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Montag, Juni 14, 2010

HUK-COBURG verbessert Position auf dem Markt

Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe hat zum ersten Mal mehr als acht Millionen Fahrzeuge im Bestand. Sie erzielte infolge eines sehr guten Neugeschäfts in der Schaden- und Unfallversicherung ein Bestandswachstum von 4,3 Prozent auf 29,5 Millionen Verträge. Das Kraftfahrtneugeschäft stieg um 13,0 Prozent auf über eine Million versicherte Fahrzeuge und erreichte so ein Rekordergebnis. In den Haftpflicht-, Unfall- und Sachsparten schaffte der Konzern mit einem Wachstum von 12,2 Prozent ebenfalls sein bislang bestes Neugeschäft.

Starke Wachstumsanreize kamen dabei von Seiten der Krankenversicherung, die mit einem Beitragsplus von 4,7 Prozent erneut deutlich über dem Marktwachstum von 3,8 Prozent lag. Auch in der Schaden- und Unfallversicherung konnte der Versicherungskonzern trotz eines anhaltenden Preiskampfes in der Kfz-Versicherung ein Beitragsplus von 1,6 Prozent erzielen. Überdurchschnittlich erfolgreich war die HUK-COBURG in der Kfz-Versicherung, dem für die Gruppe weiterhin größten und wichtigsten Versicherungszweig. Sie erreichte im Geschäftsjahr 2009 mit über einer Million versicherter Fahrzeuge ihr bestes Neugeschäftsergebnis in der Konzerngeschichte. Die Zahl der Risiken und Verträge erhöhte sich um 4,9 Prozent oder rund 390.000 auf 8,3 Millionen. Bei einem Marktzuwachs von nur 0,9 Prozent ist dies eine erfreuliche Steigerung des Marktanteils. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die staatliche Umweltprämie. Auch die Krankenversicherung der Gruppe schaffte es mit ihren preisgünstigen Tarifen sich am Markt in einem anhaltend schwierigen Branchenumfeld zu halten. Sie erzielte deutliche, über dem Branchenwachstum liegende Steigerungsraten im Bestand. Die Zahl der Verträge in der Krankenversicherung stieg um 4,8 Prozent auf 724.154. Eingeschlossen der Pflegepflichtversicherung und der besonderen Versicherungsformen ist ein Wachstum um 4,9 Prozent auf 2.250.089 Verträge zu bemerken. Die Zahl der voll versicherten Personen stieg deutlich an, wodurch die Krankenversicherung der Gruppe das höchste Wachstum seit vielen Jahren verschaffte. Ursache dafür ist vor allem die erhöhte Nachfrage nach Vollversicherungen, aufgrund der zum Teil starken Anhebung der Beiträge in mehreren gesetzlichen Krankenkassen wegen der Einführung des Einheitsbeitrags.

Posted by Saskia on 06/14 at 10:49 PM
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Riester-Rente legt kräftig zu

377.000 neue Verträge innerhalb der ersten drei Monate dieses Jahres unterstreichen recht eindrucksvoll, wie beliebt die Riester-Rente ist. Mit insgesamt 13,63 Millionen Policen gehört sie zu den wichtigsten Zugpferden der privaten Altersvorsorge. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMA) hervor. Für die Versicherungsbranche höchst erfreulich: Im ersten Quartal 2010 wurden mehr Neuverträge an den Mann und die Frau gebracht als im letzten Quartal 2009. Es geht mit dem höchsten Neuzugang seit Ende 2008 also ganz klar aufwärts.

Das gilt insbesondere für die klassischen Riester-Rentenversicherungen: Für diese Variante haben sich mehr als zehn Millionen Verbraucher entschieden. Im Anfangsquartal dieses Jahres kamen 242.000 neue Kunden hinzu. Stagnation herrscht hingegen bei den staatlich geförderten Fondssparplänen. Hier schwächelt das Neugeschäft schon seit längerer Zeit. Das spiegeln auch die Zahlen von Januar bis März 2010 wider. Mit 50.000 Neuverträgen liegen die fondsgebundenen Riester-Renten weit hinten, allerdings noch vor den reinen Banksparplänen, die mit 22.000 Zugängen die rote Laterne halten. Deutlich besser sieht es beim sogenannten Wohn-Riester mit 64.000 Neuabschlüssen aus.

Laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales teilen sich die Riester-Verträge folgendermaßen auf: Versicherung (64 Prozent), Wohn-Riester (16,9 Prozent), Fondssparplan (13,2 Prozent) und Banksparplan (5,8 Prozent). Mit den aktuellen Zahlen zeigt man sich im BMA sehr zufrieden und bezeichnet den Zuwachs im ersten Quartal als „beachtlich“. Im Kommentar zur Statistik heißt es dementsprechend optimistisch: „Die Bürgerinnen und Bürger setzen in der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin kluge Prioritäten und sorgen zusätzlich fürs Alter vor. Sie vertrauen dabei in großer Zahl der staatlich geförderten, lukrativen und überdurchschnittlichen Riester-Rente.“

Posted by Andre on 06/14 at 09:04 AM
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