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Mittwoch, März 31, 2010

Wie die Hausratversicherung vor Fahrraddiebstahl schützt

imageBeim Diebstahl von Fahrrädern handelt es sich um ein Verbrechen, das in Deutschland ein großes Problem darstellt und womöglich schon bald wieder unzählige Personen betreffen wird. Das Wetter wird von Tag zu Tag besser, weshalb zunehmend mehr Fahrrädern aus den Kellern und Garagen geholt werden. Dementsprechend werden auch die Fahrraddiebe wieder aktiv. Wie „Fokus Online“ gestern berichtet hat, werden pro Jahr 400.000 Fahrräder in Deutschland gestohlen. Bei den Ordnungshütern soll alle 80 Sekunden eine entsprechende Diebstahlmeldung eingehen.

Für etliche Leute ist ein Fahrrad heutzutage mehr als lediglich ein Fortbewegungsmittel. Nicht selten dienen die Räder auch als Sportgerät, weshalb sie in der Anschaffung nicht unbedingt günstig sind. Solche Fahrräder stehen bei Dieben besonders hoch im Kurs, weshalb es immer gut ist, wenn für wertvolle Fahrräder ein Versicherungsschutz besteht.

Eine eigenständige Versicherung muss häufig gar nicht abgeschlossen werden. Sehr viele Haushalte verfügen heutzutage über eine Hausratversicherung. Somit ist es möglich, Fahrraddiebstähle über die Versicherung zu regulieren: In den meisten Fällen deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Fahrrädern ab.

Allerdings gilt es zu wissen, dass die Hausratversicherung den entstandenen Schaden nur unter bestimmten Voraussetzungen erfüllt. Hierbei spielen die Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle. Einige Versicherer kommen für den Schaden nur dann auf, wenn die Räder vom eigenen Grundstück bzw. am Versicherungsort gestohlen wurden. Ein solcher Versicherungsschutz ist praktisch wertlos: Die meisten Fahrraddiebstähle finden anderen Ortes statt. Ebenso ist es von Vorteil, wenn die so genannte Nachtklausel nicht existiert: Sie schränkt den Diebstahlschutz auf den Zeitraum von 6:00 – 22:00 Uhr ein, was ebenfalls nicht unbedingt hilfreich ist.

Am besten ist eine Hausratversicherung, die beim Thema Fahrraddiebstahl keine großen Einschränkungen vorsieht, sondern einen breit gefächerten Schutz bietet. Lediglich ein Punkt lässt sich nicht umgehen: Sofern man sein Fahrrad nicht in einer Garage unterstellt, sollte es stets mit einem guten Schloss gesichert werden.

Posted by Jochen on 03/31 at 07:13 AM
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Ergo-Gruppe steckt sich hohe Ziele

Den Gewinn bis 2013 vervierfachen: Die Ergo, zweitgrößte deutsche Versicherungsgruppe, hat klare Ziele vor Augen und arbeitet mit Nachdruck daran, sie zu erreichen. Vorstandschef Torsten Oletzky erwartet bis 2010 ein Konzernergebnis von 350 bis 450 Millionen Euro. 2013 sollen es 705 Millionen Euro sein. Angesichts der Finanzkrise und 173 Millionen Euro in 2009 handelt es sich bei diesen Vorgaben bereits um nach unten korrigierte Zahlen. Aus Sicht von Analysten ein „ambitioniertes“ Vorhaben.

Ganz ohne Änderungen wird das Ziel nicht zu erreichen sein. Die Ergo Versicherungsgruppe hat dazu bereits das Kostenmanagement neu und effizienter organisiert. Dadurch sanken die Ausgaben im vergangenen Jahr um 18 Millionen auf 168 Millionen. Das entspricht knapp einem Viertel von dem, was noch 2005 auf der Ausgabenseite stand. Damit einhergehend wurde auch der Stellenabbau wie geplant fortgeführt und ist beinahe abgeschlossen. Gestrichen werden sollen insgesamt 1.800 Arbeitsplätze.

Große Hoffnungen setzt der Konzern auch auf die Neustrukturierung, über die bereits mehrfach berichtet wurde: Die Karstadt-Quelle-Versicherungen heißen jetzt Ergo Direkt, die Hamburg-Mannheimer wird ebenfalls als Marke verschwinden und die Victoria kümmert sich künftig nur noch um die Bestandskunden. Insgesamt werden für diese Maßnahmen 50 Millionen Euro zusätzliche Kosten veranschlagt. Sie sollen im Laufe dieses Jahres verbucht werden.

Entscheidend wird allerdings sein, wie sich das Geschäft entwickelt. In der Sparte Sachversicherung sorgten niedrige Kosten und Schäden für eine durchweg positive Entwicklung. In der privaten Krankenversicherung konnte die Ergo ebenfalls zulegen, wenngleich zu Lasten der Versicherten, die deutlich höhere Beiträge aufbringen müssen. Sorgen bereitet dem Konzern der Bereich Lebensversicherungen. Hier hinkt man der Branche ein wenig hinterher und erzielte zwei Prozent weniger Einnahmen. Lediglich die Ergo-Direkt konnte dank des Geschäftes mit Einmalzahlungen ein Plus aufweisen.

Posted by Andre on 03/31 at 05:21 AM
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