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Montag, Mai 31, 2010

Bei der Unfallversicherung auf hohe Progression achten

Während die Assekuranzen in der Sparte Kfz-Versicherung kaum noch Gewinne erzielen, sieht es in anderen Bereichen deutlich besser aus. „In Hausrat und Unfall machen die Versicherer noch immer den großen Reibach“, erklärt Manfred Poweleit, Herausgeber des Brancheninformationsdienstes map-Report. Für die Unfallversicherung zum Beispiel ergab sich 2008 ein versicherungstechnischer Gewinn von 16,7 Prozent. Eingenommen wurden 6,4 Milliarden Euro an Beiträgen. Auf der Ausgabenseite standen 2,9 Milliarden Euro für Schäden bei einer Schadenquote von 57 Prozent. In der Kfz-Versicherung erreichte diese Quote einen Wert von 97 bzw. 98 Prozent beim Vollkaskoschutz.

Angesichts der Zahlen zur Unfallversicherung könnte man durchaus auf den Gedanken kommen, die Police mache wenig Sinn. Ein trügerischer Schluss. Die Versicherung hat durchaus ihre Berechtigung angesichts von 5,36 Millionen Unfällen mit Todes- oder Verletzungsfolgen, die 2008 in der Freizeit und in den eigenen vier Wänden passierten. Sie sind damit nicht über die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Hier hilft nur eine private Absicherung: Sollte das Unglück zu einer schweren Behinderung führen, sorgt die in der Unfall-Police vereinbarte Leistung dafür, dass die Einkommensverluste aufgefangen und Umbauten vorgenommen werden können.

Der Staat hilft nicht oder nur bedingt – das ist den Wenigsten bewusst. Laut Umfrage der Allianz gehen 72 Prozent der Bundesbürger fälschlicherweise davon aus, dass die Rentenversicherung im Schadensfall eine einmalige Leistung zahlt. 62 Prozent bauen auf die Krankenkasse und 50 Prozent auf das Sozialamt. Um richtig abgesichert zu sein, bedarf es einer guten und leistungsstarken Unfallversicherung. Wichtig ist hierbei vor allem eine hohe Progression, die dafür sorgt, dass mit der Schwere der Verletzung die Leistung steigt, bis auf das Drei- oder Fünffache der Versicherungssumme. Berücksichtigt werden bei der Prämienberechnung riskante Hobbys, zum Teil auch Vorerkrankungen. Ein Versicherungsvergleich ist daher unerlässlich. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat Unterschiede von bis zu 500 Prozent ermittelt.

Posted by Andre on 05/31 at 09:04 AM
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Sonntag, Mai 30, 2010

Spanien-Rating könnte Zinsmärkte weiter beeinflussen

imageWenn es um Wirtschaftsnachrichten geht, sind die Griechen in den vergangenen Wochen auf keinen Fall zu kurz gekommen. Ein großes Haushaltsdefizit sowie Schwierigkeiten mit der Refinanzierung des Haushalts haben die Eurozone ordentlich unter Druck gesetzt: Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar stark abgewertet. Schnell wurde von der Griechenlandkrise gesprochen.

Wer halbwegs gut informiert ist, weiß genau, dass Griechenland nicht das einzige Sorgenkind der EU ist. Kaum sind die Griechen einigermaßen verarztet, kommen Probleme aus einem anderen Land – nämlich aus Spanien. Gegen Ende dieser Woche kam es für Spanien so richtig dicke: Die Rating-Agentur Fitch hat Spanien neu bewertet und das Rating gesenkt. Aus einem AAA (Triple A) ist nun ein AA+ (Double A Plus) geworden.
Viele Unternehmen wären froh, über ein solches Rating zu verfügen. Doch für den Staat hat die Verschlechterung des Ratings gravierende Folgen. Immerhin wurde durch das Rating die Kreditwürdigkeit Spaniens herabgesetzt – für Spanien wird es dadurch schwieriger, sich am Kapitalmarkt zu finanzieren. Zumindest muss Spanien nun höhere Zinsen entrichten.

Die Kapitalmärkte haben umgehend reagiert: Am selben Tag sackte der Euro (der sich zuvor ein wenig erholt hatte) wieder ab. Investoren haben nun Angst, dass andere Länder folgen könnten und die europäische Gemeinschaftswährung noch stärker unter Druck gerät.

Auch die Zinsmärkte könnten entsprechend reagieren. Allein die Griechenlandkrise hat die Zinsen noch einmal ordentlich gedrückt. Besonders Privatanleger bekommen dies enorm zu spüren: An den Zinsmärkten ist derzeit kein Geld zu verdienen – die einzigen Profiteure könnten potentielle Darlehensnehmer sein. Baugeld ist in den letzten Tagen noch günstiger geworden und hat einen neuen historischen Tiefstand erreicht. Auch Ratenkredite könnten in den kommenden Wochen noch ein wenig günstiger werden.

Niedrige Zinsen müssen daher nicht unbedingt etwas Schlechtes sein: Anleger haben derzeit das Nachsehen. Wer Kredite aufnehmen möchte, dürfte Grund zur Freude haben.

Posted by Jochen on 05/30 at 12:51 PM
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Samstag, Mai 29, 2010

Wenn geerbte Immobilien zum Finanzproblem werden

Aus finanzieller Sicht scheint es zunächst sehr erfreulich zu sein, wenn man eine Immobilie geerbt hat. Allerdings hat man es mit solchen Immobilien gar nicht immer so leicht. Die „Berliner Morgenpost“ hat zu diesem Thema einen äußerst interessanten Beitrag veröffentlicht, der an dieser Stelle aufgegriffen werden soll.

Im Kern sagt der Beitrag aus, dass geerbte Immobilien gewisse Risiken bergen können – besonders finanzielle Risiken. Viele Erben sehen in einer Immobilie zunächst einen hohen Wert. Was oftmals außer Acht gelassen wird sind die hohen Nebenkosten, die einige Objekte mit sich bringen. Besonders wenn es sich um ältere Bestandsobjekte handelt, kann der Unterhalt schnell teuer werden. Gerade wenn die Eigennutzung nicht interessant ist und man weder Käufer noch Mieter findet, besteht die Gefahr, dass solch eine Immobilie zur ernsthaften Belastung heranwächst.

Die meisten Haushalte dürften aber dennoch mit der Situation zurechtkommen, sofern ein entsprechendes Einkommen vorhanden ist. Anders sieht es aus, wenn nicht nur Immobilienvermögen geerbt wird, sondern dieses an Verbindlichkeiten gekoppelt ist. In solchen Fällen sollte man sich nicht zu früh über das Erbe freuen und es antreten: Unter Umständen droht die Erbschaft zu einem finanziellen Fiasko zu werden. Gerade wenn die Schulden noch relativ hoch bemessen sind kann es schnell vorkommen, dass die Immobilie überhaupt nicht rentabel ist und im Endeffekt nichts als hohe Kosten verursacht.

Zur Annahme eines Erbes kann verständlicherweise niemand gezwungen werden. Jede Person hat das Recht, ein Erbe auszuschlagen. Dies mag einem zwar nicht immer leicht fallen, doch wenn die Zahlen auf dem Papier dafür sprechen, ist es meist besser, diesen Weg zu gehen, anstatt sich in finanzielles Unheil zu stürzen.

Posted by Jochen on 05/29 at 03:24 PM
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Bau-Risiken (I)

Was der Bauherr gegen sein Risiko so braucht! Folge I

“Betreten der Baustelle verboten! Eltern haften für ihre Kinder!” Gemeinsam mit ”...oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker” dürften dies die beiden häufigsten und markantesten Hinweise sein, die der Bundesbürger so kennt. Und eines ist ebenso klar: Wer einen Bau “umtreibt”, betreibt oder eben als Bauherr auftritt, der haftet für alle Schäden, die vom Bau und Baugrundstück ausgehen.

Dies zwar nur dann, wenn niemand anderer verantwortlich ist. Verantwortlich auch in dem Sinne, dass weder ein Besucher noch ein Passant in die Baugrube stürzt, falls diese des nachts nicht beleuchtet war. So ist der Bauherr verantwortlich, weil er als Auftraggeber des Bauvorhabens gilt, womit die Haftung bereits damit beginnt, dass ein Vertrag mit dem Architekten läuft oder aber ein Bauingenieur sich der Planung widmet.

Ganz vorne: die BHHP

An erster Stelle dafür, sein Vermögen vor Schadenersatz zu schützen oder unberechtigte Ansprüche abzuwehren, steht die Bauherren-Haftpflicht (BHHP). Ihre Laufzeit liegt meist bei zwei Jahre, während denen auch die Haftpflicht aus dem neuen Eigentum und der Besitznahme des Grundstückes mitversichert ist. Das heißt, die Bauherren-Haftpflicht sollte schon beim Kauf des Grundstückes greifen. Damit wäre auch Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nicht mehr erforderlich. Was die Bauherren-Haftpflicht sinnvoll macht ist die Tatsache, dass auch Freunde oder Nachbarn mitversichert sind, falls Schadenersatzansprüche Dritter gegen Bauhelfer gefordert würden. Einen Anspruch aus der BHHP hat der Bauherr jedoch nicht, wenn seine Helfer ihm einen Schaden anrichten. Ohne Deckung aus der BHHP bleiben auch Ansprüche der Helfer gegen den Bauherrn bei Personenschäden durch Unfall.

Wer bereits als Mieter eine Privathaftpflicht PHP hat, die auch Vermögens-Risiken aus Bauvorhaben mitversichert, ist gut beraten, wenn er die vereinbarte ursprünglich Deckungssummen prüft. Liegt nämlich die Bausumme darüber, entfällt der Versicherungsschutz, was wiederum eine BHHP erforderlich macht. Bei der PHP sollte die Deckungssumme mindestens auf drei Mio Euro pauschal für Personen- und Sachschäden vereinbart werden. Und zum Schluss: eine BHHP ist unnötig, wenn Haus und Grundstück vom Bauträger gekauft werden.

Wer Angebote eingeholt hat, der möge prüfen, ob sich eine Selbstbeteiligung lohnt, und wer in Eigenregie baut, der sollte den Versicherungsschutz erweitern. Dabei richtet sich der Beitrag nach Deckungssumme und Bausumme. Für Fertighäuser gelten meist Sondertarife mit niedrigeren Prämien.

Posted by wob. on 05/29 at 07:00 AM
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Freitag, Mai 28, 2010

Schwacher Euro verteuert Fremdwährungsdarlehen

Die Aufnahme von Fremdwährungsdarlehen erfreut sich schon seit mehreren Jahren einer zunehmenden Beliebtheit. Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe, die zunehmend mehr Immobilienkäufer dazu bringen, sich für diese Art von Immobilienfinanzierung zu entscheiden. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass einige Länder (besonders die Schweiz) mit noch niedrigeren Zinsen aufwarten können. Zum anderen ist es auf diesem Weg manchmal leichter, eine Finanzierungszusage zu erhalten.

Dennoch gilt es als riskant, sich für diese Form der Immobilienfinanzierung zu entscheiden. Wer ein Darlehen aufnimmt, das auf eine Fremdwährung lautet, trägt automatisch ein Währungsrisiko: Wenn der Euro steigt, ist dies von Vorteil, da sich die finanzielle Belastung verringert. Verliert der Euro hingegen an Wert, verteuert sich die Finanzierung. Aus diesem Grund wurde hier im Blog schon mehrfach davor gewarnt, entsprechende Darlehen unüberlegt abzuschließen.

Wie die meisten Leute aus den Medien erfahren haben dürften, hat der Euro in den vergangenen Wochen gegenüber anderen Währungen ordentlich abgewertet. Nicht nur gegenüber dem US-Dollar sondern auch dem Schweizer Franken musste der Euro stark an Wert einbüßen. Wer erst kürzlich bzw. innerhalb der letzten Monate eine Baufinanzierung via Fremdwährungsdarlehen abgeschlossen hat, bekommt dies nun mit voller Härte zu spüren: Aufgrund der Aufwertung anderer Währungen, müssen die Darlehensnehmer eine signifikant höhere finanzielle Belastung in Kauf nehmen.

Laut dem „Handelsblatt“ hat es mehrere Immobilieneigentümer nun schwer erwischt. Die starke Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat etliche Darlehensnehmer in Schwierigkeiten gebracht: Obwohl sie ihre Darlehen bereits seit Jahren tilgen, ist die Restschuld (in Euro umgerechnet) plötzlich höher als der Betrag, der ursprünglich aufgenommen wurde – einige Banken fordern daher sogar die Erbringung hoher Sondertilgungen, damit die Darlehen nicht gekündigt werden.

Diese Entwicklung ist für die Betroffenen alles andere als erfreulich – zumal sich viele Darlehensnehmer beim Abschluss der Darlehen sicherlich nicht des Risikos bewusst gewesen sind. Doch leider hilft Einsicht in solch einer Situation nicht mehr weiter: Es gilt schnellstmöglich Geld für die Sondertilgung aufzutreiben und dann zu hoffen, dass der Euro wieder steigt.

Posted by Jochen on 05/28 at 10:04 AM
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3451 Beschwerden gegen Lebensversicherer

Die Lebensversicherung gehört nach wie vor zu den beliebtesten Policen. Das beweist ein Blick in die Statistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). „Der gesamte Bestand an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen belief sich Ende 2009 auf über 90,8 Millionen Verträge (-1,9 Prozent) bei einer Versicherungssumme von 2.527,8 Milliarden Euro (+1,4 Prozent)“, heißt es im Jahresbericht. Allerdings lässt das Neugeschäft ein wenig nach und sackte bezogen auf die Zahl der Verträge um 7,9 Prozent und im Hinblick auf die Versicherungssumme um 0,5 Prozent ab.

Einen leichten Aufwärtstrend verbuchten lediglich gemischte Kapitallebensversicherungen, deren Anteil von 14,4 auf 14,7 Prozent stieg, und Risikoversicherungen, die jetzt bei einer Quote von 29,2 Prozent (Vorjahr: 28,2 Prozent) liegen. Weitgehend unverändert blieb mit acht Prozent die reine Kapitallebensversicherung. Die Sparte Renten- und sonstige Lebensversicherungen hingegen verzeichnete einen Rückgang von 59,7 auf 58,6 Prozent. Erfreulich für die Branche: Beim „vorzeitigen Abgang“ durch Rückkauf, Umwandlung oder Umstellung in eine beitragsfreie Versicherung sank die Zahl der Verträge von 3,6 auf 3,4 Millionen.

Interessant, vor allem für Kunden, die mit dem Gedanken spielen, eine neue Lebensversicherung abzuschließen, ist die Beschwerdestatistik der BaFin. Sie listet genau auf, wie viele Verträge bei einem Unternehmen vorhanden sind und wie viele Reklamationen vonseiten der Kunden eingereicht wurden. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 3.451 Kunden über ihren Lebensversicherer beschwert. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 16 Prozent weniger. Berechnet wird die Quote je 100.000 Verträgen. Im Durchschnitt lag sie laut BaFin bei 4,30. Es gibt allerdings auch Ausreißer, die einen Wert von 14 erreichen. Ideal ist es natürlich, wenn die Kunden rundum zufrieden sind.

Posted by Andre on 05/28 at 10:03 AM
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Donnerstag, Mai 27, 2010

Signal Iduna setzt auf Rechtsschutz

Die Signal Iduna ist bereits seit längerer Zeit auf großer Einkaufstour. Im Korb liegen vor allem Rechtsschutzversicherer, um die Aktivitäten in dieser Sparte ein wenig zu forcieren. Wachstum lautet das vornehmliche Ziel. Nachdem Ende 2008 die Deutsche Rechtsschutz-Versicherung (Deurag) übernommen wurde, steht jetzt die Allrecht auf dem Plan. Sie gehört bereits zu 66 Prozent der Signal Iduna. Jetzt sollen weitere 26 Prozent hinzukommen, die bislang im Besitz der Arag sind. Der Münchener Verein hält die restlichen acht Prozent und wird sie auch behalten.

Der Vorstandsvorsitzende der Signal Iduna, Reinhold Schulte, zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: „Mit dem Erwerb der Allrecht-Anteile haben wir einen weiteren Schritt getan, um unsere Rechtsschutzaktivitäten zu bündeln“. Als nächstes steht auf dem Programm, Allrecht und Deurag miteinander zu verschmelzen. Die Deurag kam im vergangenen Jahr auf rund 100 Millionen Euro Bruttobeiträge. Bei der Allrecht waren es etwa 40 Millionen Euro. 2,4 Prozent des neuen Unternehmens werden dann dem Münchener Verein gehören, als jetzigem Anteilseigner der Allrecht.

Die Übernahme zeigt, dass Arag und Signal Iduna derzeit völlig andere Strategien verfolgen. Liegt der Schwerpunkt bei der Signal Iduna auf dem Ausbau der Sparte Rechtsschutz, geht es dem Rechtsschutz-Spezialisten mehr um das Auslandsgeschäft. Dazu hat die Arag in Italien Anfang des Jahres den Versicherer UGF Assecurazioni übernommen. Vorstandschef Paul-Otto Fassbender erklärte dazu: „Mit Blick auf die fortschreitende Internationalisierung unseres Rechtsschutzgeschäfts ist es sinnvoll, deutsche Minderheitsbeteiligungen zu überprüfen.“.

Posted by Andre on 05/27 at 09:51 AM
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Falls der Bauhelfer pfuscht ... oder bei Starkregen:

... die Bauleistungsversicherung

Retten-Helfen-Bergen-Schützen lautet die Devise bei der Freiwilligen wie auch bei der Profi-Feuerwehr. Ganz so schlimm dürften die Situationen auf dem Bau jedoch nicht werden, dass gleich die Feuerwehr kommen muss. Sich jedoch zu versichern gegen den materiellen Schaden, kann den Bauherren schon erheblich beruhigen.

Wer nun eine Bauleistungsversicherung abschließt, der darf ruhig daran denken, auch das beauftragte, weil schließlich ebenfalls eingebundene Bauunternehmer an der Versicherungsprämie zu beteiligen. Die Aufforderung dürfte gelingen, weil sich die Firma damit selbst gegen Schadenersatzansprüche schützen kann.
Warum das so ist, machen die möglichen Risiken deutlich: Versichert sind nämlich auch Schäden, die durch Fahrlässigkeit der Bauarbeiter und -bauhelfer entstehen können. Weiterhin gedeckt sind durch eine solche Schadensversicherung auch Konstruktions- und Materialfehler sowie Schäden durch Sturm, Überschwemmung oder Starkregen. Ausgeglichen werden dann auch Schäden durch Fremde und der Diebstahl von fest mit dem Gebäude verbundenen Teilen.

Wer sich weiter zum Thema Versicherungen für Bauvorhaben informieren will, der kann sich online ein kostenloses Merkblatt herunterladen, es per Telefon (04193 94222) oder Post beim Bund der Versicherten, Postfach 11 53, 24547 Henstedt-Ulzburg anfordern

Weitere Infos: http://dpaq.de/grJel

Posted by wob. on 05/27 at 07:00 AM
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Mittwoch, Mai 26, 2010

Welche Versicherung zahlt bei Tornadoschäden?

Tornados sind in der Bundesrepublik zwar die absolute Ausnahme - wenn sie aber auftreten, wie vorgestern im Norden Sachsens, hinterlassen sie eine Spur der Verwüstung. Stellt sich die Frage, welche Versicherungen kommen für die Schäden an Häusern, Fahrzeugen und gegebenenfalls auch in den Wohnungen auf? Die Verbraucherzentrale Sachsen gibt hierzu Tipps und steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

„Wer eine verbundene Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hat, braucht sich keine Sorgen zu machen“, beruhigt Versicherungsexpertin Andrea Heyer. Diese Police umfasse neben Schäden durch Leitungswasser, Feuer und Hagel auch solche, die ein Sturm verursacht hat. Entscheidend ist die Windgeschwindigkeit. Sie muss 62 Kilometer pro Stunde erreichen, ehe die Assekuranzen auf den Plan gerufen werden. Das ist bei einem Tornado der Fall, denn schon kleine Windhosen erreichen 60 bis 120 Kilometer pro Stunde. In dem Fall greift nicht nur die Wohngebäudeversicherung, sondern auch die Hausrat- und die Kfz-Versicherung. Denn bei einem Tornado bleibt es in der Regel nicht dabei, dass sich ein paar Dachziegel lösen. In Sachsen wurden gleich ganze Dächer vom Tornado abgedeckt. In der Folge regnete und hagelte es in die Häuser. Laut Andrea Heyer gehören Regenschäden zwar nicht primär zum Versicherungsschutz, zählen aber als Folgeschäden und werden damit auch von der Wohngebäudeversicherung ersetzt.

Für alle, denen der Tornado mehr als nur einen Schrecken eingejagt hat, heißt es jetzt Handeln. Die Verbraucherzentrale rät, die Schäden zu dokumentieren, mit Fotos oder Videos. Hilfreich sei es, wenn die Nachbarn dabei helfen, ein Schadenprotokoll aufzusetzen. Denn die zuständigen Versicherungen müssen so schnell wie möglich informiert werden, damit der Schadensfall zügig bearbeitet werden kann. Die Experten gehen davon aus, dass es zwei bis drei Wochen dauert, ehe über die Leistung entschieden werde. Sollte es länger dauern, haben Versicherungskunden zumindest Anspruch auf eine Abschlagszahlung. Damit in der Zwischenzeit nicht noch weitere Schäden zu beklagen sind, sollten sofort Reparaturen am Dach erfolgen – zumindest notdürftig –, um der Schadenminderungspflicht gerecht zu werden.

Posted by Andre on 05/26 at 01:21 PM
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Rabatte bei KfW Baudarlehen nutzen

Trotz Abschaffung der Eigenheimzulage wird der Erwerb von Wohneigentum in Deutschland immer noch ordentlich gefördert. Über die KfW Bank vergibt der Staat zinsvergünstigte Darlehen und Zuschüsse an Immobilienkäufer und Bauherren. Diese sind gut beraten, sich mit den einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten der KfW Bank bzw. mit deren Förderprogrammen zu beschäftigen – durch eine optimale Einbindung der Fördermittel lassen sich nämlich beachtenswerte Einsparungen erzielen.

Allerdings vergibt die Förderbank ihre Darlehen nicht direkt an die Käufer und Bauherren. Die Auszahlung der Darlehen erfolgt über andere Geldinstitute. Außerdem kann nicht ein gesamtes Vorhaben über die KfW Bank finanziert werden: Ein großer Teil muss mit einem konventionellen Immobiliendarlehen geschultert werden.

Bei der Wahl der Bank hat man es gar nicht so leicht – insbesondere wenn es um die Einbindung von Fördermitteln geht. Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, können nämlich Zinsunterschiede existieren. Zwar sind die Förderdarlehen an feste Zinssätze gekoppelt, jedoch gibt es einige Banken, die einen Zinsnachlass auf die KfW Darlehen gewähren. Die Förderdarlehen enthalten nämlich auch eine Marge für die Bank, welche die Darlehenseinbindung vornimmt. Einige Banken reichen einen Teil der Marge an ihre Kunden weiter, wodurch diese einen Zinsvorteil erlangen. Dieser Vorteil kann sich sehen lassen – derzeit ist ein Zinsvorteil in Höhe von bis zu 0,5 Prozent erzielbar.

In erster Linie handelt es sich hierbei um Direktbanken. Um schneller einen Überblick zu gewinnen und mehr über die Rabatte auf die Förderdarlehen zu erfahren, setzen sich Interessenten am besten mit einem Baugeldvermittler zusammen. So befinden sie sich in der Lage, den Finanzierungsmarkt deutlich schneller zu durchleuchten und die passende Immobilienfinanzierung zu finden.

Posted by Jochen on 05/26 at 10:25 AM
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Dienstag, Mai 25, 2010

Altersvorsorge mit Fonds erfordert Geduld

Private Rentenversicherungen gehören zu den beliebtesten Produkten für die private Altersvorsorge. Das Beitragsvolumen stieg laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in der Zeit von 2008 bis 2009 um rund sieben Prozent. Zur Wahl stehen dabei neben klassischen Policen mit garantierter Mindestverzinsung von derzeit 2,25 Prozent auch fondsgebundene Verträge. Doch worauf kommt es an, wenn Fonds im Spiel sind – insbesondere mit Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise?

Die Antwort lautet schlicht: Geduld, Ausdauer und ein wenig Strategie. Udo Rössler von der Allianz Leben sieht den größten Fehler darin, bei hohen Kursen einzusteigen und bei ersten Anzeichen für schwächelnde Märkte das Handtuch zu werfen. Ein solches prozyklisches Anlageverhalten gehe ganz klar zu Lasten der Rendite. Durch die Crashs der vergangenen Jahre hätten die Gewinnchancen, die sonst für Fondsprodukte sprechen, ohnehin ein wenig gelitten. Klassische Zinspolicen mit Garantie und Fondsrenten lägen daher momentan „nicht weit auseinander“, so Rössler. Ein Vergleich der Performance über 20 Jahre ergab einen Renditeabstand von etwa 1,5 Prozent. Dass es nicht mehr ist, liegt unter anderem am falschen Sparverhalten.

Erheblichen Einfluss auf die Rendite hat auch die Wahl der Fonds, die im Rahmen einer privaten Rentenversicherung zum Einsatz kommen. Hier hat der Kunde das Wort und darf respektive muss selbst entscheiden, mit welchen Papieren er seine Altersvorsorge aufbauen möchte. Eine große Auswahl ist dabei sicherlich von Vorteil. Sie reicht, je nach Gesellschaft, von gerade einmal neun verschiedenen Fonds bis weit über 100. Wenn dabei auch noch unterschiedliche Fondsanbieter berücksichtigt werden, steigen die Chancen, einen Top-Fonds zu erhalten. Aufpassen muss man allerdings, wenn man das Fondsvermögen umschichten und in andere Papiere investieren möchte. Hierfür werden von einigen Unternehmen Gebühren verlangt, die wiederum die Rendite schmälern.

Posted by Andre on 05/25 at 09:44 AM
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Montag, Mai 24, 2010

Große Beitragsunterschiede bei der Hausratversicherung

Die Hausratversicherung bietet einen enorm wichtigen Schutz: Im Schadensfall kann der Schutz eine Menge Geld wert sein. Immerhin ist der Wert des Hausrats, der sich in einem Privathaushalt befindet, nicht zu unterschätzen. Schnell kann sich dieser auf mehrere tausend Euro summieren. Da ist es umso wichtiger, gut abgesichert zu sein.

Allerdings ist der Schutz, der durch den Abschluss einer Hausratpolice erlangt werden kann, nicht immer günstig. Im Grunde verhält es sich wie bei allen anderen Versicherungsprodukten auch: Je nach Anbieter können gewisse Beitragsunterschiede existieren. Natürlich entscheiden auch noch andere Faktoren wie beispielsweise die Höhe der Versicherungssumme sowie enthaltenen Leistungen über die Beitragshöhe. Jedoch nimmt die Wahl des Versicherers in der Tat einen immensen Einfluss darauf. Wer sich günstig versichern möchte, sollte deshalb bei der Versicherungsauswahl gezielt vorgehen.

Dies bestätigt auch die Stiftung Warentest. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung belegt, dass die Beitragsunterschiede ganz enorm ausfallen können – daher ist es umso wichtiger, auf einen Vergleich zu setzen. Bei einem Haushalt von durchschnittlicher Größe kann sich der Preis- bzw. Beitragsunterschied bei der Hausratversicherung auf bis zu 500 Euro belaufen – und zwar ohne nennenswerte Unterschiede hinsichtlich des Versicherungsschutzes in Kauf nehmen zu müssen.

Wie schon angerissen wurde, empfiehlt es sich, vor dem Abschluss einer Hausratversicherung einen Vergleich vorzunehmen. Mit unserem Online-Vergleich besteht die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und innerhalb kürzester Zeit einen günstigen Versicherer zu finden. Ein solcher Vergleich lohnt sich auch für diejenigen, die bereits über eine Hausratversicherung verfügen: Eventuell findet sich ein günstigerer Versicherer, sodass durch einen Wechsel bares Geld gespart werden kann.


Hausratversicherung Vergleich


Posted by Jochen on 05/24 at 10:18 AM
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Sonntag, Mai 23, 2010

Offene Immobilienfonds bergen hohe Risiken

Für Anleger, die in offene Immobilienfonds investieren, war die Welt bis vor eineinhalb Jahren noch in Ordnung. Damals genossen die Fonds einen sehr guten Ruf: Sie bescherten den Anlegern Jahr für Jahr relativ konstante Renditen. Doch leider sind diese Zeiten vorbei. Als die amerikanische Subprime Krise zur globalen Finanzkrise wurde, mussten etliche Investmentgesellschaften ihre offenen Immobilienfonds einfrieren. Der Mittelabfluss war schlichtweg zu hoch. Die Folge: Anleger kommen nicht mehr an ihr Geld und einzelne Fonds wurden massiv abgewertet.

Eine Erholung der Situation befindet sich derzeit nicht in Sicht. Erst vor einigen Tagen hat die Rating Agentur Scope eine Analyse veröffentlicht, die den offenen Immobilienfonds kein gutes Zeugnis ausstellt. Ingesamt hat die Agentur 29 Fonds untersucht – davon mussten 23 Fonds abgewertet werden. Im Vergleich zur Bewertung des Vorjahres konnten lediglich 4 Fonds ihre Einstufung halten und sich 2 Fonds verbessern.

Es sind substantielle Probleme, mit denen sich die Investmentgesellschaften konfrontiert sehen. Sogenannte Mieterinsolvenzen sind ein Hauptproblem: Mieteinnahmen bleiben aus, was zur Reduzierung der Gewinne führt – wenn zu viele Mieter ihren Mietzahlungen nicht mehr nachkommen, besteht sogar das Risiko, dass Verluste entstehen. Bei einigen Fonds sorgen auslaufende Mietverträge für weitere Sorgen: Die Mieter könnten sich für andere Gebäude entscheiden oder auf Mietminderungen bestehen.

Alles in allem hat sich die Lage seit dem Beginn der Finanzkrise kaum gebessert. Ganz im Gegenteil: Experten rechnen damit, dass einige Fonds noch Wertberichtigungen durchführen, die den Anlegern Verluste bescheren. Deshalb sollten interessierte Privatanleger bei der Fondsauswahl sehr bedacht vorgehen – derzeit bergen offene Immobilienfonds hohe Risiken.

Posted by Jochen on 05/23 at 11:51 AM
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Samstag, Mai 22, 2010

Ideal Versicherung mit günstiger Rechtsschutz-Police für Senioren

Seit dem 1. März dieses Jahres bietet die Ideal Versicherung AG eine neue, eigenständige Rechtsschutzversicherung für Senioren an. Für lediglich 85,80 Euro pro Jahr ist der Versicherungsschutz für Privat- und Wohnungsrechtschutz zu erhalten. Darüber hinaus können die Kunden das Paket noch um einen Berufsrechtsschutz und einen Verkehrrechtsschutz ausbauen. Der Versicherte hat die Möglichkeit, zwischen einer Selbstbeteiligung von 150 oder 250 Euro zu wählen. Zusätzlicher Pluspunkt ist, dass allen Versicherten eine kostenlose telefonische Erstberatung durch unabhängige Anwälte zu allen Rechtsschutzfragen jederzeit zur Verfügung steht. Die Ideal übernimmt im Fall einer verminderter Mobilität des Versicherungsnehmers auch die Kosten für den Anwalt, der im Bedarfsfall ins Krankenhaus oder ins Pflegeheim kommen muss. Sogar volljährige Kinder sind beim Ideal Rechtsschutz während der Erstausbildung automatisch mitversichert. Dasselbe gilt auch für Enkelkinder in Obhut der Versicherten und ein alleinstehendes Elternteil im Haushalt oder im Pflegeheim ab der Pflegestufe II. Bei weiteren Fragen oder Wunsch nach Beratung sollten sich Interessierte an die Ideal Versicherung unter www.ideal-versicherung.de wenden.

Posted by Saskia on 05/22 at 09:25 PM
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Bausparen zur Kapitalanlage: Keine überhöhten Bausparsummen vereinbaren

Sparer haben es derzeit nicht einfach: Aufgrund der niedrigen Marktzinsen werden die Ersparnisse nur relativ schlecht verzinst. Ganz egal ob Tagesgeld oder Festgeld: Viel niedriger könnten die Zinssätze kaum sein. Da wundert es nicht, dass so mancher Sparer auf das Bausparen setzt.

Mittlerweile bietet fast jede Bausparkasse spezielle Tarife zum Vermögensaufbau an. Diese Bauspartarife sind gar nicht darauf ausgelegt, am Ende der Laufzeit bzw. nach Zuteilung ein günstiges Bauspardarlehen zur Verfügung zu stellen. Stattdessen soll den Sparern eine überdurchschnittlich hohe Verzinsung geboten werden.

Genau diese Verträge liegen derzeit im Trend. So manche Bausparkasse hat nämlich bessere Zinssätze zu bieten, als es die Banken im Bereich der klassischen Sparanlagen können. Gegen den Abschluss eines solchen Bausparvertrags spricht im Grunde nichts – allerdings gilt es sich vor Augen zu halten, dass man die Bausparsumme nicht zu hoch ansetzt. Gleich zwei Punkte sprechen dafür, eher eine niedrige Summe zu vereinbaren. Beim ersten Punkt handelt es sich um die Tatsache, dass die Höhe der Abschlussgebühren von der Bausparsumme abhängig ist. Je höher die Summe bemessen ist, desto höher ist der Betrag, mit dem es in Vorschuss zu gehen gilt.

Beim zweiten Punkt handelt es sich um die Zinsentwicklung. Wie einleitend schon erwähnt wurde, könnten die Zinssätze kaum niedriger liegen. Experten rechnen damit, dass die Zinssätze in Zukunft wieder deutlich anziehen. Zwar muss dies nicht innerhalb von Monaten geschehen, doch mittel- und langfristig ist mit einem Zinsanstieg zu rechnen. Da wäre es schade, wenn man am alten Bausparvertrag mit niedriger Verzinsung festhalten muss. Besser ist es, eine kleine Sparsumme zu wählen und den Bausparvertrag vollständig zu besparen. Später kann man immer noch einen weiteren Bausparvertrag abschließen und dann ggf. sogar von einer besseren Verzinsung profitieren.

Posted by Jochen on 05/22 at 11:11 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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