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Montag, März 15, 2010

Private Altersvorsorge mit Wertpapieren

Die private Altersvorsorge ist auf vielen Wegen möglich. Zielgerichtete Produkte wie Riester-Rente und Lebensversicherung, die speziell für den Ruhestand gedacht sind, konkurrieren dabei mit Festgeld, Tagesgeld und Wertpapieren. Doch welche der vielen Optionen soll man ziehen, um im Alter bestens versorgt zu sein? Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und das Institut für Vermögensaufbau (IVA) haben mehrere Möglichkeiten berechnet, verglichen und raten dazu, sich nicht ausschließlich dem für die Bundesbürger typischen Sicherheitsdenken hinzugeben.

Die Deutschen agieren insbesondere bei Finanzfragen eher vorsichtig und fühlen sich darin durch die Finanz- und Wirtschaftskrise weitgehend bestätigt. DSW-Geschäftsführer Ulrich Hocker warnt allerdings, dass eine langfristige Vermögensplanung mit Sparbuch oder Tagesgeldkonto meist den gegenteiligen Effekt habe. Anleger vernichteten auf diese Weise Schritt für Schritt ihre Ersparnisse.

Diese Aussage unterlegt er mit einem Rechenbeispiel. Bei einer Verzinsung von 1,5 Prozent und einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,0 Prozent ergebe sich eine Negativ-Rendite von 0,875 Prozent. Nach 30 Jahren würden von ursprünglich 1.000 Euro nur noch 768 Euro übrigbleiben. Ein Indexfonds mit einem angenommenen Gewinn von jährlich 7,0 Prozent, Fonds- und Depotkosten von einem Prozent und der gleichen Inflation komme auf eine Rendite von 2,25 Prozent und 1.949 Euro nach 30 Jahren.

Das macht den Indexfonds jedoch nicht zum Allheilmittel. Nicht jedes Finanzprodukt eignet sich laut Studie für die private Altersvorsorge. Von Hedge- und geschlossenen Schiffsfonds raten die Experten zum Beispiel ab. Ausschlaggebend sei die geplante Anlagedauer. Langfristig empfehlen sie Mischfonds, die je zur Hälfte mit Aktien und Rentenpapieren bestückt sind. Kurzfristig seien Garantiezertifikate, Rentenfonds in Euro-Staatsanleihen und Tagesgeld bestens geeignet.

Das entspricht auch den Einschätzungen der Zeitschrift „Finanztest“. Sie hat sich ebenfalls mit dem Aufbau von Vermögen befasst. Festzinsprodukte gaben dabei kein gutes Bild ab. Besser schnitt die klassische private Rentenversicherung ab. Ganz vorne landeten Misch- und Aktienfonds, wenn so früh wie möglich mit dem Sparen begonnen wird. Der Einstieg sei mit wenig Geld möglich, zudem könne später problemlos in sicherere Anlagen umgeschichtet werden. Karin Bauer, Expertin bei „Finanztest“ sagt daher ganz klar: „Investmentfonds sind ein wichtiger Baustein für die private Altersvorsorge“. Kurseinbrüche würden in der Regel schnell wieder aufgeholt. Deshalb sei Angst vor Aktien unbegründet.

Posted by Andre on 03/15 at 10:30 AM
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Hausratversicherung: Billig ist nicht immer gut

Die Hausratversicherung zählt nicht gerade zu den beliebtesten Versicherungen. Da wundert es nicht, dass entsprechende Policen oftmals in Verbindung mit einem leichten Murren abgeschlossen werden: Etliche Versicherungsnehmer trauern dem Versicherungsbeitrag hinterher – obwohl die Hausratversicherung einen guten und vor allem auch wichtigen Schutz bietet.

Wie es um den Versicherungsschutz bzw. die beinhalteten Leistungen bestellt ist, hängt stets vom gewählten Versicherungstarif ab. Leider muss gesagt werden, dass die Leistungen nicht immer stimmen. Um Geld zu sparen, zielen etliche Versicherungsnehmer bzw. Interessenten darauf ab, vor dem Abschluss eine besonders günstige Hausratversicherung zu wählen. Im Grunde ist dies eine lobenswerte Absicht, schließlich muss man keine unnötig hohen Beiträge entrichten.

Allerdings kommt es immer wieder vor, dass die Interessenten zu sehr auf den Beitrag achten. Mit allen Mitteln wird darauf abgezielt, eine besonders günstige Hausratversicherung abzuschließen. Dementsprechend besteht das Risiko, dass der Versicherungsschutz bzw. die darin enthaltenen Leistungen zu kurz kommen. Denn gerade bei den billigen Hausratversicherungen sind die Leistungen oftmals auf das Wesentliche beschränkt. Was den Schutz gegen Brand, Explosion und Leitungsschäden betrifft, so ist dieser selbstverständlich gewährleistet. Doch andere wichtige Leistungen, wie beispielsweise die Kostenübernahme bei Schlüsselverlust oder bei Diebstahl von Fahrrädern, sind nicht beinhaltet. Viele dieser kleinen und zugleich praktischen Nebenleistungen sind auf ein Minimum reduziert, weshalb man im Schadensfall trotz vorhandenem Versicherungsschutz in die Röhre schaut.

Daher ist es umso wichtiger, bei der Auswahl der Hausratversicherung nicht nur auf die Höhe des Beitrags zu achten. Selbstverständlich sollte die Versicherung möglichst günstig sein. Doch am Ende ist es wichtig, dass die gebotene Leistung stimmt und man somit über einen Versicherungsschutz verfügt, der einen wirklichen Nutzen bietet.

Posted by Jochen on 03/15 at 07:53 AM
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