Volkswohl Bund Versicherungen warten mit sehr guten Ergebnissen auf
Viele Assekuranzen haben in der Sparte Lebensversicherung bereits die Notbremse gezogen und die Verzinsung vorsichtig ein klein wenig nach unten geschraubt. Bei den Volkswohl Bund Versicherungen ist eine solche Maßnahme nicht nötig. Sie schlossen das Geschäftsjahr 2009 mit durchweg positiven Zahlen ab. Zum Beispiel die Nettoverzinsung in der Kapitalanlage der Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G.: Sie erreichte einen Wert von 5,1 Prozent und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von derzeit 4,3 Prozent.
Finanzvorstand Martin Rohm fasste die Ergebnisse im Rahmen der Jahrespressekonferenz zusammen: „Wir haben auch im schwierigen Jahr 2009 vorhandene Chancen am Rentenmarkt genutzt, außerordentliche Gewinne erzielt und unsere Reserven gestärkt.“ Zwei Drittel der Abschreibungen aus dem Vorjahr seien dank einer risikoorientierten Kapitalmarktpolitik wieder aufgeholt worden. Mit 734 Millionen Euro Sicherungsmitteln in der Sparte Lebensversicherung habe man den Wert aus dem Vorkrisen-Jahr 2007 sogar übertroffen.
Absolute Spitzenreiter im Neugeschäft waren die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Plus von rund 30 Prozent und die betriebliche Altersvorsorge, die um etwas elf Prozent zulegte. Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen um sieben Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Bei den laufenden Beiträgen, die branchenweit eher rückläufig sind, konnte ein Plus von 3,3 Prozent erzielt werden. Diese Zahlen spiegeln sich auch in der Verzinsung der Kundenguthaben wider, sehr zur Freude vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Joachim Maas. „Mit diesen Ergebnissen können wir unseren Kunden auch 2010 eine sehr hohe Überschussbeteiligung gutschreiben“, erklärte er.
In Zahlen ausgedrückt: Die laufenden Beitragszahlungen werden auch in diesem Jahr mit 4,75 Prozent verzinst, die laut Dr. Maas solide finanziert seien. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswohl Bund Versicherungen scheute auch hier nicht den Vergleich mit der Konkurrenz. Die Branche erziele im Schnitt rund 4,2 Prozent. Verbessert wurde zudem der Verwaltungskostensatz von 2,1 auf zwei Prozent (Branche: 2,8 Prozent).
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Andre on 03/23 at 09:39 AM
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Szenario 1: Bausparen zur Vermögensbildung
Das Bausparen kann aus ganz verschiedenen Absichten erfolgen. Wie ich bereits im vorangegangenen Beitrag angekündigt habe, stelle ich heute sowie in den kommenden Tagen mehrere Szenarien vor, die aufzeigen, wie man beim Bausparen vorgehen kann.
Dieser Beitrag beschreibt das erste Szenario: Interessenten möchten einen Bausparvertrag abschließen, um Vermögensbildung zu betreiben. Hierbei handelt es sich um ein Szenario, das besonders häufig zutrifft: Bei einem großen Teil der Bausparer handelt es sich um junge Menschen, die oftmals mit einer Berufsausbildung begonnen haben oder sogar noch zur Schule gehen. Sie schließen Bausparverträge oftmals ab, ohne ein konkretes Ziel zu verfolgen.
In solchen Fällen ist es zumeist am besten, bewusst auf die Vermögensbildung zu setzen. In jungen Jahren einen Bausparvertrag abzuschließen, mit welchem man sich attraktive Darlehenskonditionen sichert, um später günstig bauen zu können, lohnt sich nur selten. Erstens sind die Bausparer häufig zu jung, weshalb sie sich noch gar nicht festlegen können und erst einmal die Grundsteine für ihre berufliche Zukunft legen müssen. Zum anderen ist das Einkommen noch nicht ausreichend hoch bemessen, um solch einen Bausparvertrag ernsthaft besparen zu können.
Wenn jungen Menschen von Bausparberatern empfohlen wird, sich schon jetzt günstige Konditionen für ein späteres Darlehen zu sichern, gilt es aufzupassen – insbesondere wenn die Bausparsumme hoch bemessen ist. Der Abschluss ergibt zumeist keinen Sinn. Junge Menschen sind besser damit beraten, einen Bausparvertrag zu wählen, der zur Vermögensbildung dient. Konkret bedeutet dies, dass der Vertrag eine solide Verzinsung bieten muss – die Darlehenskonditionen sind zweitrangig, weil eine Darlehensaufnahme ohnehin nicht angestrebt wird. Die Bausparsumme sollte nicht zu hoch bemessen sein, weil sonst nur eine unnötig hohe Abschlussgebühr fällig wird.
Das Vergleichen von Konditionen ist gerade in solchen Fällen sehr wichtig. Außerdem gilt es sich nach Alternativen umzusehen - teilweise kann es nämlich rentabler sein, auf klassische Sparpläne oder Fonds zu setzen, um Vermögen zu bilden.
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Jochen on 03/23 at 09:38 AM
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