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Freitag, Juni 25, 2010

Barrierefreiheit beim Immobilienerwerb nicht vergessen

Noch nie zuvor haben Bauherren und Immobilienkäufer solch hohe Anforderungen an Design und Ausstattung gestellt. Die Zeiten, in denen es ausschließlich darum ging, ein Dach über den Kopf zu haben, sind schon lange vorüber. Heutzutage spielt Lebensqualität eine wichtige Rolle, die u.a. auch durch Design- und Markenbewusstsein geprägt wird. Dementsprechend kann es schon einmal vorkommen, dass die Funktionalität einer Immobilie leidet – zumindest wenn es um die spätere Nutzung im Alter geht.

Treppen und Plateaus erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit – zudem werden die Räumlichkeiten immer größer. In jungen Jahren mag dies sehr erfreulich sein. Viele Bauherren entscheiden sich mittlerweile sogar bewusst für eine aufwendigere Architektur, um sich somit von der Masse abzuheben – eine Entscheidung, die sich später bzw. im Alter rächen kann.

Immerhin ist es so, dass zunehmend mehr Senioren alleine leben und somit ganz auf sich gestellt sind. Aufgrund der Berufswelt zieht es die Kinder in alle Himmelsrichtungen. Alleine in einem Designerhaus zurechtzukommen, gestaltet sich im Alter jedoch gar nicht immer so leicht. Kurze Wege und möglichst keine Treppen und Stufen sind wünschenswert, um sich uneingeschränkt bewegen zu können. Wenn dieser Punkt außer Acht gelassen wird, können später hohe Umbaukosten drohen. Oder es ist sogar erforderlich, in ein anderes Gebäude zu ziehen, selbst wenn ursprünglich angedacht war, die Immobilie bis ans Lebensende zu nutzen.

Zunehmend häufiger müssen Senioren im Alter noch einmal richtig Geld in die Hand nehmen, um ihre eigenen Objekte umzubauen. Stufen müssen entfernt, Bäder angepasst und beispielsweise Treppenlifte eingebaut werden. Die hiermit in Verbindung stehenden Kosten sind nicht zu unterschätzen. Barrierefreies bzw. altersgerechtes Wohnen kann richtig teuer werden.

Um diese Kosten zu vermeiden bzw. sie so gering wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, von Beginn an bzw. direkt beim Immobilienerwerb an die Zukunft zu denken. Dies mag einem womöglich nicht immer leicht fallen, doch es lohnt sich. Schließlich wäre es ärgerlich, wenn man die Immobilie 20 oder 25 Jahre lang finanziert, um später erneut viel Geld investieren zu müssen.

Posted by Jochen on 06/25 at 11:18 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Skurril: Police gegen WM-Sieg Frankreichs

Auf einzelne Spiele zu wetten, gehört im Rahmen einer Fußball-Weltmeisterschaft in vielen Kneipen, Firmen und Vereinen sicherlich zum „Alltag“. Da geht es um einen Einsatz von ein paar Cent oder einem Euro. Warren Buffett, einer der ganz Großen unter den Investoren und Inhaber der Investmentholding Berkshire Hathaway, denkt in ganz anderen Dimensionen. Sein Unternehmen verkaufte einem Kunden eine Versicherung gegen den Turniersieg der Franzosen. Da die „Les Bleus“ jetzt draußen sind, streicht Buffett die Prämie ein, ohne auch nur einen Cent berappen zu müssen.

Hätte die französische Nationalelf den Einzug ins Achtelfinale geschafft, sich Tor für Tor Richtung Finale geschossen, um dann am Ende den Pokal gen Himmel strecken zu können, hätte die Versicherung dem Kunden rund 30 Millionen Dollar zahlen müssen. Wer sich gegen den Sieg Frankreichs absichern wollte, warum und wie hoch der Beitrag für diese eher ungewöhnliche Police war, darüber wird Stillschweigen bewahrt. Warren Buffett jedenfalls freut sich: Für ihn war es nicht das erste Mal, dass sein Unternehmen eine Police aufgesetzt hat, die sich ganz weit abseits der sonst üblichen Lebensversicherungen oder Haftpflichtverträge bewegt.

Der Investor schützte das Unternehmen Pepsico davor, eine Milliarde Euro bei einem Talentwettbewerb zahlen zu müssen, und sicherte die Austragung eines College-Basketball-Turniers ab. Zuständig für derlei Policen ist Ajit Jain. Er leitet die Versicherungssparte von Berkshire. „Den sollte man anrufen, wenn etwas sehr Großes und Ungewöhnliches versichert werden muss“, erklärte Buffett vor wenigen Monaten im Aktionsbrief. Jain wird sehr genau gerechnet haben, ehe er seine Unterschrift auf den Vertrag setzte. Der Professor für Finanzwirtschaft, Gerald Martin, sagt dazu: „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes der insgesamt 32 Teams die WM gewinnt, ist sehr gering. Man kann die Wahrscheinlichkeiten errechnen und bestimmen, wie hoch die mögliche Auszahlung sein kann“.

Posted by Andre on 06/25 at 11:18 AM
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