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Donnerstag, Juni 03, 2010
Werbung für Kredit: Neue Regeln helfen auch bei der Baufinanzierung
Seit diesem Monat müssen Banken vorsichtig sein, wenn sie Werbung für ihre Finanzierungslösungen machen. Die Zeiten, in denen einfach mit dem Top-Zins geworben werden konnte, sind nun vorbei. Der Gesetzgeber hat die Auflagen für Werbung in diesem Segment deutlich verschärft – das Ziel war es, dem Verbraucher zu helfen. Denn nicht selten waren die Zinssätze, die in der Werbung genannt wurden, für den Otto-Normalverbraucher unerreichbar.
Dies gilt auch für das Thema Baufinanzierung: Banken und Vermittler werben besonders im Internet mit attraktiven Zinssätzen. Interessenten, die von der Werbung angesprochen werden und sich einen niedrigen Zinssatz erhoffen, sind oftmals enttäuscht: Nicht selten werden ihnen Zinssätze unterbreitet, die von den Werbezinssätzen deutlich abweichen.
Ein Großteil der Banken und Vermittler hat bereits reagiert. Es wird nicht mehr ausschließlich mit Top-Zinssätzen geworben. Es wird wesentlich deutlicher darauf hingewiesen, wie sich einzelne Finanzierungsangebote zusammensetzen bzw. welche Anforderungen ein Darlehensnehmer erfüllen muss, damit ein bestimmter Zinssatz erhältlich ist.
Interessenten sollten sich ohnehin nicht zur sehr an die Zinssätze klammern, die in der Werbung genannt werden. Das Thema Baufinanzierung gilt als äußerst komplex – besonders die Ermittlung der Zinssätze. Je nach Bank werden bis zu 80 Faktoren herangezogen, die einen Einfluss auf die Höhe des Zinssatzes nehmen. Folglich ist es besser, unvoreingenommen an die Sache heranzugehen und sich gleich im ersten Schritt ein unverbindliches jedoch zugleich maßgeschneidertes Finanzierungsangebot unterbreiten zu lassen. So verfährt man am besten mit mehreren Banken und Vermittlern, weil dann am schnellsten klar wird, welcher Darlehensgeber die besten Konditionen zu bieten hat.
Posted by Jochen on 06/03 at 09:27 AM
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Mittwoch, Juni 02, 2010
Testwochen bei der Allianz in Österreich
Eine Versicherung zum Anfassen trifft es vielleicht nicht ganz, was die Allianz Elementar Versicherungs-AG ab dem 7. Juni in Österreich bietet. Es ist vielmehr die Möglichkeit, sich „hautnah“ von den Leistungen der Assekuranz überzeugen zu lassen. Einen Monat lang können Interessierte verschiedene Services des Unternehmens kostenlos und unverbindlich testen. Das reicht vom Essen auf Rädern über die Leihoma bis hin zum jüngsten Produkt, der telefonischen Rechtsberatung.
„Vielen ist gar nicht bewusst, welch vielfältigen Leistungen in einer ordentlichen Versicherung verpackt sein können“, erklärt Xaver Wölfl vom Kundengruppenmanagement, „wir wollen im Rahmen unserer Testwochen ganz gezielt auf diese speziellen Leistungen aufmerksam machen.“ Dabei spielt es keine Rolle, ob der Teilnehmer bereits Kunde der Allianz ist oder nicht. Jeder soll sich davon überzeugen können, sich „im Fall des Falles auf die Allianz verlassen zu können“. 14 Services stehen zur Auswahl, plus Rechtsberatung und einem kompletten Versicherungscheck.
Die telefonische Rechtsberatung wurde erst kürzlich als eigenständiges Versicherungsprodukt eingeführt. Statt einen Termin mit einem Anwalt vereinbaren zu müssen, wird der Kunde innerhalb von zwei Stunden zurückgerufen und erhält eine umfassende Rechtsberatung. Das Interesse an dieser Police ist groß. 46 Prozent der Kunden zeigten sich nicht abgeneigt. Wird zusätzlich eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, reduziert sich der Beitrag für die Beratung von 39 auf 29 Euro im Jahr. Während der Testwochen wird dieses Produkt aus Sicht des Unternehmens am meisten nachgefragt, gefolgt von den Reiseinfos.
Auf Platz drei landet, so die Allianz Österreich, der Versicherungs-Check. Dabei werden Experten die vorhandenen Policen auf mögliche Doppel- und Unterversicherungen prüfen und kontrollieren, ob der Versicherungsschutz der individuellen Lebenssituation entspricht. Abgerundet wird der Check mit einer Analyse der Versicherungs- und Vorsorgebedürfnisse. Das Ergebnis erhalten die (angehenden) Kunden in Form eines Gutachtens. Es soll als Entscheidungshilfe dienen – und der Allianz sicherlich auch den einen oder anderen Neukunden bescheren.
Posted by Andre on 06/02 at 10:36 AM
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Dienstag, Juni 01, 2010
Nicht auf Kosten der Leistung sparen
Der Preis ist bei Versicherungen sicherlich ein schlagendes Argument. Wenn hinter der schönen Zahl aber nur eine mäßige Leistung steht, hat sich die Ersparnis spätestens im Leistungsfall erledigt. Bei einer Police muss beides stimmen: der Preis und die Leistung. Deshalb warnt Hajo Köster vom Bund der Versicherten davor, sich nur aufgrund von Vergünstigungen zum Beispiel für eine Hausratversicherung oder eine Berufsunfähigkeitspolice zu entscheiden. Blindlings mit Prozentzeichen vor Augen einen Vertrag zu unterschreiben, ist der schlechteste Weg, den man einschlagen kann.
Sicherlich hat es auch Vorteile, mehrere Policen bei nur einem Versicherungsunternehmen abzuschließen. Einerseits gibt es nur einen Ansprechpartner, andererseits locken Rabatte. Wie hoch sie ausfallen, ist von Assekuranz zu Assekuranz unterschiedlich. Zehn Prozent Nachlass gewährt die Hamburg Mannheimer, wenn sich ein Kunde für mindestens drei Policen aus einer fest umrissenen Auswahl entscheidet. Bei der HDI-Gerling sind es sogar 20 Prozent. Dafür müssen aber Verträge aus vier Sparten gezeichnet werden. Ein etwas anderes Modell verfolgt die HUK-Coburg: Sie gewährt einen Rabatt von fünf Prozent auf die Prämie für die Kfz-Versicherung. Voraussetzung sind zwei weitere Policen, die allerdings auch vom Ehe- oder Lebenspartner abgeschlossen werden können.
Solange die einzelnen Verträge einen ausreichend hohen Versicherungsschutz bieten und nicht ausschließlich Prämie und Rabatt die Entscheidung prägen, spricht nichts gegen die Bündelung bei einem Unternehmen. Sparen lässt sich aber auch noch auf andere Weise. Zum Beispiel, indem die Beiträge nicht monatlich, viertel- oder halbjährlich, sondern jährlich bezahlt werden. Bei Ratenzahlung werden Zuschläge fällig, die sich über die Jahre durchaus summieren. Vielfach genutzt wird bereits die Möglichkeit, einen Eigenbehalt zu vereinbaren, um so ein günstigeres Angebot zu erhalten. Der Kunde zahlt dann im Schadensfall einen vertraglich vereinbarten Betrag aus eigener Tasche. Im Rahmen der Kfz-Versicherung werden 150 Euro Selbstbeteiligung bei der Teilkasko und zwischen 300 und 500 Euro bei der Vollkasko empfohlen.
Posted by Andre on 06/01 at 10:15 AM
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Tipps zur Schadensvorbeugung bei Hochwasser
Hochwasser ist augenblicklich wieder ein großes Thema: Hohe Wasserpegel bei Frankfurt/Oder haben bei den Menschen schlimme Erinnerungen wachgerufen. Etliche Bürger fürchten durch das Hochwasser die Beschädigung ihres Hab und Gut. Gebäude- und Hausratversicherung helfen insbesondere in diesen Fällen oftmals nicht weiter: Die Versicherer sind sich der Gefahr genauestens bewusst und bieten den Bewohnern solcher Gefahrenregionen keine Absicherung gegen das Risiko Überschwemmung an.
Im Endeffekt kommt es natürlich immer auf den Einzelfall an. Je nach Standort kann durchaus die Möglichkeit bestehen, einen entsprechenden Versicherungsschutz zu erlangen. Dabei geht es weniger darum, eine Elementarschadenversicherung für den zusätzlichen Schutz abzuschließen, sondern vielmehr um die Vorgehensweise der Versicherer bei der Erstellung ihrer Policen: Im Endeffekt entscheidet die Lage von Haus oder Wohnung über die Möglichkeiten der Absicherung.
Wer keinen Versicherungsschutz gegen die Folgen von Hochwasser erlangen kann, muss sich besonders vorbereiten: Es ist wichtig, zumindest einen Teil des Schadens abwenden zu können, sollte Hochwasser an oder sogar in das Gebäude gelangen. Experten raten beispielsweise dazu, wichtige Dokumente und Wertsachen gesichert aufzubewahren. Eine solche Aufbewahrung kann beispielsweise außerhalb der Hochwassergefahrenzone erfolgen oder in wasserdichten Schutzbehältern, die fest mit dem Gebäude verbunden sind. Anderen Hausrat, der ebenfalls einen vergleichsweise hohen Wert aufweist, sollte man notfalls auch in Sicherheit bringen können, beispielsweise indem man Platz in höher liegenden Stockwerken schafft.
Ein wichtiges Thema ist auch die eigene Sicherheit: Aus finanzieller Sicht ist es ratsam, das eigene Hab und Gut bestmöglich vor dem Hochwasser zu schützen. Allerdings sollte man nicht bis zum Äußersten gehen: In bedrohlichen Gefahrensituationen ist es wichtig, sich selbst rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Posted by Jochen on 06/01 at 10:13 AM
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