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Mittwoch, Juni 09, 2010

Private Altersvorsorge muss aus Sicht des DIA weiter forciert werden

Die Lücke zwischen letztem Einkommen und gesetzlicher Rente wird aus Sicht des Deutschen Institutes für Altersvorsorge (DIA) – getragen von der Deutschen Bank – weitaus größer sein als bislang angenommen. Dazu würden insbesondere die schrumpfende Kaufkraft und Zusatzbelastungen im Alter bei Gesundheit und Pflege beitragen. Die Empfehlung lautet daher ganz klar: Private Altersvorsorge, und das so früh wie möglich. Völlig neu ist dieser Rat nicht. Allerdings nennt das DIA eine konkrete Quote, die im Vergleich zu zurückliegenden Studien deutlich gestiegen ist, auf acht bis neun Prozent des Bruttoeinkommens.

Wer Wohneigentum besitzt, soll nach Möglichkeit acht Prozent sparen, wer zur Miete lebt, neun Prozent. Im Schnitt müssten 8,4 Prozent für die private Altersvorsorge investiert werden. Ausgehend von einem Rentnerpaar, dem 1.700 Euro netto zur Verfügung stehen, rechnet das DIA mit 329 Euro brutto, die aus einer privaten Rentenversicherung hinzukommen müssten. Doch selbst dieser Betrag reiche nicht aus, um den Lebensstandard halten zu können. Die Preise für „rentnerspezifische Güter und personalintensive Dienstleistungen“ würden schneller steigen als die Inflationsrate, prognostiziert das Deutsche Institut für Altersvorsorge. Um diese Entwicklung auszugleichen, bedürfe es weiterer 179 Euro pro Monat, die aus einer privaten Altersvorsorge zur Verfügung stehen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund bezeichnet diese Berechnungen als „spekulativ“. „Mit jeder neuen Studie des DIA nimmt der Prozentsatz des Bruttoeinkommens zu, der zum Ausgleich der vorgesehenen Senkung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rente für die private Vorsorge verwendet werden soll“, heißt es in der Pressemitteilung. Seien es zur Einführung der Riester-Rente noch vier Prozent gewesen, würden jetzt fast dreimal so hohe Ausgaben vorhergesagt. Ein weiterer Kritikpunkt: Während die gesetzliche Rentenversicherung in ihren Vorsorgeinformationen mit Zahlenbeispielen auf den Kaufkraftverlust hinweise, fehlten diese Daten bei den privaten Anbietern völlig. Ohne diese Informationen sei eine sachgerechte Planung jedoch unmöglich.

Posted by Andre on 06/09 at 10:12 AM
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Hausratversicherung: Teure Tarife sind nicht unbedingt besser

Qualität hat ihren Preis – dies ist eine Aussage, die heutzutage für die meisten Produkte und Dienstleistungen gilt. Allerdings muss das noch lange nicht heißen, dass teure Produkte automatisch besser sind. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Versicherungen: Teilweise kann ein günstiger Versicherungsschutz sogar die bessere Lösung verkörpern – besonders im Bereich der Hausratversicherung.

Zu diesem Ergebnis ist zumindest „Finanztest“ gekommen, der Finanz-Ableger der Stiftung Warentest. Die Finanzexperten haben kürzlich den Bereich der Hausratversicherungen unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 134 Versicherungstarife getestet. Im Rahmen des Tests ist man zum Ergebnis gekommen, dass eine teure Hausratversicherung nicht zwangsläufig den besten Schutz bieten muss. Vielmehr wurden große Preisspannen festgestellt, weshalb es für angehende Versicherungsnehmer umso wichtiger ist, sich auf dem Versicherungsmarkt erst einmal umzusehen und Tarife zu vergleichen, bevor man sich für eine bestimmte Hausratversicherung entscheidet.

Wie „Finanztest“ festgestellt hat, sind besonders in der Großstadt eklatante Beitragsunterschiede zwischen einzelnen Tarifen festzustellen. Wer in der Großstadt bzw. in einer entsprechenden Tarifzone wohnt, sollte deshalb besonders gut aufpassen. Die Beitragsspanne lag im Test für ein und denselben Hausrat bei 100 bis 600 Euro. Umso wichtiger ist es daher, auf einen Versicherungsvergleich zu setzen. Es lohnt sich, die Tarife verschiedener Hausratversicherungen miteinander zu vergleichen – im Endeffekt ist dies der einzige Weg, um hinterher mit Gewissheit sagen zu können, günstig und außerdem gut versichert zu sein.

Auch was die Entschädigungsgrenzen betrifft lohnt es sich zu vergleichen. Gerade hier seien zwischen einzelnen Versicherern sehr deutliche Unterschiede festzustellen. Auffällig ist die Tatsache, dass besonders die günstigen Versicherer im Schadensfall oftmals die höhere Entschädigungszahlung leisten.

Posted by Jochen on 06/09 at 07:00 AM
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