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Dienstag, Juni 01, 2010

Nicht auf Kosten der Leistung sparen

Der Preis ist bei Versicherungen sicherlich ein schlagendes Argument. Wenn hinter der schönen Zahl aber nur eine mäßige Leistung steht, hat sich die Ersparnis spätestens im Leistungsfall erledigt. Bei einer Police muss beides stimmen: der Preis und die Leistung. Deshalb warnt Hajo Köster vom Bund der Versicherten davor, sich nur aufgrund von Vergünstigungen zum Beispiel für eine Hausratversicherung oder eine Berufsunfähigkeitspolice zu entscheiden. Blindlings mit Prozentzeichen vor Augen einen Vertrag zu unterschreiben, ist der schlechteste Weg, den man einschlagen kann.

Sicherlich hat es auch Vorteile, mehrere Policen bei nur einem Versicherungsunternehmen abzuschließen. Einerseits gibt es nur einen Ansprechpartner, andererseits locken Rabatte. Wie hoch sie ausfallen, ist von Assekuranz zu Assekuranz unterschiedlich. Zehn Prozent Nachlass gewährt die Hamburg Mannheimer, wenn sich ein Kunde für mindestens drei Policen aus einer fest umrissenen Auswahl entscheidet. Bei der HDI-Gerling sind es sogar 20 Prozent. Dafür müssen aber Verträge aus vier Sparten gezeichnet werden. Ein etwas anderes Modell verfolgt die HUK-Coburg: Sie gewährt einen Rabatt von fünf Prozent auf die Prämie für die Kfz-Versicherung. Voraussetzung sind zwei weitere Policen, die allerdings auch vom Ehe- oder Lebenspartner abgeschlossen werden können.

Solange die einzelnen Verträge einen ausreichend hohen Versicherungsschutz bieten und nicht ausschließlich Prämie und Rabatt die Entscheidung prägen, spricht nichts gegen die Bündelung bei einem Unternehmen. Sparen lässt sich aber auch noch auf andere Weise. Zum Beispiel, indem die Beiträge nicht monatlich, viertel- oder halbjährlich, sondern jährlich bezahlt werden. Bei Ratenzahlung werden Zuschläge fällig, die sich über die Jahre durchaus summieren. Vielfach genutzt wird bereits die Möglichkeit, einen Eigenbehalt zu vereinbaren, um so ein günstigeres Angebot zu erhalten. Der Kunde zahlt dann im Schadensfall einen vertraglich vereinbarten Betrag aus eigener Tasche. Im Rahmen der Kfz-Versicherung werden 150 Euro Selbstbeteiligung bei der Teilkasko und zwischen 300 und 500 Euro bei der Vollkasko empfohlen.

Posted by Andre on 06/01 at 10:15 AM
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Tipps zur Schadensvorbeugung bei Hochwasser

Hochwasser ist augenblicklich wieder ein großes Thema: Hohe Wasserpegel bei Frankfurt/Oder haben bei den Menschen schlimme Erinnerungen wachgerufen. Etliche Bürger fürchten durch das Hochwasser die Beschädigung ihres Hab und Gut. Gebäude- und Hausratversicherung helfen insbesondere in diesen Fällen oftmals nicht weiter: Die Versicherer sind sich der Gefahr genauestens bewusst und bieten den Bewohnern solcher Gefahrenregionen keine Absicherung gegen das Risiko Überschwemmung an.

Im Endeffekt kommt es natürlich immer auf den Einzelfall an. Je nach Standort kann durchaus die Möglichkeit bestehen, einen entsprechenden Versicherungsschutz zu erlangen. Dabei geht es weniger darum, eine Elementarschadenversicherung für den zusätzlichen Schutz abzuschließen, sondern vielmehr um die Vorgehensweise der Versicherer bei der Erstellung ihrer Policen: Im Endeffekt entscheidet die Lage von Haus oder Wohnung über die Möglichkeiten der Absicherung.

Wer keinen Versicherungsschutz gegen die Folgen von Hochwasser erlangen kann, muss sich besonders vorbereiten: Es ist wichtig, zumindest einen Teil des Schadens abwenden zu können, sollte Hochwasser an oder sogar in das Gebäude gelangen. Experten raten beispielsweise dazu, wichtige Dokumente und Wertsachen gesichert aufzubewahren. Eine solche Aufbewahrung kann beispielsweise außerhalb der Hochwassergefahrenzone erfolgen oder in wasserdichten Schutzbehältern, die fest mit dem Gebäude verbunden sind. Anderen Hausrat, der ebenfalls einen vergleichsweise hohen Wert aufweist, sollte man notfalls auch in Sicherheit bringen können, beispielsweise indem man Platz in höher liegenden Stockwerken schafft.

Ein wichtiges Thema ist auch die eigene Sicherheit: Aus finanzieller Sicht ist es ratsam, das eigene Hab und Gut bestmöglich vor dem Hochwasser zu schützen. Allerdings sollte man nicht bis zum Äußersten gehen: In bedrohlichen Gefahrensituationen ist es wichtig, sich selbst rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.

Posted by Jochen on 06/01 at 10:13 AM
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