorkommen, dass sich dieser um die Unterlagenbeschaffung kümmert.

Posted by Jochen on 03/04 at 10:28 AM
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Statusmeldungen in sozialen Netzwerken könnten Versicherungen teurer machen

Ende November 2009 geisterte die Meldung durch die Medien, dass eine kanadische Versicherung einer Frau die Leistung strich, weil sie Bilder von sich auf Facebook veröffentlicht hatte. Da sie auf den Fotos lache, sei sie nicht depressiv, sondern könne arbeiten, lautete damals die Begründung. Ein Versicherungsexperte aus England geht jetzt noch einen Schritt weiter: Er prophezeit höhere Prämien, weil zu viele private Informationen über Netzwerke wie Facebook und Twitter verbreitet werden und es Dieben damit erheblich leichter machen.

Freunden und Bekannten mitzuteilen, man sei jetzt für drei Wochen im Urlaub und freue sich auf den Strand, mag auf den ersten Blick harmlos sein. Beim falschen Adressaten ist es wie eine Einladung. Da nützt es auch nichts, wenn die Nachbarn sich um die Post, die Blumen und den Rasen kümmern oder eine Zeitschaltuhr das Licht ein- und ausschaltet. Inzwischen gibt es mit „pleaserobme.com“ - übersetzt: Bitte raub mich aus – sogar eine Internetpräsenz, auf der entsprechende Statusmeldungen von Twitter und anderen Seiten zu finden sind. Der Hinweis, man verlasse das Haus und trinke einen Kaffee beim Bäcker, reicht manchmal schon aus, um andere auf dumme Gedanken zu bringen.

Wem die Gefährdung durch persönliche Infos im Netz zu theoretisch scheint: Ein Video-Podcaster aus den Vereinigten Staaten fand sein Haus leergeräumt vor, als er nach einer Reise zurückkam. Von unterwegs hatte er fleißig getwittert, damit jeder wusste, wo er sich gerade aufhält. Für den Experten ist das Grund genug zur Annahme, dass Gebührensteigerungen von bis zu zehn Prozent möglich seien – zumindest für die Nutzer der sozialen Medien. Denn im Schadensfall werden die Versicherungen genau prüfen, ob nicht möglicherweise eine Kurznachricht im Netz den Dieb erst auf die Idee gebracht hat, es mal bei dieser Adresse zu versuchen.

Im Gespräch mit der „Zeit“ erklärte Katja Klopsch von der Asstel, es gebe zwar noch keine geltende Rechtsprechung zu diesem Thema. Geprüft werden müsse aber, ob der Kunde vielleicht grob fahrlässig gehandelt habe, wer online über was informiert wurde und wie leicht es war, die Anschrift zu ermitteln. Persönliche Daten sollten daher eher sparsam im Internet verbreitet werden. Das gilt auch für Kinder. In Großbritannien heißt es diesbezüglich, Eltern haften für ihre Kinder. Wenn der Nachwuchs bei Facebook oder Twitter aktiv ist, könnten die Gebühren steigen, mahnt ein Versicherungsunternehmen. Von daher: Internetnutzer dürfen alles essen, müssen aber nicht alles wissen.

Posted by Andre on 03/04 at 10:26 AM
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Mittwoch, März 03, 2010

Schutzbriefe für Mobiltelefone und Netbooks

image Handy, Smartphone und Netbook haben sich langsam aber sicher in unseren Alltag eingeschlichen. Mal eben im Café die E-Mails kontrollieren oder mit dem Mobiltelefon den schnellsten Weg zum Discounter finden – dank moderner Geräte kein Problem mehr. Allerdings weckt Hightech auch die Begierden von Langfingern. Wird der digitale Begleiter gestohlen, greift keine Garantie. Auch bei selbst verschuldeten Schäden, etwa wenn die Tasse Kaffee umfällt und sich das braune Nass über die Tastatur ergießt, geht die Reparatur zu Lasten des Besitzers. Diese Lücke im Schutz für die Geräte haben Telekom und Axa jetzt mit speziellen Schutzbriefen geschlossen.

Die Versicherungspakete für iPhone & Co. decken die Bereiche ab, die nicht von der Herstellergarantie oder einer Hausratversicherung erfasst werden. Darunter fallen eben auch der Verlust und selbst verschuldete Schäden. Bei einem Kaufpreis von mehreren hundert Euro macht es durchaus Sinn, die Geräte zu versichern – insbesondere, wenn man tagtäglich auf sie angewiesen ist. Voraussetzung dafür, dass ein Schutzbrief erworben werden kann, ist in diesem Fall allerdings, dass das Handy oder das Netbook bei der Deutschen Telekom gekauft bzw. zusammen mit einem Laufzeitvertrag erworben wurden.

Die einfache Variante nennt sich Schutzbrief Basic. Sie kostet einmalig 49,95 Euro und ist für Handys und Smartphones gedacht, mit Ausnahme des iPhones. Die Versicherungssumme beträgt 400 Euro, wobei je Schadensfall ein Selbstbehalt von 40 Euro gezahlt werden muss. Im Rahmen des Versicherungsschutzes wird das Gerät entweder ersetzt oder wieder in Schuss gebracht. Wer ein iPhone oder ein Netbook sein Eigen nennt, also etwas teurere Geräte, zahlt für den Schutzbrief Premium 79,95 Euro und erhält dafür eine Technik-Versicherung bis maximal 600 Euro. Auch bei dieser Variante gibt es eine Selbstbeteiligung. Sie beträgt 60 Euro. Dafür geht mit dem Schutzbrief die Garantiezeit für das iPhone in die Verlängerung – um ein Jahr.

Beide Policen umfassen den „Lost & Found“ Service. Der ehrliche Finder erhält hierüber 50 Euro Belohnung. Damit dieser Dienst in Anspruch genommen werden kann, muss der Käufer sich online registrieren. Neben den persönlichen Daten werden dazu auch die des Gerätes benötigt.

Posted by Andre on 03/03 at 11:14 AM
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Dienstag, März 02, 2010

Wie die Baufinanzierung ohne Schufa tatsächlich funktioniert

Ein negativer Eintrag in der Schufa Auskunft ist nicht gerade erfreulich. Sobald es darum geht, Kredite aufzunehmen, Autos zu leasen oder Handyverträge abzuschließen, kommt es zu Schwierigkeiten: Aufgrund des negativen Eintrags sehen die Banken und Unternehmen vom Zustandekommen eines Rechtsgeschäfts ab.
Gerade wenn es darum geht, eine Immobilie zu finanzieren, so hat man mit einem negativen Schufa Eintrag nicht gerade die besten Karten. Zwar kann man bei mehreren Banken anfragen und sich um den Erhalt eines Immobiliendarlehens bemühen, jedoch werden im Regelfall so gut wie alle Anfragen abgelehnt. Der Grund dafür: Die Banken zweifels an der Zuverlässigkeit der Antragsteller, sobald sie einen Eintrag finden. Aufgrund dieser Umstände suchen Betroffene oftmals gezielt nach der sogenannten Baufinanzierung ohne Schufa. Hierunter sind Baufinanzierungen zu verstehen, die trotz des negativen Bonitätsmerkmals abgeschlossen werden können und somit die Chance bieten, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Eine entsprechende Suchanfrage bei Google führt zu tausenden von Seiten, auf denen entsprechende Darlehen bzw. deren Anbieter beworben werden. Als Anbieter treten jedoch nur in den seltensten Fällen richtige Banken auf – den Großteil machen Darlehensvermittler aus. Diese rühmen sich damit, Baufinanzierungen ohne Schufa oder schufafreie Immobiliendarlehen vermitteln zu können.

Für die meisten Interessenten verläuft eine solche Anfrage jedoch alles andere als erfreulich. Wer von einem negativen Schufa Eintrag betroffen ist, sollte sich daher genau überlegen, ob dieser Weg gegangen werden soll. Denn längst nicht immer sind die schufafreien Kredite erhältlich: Nur wer ein hohes, regelmäßiges Einkommen und eine Verschuldung von praktisch null nachweisen kann, hat tatsächlich die Chance, ein Darlehen zu erhalten (und das meist zu sehr hohen Zinssätzen). Des Weiteren fallen hohe Zusatzkosten an: Häufig werden Kunden an ausländische Banken etwa in der Schweiz verwiesen – und dafür kassieren die Vermittler ordentliche Provisionen. Zuvor müssen oftmals Versicherungen abgeschlossen werden, um angeblich die eigene Bonität zu verbessern. Der Abschluss einer Versicherung hat oftmals im Vorfeld zu erfolgen – und zwar ohne die Garantie, dass eine Finanzierungszusage erhältlich ist.

Posted by Jochen on 03/02 at 10:50 AM
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Die Folgen von Xynthia – Versicherungsschutz bei Sturmschäden

Das Orkantief Xynthia hat am Wochenende eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Selbst dort, wo der Sturm sich in Grenzen hielt, landeten Äste auf Autos und klaffen auf einigen Dächern jetzt große Lücken, weil Dachpfannen in die Gärten oder auf die Straßen geweht wurden. Für die Schäden, die dabei verursacht wurden, kommen in der Regel die Wohngebäude-, die Hausrat- und die Kaskoversicherung auf.

Voraussetzung ist Windstärke acht, also eine Windgeschwindigkeit von mindestens 62 Kilometern pro Stunde. Erst dann spricht man von Sturm und sind Sturmschäden versichert. Das ist insbesondere bei der Teilkasko-Versicherung von Belang. Sie reguliert nur reine Sturmschäden. Bei Windstärke sieben und darunter ist die Vollkaskoversicherung zuständig, erklärt die HUK-Coburg in einer aktuellen Pressemitteilung.

Gehen bei einem Sturm Fenster zu Bruch und wird der teure Teppich durch Regenwasser in Mitleidenschaft gezogen, ist die Hausratversicherung der richtige Ansprechpartner. Sie kommt laut Auskunft der HUK-Coburg nicht nur für „Dinge des täglichen Gebrauchs“ auf, sondern unter Umständen auch für Satellitenschüsseln, die Fernsehantenne und Markisen. Für abgedeckte Dächer und je nach Vertrag auch „Zubehör, das sich am oder im Haus befindet“, ist wiederum die Wohngebäude-Versicherung zuständig.

Da Äste, Blumenkästen, Antennen und Dachpfannen nicht ausschließlich auf dem eigenen Grund und Boden landen, sondern häufig auch das Eigentum anderer beschädigen, ist eine Haftpflichtversicherung nötig. Bei einem selbstgenutzten Haus ist es die private Haftpflicht. Für Mehrfamilienhäuser muss eine eigene Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, die sich im Schadensfall um die Regulierung kümmert. Ab Windstärke zwölf ist allerdings niemand mehr für mögliche Schäden verantwortlich und bleibt die Haftpflicht ganz außen vor. Dann muss man sich auf die eigene Versicherung verlassen.

Posted by Andre on 03/02 at 10:48 AM
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Montag, März 01, 2010

Kranken- und Pflegeschutz nach einem Unfall

Ein schwerer Unfall endet oft im Krankenhaus und manchmal leider auch unter Pflegebedürftigkeit. Da die Leistungen aus der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung eher mager sind und die tatsächlichen Kosten nicht decken, kann Vorsorge auch in diesen Bereichen nicht schaden, dachte sich der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) und kombinierte beide Bereiche in einer neuartigen Police. Sie wird ab heute angeboten: Der ADAC-Kranken- und Pflegeschutz nach Unfall.

Auf der einen Seite umfasst der Versicherungsschutz Pflegezusatzleistungen. Dazu gehören ein Unfallpflegegeld, das in der Pflegestufe II 750 Euro und in der Pflegestufe III 1.500 Euro beträgt, sowie Hilfe und Beratung durch einen ADAC-Unfall- und Pflegebetreuer. Übernommen werden zudem bis zu 500 Euro für Hilfs- und Pflegemittel, 1.000 Euro für eine vollstationäre Kurzzeitpflege, 600 Euro für osteopathische Behandlungen sowie die Aufwendungen für die Vermittlung einer Pflegeperson.

Auf der anderen Seite haben Versicherte mit dem „ADAC-Kranken- und Pflegeschutz nach Unfall“ Anspruch auf zusätzliche Leistungen im Krankenhaus. Sie werden privatärztlich im Zweibettzimmer behandelt und können sich aussuchen, in welches deutsche Krankenhaus sie möchten. Ein großer Vorteil dieser Versicherung: Der ADAC verzichtet auch bei älteren Kunden auf eine Gesundheitsprüfung, die bei vielen anderen Krankenzusatzversicherungen sonst gängige Praxis ist und in einigen Fällen auch zur Ablehnung durch die Assekuranz führt.

Die Police, mit der sich Unfallfolgen gleich auf zwei Ebenen absichern lassen, ist durchaus dazu geeignet, die Lücke zwischen Pflegekosten und staatlicher Leistung zu verringern. Die Prämie für die Versicherung (jeweils für ADAC-Mitglieder): Als Einzelvertrag ist der Unfallschutz ab 11,60 Euro im Monat zu haben. Familien zahlen ab 23,20 Euro monatlich.

Posted by Andre on 03/01 at 11:29 AM
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