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Mittwoch, März 31, 2010

Wie die Hausratversicherung vor Fahrraddiebstahl schützt

imageBeim Diebstahl von Fahrrädern handelt es sich um ein Verbrechen, das in Deutschland ein großes Problem darstellt und womöglich schon bald wieder unzählige Personen betreffen wird. Das Wetter wird von Tag zu Tag besser, weshalb zunehmend mehr Fahrrädern aus den Kellern und Garagen geholt werden. Dementsprechend werden auch die Fahrraddiebe wieder aktiv. Wie „Fokus Online“ gestern berichtet hat, werden pro Jahr 400.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Bei den Ordnungshütern soll alle 80 Sekunden eine entsprechende Diebstahlmeldung eingehen.

Für etliche Leute ist ein Fahrrad heutzutage mehr als lediglich ein Fortbewegungsmittel. Nicht selten dienen die Räder auch als Sportgerät, weshalb sie in der Anschaffung nicht unbedingt günstig sind. Solche Fahrräder stehen bei Dieben besonders hoch im Kurs, weshalb es immer gut ist, wenn für wertvolle Fahrräder ein Versicherungsschutz besteht.

Eine eigenständige Versicherung muss häufig gar nicht abgeschlossen werden. Sehr viele Haushalte verfügen heutzutage über eine Hausratversicherung. Somit ist es möglich, Fahrraddiebstähle über die Versicherung zu regulieren: In den meisten Fällen deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Fahrrädern ab.

Allerdings gilt es zu wissen, dass die Hausratversicherung den entstandenen Schaden nur unter bestimmten Voraussetzungen erfüllt. Hierbei spielen die Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle. Einige Versicherer kommen für den Schaden nur dann auf, wenn die Räder vom eigenen Grundstück bzw. am Versicherungsort gestohlen wurden. Ein solcher Versicherungsschutz ist praktisch wertlos: Die meisten Fahrraddiebstähle finden anderen Ortes statt. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die so genannte Nachtklausel nicht existiert: Sie schränkt den Diebstahlschutz auf den Zeitraum von 6:00 – 22:00 Uhr ein, was ebenfalls nicht unbedingt hilfreich ist.

Am besten ist eine Hausratversicherung, die beim Thema Fahrraddiebstahl keine großen Einschränkungen vorsieht, sondern einen breit gefächerten Schutz bietet. Lediglich ein Punkt lässt sich nicht umgehen: Sofern man sein Fahrrad nicht in einer Garage unterstellt, sollte es stets mit einem guten Schloss gesichert werden.

Posted by Jochen on 03/31 at 07:13 AM
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Ergo-Gruppe steckt sich hohe Ziele

Den Gewinn bis 2013 vervierfachen: Die Ergo, zweitgrößte deutsche Versicherungsgruppe, hat klare Ziele vor Augen und arbeitet mit Nachdruck daran, sie zu erreichen. Vorstandschef Torsten Oletzky erwartet bis 2010 ein Konzernergebnis von 350 bis 450 Millionen Euro. 2013 sollen es 705 Millionen Euro sein. Angesichts der Finanzkrise und 173 Millionen Euro in 2009 handelt es sich bei diesen Vorgaben bereits um nach unten korrigierte Zahlen. Aus Sicht von Analysten ein „ambitioniertes“ Vorhaben.

Ganz ohne Änderungen wird das Ziel nicht zu erreichen sein. Die Ergo Versicherungsgruppe hat dazu bereits das Kostenmanagement neu und effizienter organisiert. Dadurch sanken die Ausgaben im vergangenen Jahr um 18 Millionen auf 168 Millionen. Das entspricht knapp einem Viertel von dem, was noch 2005 auf der Ausgabenseite stand. Damit einhergehend wurde auch der Stellenabbau wie geplant fortgeführt und ist beinahe abgeschlossen. Gestrichen werden sollen insgesamt 1.800 Arbeitsplätze.

Große Hoffnungen setzt der Konzern auch auf die Neustrukturierung, über die bereits mehrfach berichtet wurde: Die Karstadt-Quelle-Versicherungen heißen jetzt Ergo Direkt, die Hamburg-Mannheimer wird ebenfalls als Marke verschwinden und die Victoria kümmert sich künftig nur noch um die Bestandskunden. Insgesamt werden für diese Maßnahmen 50 Millionen Euro zusätzliche Kosten veranschlagt. Sie sollen im Laufe dieses Jahres verbucht werden.

Entscheidend wird allerdings sein, wie sich das Geschäft entwickelt. In der Sparte Sachversicherung sorgten niedrige Kosten und Schäden für eine durchweg positive Entwicklung. In der privaten Krankenversicherung konnte die Ergo ebenfalls zulegen, wenngleich zu Lasten der Versicherten, die deutlich höhere Beiträge aufbringen müssen. Sorgen bereitet dem Konzern der Bereich Lebensversicherungen. Hier hinkt man der Branche ein wenig hinterher und erzielte zwei Prozent weniger Einnahmen. Lediglich die Ergo-Direkt konnte dank des Geschäftes mit Einmalzahlungen ein Plus aufweisen.

Posted by Andre on 03/31 at 05:21 AM
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Dienstag, März 30, 2010

Mikroversicherungen für die Ärmsten

Die Idee der Mikrokredite, für die Muhammad Yunus 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, hat sich inzwischen weltweit durchgesetzt. Vielen Menschen in den Entwicklungsländern konnte mit den Darlehen geholfen werden. Jetzt wird dieser Gedanke auf eine neue Ebene gehoben und auf das Prinzip Versicherung übertragen. Damit sich auch die Ärmsten der Armen gegen Risiken schützen können, werden nun Mikroversicherungen angeboten. „Leap Frog“ (Quantensprung) nennt sich der erste Mikroversicherungsfonds. Beteiligt ist auch die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

19 Millionen Euro fließen aus der Bundesrepublik in den Fonds. Nicht als Almosen, so KfW-Vorstandsmitglied Norbert Kloppenburg, sondern als ganz normale Finanzdienstleistung, mit der Investoren eine marktübliche Rendite erzielen. Mit von der Partie sind auch die Internationale Finance Corporation (ICF) von der Weltbankgruppe und ein weiterer Fondsanbieter. Insgesamt wurden bislang rund 112 Millionen Dollar gesammelt. Davon flossen kürzlich sechs Millionen Dollar nach Südafrika, als Beteiligung am Versicherungsunternehmen All-Life. Mit dem Geld werden günstige Krankenversicherungen für Aids-Kranke realisiert. Nach und nach sollen weitere Länder folgen, wie Kenia, Indien oder die Philippinen.

Der Nachfrage ist enorm. Die Weltbank, „Leap Frog“ und andere Organisationen gehen davon aus, dass Mikroversicherungen 1,5 Milliarden Menschen helfen könnten. Andrew Kuper, Gründer und Präsident von „Leap Frog“, möchte mit den Policen zeigen, dass sich soziale Verantwortung und Rendite nicht widersprechen müssen. Geplant ist eine Vielzahl von Absicherungen: gegen Ernte-Ausfall, Überflutung und andere Naturkatastrophen sowie die klassische Lebens-, Unfall und Krankenversicherungen. Für einen monatlichen Beitrag von 20 Dollar-Cent kann eine Familie in Indien inzwischen eine Lebensversicherung abschließen, die 110 bis 1.100 Dollar auszahlt. Mit geringem Aufwand das Armutsrisiko mindern – dieses Motto hat sich der Mikroversicherungsfonds auf die Fahnen geschrieben.

Posted by Andre on 03/30 at 05:39 AM
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Montag, März 29, 2010

Neues Produkt der Versicherungsbranche: Die Kautionsbürgschaft

Wer umzieht, der hat nicht nur viel Stress sondern auch hohe Kosten. Der Wechsel in eine andere Wohnung belastet das Haushaltsbudget. Die Kosten für den Umzug selber und die Ausgaben für Ausstattung, Einrichtung und Renovierung summieren sich schnell zu einem kleinen Vermögen. Zu allem Übel wird dann auch noch die Mietkaution fällig, während der Mieter in vielen Fällen bis zu sechs Monate warten muss, bis sein bisheriger Vermieter die vorherige Kaution zurück erstattet. Vor diesem Hintergrund hat die Versicherungsbranche ein neues Themenfeld entdeckt und bietet interessierten Verbrauchern die bankenunabhängige Kautionsbürgschaft als Ersatz für die Barkaution oder die Bankbürgschaft an.

Sicher für beide Seiten, schnell abzuschließen und bequem

Statt die fällige Kaution aus der eigenen Tasche zu bezahlen, beantragt der Mieter bei der Versicherung online die Ausstellung einer Bürgschaftsurkunde über den Kautionsbetrag und erteilt hierzu sein Einverständnis für eine Abfrage bei der Schufa. Das Dokument wird im Anschluss dem Vermieter übergeben. Hat dieser im weiteren Verlauf des Mietverhältnisses mit Mietausfällen, unbezahlten Nebenkosten oder Renovierungskosten zu kämpfen, so kann er sich an die Versicherung wenden. Sind die Ansprüche begründet, so erhält er von der Versicherung einen Betrag bis zur Obergrenze der abgeschlossenen Bürgschaft. Der Mieter bezahlt für die Bürgschaftsurkunde der Versicherungen einen prozentualen Anteil der Kautionssumme, der sich, je nach Anbieter, jährlich bei rund 5 Prozent bewegt.

Die Kautionsversicherung: Langfristige Absicherung oder vorteilhafte Übergangslösung?

Die Kautionsversicherung hat keine feste Vertragslaufzeit und kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt gekündigt werden. Damit eignet sie sich nicht nur für die dauerhafte Kautionsstellung sondern ist ebenso gut als Übergangslösung geeignet. Wer also noch auf die Rückerstattung der vorherigen Kaution wartet und gleichzeitig bereits die neue Sicherheit hinterlegen muss, der findet in der Kautionsbürgschaft der Versicherungen eine gute Lösung, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Weitere Informationen über die Vor- und Nachteile der Kautionsbürgschaft bietet ein ausführlicher Artikel zur Kautionsbürgschaft beim Kredit-Engel. Hier werden außerdem einige aktuelle Angebote für Kautionsversicherungen am Markt und die mit dem Abschluss verbundenen Kosten und Gebühren vorgestellt.

Posted by Gerald on 03/29 at 05:01 PM
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Mit Reservierungsdarlehen zu günstigem Baugeld

So günstig war Baugeld fast noch nie. Wenn man einmal vom Jahr 2005 absieht, konnten Immobiliendarlehen seit Jahrzehnten nicht so preiswert aufgenommen werden. Die Zinssätze befinden sich im Keller, weshalb sich unzählige Privathaushalte plötzlich in der Lage befinden, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Die Zinsbelastung ist sehr gering, weshalb es durchaus möglich ist, die Miete in eine Darlehensrate umzuwandeln und somit auf lange Sicht zum Immobilieneigentümer zu werden.

Das Interesse am Eigenheimerwerb ist groß. Dennoch gibt es zahlreiche Interessenten, die zögern. Die Gründe können ganz verschieden sein: Einige haben noch nicht die passende Immobilie gefunden, andere zielen hingegen darauf ab, noch mehr finanzielle Rücklagen zu bilden. Wenn jemand noch warten möchte, stellt dies kein Problem dar – allerdings wäre es ratsam, sich die günstigen Hypothekenzinsen zu sichern. Denn sollte sich die Wirtschaft erholen und das Wirtschaftswachstum anziehen, könnten sich Zinsen wieder schnell verteuern.

Allerdings ist es schwierig, sich die aktuell günstigen Konditionen auf lange Sicht zu sichern. Aber dennoch gibt es Möglichkeiten, wie zum Beispiel durch den Abschluss eines Reservierungsdarlehens. Mittlerweile gibt es ein paar Baufinanzierer, die entsprechende Darlehen anbieten. Der Hintergrundgedanke ist ganz einfach: Sollte jemand den Entschluss gefasst haben, demnächst bzw. innerhalb eines bestimmten Zeitraums (zumeist 6 bis 12 Monate) ein Immobiliendarlehen aufnehmen zu wollen, so können die Darlehenskonditionen schon jetzt gesichert werden.

Reservierungsdarlehen werden bisher nur von relativ wenigen Banken angeboten. Daher gilt es als empfehlenswert, sich als Interessent an einen Baugeldvermittler zu wenden. Dieser kann einem dabei helfen, schnell den passenden Finanzierungspartner zu finden.

Posted by Jochen on 03/29 at 07:12 AM
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Experten rechnen mit leichtem Zinsrückgang bei Lebensversicherungen

Die Erwartungen an eine Lebensversicherung sind hoch. Inzwischen wird es für viele Unternehmen allerdings immer schwerer, dem Wunsch nach einer ordentlichen Rendite auch gerecht zu werden. Die Rating-Agentur Fitch bestätigt zwar die Aussage des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dass die Lebensversicherer die Finanz- und Wirtschaftskrise gut gemeistert hätten und nicht davon betroffen seien. Auf Dauer werden die Assekuranzen aufgrund anhaltend niedriger Zinsen auf den Kapitalmärkten aber ein paar Zehntelprozentpünktchen kürzertreten müssen.

Aktuell kommt die Branche auf eine durchschnittliche laufende Gesamtverzinsung von 4,2 Prozent. Berechnet man die Rendite für die eingezahlten Beiträge, liegt der Schnitt bei der privaten Rentenversicherung laut Untersuchungen der Rating-Agentur Assekurata bei 3,9 Prozent, mit einer Spanne von 2,3 bis etwa fünf Prozent. Die bisher erreichte Rendite ist allerdings nur ein Aspekt, auf den Kunden achten sollten, wenn sie sich für einen neuen Vertrag entscheiden. Viel wichtiger ist inzwischen, ob das Unternehmen auch finanzstark ist und über ausreichend Reserven verfügt.

Hohe Rückstellungen seien ein Garant dafür, dass ein Unternehmen flexibel auf die Entwicklung der Märkte reagieren könne, so Chefanalyst Tim Ockenga. Habe eine Versicherung schon mehrmals die Reserven bemühen müssen, sei es eher unwahrscheinlich, dass die Zinsen angehoben werden könnten. Die Experten gehen sogar davon aus, dass einige Gesellschaften das Neugeschäft zukünftig auf Eis legen oder nicht mehr aktiv bewerben werden. Das könnte auch für Bestandskunden unangenehme Folgen haben: In der Regel heißt das, die Tarife dümpeln vor sich hin.

Die Analysten raten daher, vor Abschluss einer neuen Lebensversicherung auf die Bewertungen und Ratings zu achten. Eine der wenigen Agenturen, die dabei auch einen Ausblick in die Zukunft wagt, ist Fitch. Neben der bekannten Wertung mit dem Buchstaben A – je öfter er genannt wird, desto besser – steht auch ein Pfeil, der die Tendenz für die kommenden Monate andeutet. Da es nun aber viele Ratings gibt und nicht alle Versicherer sich von allen Agenturen bewerten lassen, wird der Versicherungsvergleich etwas erschwert. Einige Unternehmen lassen sich auch gar nicht mehr in die Karten schauen – vermutlich, weil die Zahlen nicht mehr stimmen.

Posted by Andre on 03/29 at 05:15 AM
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Sonntag, März 28, 2010

Forwarddarlehen müssen abgenommen werden

Längst nicht alle Immobilieneigentümer können sich über die aktuell niedrigen Hypothekenzinsen freuen. So mancher Haus- oder Wohnungsbesitzer, der beispielsweise vor einem Jahr ein Forwarddarlehen aufgenommen bzw. den Darlehensvertrag unterschrieben hat, ärgert sich über seine Entscheidung. Der Grund ist einfach: Mit einem Forwarddarlehen können sich Darlehensnehmer die Konditionen für die spätere Anschlussfinanzierung frühzeitig sichern. Je nach Bank ist es möglich, den Darlehensvertrag für das spätere Darlehen schon bis zu vier Jahre vor dem Zeitpunkt der Umschuldung festzumachen. Die vereinbarten Konditionen gelten dann als gesichert.

Ob die Umschuldung des bestehenden Immobiliendarlehens schon in sechs Monaten oder erst in drei Jahren ansteht, ist im Grunde egal: Die derzeit niedrigen Hypothekenzinsen machen Forwarddarlehen äußerst attraktiv. Wer jetzt ein Forwarddarlehen abschließt, sichert sich günstige Zinsen für die Anschlussfinanzierung.

Wer sein Forwarddarlehen bereits vor ein paar Monaten geschlossen hat, kann an diesem Umstand nichts mehr ändern. Weil der Darlehensvertrag unterschrieben wurde, ist ein Rücktritt nicht mehr möglich. Ebenso ist es nicht möglich, die Darlehenskonditionen an die aktuellen Zinsmärkte anzupassen. Stattdessen muss das Darlehen zu den Konditionen abgenommen werden, die im Darlehensvertrag vereinbart sind. Einige Immobilienbesitzer mögen sich darüber ärgern, doch auf der anderen Seite gilt es zu berücksichtigen, dass die Hypothekenzinsen ebenso hätten steigen können – und dann wäre das Forwarddarlehen natürlich eine sehr gute Wahl gewesen. Allerdings gibt es einen kleinen Trost: Trotz des Zinsrückgangs sind die Forwardkonditionen in den vergangenen Monaten gar nicht so viel besser geworden. Die so genannten Forwardaufschläge sind nämlich gestiegen, weshalb der Zinsrückgang gar nicht so gravierend ausfällt. Außerdem waren die Hypothekenzinsen bereits vor Monaten sehr günstig, weshalb sich die Konditionen von damals geschlossenen Darlehen zweifelsfrei sehen lassen können.

Posted by Jochen on 03/28 at 07:26 AM
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Samstag, März 27, 2010

Szenario 3: Bauspardarlehen für Immobilienmodernisierungen

Mit diesem Beitrag soll unsere kurze Bausparserie, die über mögliche Bausparszenarien informiert, abgeschlossen werden. Der Beitrag stellt eine Absicht des Bausparens vor, die sich seit wenigen Jahren einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Es geht es um Bausparverträge, die von Immobilieneigentümern abgeschlossen werden, um damit die Modernisierung ihrer Gebäude zu finanzieren.

Gerade für diesen Zweck sind Bausparverträge gut geeignet. Dies trifft besonders für die so genannten Niedrigzinstarife zu, die mittlerweile von zahlreichen Bausparkassen angeboten werden. Diese Tarife zeichnen sich durch sehr niedrige Darlehenszinssätze auf. Die Zinssätze dieser Bauspardarlehen sind teilweise so niedrig bemessen, dass sie sogar günstiger als staatliche Förderdarlehen sind.

Allerdings sind diese Bauspardarlehen für ihre hohen Tilgungssätze bekannt: Die Bausparkassen schreiben eine schnelle und somit hohe Tilgung vor. Aufgrund der hohen Tilgung wäre es in den meisten Fällen nicht möglich, einen Hauskauf oder ein Bauvorhaben auf diese Weise zu finanzieren – die Darlehensrate wäre zu hoch bemessen. Anders sieht es bei der Immobilienmodernisierung aus. Der Finanzierungsbedarf kann zwar teilweise ebenfalls hoch bemessen sein. Doch im Allgemeinen lässt sich sagen, dass sich der Kapitalbedarf dennoch in Grenzen hält. Häufig sind die Immobilieneigentümer schon gut bedient, wenn sie Darlehen in Höhe von 50.000 Euro aufnehmen. Damit lassen sich schon etliche Maßnahmen umsetzen.

Wer auf diese Weise verfahren und ein Modernisierungsvorhaben über einen Bausparvertrag finanzieren möchte, sollte bei der Tarifwahl unbedingt darauf achten, dass das Darlehen in der Tat sehr günstig verzinst wird. Des Weiteren gilt es die Tilgung zu überprüfen: Aufgrund des nicht ganz so hohen Finanzierungsbedarfs kann die Darlehensrate meistens problemlos bedient werden. Aber dennoch sollte überprüft werden, ob die Darlehensrate in der Tat tragbar ist.

Posted by Jochen on 03/27 at 09:11 AM
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Freitag, März 26, 2010

Wenn der Versicherer nur zwei Fliesen zahlt

Im Schadensfall können sich Verbraucher in der Regel auf ihre Versicherung verlassen. Allerdings sollte die Erwartungshaltung, was die Leistung einiger Policen betrifft, nicht zu hoch sein. Sonst wird man bitter enttäuscht. Der Bund der Versicherten (BdV) nennt diesbezüglich das klassische Beispiel: den Wasserrohrbruch. Müssen Handwerker zur Behebung des Schadens ein paar Fliesen im Badezimmer entfernen, gibt es von der Wohngebäudeversicherung nur die beschädigten Fliesen ersetzt, aber kein komplett neu gekacheltes Bad.

„Selbst wenn der Verbraucher vor Gericht zieht, ändert sich meist nichts zu seinen Gunsten“, erklärt die BdV-Vorstandsvorsitzende Lilo Blunck. Mit etwas Glück hätten Versicherte die Chance, dass die Richter einen Wertausgleich zuerkennen, wenn das Bad nachher aussehe wie ein Flickenteppich und dieser Makel sofort ins Auge falle. Denn genau dieses Problem besteht meistens: Wenn die letzten Renovierungsarbeiten oder der Bau des Badezimmers schon ein paar Jahre zurückliegen, gibt es im Handel nur noch selten Ersatz. Schließlich unterliegen auch Fliesen und Kacheln gewissen Modetrends. Die Hoffnung, dass die Richter den Versicherer dazu verdonnern, einen ganzen Satz neue Kacheln und die Verlege-Arbeiten zu bezahlen, sollte man trotzdem nicht hegen.

Das Problem mit dem Flickenteppich lässt sich allerdings auch umgehen. Der Bund der Versicherten hat dazu zwei Tipps: Man kann mit der Firma sprechen, die den Schaden behebt. Teilweise ist es möglich, einzelne Fliesen unversehrt herauszulösen und später wieder anzubringen. Sollte das nicht klappen, gibt es Händler, die sich auf „alte“ Fliesen spezialisiert haben. Mit etwas Glück wird man dort fündig. Idealerweise legt man schon beim Bau oder der Renovierung ein paar von den Fliesen zur Seite. Dann lässt sich im Schadensfall auf den eigenen Vorrat zurückgreifen.

Posted by Andre on 03/26 at 08:14 AM
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Donnerstag, März 25, 2010

Erneut Klage gegen Lebensversicherer

Das Vertrauen der Deutschen in Banken und Versicherungen ist laut einer GfK-Umfrage ohnehin schon angeschlagen, mit nur noch 17 bzw. 13 Prozent und 60 bzw. 40 Prozent, wenn es um Unternehmen geht, bei denen man Kunde ist. Da dürfte die Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen die Allianz Lebensversicherung nicht gerade zur Besserung der Situation beitragen. Grund für den Schritt vor Gericht sind die aus Sicht der Verbraucherschützer intransparenten Vertragsbedingungen. Sie wurden schon mehreren Lebensversicherern zum Verhängnis.

Dass überhaupt geklagt wird, hängt mit der hohen Quote an Kapitallebensversicherungen zusammen, die nicht bis zum Laufzeitende gehalten, sondern vorzeitig gekündigt werden. Der Bundesgerichtshof und die Verbraucherzentralen gehen davon aus, dass dies auf knapp die Hälfte aller Verträge zutrifft. In dem Fall spielen die Klauseln zum Rückkaufwert eine entscheidende Rolle. Sie bestimmen letztlich, ob der Kunde fair behandelt wird oder möglicherweise Verluste hinnehmen muss. In der Regel steht später ein Minus von 150 bis 15.000 Euro unter dem Strich, wie Tests im Jahr 2007 ergaben. Bisher haben sich die Richter immer auf die Seite der Kunden gestellt und die Vertragsbedingungen moniert. Für die Unternehmen geht das einher mit der Hausaufgabe, unter anderem für mehr Transparenz zu sorgen.

Bislang sei es für Versicherte kaum möglich, zu überprüfen, ob der Rückkaufwert korrekt berechnet wurde, sagt die Verbraucherzentrale Hamburg. Um diesem Zustand ein Ende zu bereiten, wurden bereits mehrere Klagen geführt und haben der Bundesgerichtshof, das Bundesverfassungsgericht und das Landgericht Hamburg in den jeweiligen Fällen ganz klar gesagt: Die Klauseln zum Rückkaufwert sind unwirksam. Zugelassen wurden Klagen gegen die Generali, die Hamburg-Mannheimer, Signal Iduna und Deutscher Ring. Jetzt ist die Allianz an der Reihe. Beruhigt zurücklehnen dürfen sich die anderen Konzerne nicht. Die Verbraucherschützer haben ein klares Ziel vor Augen: „Wir werden nach und nach alle großen Versicherer verklagen.“.

Posted by Andre on 03/25 at 08:48 AM
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Szenario 2: Bausparen für eine spätere Immobilienfinanzierung

Nachdem vorgestern das erste Bauspar-Szenario vorgestellt wurde, soll heute das zweite Szenario folgen. Dieses Mal geht um die Suche nach dem richtigen Bausparvertrag, mit welchem man das ursprüngliche Ziel des Bausparens verfolgt: Er soll die Grundlage für eine spätere Immobilienfinanzierung bilden.

Wer bei der Immobilienfinanzierung auf einen Bausparvertrag setzen möchte, muss genau aufpassen und bei der Auswahl von Bausparkasse und Bauspartarif sehr vorsichtig sein. Es gilt mehrere Faktoren zu berücksichtigen, damit der Bausparvertrag für ein solches Vorhaben tatsächlich geeignet ist. Im Wesentlichen geht es dabei um das Bauspardarlehen, welches am Ende eine günstige und sichere Finanzierung ermöglichen soll. Außerdem gilt es bei der Auswahl des Tarifs gut aufzupassen, da es beim Immobilienerwerb um große Summen geht.

Bereits beim Abschluss des Bausparvertrags werden die Konditionen für das spätere Darlehen exakt festgelegt – selbst wenn die Aufnahme erst etliche Jahre nach Abschluss erfolgt. Daher muss die Auswahl sehr bewusst erfolgen: Ist der Vertrag erst einmal geschlossen und schon teilweise bespart, wäre ein Rückzieher äußerst ärgerlich und auch kostspielig.

Wichtig ist besonders der Zinssatz des späteren Darlehenszinses. Es wäre falsch, nur auf eine hohe Guthabenverzinsung zu achten. Diese mag zwar erfreulich sein, doch am Ende geht es darum, von einem niedrigen Darlehenszins profitieren zu können. Deshalb ist es umso wichtiger, gute Darlehenskonditionen auszuwählen. Allerdings gilt es zu wissen, dass die guten Zinssätze oftmals an eine sehr hohe Tilgung gekoppelt sind. Diese darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden: Sollte die Darlehensrate später zu hoch bemessen sein, kann sie zu einem ernsthaften Problem werden. Doch genau dieser Punkt fällt vielen Leuten schwer: Oftmals gehen sie mit einer großen Portion Optimismus an die Tarifwahl und entscheiden sich dann für einen Bauspartarif mit zu hoher Tilgung. Dies sollte jedoch nicht sein: Am Ende muss die Finanzierung nicht nur günstig, sondern auch tragbar sein.

Posted by Jochen on 03/25 at 08:47 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Mittwoch, März 24, 2010

Neuer Ratgeber zur privaten Altersvorsorge

Sparplan, Lebens- und Rentenversicherung, mit oder ohne Fonds – für die private Altersvorsorge können die Deutschen aus den Vollen schöpfen. Banken und Versicherungen versprechen maßgeschneiderte Lösungen für jeden. Doch ob sie wirklich passen, zu groß bemessen sind oder es am Ende vielleicht doch an allen Ecken und Enden kneift, zeigt sich meist erst nach der Unterschrift auf dem Vertrag. Damit man sich vorab selbst ein Bild von den vielen Optionen zur Altersvorsorge machen kann, haben die Verbraucherzentralen einen neuen Ratgeber herausgegeben. „Altersvorsorge richtig planen. Die besten Strategien für Ihre finanzielle Absicherung“ lautet der Titel des 270 Seiten umfassenden Buches, das für 12,90 Euro zuzüglich Versandkosten angeboten wird.

Der Ratgeber trägt der Tatsache Rechnung, dass es ohne private Vorsorge und nur mit der gesetzlichen Rente im Alter finanziell sehr eng wird und der gewohnte Lebensstandard nicht gehalten werden kann. Um sich bei der Suche nach der optimalen Altersvorsorgelösung nicht zu verlaufen, bringen die Verbraucherzentralen mit ihrem Buch Licht ins Dunkel. Basisinformationen, Tipps und viele Beispiele sollen bei der Entscheidungsfindung helfen. Zu lange sollte man schließlich nicht damit warten, die private Altersvorsorge in trockene Tücher zu bringen. Frühzeitige Planung ist das A und O, betonen die Verbraucherschützer.

Dabei spielen die ganz persönlichen Bedürfnisse, Lebensumstände und Ressourcen eine entscheidende Rolle. Sie stecken den Rahmen für die Anlagestrategie ab. Welche Varianten zur Auswahl stehen, wie es um die Chancen und Risiken der einzelnen Produkte bestellt ist, bei welchen der Staat mit Zuschüssen oder Steuergeschenken helfend unter die Arme greift und wie sie sich kombinieren lassen, erklärt der Ratgeber. Das Buch ist eine sinnvolle Investition. Gut vorbereitet und mit dem nötigen Wissen im Gepäck kann man bei Beratungsgesprächen mit Vertretern von Versicherungen und Banken besser reagieren und verlieren die Termine ihre Einseitigkeit, wenn nur einer spricht und der andere gutgläubig nickt.

Posted by Andre on 03/24 at 09:05 AM
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Auslandskranken-Police - Sicher in die Ferien!

Stehen die Ferien vor der Tür, sollte für eine geplante Reise auch auf die erforderlichen Versicherungen geachtet werden. Was an “Spezialitäten” sinnvoll ist, macht auch eine Auslandskrankenversicherung deutlich.

Wer eine solchen Abschluss tätigen will, der sollte bei einer “neuen” Auslandskrankenversicherung auch auf den Wettbewerb unter den Anbietern achten. Da wird gar ein Anbieterwechsel denkbar, weil viele Versicherer ihre Vertragsbedingungen in den vergangenen zwei Jahren verbessert haben. Wer bereits einen Vertrag hat, der möge entscheiden, ob sich nicht doch ein Wechsel lohnt. Auf Ostern und Pfingsten 2010 reicht es zwar mit der üblichen Kündigungsfrist von drei Monate nicht, doch für den Sommer 2010 könnte sich dann doch etwas ändern.

Wie lange geht’s unterwegs?

Maßgebliches Merkmal einer Auslandsversicherung ist auch die ‘Reisedauer’: Mit einem Jahresvertrag über eine Krankenversicherung kann man zwar beliebig oft, aber nicht beliebig lange verreisen. Viele Versicherer begrenzen die maximale Dauer der einzelnen Reisen auf 42 Tage. Nun gut, eine Seereise rund um die Welt dauert dann schon mal länger als eineinhalb Monate.

Sind Sie denn gesund?

Auch die ‘Reisefähigkeit gilt es fürs Ausland zu bestimmen. Gerade für ältere Reisende oder Personen mit Vorerkrankungen kann es sich sehr lohnen, sich vor dem Urlaub die Reisefähigkeit durch ärztliches Attest bescheinigen zu lassen. Im Falle einer erforderlichen Regulierung erleichtert dies dann doch die Beziehung zum Versicherer.

Was tun im Ernstfall?

Wer im Ausland einen Arzt aufsuchen muss (oder wenn der auf dem Schiff in die Kabine kommt) muss schnell danach die Auslandsreise-Krankenversicherung informiert werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Nummer für den Notrufdienst des Versicherers während des Urlaubs dabei zu haben.

Kleinere Behandlungen im Ausland sind in der Arztpraxis oder in einer klinischen Ambulanz meist gleich zu bezahlen. Den Betrag erhält man dann auf Antrag vom Versicherer erstattet. Rechnung oder Quittung sowie schriftliche Angaben über Diagnose und Therapie sind deshalb aufzubewahren und gegebenenfalls zu kopieren.

Dann auf zur Botschaft!

Wer außereuropäisch reist, der kann schon mal die deutschen Vertretungen im Ausland auch bei einem gesundheitlichen Notfall in Anspruch nehmen müssen. Dies gilt auch bei der Suche nach Ärzten vor Ort. Die Adressen und Telefonnummern der Botschaften findet man in aktuellen Reiseführern oder über die Homepage des Auswärtigen Amts (Länder- und Reiseinformationen, deutsche Auslandsvertretungen).

Posted by wob. on 03/24 at 09:00 AM
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Dienstag, März 23, 2010

Volkswohl Bund Versicherungen warten mit sehr guten Ergebnissen auf

Viele Assekuranzen haben in der Sparte Lebensversicherung bereits die Notbremse gezogen und die Verzinsung vorsichtig ein klein wenig nach unten geschraubt. Bei den Volkswohl Bund Versicherungen ist eine solche Maßnahme nicht nötig. Sie schlossen das Geschäftsjahr 2009 mit durchweg positiven Zahlen ab. Zum Beispiel die Nettoverzinsung in der Kapitalanlage der Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G.: Sie erreichte einen Wert von 5,1 Prozent und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von derzeit 4,3 Prozent.

Finanzvorstand Martin Rohm fasste die Ergebnisse im Rahmen der Jahrespressekonferenz zusammen: „Wir haben auch im schwierigen Jahr 2009 vorhandene Chancen am Rentenmarkt genutzt, außerordentliche Gewinne erzielt und unsere Reserven gestärkt.“ Zwei Drittel der Abschreibungen aus dem Vorjahr seien dank einer risikoorientierten Kapitalmarktpolitik wieder aufgeholt worden. Mit 734 Millionen Euro Sicherungsmitteln in der Sparte Lebensversicherung habe man den Wert aus dem Vorkrisen-Jahr 2007 sogar übertroffen.

Absolute Spitzenreiter im Neugeschäft waren die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Plus von rund 30 Prozent und die betriebliche Altersvorsorge, die um etwas elf Prozent zulegte. Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen um sieben Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Bei den laufenden Beiträgen, die branchenweit eher rückläufig sind, konnte ein Plus von 3,3 Prozent erzielt werden. Diese Zahlen spiegeln sich auch in der Verzinsung der Kundenguthaben wider, sehr zur Freude vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Maas. „Mit diesen Ergebnissen können wir unseren Kunden auch 2010 eine sehr hohe Überschussbeteiligung gutschreiben“, erklärte er.

In Zahlen ausgedrückt: Die laufenden Beitragszahlungen werden auch in diesem Jahr mit 4,75 Prozent verzinst, die laut Dr. Maas solide finanziert seien. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswohl Bund Versicherungen scheute auch hier nicht den Vergleich mit der Konkurrenz. Die Branche erziele im Schnitt rund 4,2 Prozent. Verbessert wurde zudem der Verwaltungskostensatz von 2,1 auf zwei Prozent (Branche: 2,8 Prozent).

Posted by Andre on 03/23 at 09:39 AM
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Szenario 1: Bausparen zur Vermögensbildung

Das Bausparen kann aus ganz verschiedenen Absichten erfolgen. Wie ich bereits im vorangegangenen Beitrag angekündigt habe, stelle ich heute sowie in den kommenden Tagen mehrere Szenarien vor, die aufzeigen, wie man beim Bausparen vorgehen kann.

Dieser Beitrag beschreibt das erste Szenario: Interessenten möchten einen Bausparvertrag abschließen, um Vermögensbildung zu betreiben. Hierbei handelt es sich um ein Szenario, das besonders häufig zutrifft: Bei einem großen Teil der Bausparer handelt es sich um junge Menschen, die oftmals mit einer Berufsausbildung begonnen haben oder sogar noch zur Schule gehen. Sie schließen Bausparverträge oftmals ab, ohne ein konkretes Ziel zu verfolgen.

In solchen Fällen ist es zumeist am besten, bewusst auf die Vermögensbildung zu setzen. In jungen Jahren einen Bausparvertrag abzuschließen, mit welchem man sich attraktive Darlehenskonditionen sichert, um später günstig bauen zu können, lohnt sich nur selten. Erstens sind die Bausparer häufig zu jung, weshalb sie sich noch gar nicht festlegen können und erst einmal die Grundsteine für ihre berufliche Zukunft legen müssen. Zum anderen ist das Einkommen noch nicht ausreichend hoch bemessen, um solch einen Bausparvertrag ernsthaft besparen zu können.

Wenn jungen Menschen von Bausparberatern empfohlen wird, sich schon jetzt günstige Konditionen für ein späteres Darlehen zu sichern, gilt es aufzupassen – insbesondere wenn die Bausparsumme hoch bemessen ist. Der Abschluss ergibt zumeist keinen Sinn. Junge Menschen sind besser damit beraten, einen Bausparvertrag zu wählen, der zur Vermögensbildung dient. Konkret bedeutet dies, dass der Vertrag eine solide Verzinsung bieten muss – die Darlehenskonditionen sind zweitrangig, weil eine Darlehensaufnahme ohnehin nicht angestrebt wird. Die Bausparsumme sollte nicht zu hoch bemessen sein, weil sonst nur eine unnötig hohe Abschlussgebühr fällig wird.

Das Vergleichen von Konditionen ist gerade in solchen Fällen sehr wichtig. Außerdem gilt es sich nach Alternativen umzusehen - teilweise kann es nämlich rentabler sein, auf klassische Sparpläne oder Fonds zu setzen, um Vermögen zu bilden.

Posted by Jochen on 03/23 at 09:38 AM
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