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Mittwoch, März 17, 2010

Privathaftpflichtpolicen werden immer besser

Die Privathaftpflichtversicherung – sie ist eine der wichtigsten Versicherungen - wird in Ratgebern immer an erster Stelle genannt und kostet angesichts des Leistungsumfangs vergleichsweise wenig. Sparpotenzial gibt es dennoch. Deshalb lohnt es sich, hin und wieder die Police daraufhin zu überprüfen, ob sie noch zu den Lebensumständen passt oder ob es nicht vielleicht eine bessere und günstigere Alternative gibt. Hilfe bietet dabei der Test, der aktuell in der Zeitschrift „Finanztest“ zu finden ist. Erfreulicherweise werden die Tarife immer besser und dürfen sich 34 von 200 Angeboten mit einem „sehr gut“ schmücken.

Im vergangenen Jahr schafften es nicht ganz so viele Tarife, die Tester vollends zu überzeugen. Auch die Note gut – aktuell 26 Mal vergeben – fand sich seltener in der Tabelle. Die guten Ergebnisse und die besseren Leistungen sind ein weiterer Grund, einen ganz persönlichen Privathaftpflicht-Versicherungsvergleich vorzunehmen. Empfohlen werden Tarife, die von der Stiftung Warentest mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet wurden. Soll die ganze Familie abgesichert werden, ist der Tarif Pro Domo Komfort der Grundeigentümer mit 62 Euro am günstigsten. Singles, Senioren und auch im öffentlichen Dienst Beschäftigte sollten genau hinschauen, ob die Angebote speziell für sie auch wirklich die preiswertesten sind.

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Letztlich kommt es aber auf die Leistung an: Die Redaktion der Zeitschrift Finanztest geht dazu von einem sogenannten Grundschutz aus, der auf jeden Fall gewährleistet sein muss. An erster Stelle steht bei der Privathaftpflichtversicherung die Leistung im Schadensfall. Drei Millionen Euro pauschale Versicherungssumme gelten hier als Minimum bei Personen- und Sachschäden. Sollte noch ein Vertrag bestehen, der deutlich darunter liegt, ist es an der Zeit, neue Konditionen zu vereinbaren. Auf eine Selbstbeteiligung sollte man aus Sicht der Tester verzichten. Deckungserweiterungen hingegen sind von Fall zu Fall durchaus empfehlenswert, zum Beispiel bei Sportlern und Hausbesitzern.

Posted by Andre on 03/17 at 07:55 AM
Haftpflicht • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Baufinanzierung: Die Nebenkosten nicht auf die leichte Schulter nehmen

Ein Immobilienerwerb ist an hohe Kosten gekoppelt. Für die meisten Objekte werden beachtenswerte Kaufpreise gefordert, die nur wenige Kaufinteressenten aus Eigenmitteln bedienen können. Doch der Kaufpreis ist längst nicht alles. Es fallen zusätzliche Kosten, die sogenannten Nebenkosten, an. Hierbei handelt es sich um einen Posten, der von etlichen Käufern unterschätzt wird.

Allerdings wäre es falsch, die Erwerbsnebenkosten auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn in Abhängigkeit von den jeweiligen Rahmenbedingungen ist es möglich, dass die Kosten relativ hoch bemessen sind. Den größten Posten macht die Grunderwerbsteuer aus, die je nach Bundesland bei 3,5 oder sogar 4,5 Prozent des Kaufpreises liegt. Hinzu kommen Kosten für Notar und Grundbuchamt, die sich auf ungefähr 1,5 Prozent des Kaufpreises belaufen. Somit fallen 5 bis 6 Prozent an Kosten an, die als unausweichlich gelten. Hinzu können noch weitere Kosten kommen. Hierzu zählt besonders die Maklercourtage: Falls sie anfallen sollte, kann sie die Nebenkosten noch einmal verdoppeln: Einige Makler lassen sich ihre Arbeit mit einer Courtage in Höhe von 5 bis 6 Prozent des Kaufpreises vergüten.

Wenn man einen Kaufpreis für ein Eigenheim in Höhe von 200.000 Euro ansetzt, so werden bei einer Maklercourtage von 5 Prozent insgesamt 20.000 Euro an Nebenkosten fällig. Weil die Nebenkosten üblicherweise mit Eigenmitteln bezahlt werden, wird das Eigenkapital, das für den Rest der Finanzierung bleibt, oftmals stark verringert. Wer mindestens 20 Prozent Eigenkapital einsetzen möchte, um einen guten Zinssatz zu erhalten, muss somit weitere 40.000 Euro zur Verfügung stehen haben. Insgesamt müssten also 60.000 Euro an Eigenmitteln vorhanden sein, um solch eine Finanzierung zu stemmen – wobei ein Drittel des Eigenkapitals für die Entrichtung der Nebenkosten unweigerlich verloren geht.

Posted by Jochen on 03/17 at 07:54 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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