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Sonntag, April 11, 2010

Mallorca: Der Immobilienmarkt erholt sich

Eine eigene Wohnung oder gar ein eigenes Haus auf Mallorca ist der Traum vieler Deutscher. Auf die hohe Nachfrage hatte die Insel reagiert: Im vergangenen Jahrzehnt wurden auf Mallorca unzählige Immobilien errichtet. Doch dann kam der große Einbruch: Die Finanzkrise hat den spanischen und insbesondere mallorcinischen Immobilienmarkt regelrecht zum Erliegen gebracht. Anstatt ein Feriendomizil oder einen Alterswohnsitz auf der Insel zu kaufen, haben sich viele Kaufinteressenten zurückgehalten.
Mittlerweile kommt das Immobiliengeschäft aber wieder in Schwung: Wie die Maklergesellschaft „Engel & Völkers“ gegenüber der „Welt Online“ mitgeteilt hat, ziehen die Immobilienverkäufe auf der spanischen Insel wieder an. Es gibt zunehmend mehr Personen, die sich für einen Kauf entscheiden. Dies wird auch am Finanzierungsmarkt sichtbar: Die Anzahl der abgeschlossenen Finanzierungen soll um 27 Prozent zugelegt haben.

Dass die Immobilienverkäufe auf Mallorca wieder anziehen, dürfte vor allem auf die Entwicklung der Immobilienpreise zurückzuführen sein. Parallel zur Finanzkrise ist in Spanien eine Immobilienkrise entstanden: Aufgrund der plötzlich ausbleibenden Käufer und einem Überangebot an Immobilien sind die Immobilienpreise stark eingebrochen. Weil sich der Markt nur langsam erholt, haben Kaufinteressenten die Chance, ihren Traum von der eigenen Immobilien auf Mallorca vergleichsweise günstig zu realisieren. Zwar werden die meisten Objekte zu Preisen angeboten, die schon vor der Krise gefordert wurden, allerdings existiert ein großer Verhandlungsspielraum. Im Segment der niedrigen und mittleren Preisregion (bis ca. einer halben Million Euro) sind Rabatte in Höhe von ca. 15 bis 20 Prozent gängig. Eine Ausnahme bildet lediglich der Markt der Luxusimmobilien: Dort gelten die Immobilienpreise als äußerst stabil.

Posted by Jochen on 04/11 at 11:15 AM
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Samstag, April 10, 2010

Immobilienpreise: Die Schere öffnet sich noch weiter

Die Zeiten, in denen man sagen konnte, dass Immobilien in jedem Fall ein sicheres Investment darstellen, sind vorüber. Der Trend, der sich in den vergangenen Jahren auf dem deutschen Immobilienmarkt entwickelt hat, setzt sich weiterhin fort: Die Preisschere öffnet sich zunehmend mehr. Es gibt einige Regionen, in denen die Immobilienpreise ungehindert am Steigen sind – in anderen Regionen hält der Preisrückgang an.

Ob dies eine gute oder schlechte Nachricht ist, hängt ganz davon ab, wo man eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte. Wer beispielsweise Immobilieneigentum in München besitzt und dieses verkaufen will, dürfte allen Grund zur Freude haben: Die Hauptstadt Bayerns gilt als das teuerste Pflaster Deutschlands. Der Anstieg der Immobilienpreise setzt sich weiterhin fort – ein Umstand, der besonders auf die Bedeutung der Stadt als Wirtschaftsfaktor zurückzuführen ist.
Ganz anders sieht es hingegen in den Regionen aus, die als strukturschwach gelten. Wie n-tv auf seinem Online-Nachrichtenportal schreibt, sieht es besonders im Osten Deutschlands bzw. in den neuen Bundesländern alles andere als rosig aus – vor allem in den ländlichen Regionen. Sofern man einmal von einigen Großstädten absieht, sind die Immobilienpreise am Fallen. Egal ob es um den Kauf von Eigentumswohnungen oder Baugrund geht: Die Preise befinden sich im Keller.

Aber nicht nur der Osten Deutschlands ist betroffen. Auch in Teilen Westdeutschlands, insbesondere in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, ist es um die Immobilienpreise nicht gut bestellt. In vielen Gemeinden wird der Baugrund schon fast verschenkt: Potentielle Bauherren können den Quadratmeter Baugrund für 15 Euro erwerben. Aufgrund der anhaltenden Landflucht ist davon auszugehen, dass sich die Situation in den kommenden Jahren nicht verbessern wird.

Posted by Jochen on 04/10 at 07:00 AM
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Freitag, April 09, 2010

Central Krankenversicherung legt kräftig zu

Das vergangene Jahr war für die privaten Krankenversicherungen (PKV) alles andere als Zuckerschlecken: Neben massiver Kritik an der Kostenstruktur und hohen Beiträgen sorgte auch die Einführung des Basistarifs für Zähneknirschen auf Seiten der PKV. Die Sorge, dass sich diese Entwicklung negativ auf das Neugeschäft auswirken könnte, war weitgehend unbegründet, zumindest bei der Central Krankenversicherung, einer Tochter der Generali Deutschland Gruppe. Sie legt für 2009 ein Rekordergebnis vor.

In der Krankenvollversicherung stieg die Zahl der Kunden um 48.000 und damit um stolze 10,6 Prozent. Die meisten Neukunden rekrutierte die Central dabei übrigens von den gesetzlichen Krankenkassen. 82 Prozent wechselten von der GKV in die PKV. Central-Vorstandschef Dr. Joachim von Rieth, sieht die Ursachen für diesen Trend vor allem auf Seiten der Kassen: „Die Anhebung der Kassenbeiträge im Rahmen der Einführung des Gesundheitsfonds und stets drohende Zusatzbeiträge und Leistungskürzungen dürften zum Wechsel der Versicherten in die PKV beigetragen haben“.

Deutlich Zuwächse verbuchte das Unternehmen auch bei den Krankenzusatzversicherungen. Plus vier Prozent weist die Bilanz in diesem Bereich aus. Derzeit betreut die Central rund 1,3 Millionen Kunden mit einer Zusatzpolice und 500.000 mit Vollversicherung. Das spiegelt sich auch in den Einnahmen wider. Im policierten Neugeschäft stieg der Jahressollbeitrag um über 13 Prozent auf 231,6 Millionen Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen um sieben Prozent auf 1.938,1 Millionen an. Nach Steuern steht ein Ergebnisplus von 80 Prozent zu Buche, insgesamt 16,9 Millionen Euro.

Für das kommende Jahr rechnet die private Krankenversicherung mit einem „marktdurchschnittlichen Wachstum“. Dazu nutzt die Central auch weiterhin vier Vertriebswege: Zum einen die Deutsche Vermögensberatung AG, zum anderen die eigene Organisation, die Generali Gruppe und Makler sowie Mehrfachgeneralagenten.

Posted by Andre on 04/09 at 09:03 AM
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Donnerstag, April 08, 2010

Bei der Rechtsschutzversicherung immer auf die Vertragsbedingungen achten

Versicherungen einfach bei Bedarf abschließen zu können wäre schön, ist und bleibt aber Utopie. Wer zum Zeitpunkt des Schadensfalls nicht versichert ist, erhält auch keine Leistung. Das ist ein relativ einfaches Prinzip. Der Umkehrschluss, Versicherung vorhanden gleich die Assekuranz zahlt, haut allerdings auch nicht immer hin. Häufig sind die Vertragsbedingungen ziemlich kompliziert, auch was die zeitliche Abfolge betrifft, ob und wann ein Schaden übernommen wird. Als Beispiel sei hier die Rechtsschutzversicherung genannt.

Die Police gehört in den meisten Haushalten beinahe schon zum Standardrepertoire, als Kombination aus Verkehrs-, Privat-, Miet- und Berufsrechtsschutz. Wer bei der Unterschrift auf den Vertrag die Bedingungen nicht genau liest, kann jedoch selbst mit dem besten Beinahe-Rundum-Schutz auf die Nase fallen. Die Stiftung Warentest hat im vergangenen Jahr jedenfalls keine Police gefunden, die ein „sehr gut“ verdient hätte. Grund sind vor allem die Klauseln in den Verträgen. Dabei spielt das Thema Vorvertraglichkeit eine große Rolle.

Rein theoretisch: Im Februar wurde ein Neuwagen gekauft, im Juni eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen und im Januar des darauffolgenden Jahres gibt es Ärger mit dem Händler. Da der Kauf des Fahrzeugs Ursache für den Streit ist und damit vor dem Vertragsabschluss lag, kann – je nach Police und Versicherung – die Leistung mit Verweis auf die Vorvertraglichkeit verweigert werden. Ohnehin gilt in der Regel eine dreimonatige Wartezeit. Sie verhindert, dass die Police nur aus dem Wissen um einen zukünftigen Rechtsstreit heraus unterschrieben wird.

Auf diese Bedingungen sollte man sich bei Abschluss einer Rechtsschutzversicherung einstellen, auch auf eine Selbstbeteiligung. Denn Verträge ohne Selbstbehalt sind in dieser Sparte eher Mangelware. Zwischen 100 und 150 Euro müssen Versicherte im Schadensfall aus eigener Tasche bezahlen. Für die Police, wenn man sich für einen „gut“ getesteten Anbieter entscheidet, werden laut Stiftung Warentest rund 200 bis 300 Euro im Jahr fällig. Üblich ist dabei inzwischen, dass eine kostenlose Telefonberatung geboten wird. Auf diesem Weg lassen sich viele Probleme günstig klären. Zudem können die Unternehmen direkt auf Rechtsanwälte verweisen, mit denen sie zusammenarbeiten.

Posted by Andre on 04/08 at 09:03 AM
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Hannoversche Direkt: Jetzt auch Hausratversicherung im Angebotsportfolio

Mittlerweile zählt die Hannoversche Lebensversicherung AG zu den bekanntesten Versicherungsunternehmen Deutschlands. Dies ist jedoch erst seit vergleichsweise kurzer Zeit der Fall: Die verhältnismäßig lustigen Werbespots mit Anke Engelke haben maßgeblich zur Steigerung des Bekanntheitsgrads beigetragen. Nun soll das Comedy-Talent auch die Hannoversche Direkt zum Erfolg führen: Seit kurzem bietet der Direktversicherer eine Hausratversicherung an, die ebenfalls von Anke Engelke beworben wird.

Die Hannoversche Direkt startete im Jahr 2007 mit einer Kfz-Versicherung. Nun wurde das Versicherungsangebot ausgebaut: Seit dem 1. April ist auch eine Hausratversicherung verfügbar. Die Besonderheit: Die Hausratversicherung ist ausschließlich als Direktversicherung erhältlich. Für den Kunden bedeutet dies, sich bei Interesse direkt an den Versicherer wenden zu müssen - im Gegenzug kann er von vergleichsweise attraktiven Konditionen profitieren.
Obwohl die Hausratratversicherung der Hannoversche Direkt als Direktversicherung vertrieben wird, wartet das Versicherungsprodukt mit einem besonderen Leistungsumfang auf. Wie der Versicherer per Pressemitteilung bekannt gegeben hat, zeichnet sich die Hausratversicherung unter anderem dadurch aus, dass bei Schäden bis in Höhe von 5.000 Euro auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Ebenso gelten Überspannungsschäden, die auf Blitz zurückzuführen sind, als eingeschlossen. Eine besonderes interessante Leistung: Auch Datenrettungskosten werden ersetzt.

Ob die als Direktversicherung angebotene Hausratversicherung einen Wechsel wert ist, muss jeder Versicherungsnehmer natürlich für sich selbst entscheiden. Allerdings macht diese Entwicklung deutlich, dass mittlerweile auch der Bereich der Hausratversicherung einem Wandel unterliegt. Ganz wie im Bereich der Kfz-Versicherung werden alte Strukturen aufgelöst: Versicherungsnehmer können auf ein größer werdendes Angebot an Direktversicherungen blicken und sich somit besonders preiswert versichern.

Posted by Jochen on 04/08 at 08:56 AM
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Mittwoch, April 07, 2010

Lebensversicherungen gegen Einmalbetrag bereiten der BaFin Sorgen

Mit Lebensversicherungen, in die zwölf und mehr Jahre eingezahlt werden muss, lassen sich derzeit kaum noch Geschäfte machen. Das merken auch die Assekuranzen und schwenken vermehrt auf Policen gegen Einmalbetrag um, bei denen das Kapital hoch verzinst wird und jederzeit wieder zur Verfügung steht – verlustfrei, versteht sich. Diese sogenannten Kapitalisierungsgeschäfte haben inzwischen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf den Plan gerufen. Sie befürchtet, dass die Lebensversicherer sich zu viel aufbürden.

Die Behörde gibt den Unternehmen jetzt bis zum 19. April Zeit, ihr Geschäftsmodell näher zu erläutern. Von Interesse sind dabei vor allem die Risikoerwartungen und die Kündigungsquoten. Denn für Verträge, die von heute auf morgen gekündigt werden können und zudem noch eine hohe Garantieverzinsung versprechen, müssen die Versicherungen entsprechende Barmittel in der Hinterhand haben. Ein zweites Problemfeld, das die BaFin sieht, sind die Zinsen. Sie liegen deutlich über dem, was sich derzeit an den Kapitalmärkten erzielen lässt. Da nützt auch ein noch so dickes Polster nichts: Das Zinsniveau ist im Keller.
Diese Konstellation könnte aus Sicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dazu führen, dass die Unternehmen für die Lebensversicherungen gegen Einmalzahlung an ihre Reserven müssen. Denkbar sei auch, dass sich das Geschäft negativ auf Bestandskunden mit langfristigen Verträgen auswirke. Ihnen drohten schlechtere Konditionen, damit das Geschäft mit den Einmalbetrag-Policen funktioniere.

Experten vermuten, dass es noch einen weiteren Grund für die Nachfrage gibt: Inzwischen machen die zeitlich nicht gebundenen Verträge, bei denen nur eine Zahlung erfolgt, den Hauptanteil am Geschäft aus und sind der einzige Zweig, bei dem noch von Wachstum gesprochen werden kann. Beim Ergo-Konzern machte diese Form der Lebensversicherung im zurückliegenden Jahr 80 Prozent der Abschlüsse in dieser Sparte aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 28 Prozent. Dem gegenüber steht ein Minus von 27 Prozent bei den klassischen Lebensversicherungen. Ähnlich verhält es sich bei der Gothaer mit plus 58 und minus 20,5 Prozent, die einen relativ klaren Trend markieren.

Posted by Andre on 04/07 at 11:12 AM
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Vom Risiko der Berufsunfähigkeit ( I )

Das Leben bietet viel - aber verspricht nichts!

Allgemeine Lebens, Berufs- und Freizeit-Risiken hat jeder, wenn auch in unterschiedlichem Maße. Aus finanziellen, ja aus existenziellem Gründen die eigene Berufs- und Arbeitsfähigkeit abzusichern, ist für Jungunternehmer, für Nachfolger in Meisterbetrieben oder auch für Freiberufler unverzichtbar.

Nach einem Unfall oder wegen der nachhaltig belastenden Folgen aus Krankheit kann sich kein Kaufmann, kein Selbständiger, kein Unternehmer in hohem Umfang auf eine staatliche Versorgung verlassen. Deshalb ist wichtig zu wissen, was eine Police leistet und was man als Versicherter dazu wissen muss.

In unterschiedlicher Intensität krank zu werden, ist ein allgemeines Lebensrisiko. Das wissen sämtliche selbständigen Handwerker und meist auch alle, die sich als Architekten oder Anwälte in die Selbständigkeit wagen. Und auch der Kaminkehrer und Schornsteinfeger hat als Jungunternehmer mit eigenem Bezirk das Risiko, in einer unverschuldete Berufsunfähigkeit zu gelangen. Das Risiko, nach Unfall oder nach schwerer Krankheit ohne ausreichendes Einkommen dazustehen, ist demnach zu vermeiden. Da schützt die Handwerker zwar zunächst bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten deren Berufsgenossenschaft, doch sind Risiken im Privatleben und Erkrankungen, die keine Berufskrankheiten sind nicht gedeckt. Warum nur jeder Zehnte Handwerker eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, ist Experten schleierhaft.

Wer als Single oder familiär auf sein monatliches Einkommen angewiesen ist, sollte als Basisschutz für den Chef eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung abschließen. Wer hierfür die Gründe kennt, gehört jedoch nur zu den 19 von 100 Personen, denen bekannt ist, dass Berufsunfähigkeit bedeutet, seinen bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen langfristig nur noch in eingeschränktem Umfang ausüben zu können. Auch in der gesamten Bevölkerung haben nur 43 von 100 einen privaten BU-Schutz abgeschlossen.

Handwerker zögerlich

Warum die Quote im Handwerk so gering ist, sehen die Experten darin, dass eben die Monatsbeiträge die Ausgaben belasten. Um dies zu mildern, wäre ein Abschluss in frühen Lebensjahren sinnvoll, denn der Beitrag ist umso geringer, je niedriger das Eintrittsalter ist. Und weil man im Lebenslauf nun mal nicht gesünder wird, kommt es später im Leben bei Fragen zum Gesundheitsstatus und zu Vorerkrankungen schnell zu Risikoaufschlägen, zu Leistungsausschluss oder gar zur Ablehnung.
Wer jung eine Police abschließt, sollte darauf achten, dass der Vertrag später dynamisiert werden kann, und zwar dann, wenn der Versicherungsnehmer eine Familie zu unterhalten hat oder er eine Immobilie finanziert und der Versicherungsschutz erhöht werden soll. Zu achten ist auch darauf, dass keine „abstrakte Verweisbarkeit“ vereinbart wurde. Ein Bäcker beispielsweise wäre durch diese Klausel verpflichtet, einen anderen Job zu finden, wenn er wegen Asthma seinen Beruf aufgeben müsste.

Risiko auch beim jungen Arbeitnehmer

Von 100 Arbeitnehmern werden nach Angaben der Deutsche Rentenversicherung 25 aus Krankheitsgründen vor dem Rentenalter berufs- oder erwerbsunfähig. Eine ausreichende staatliche Hilfe ist nicht zu erwarten, denn die Leistung ist gering und daran geknüpft, dass man mindestens fünf Jahre rentenversichert war und in den fünf Jahren vor der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge gezahlt hat. Dies nun trifft auf junge Berufsanfänger nicht zu, weshalb sie in den ersten fünf Jahren ihres Arbeitslebens beim Staat leer ausgingen.

Posted by wob. on 04/07 at 07:00 AM
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Dienstag, April 06, 2010

Vermögende sehen für Luxusimmobilien eine goldene Zukunft

imageIm vergangenen Jahr sind die Immobilienpreise in zahlreichen Regionen gefallen. In nahezu allen Ländern mussten die Immobilienmärkte deutliche Rückgänge verzeichnen – selbst im Bereich der Luxusimmobilien. Ein großer Teil der vermögenden Personen wurde finanziell von der Krise getroffen, weshalb der Erwerb von Immobilien erst einmal verschoben wurde.

Allerdings soll sich die Lage schon bald wieder ändern. Die internationale Maklergesellschaft „Knight Frank“ und die „Citi private Bank“ haben eine Umfrage in Auftrag gegeben, die vermögende Personen über ihre finanziellen Ziele befragt. Aus dem „Wealth Report 2010“ geht hervor, dass wieder mehr Vermögende mit dem Gedanken spielen, in diesem Jahr Immobilien zu erwerben. Hierbei fällt auf, dass besonders Luxusimmobilien gefragt sind. Qualität steht bei den Auswahlkriterien der vermögenden Käufer ganz oben, weil Luxusimmobilien als vergleichsweise wertstabil gelten. Zwar sind deren Preise im vergangenen Jahre ebenfalls gefallen, allerdings gibt es einige Regionen, in denen die Preise schon wieder ordentlich anziehen. 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Luxusimmobilien in diesem Jahr an Wert zulegen werden.

Hinsichtlich der Merkmale einer Luxusimmobilie ist anzumerken, dass besonders die Lage eine wichtige Rolle spielt. Nach wie vor ist die Lage das entscheidende Kriterium, das letztendlich über den Preis bestimmt. Da wundert es nicht, dass das Augenmerk der vermögenden Privatinvestoren besonders auf die internationalen Metropolen ausgerichtet ist. Ein überaus großes Potential wird New York City zugesprochen: Schon jetzt hat die US-Metropole die britische Hauptstadt London vom Immobilien-Thron gestoßen.

Im Rahmen des Reports wurde im Übrigen ein Ranking der 40 attraktivsten Städte der Welt erstellt, basierend auf den Faktoren Wirtschaft, Politik, Bildung und Lebensqualität. Darin tauchen auch drei deutsche Städte, nämlich Berlin, Frankfurt und München auf. Alle drei Städte wurden besonders bei der gebotenen Lebensqualität hoch bewertet.

Posted by Jochen on 04/06 at 09:06 AM
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Immer mehr Kunden würden eine Versicherung online abschließen

Inzwischen wurden schon mehrere Studien veröffentlicht, die den Versicherungsunternehmen die Bedeutung des Internets als Vertriebsweg vor Augen führen. Die jüngst von der Unternehmensberatung Accenture GmbH durchgeführte Befragung von 3.500 Verbrauchern in sechs Nationen reiht sich nahtlos in diesen Reigen ein. Von den 500 Privatkunden, die in der Bundesrepublik an der Studie teilnahmen, wollen zukünftig 46 Prozent ihre Versicherungen online abschließen. Aktuell liegt die Quote derer, die sich via Internet um eine Police gekümmert haben, bei 30 Prozent.

Den Löwenanteil haben nach wie vor Versicherungsvertreter inne. 75 Prozent der Befragten haben zumindest einen Vertrag bei ihnen unterschrieben. Der Onlinevertrieb folgt mit deutlichem Abstand. Allerdings sagt die Studie nicht aus, ob es sich um einen Abschluss bei einem (Direkt-)Versicherer handelt oder ob die Kunden Vergleichsportale bzw. Vermittler bemüht haben. Rang drei in der Statistik nehmen mit 21 Prozent Versicherungsmakler ein, vor Banken (14 Prozent), telefonischen Abschlüssen (neun Prozent) und dem Handel (vier Prozent).

Im Vergleich zu Großbritannien sind die deutschen Kunden damit eher traditionell eingestellt. Bei den Briten haben bereits 66 Prozent eine Versicherung online abgeschlossen. Vertreter kommen nur auf 30 Prozent, der telefonische Vertrieb auf 27 Prozent, Banken auf 25 Prozent und Makler auf 21 Prozent. In anderen Ländern liegen die Banken weiter vorne, zum Beispiel in Frankreich mit 44 Prozent oder in Brasilien mit 57 Prozent. Zukünftig wird sich dieses Bild, zumindest in der Bundesrepublik ein wenig verschieben. Dabei beziehen sich die Zahlen auf Abschlüsse, die innerhalb der kommenden zwölf Monate geplant sind.

Den Weg über einen Vertreter nannten 48 Prozent. 46 Prozent wollen ihre Versicherungen im Internet abschließen, zehn Prozent am Telefon, 21 Prozent beim Makler, neun Prozent bei der Bank und vier Prozent im Einzelhandel. Am ehesten können sich die Deutschen einen Online-Abschluss übrigens bei der Kfz-Versicherung vorstellen (45 Prozent). Bei beratungsintensiven Produkten wie einer Lebens- oder Rentenversicherung würden nur 28 Prozent auf das World Wide Web setzen.

Grundsätzlich sollten sich alle Anbieter warm anziehen: Die Wechselbereitschaft ist enorm hoch. 15 Prozent wollen ganz sicher wechseln, 56 Prozent schwanken noch, werden sich aber bei anderen Unternehmen informieren, und lediglich 29 Prozent würden ohne zu Zögern beim selben Versicherungsunternehmen einen Vertrag unterzeichnen. Die Beratung sollte dabei allerdings kostenlos sein. Nur wenige (fünf Prozent) sind bereit, für eine qualifizierte Beratungstätigkeit zu zahlen.

Posted by Andre on 04/06 at 08:56 AM
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Montag, April 05, 2010

Haftpflichtversicherungen sollten über eine Ausfalldeckung verfügen

Es ist nie erfreulich, wenn das persönliche Eigentum von Dritten beschädigt wird. Doch zum Glück haben wir in Deutschland eine klare Rechtssprechung: Sollte unser Eigentum von Dritten beschädigt werden, haben wir ein Recht darauf, Haftungsansprüche gegen die jeweiligen Personen geltend zu machen und somit den entstandenen Schaden ersetzen zu lassen.

Zumindest ist dies in der Theorie der Fall. Ob der Schaden tatsächlich ersetzt wird, hängt von anderen Faktoren ab. Denn hierfür muss sich die Person, gegen die man einen Haftungsanspruch geltend macht, erst einmal in der Lage befinden, den Schaden übernehmen zu können. Entweder muss sie über ausreichende finanzielle Mittel oder alternativ einen Versicherungsschutz verfügen. Sollte beides nicht der Fall sein, so sieht es oftmals schlecht aus: Womöglich bleibt man auf dem Schaden und somit auch auf den Kosten sitzen – da nützt es auch wenig, wenn man vor Gericht einen Titel erstreitet. Wenn es nichts zu holen gibt, kann man lange auf sein Geld warten.

Glücklicherweise kann man sich gegen dieses Risiko versichern. Alles was man dafür benötigt, ist eine Haftpflichtversicherung, die über eine sogenannte Ausfalldeckung verfügt. Der Hintergrundgedanke, welcher hinter der Ausfalldeckung steckt, ist ganz einfach: Droht ein Ausfall bei einem Haftpflichtschaden, weil die andere Partei nicht zahlen kann, so werden die Kosten von der eigenen Versicherung übernommen.

Im Wesentlichen gibt es zwei Versicherungen, die über eine Ausfalldeckung verfügen können und für die meisten Leute von Bedeutung sind. Hierbei handelt es sich zum einen um die private Haftpflichtversicherung, zum anderen um die Autoversicherung. In beiden Fällen ist es ratsam, sich für Tarife zu entscheiden, die über eine Ausfalldeckung verfügen. Der Aufpreis ist minimal und im Schadensfall kann diese Option sehr viel Geld wert sein.

Posted by Jochen on 04/05 at 09:33 AM
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Sonntag, April 04, 2010

Photovoltaik-Versicherung: Solaranlagen optimal schützen

image Obwohl die Preise für Photovoltaikanlagen in den vergangenen Monaten deutlich gefallen sind, ist eine entsprechende Anlage in der Anschaffung nicht unbedingt günstig. Schnell sind 30.000 Euro oder auch deutlich mehr Geld investiert – ganz in der Hoffnung, künftig gutes Geld bzw. eine satte Rendite einstreichen zu können.

Allerdings können die Träume von der großen Rendite schnell beendet sein. Wie die „Welt Online“ schreibt, sind die Solarpaneele ins Visier von Dieben gerückt. Zunehmend häufiger müssen Eigentümer von Immobilien und Solaranlagen von einem Tag auf den anderen feststellen, dass ihre Solarpaneele ihrer Photovoltaikanlagen als äußerst begehrt gelten. Die Diebe schlagen zumeist über Nacht zu: In Blitzaktionen werden die kostbaren Paneele einfach abgeschraubt, verladen und weggefahren.
Aufgrund des hohen Gegenwerts ist es umso wichtiger, über einen entsprechenden Versicherungsschutz zu verfügen. Mit den bereits vorhandenen Versicherungen wie der Gebäudeversicherung und der Hausratversicherung, kommt man jedoch meistens nicht sehr weit. Die Gebäudeversicherung sichert den Diebstahl nicht ab, weshalb letztlich nur die Hausratversicherung auf eine Ersatzzahlung hoffen lässt – allerdings kommt es hier ganz auf den Anbieter und Vertrag an.

Weil die Hausratversicherung im Hinblick auf die Solaranlagen nur einen knappen Schutz bieten, ist es umso empfehlenswerter, eine eigenständige Photovoltaik-Versicherung abzuschließen. Mithilfe einer solchen Versicherung kann für die Solaranlage ein umfassender Versicherungsschutz erlangt werden, der im Wesentlichen die Gefahren Diebstahl und Hagel versichert. Eine solche Versicherung kann den Eigentümer der Anlage vor einem größeren finanziellen Schaden bewahren.

Mittlerweile gibt es mehrere Versicherer, die solche Versicherungen anbieten. Daher lohnt es sich, die erhältlichen Versicherungen zu vergleichen. Hinsichtlich des Beitrags gilt es zu berücksichtigen, dass dieser als Betriebsausgabe geltend gemacht werden kann.

Posted by Jochen on 04/04 at 09:16 AM
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Samstag, April 03, 2010

Preisschlacht bei der Kfz-Versicherung nimmt ein Ende

Was die Beiträge für Kfz-Versicherungen betrifft, so konnten die meisten Autofahrer in den vergangenen Jahren nicht klagen. Etliche Versicherer hatten ihre Beiträge gesenkt – eine Entwicklung, die vor allem auf den Onlinevertrieb zurückzuführen ist. Immer mehr Versicherer sind dazu übergangenen, einige Autoversicherungen direkt auf dem Onlineweg zu vermarkten. Kunden, die sich für den Abschluss einer solchen Versicherung entschieden haben, konnten von deutlichen Preisvorteilen profitieren.

Allerdings scheint dieser Trend nun gestoppt zu sein. Wie das „Hamburger Abendblatt“ unter Berufung auf die „Nafi“ Unternehmensberatung schreibt, haben zahlreiche Versicherungsunternehmen nach Jahresbeginn die Beiträge für ihre Kfz-Versicherungen erhöht. Immerhin sollte jeder vierte Versicherer eine Erhöhung der Beiträge vorgenommen haben.
Aus einer entsprechenden Auswertung geht hervor, dass sich die Beitragserhöhung im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung auf 4,8 Prozent beläuft. Bei den Kaskoversicherungen beträgt der Anstieg 4,1 Prozent. Wohl bemerkt handelt es sich hierbei um Durchschnittswerte. So soll beispielsweise die HUK Coburg ihre Tarife um 7 bis 8 Prozent verteuert haben.

Zum momentanen Zeitpunkt sind ausschließlich Neukunden von der Beitragserhöhung betroffen: Sie müssen bei Anmeldung eines neuen Fahrzeugs die höheren Beiträge entrichten. Alle anderen Versicherungsnehmer, die ihre Beiträge für dieses Kalenderjahr bereits entrichtet haben, werden die Erhöhung der Versicherungsprämien erst gegen Ende des Jahres zu spüren bekommen – nämlich dann, wenn sie über den Beitrag für das kommende Jahr informiert werden.

Ob eine solche Beitragserhöhung für eine Kündigung des Versicherungsverhältnisses spricht, kommt stets auf den Einzelfall an. Betroffene Autofahrer sollten auf jeden Fall kalkulieren: Unter Umständen bietet sich ein Versicherungswechsel an. Wer erst kürzlich eine günstige Kfz-Versicherung abgeschlossen hat, kann aufgrund des weiterhin immer noch relativ niedrigen Beitrags besser damit beraten zu sein, bei seinem Versicherer zu bleiben.

Posted by Jochen on 04/03 at 07:04 AM
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Bauen, Kaufen oder Mieter bleiben?

Noch immer schwer zu entscheiden!

Kein Aprilscherz: Geld ist auch am 1.4. 2010 günstig zu leihen. Wer einen gesicherten Arbeitsplatz hat und wer bereit ist, der kann eigentlich die Entscheidung für die eigenen vier Wände wagen. Wirklich?

Zweifel am Kaufen oder Bauen bleiben immer, denn Wohneigentum bindet und verhindert oft berufliche Mobilität. Kommt es regional zu einer wirtschaftlichen Krise durch einen der großen Arbeitgeber, lässt sich Wohneigentum auch nur schwer verkaufen.
Galt der Wohnungsbau seit den 1990er Jahren als ständig schwach und bedenklich eingebrochen, mehr noch bei Mehrfamilien-Häusern als bei Eigenheimen, gab es einen neuen Minusrekord in 2009. Damit wurde auch das Angebot an Wohnraum auch dort knapper, wo wirtschaftlich stabile Verhältnisse herrschten und auch in prosperierenden Städten. Die Folge: Steigende Preise bei Mieten und Immobilien.

Zwar sind auch die Staatshilfen für Bau und Kauf derzeit mager. Doch diese sollten ohnehin nicht der entscheidende Faktor für die Entscheidung sein, ob Sie kaufen oder Mieter bleiben. Da gibt es andere, bedeutsamere Gründe: Wohngefühl und künftige Wohnkosten. Doch immer wieder hört und liest man Argumente, die von Hausbau und -kauf abraten.

Kapitaldienst meist höher als Miete

Mancher mag es für eine Milchmädchen-Rechnung halten, dass ein Mieter monatlich weniger für den Wohnraum ausgibt als jemand im Wohneigentum. Doch auf lange Sicht ändert sich die rechnerische Betrachtung. Und dennoch überschlagen sich die Spekulationen:
* Mieten könnten und dürften gesetzlich alle drei Jahre um 20 Prozent steigen
* Zins und Tilgung ändern sich vertraglich nur alle fünf, zehn oder fünfzehn Jahre
* langfristig könnten Mieten doppelt so hoch werden wie sie heute sind
* Raten für Haus oder Wohnung sind irgendwann bei Null
* wer mietet, kann nebenbei deutlich Kosten sparen, was ihn langfristig so geldvermögend macht, wie ein Eigenheimer seinen Wert einschätzt.

Wer wie auch immer vergleicht - als Mieter oder Eigentümer - kommt zu ganz subjektiven Ergebnissen. Und dies hängt davon ab, wer wie kalkuliert: Vermieter- oder Mieter-Verbände, Bausparkassen oder Anbieter von Fertighäusern. Vieles lässt sich rechnerisch beweisen, wenn… Doch geht es nicht ums Tricksen oder Fälschen, denn die künftige Entwicklung ist stets nur Prognose, für die an Zahlen geschraubt und gedreht wird. Bei entschlossenen Mietern bleiben Mieten und Immobilienwerte vermeintlich niedrig und die Zinsen eher hoch; lustvolle Bauherren oder Käufer sehen es umgekehrt. Doch die Realität ist anders: Mieter sparen nicht aufs Zins-Konto sondern geben aus, was sie haben. Und im Übrigen ist Geldanlage von Kursen und Pleiten bedroht, wie es Immobilienvermögen nicht ist.

Was Banker nicht mehr kennen…

Wer ‘s mal sauber rechnen will, wie er es in der Berufsschule gelernt haben müsste, der stelle sich vor:

* eine geliehene Bau- oder Kostensumme von z.B. 240.000 Euro (ohne Eigenkapital oder Eigenleistung)  bei einer Schuldnerzeit von z.B. 20 Jahren macht ohne Zinsen schon mal 1.000.- Euro monatliche Tilgung (240.000 durch 240 Monate).
* Nimmt man nun den einfachen Durchschnitt aus höchster Schuld (240.000) am Anfang und der letzten Monats-Schuld nach 20 Jahren (= 1000) und dividiert durch zwei, ergibt dies eine durchschnittliche Schuld von 120.500 über die gesamte Laufzeit.
* Daraus nun die langfristige, durchschnittliche Verzinsung am Kapitalmarkt von z.B. 6 Prozent, macht pro Monat: 120.500 mal 6 % durch 12 = 602,50 Euro; plus Tilgung ergibt dies 1602,50 Euro monatliche Belastung.

Wer ‘s nun günstiger will, der muss halt länger finanzieren. Und wenn erst das Arbeitsleben bis 67 geht, dann - so der Dauer-Mieter - müsste sich das einrichten lassen… 

Posted by wob. on 04/03 at 07:00 AM
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Freitag, April 02, 2010

Verbraucher können ihre Schufa-Einträge kostenlos einsehen

Die meisten Bürger haben schon einmal von der Schufa Holding oder der sogenannten Schufa-Auskunft gehört. Allerdings müssen viele Leute zugeben, dass sie nicht genau wissen, wer oder was sich genau hinter diesen Begriffen verbirgt. Dabei ist das Grundprinzip ganz einfach: Die Schufa Holding ist ein Unternehmen, das Informationen über Verbraucher und deren Kreditaufnahmeverhalten sammelt. Werden Finanzprodukte wie Kredite oder Girokonten abgeschlossen, so wird dies der Schufa Holding mitgeteilt. Außerdem weiß sie auch über Leasingverträge, Handyverträge usw. Bescheid.
Die gesammelten Daten sind für angeschlossene Unternehmen sichtbar. Wenn es darum geht, Kredite oder ähnliche Leistungen an Personen zu vergeben, nehmen die Unternehmen oftmals eine Abfrage der Schufadaten vor, um sich somit einen Überblick über die Kreditwürdigkeit der Interessenten zu verschaffen. Sollte hierbei ein schlechtes Scoring sichtbar werden, so kann dies zu einer Ablehnung des Kunden oder zu schlechteren Konditionen bei Krediten führen.

Seit gestern bzw. dem 1. April 2010 greift eine Neuregelung des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Neuregelung sorgt für mehr Transparenz bei der Schufa Holding sowie auch vielen weiteren Auskunftsdiensten. Die Verbraucher haben fortan das Recht, sogenannte Selbstauskünfte einzuholen: Einmal pro Jahr ist es ihnen gestattet, kostenlos einen Einblick in ihre gespeicherten Daten zu erlangen.

Etliche Verbraucherschützer raten zu dieser Möglichkeit: Es lohnt sich, einen Einblick zu nehmen. Nicht selten soll es vorkommen, dass von der Schufa bestimmte Daten erfasst wurden, die nicht zustimmen – und dies könnte bei einer möglichen Kreditaufnahme, beim Autoleasing oder anderen Finanzgeschäften zu Schwierigkeiten führen. Dementsprechend scheint es empfehlenswert zu sein, eine Selbstauskunft anzufordern und die darin aufgeführten Daten zu überprüfen. Sollten die Daten unrichtig sein, ist es übrigens möglich, die Schufa zur Überprüfung und Korrektur aufzufordern.

Posted by Jochen on 04/02 at 11:05 AM
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Donnerstag, April 01, 2010

Aspecta Lebensversicherung wird vom Markt genommen

Im Bereich der Lebensversicherung zählt die Aspecta Lebensversicherung AG zu den größten Anbietern in Deutschland. Nicht nur die klassische Lebensversicherung sondern vor allem auch Altersvorsorgeprodukte zeichnen das Angebot des Versicherers aus. Besonders durch die Einbindung von Fonds hatte sich der Versicherer zuletzt einen Namen gemacht. Allerdings ist damit schon bald Schluss: Wie „HDI Gerling Leben“ mitteilt, wird die Marke Aspecta vom Markt genommen.

HDI Gerling Leben ist Eigentümer der Versicherungsmarke und letztlich im selben Versicherungsbereich tätig. Aus diesem Grund habe man die Entscheidung getroffen, die Marke Aspecta vom deutschen Markt zu nehmen. Wie das Unternehmen mitteilt, seien die Marken zwar teilweise verschieden aufgestellt, doch die Überschneidungen beim Versicherungsangebot sowie der Zielgruppe seien einfach zu groß. Um effizienter arbeiten zu können, habe das Management beschlossen, das Geschäft der Aspecta unter dem Dach von HDI Gerling unterzubringen bzw. die beiden Versicherungsmarken miteinander zu verschmelzen.

Kunden der Aspecta Lebensversicherung haben nichts zu befürchten: Die bestehenden Versicherungsbeträge werden unter dem Dach von HDI Gerling weitergeführt. Laut Pressemitteilung des Versicherungsunternehmens soll es keine Änderungen geben: Abgesehen vom neuen Namen würde alles beim Alten bleiben. Somit befinden sich die Bestandskunden auf der sicheren Seite und müssen nicht um ihre getätigten Einlagen fürchten. Der Versicherungsschutz bleibt so erhalten, wie er vertraglich vereinbart wurde.

Es ist zu erwähnen, dass die Verschmelzung der beiden Versicherungsmarken noch nicht in trockenen Tüchern ist. Zunächst müssen der Aufsichtsrat von Talanx (Talanx ist der Dachkonzern) und die Finanzaufsicht BaFin dem Vorhaben noch zustimmen. Branchenexperten gehen davon aus, dass die benötigten Zustimmungen erteilt werden.

Posted by Jochen on 04/01 at 07:49 PM
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