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Mittwoch, Juni 23, 2010

Bei Fondspolicen auf die Performance achten

Die Entscheidung für eine fondsgebundene Police, ob nun Lebens- oder Rentenversicherung, erfolgt in den meisten Fällen aus Renditegründen. Statt sich mit dem Garantiezins und einem möglichen Überschuss zufriedenzugeben, setzt man auf die Chance, von den Entwicklungen der Märkte zu profitieren. Daran ist nichts Verwerfliches, schließlich geht es um die private Altersvorsorge, und da sind ein paar Euro mehr immer gut. Ärgerlich ist allerdings, dass die Auswahl an Fonds bei vielen Versicherungsunternehmen und selbst Banken eher mangelhaft ist. Die Bewertungen der Papiere bewegen sich, so eine Studie der Ratingagentur Feri, weit abseits eines Top-Niveaus.

Bei der Fondsauswahl bestehe akuter Handlungsbedarf und sei ein deutliches Verbesserungspotenzial vorhanden, betont Analyst André Härtel. Denn: „Die Fondspolice hat sich in den letzten Jahren als wichtiges Instrument der privaten Altersvorsorge etabliert“. Grund genug also, einmal hinter die Kulissen zu schauen und das Fondsangebot zu durchleuchten. Auf den Prüfstand kamen die Tarife von 60 Assekuranzen, die auf insgesamt 90 Prozent Marktanteil bei fondsgebundenen Policen kommen. Die Bilanz ist ernüchternd: Nur etwa jeder vierte der 3.000 Fonds, die für Renten- und Lebensversicherungen angeboten werden, weist ein Top-Rating, also ein A oder zumindest ein B, auf und kann mittelfristig eine stabile überdurchschnittliche Performance nachweisen.

Das hat aus Sicht der Analysten von Feri hauptsächlich zwei Gründe: Einerseits greifen viele Unternehmen auf hauseigene Fonds zurück, die nur zu 16 Prozent in der „Oberliga“ mitspielen, sich also qualitativ und renditetechnisch nicht mit den besseren Papieren am Markt messen können. Andererseits bauen Versicherungen nach wie vor auf bekannte Größen, deren Glanz vergangener Tage längst verblasst ist. Nur ein Beispiel: Jede zweite Assekuranz bietet den Templeton Growth Fund an, der von Feri mit einem D-Rating für „unterdurchschnittlich“ belegt wird. Kunden rät die Agentur, sich vorher mit den Fonds zu befassen und ein entsprechendes Paket zu schnüren. Später müsse die Entwicklung beobachtet und das Portfolio der Police gegebenenfalls neu sortiert werden.

Posted by Andre on 06/23 at 10:40 PM
WissenswertesAltersvorsorgeLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Wie man günstige Baugeldkonditionen für später sichert

Besser bzw. noch niedriger könnten die Zinssätze für Immobiliendarlehen gar nicht sein. Derzeit befinden sich die Baugeldzinsen auf einem solch niedrigen Zinsniveau, dass es einfach sehr empfehlenswert ist, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen: Günstiger konnte man eine Immobilie seit den letzten 50 Jahren nicht finanzieren.

Jedoch gibt es einige Haushalte, die schlichtweg noch nicht soweit sind bzw. derzeit keinen Immobilienkauf tätigen möchten. Dasselbe gilt für Bauvorhaben: Einige Leute benötigen noch mehr Zeit. Die Gründe können ganz verschieden sein. So mancher kann mit dem Bauvorhaben nicht beginnen, weil das Vorhaben noch nicht vollständig geplant und vorbereitet ist. Andere müssen aus beruflichen Gründen das Thema Immobilienerwerb verschieben.

Verzögerungen bergen die Gefahr, dass die Hypothekenzinsen anziehen und sich somit die Finanzierung verteuert. Allerdings gibt es Möglichkeiten, sich die günstigen Zinssätze für später zu sichern. Wie man deswegen verfährt bzw. welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, hängt ganz davon ab, zu welchem Zeitpunkt ein Immobiliendarlehen benötigt wird.

Eine kurzfristige Konditionssicherung, die beispielsweise für 12 Monate greift, könnte darin bestehen, jetzt ein Immobiliendarlehen abzuschließen und nach einem halben Jahr die sogenannten Bereitstellungszinsen zu bezahlen. Vor allem Bauherren, die schlichtweg noch ein wenig Zeit benötigen, können auf diese Weise verfahren - lediglich der Kapitalbedarf sollte schon jetzt möglichst genau abgeschätzt werden.

Langfristige Sicherheit kann ein Bausparvertrag bieten. Wer beispielsweise erst in fünf bis zehn Jahren ein Eigenheim erwerben möchte, kann sich jetzt attraktive Darlehenskonditionen für ein Immobiliendarlehen sichern. Das Schöne am Bausparen ist die Möglichkeit, das Darlehen ganz genau zu definieren bzw. festzulegen, wie es um die einzelnen Modalitäten bestellt ist. Zugleich wird im Lauf der Jahre auch noch Eigenkapital gebildet, das man beim späteren Bau gut gebrauchen kann. Allerdings sollten Bauherren beachten, dass die Verzinsung beim Ansparen im Rahmen eines Baugeldvertrages derzeit ebenfalls sehr niedrig liegt. Zum Ansparen von Eigenkapital dürfte ein Bausparvertrag allein derzeit deshalb nicht ausreichen.

Posted by Jochen on 06/23 at 10:26 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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