Gute Bausparverträge sind nicht immer schnell gefunden
Man sollte meinen, dass es nicht besonders schwierig ist, einen guten Bausparvertrag zu finden. Schließlich geht es im Endeffekt darum, erst einmal Rücklagen zu bilden und sich zugleich gute Konditionen für ein späteres Darlehen zu sichern. Doch so einfach ist die Sache gar nicht. Denn die Unterschiede, die einzelne Bausparangebote mit sich bringen, sind nicht zu unterschätzen. Wer auf das falsche Angebot setzt, kann später von den Vorzügen des Bausparens nicht profitieren.
Das Problem bei der Auswahl stellt vor allem die Beratung dar. Wie „n-tv“ berichtet, geht aus einer kürzlich durchgeführten Untersuchung hervor, dass viele Bausparberater nicht individuell genug auf ihre Kunde eingehen bzw. deren Bedürfnisse ermitteln. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag des TV-Senders 16 Bausparkassen geprüft. Im Rahmen von 160 wahrgenommenen Beratungen wurden festgestellt, dass vor allem die Bedarfsanalyse hakt. Dabei ist diese Analyse genau der entscheidende Punkt: Nur wenn der Bausparberater genau weiß, auf welche Punkte der Kunde großen Wert legt bzw. welche Anforderungen der Bausparvertrag langfristig erfüllen muss, kann die richtige Produktwahl getroffen werden.
Potentielle Bausparer sollten daher vorsichtig sein und sich selbst mit der Materie auseinandersetzen. Es ist ratsam, sich Zeit zu nehmen und die einzelnen Bausparverträge genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Grunde ist es gar nicht so schwierig, die einzelnen Bausparvarianten zu verstehen und deren Vorteile sowie auch Nachteile zu erkennen. Im Übrigen ist es nie verkehrt, sich von mehreren Beratern verschiedener Bausparkassen betreuen zu lassen. Zum einen lassen sich auf diesem Weg mehr Informationen ergattern, zum anderen ist die Auswahl an Bausparprodukten, die einem letztlich zur Verfügung stehen, einfach größer.
