Wie die Hausratversicherung vor Fahrraddiebstahl schützt
Beim Diebstahl von Fahrrädern handelt es sich um ein Verbrechen, das in Deutschland ein großes Problem darstellt und womöglich schon bald wieder unzählige Personen betreffen wird. Das Wetter wird von Tag zu Tag besser, weshalb zunehmend mehr Fahrrädern aus den Kellern und Garagen geholt werden. Dementsprechend werden auch die Fahrraddiebe wieder aktiv. Wie „Fokus Online“ gestern berichtet hat, werden pro Jahr 400.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Bei den Ordnungshütern soll alle 80 Sekunden eine entsprechende Diebstahlmeldung eingehen.
Für etliche Leute ist ein Fahrrad heutzutage mehr als lediglich ein Fortbewegungsmittel. Nicht selten dienen die Räder auch als Sportgerät, weshalb sie in der Anschaffung nicht unbedingt günstig sind. Solche Fahrräder stehen bei Dieben besonders hoch im Kurs, weshalb es immer gut ist, wenn für wertvolle Fahrräder ein Versicherungsschutz besteht.
Eine eigenständige Versicherung muss häufig gar nicht abgeschlossen werden. Sehr viele Haushalte verfügen heutzutage über eine Hausratversicherung. Somit ist es möglich, Fahrraddiebstähle über die Versicherung zu regulieren: In den meisten Fällen deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Fahrrädern ab.
Allerdings gilt es zu wissen, dass die Hausratversicherung den entstandenen Schaden nur unter bestimmten Voraussetzungen erfüllt. Hierbei spielen die Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle. Einige Versicherer kommen für den Schaden nur dann auf, wenn die Räder vom eigenen Grundstück bzw. am Versicherungsort gestohlen wurden. Ein solcher Versicherungsschutz ist praktisch wertlos: Die meisten Fahrraddiebstähle finden anderen Ortes statt. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die so genannte Nachtklausel nicht existiert: Sie schränkt den Diebstahlschutz auf den Zeitraum von 6:00 – 22:00 Uhr ein, was ebenfalls nicht unbedingt hilfreich ist.
Am besten ist eine Hausratversicherung, die beim Thema Fahrraddiebstahl keine großen Einschränkungen vorsieht, sondern einen breit gefächerten Schutz bietet. Lediglich ein Punkt lässt sich nicht umgehen: Sofern man sein Fahrrad nicht in einer Garage unterstellt, sollte es stets mit einem guten Schloss gesichert werden.
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