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Donnerstag, Juli 01, 2010

Privathaftpflichtversicherung wird teurer

Der Blick wandert bei Versicherungspolicen häufig erst auf den Preis, dann auf die Leistung. Da macht die private Haftpflichtversicherung keine Ausnahme. Sie gehört aus Sicht des Bundes der Versicherten und der Verbraucherzentralen zu den wichtigsten Policen im Versicherungsordner und wird dementsprechend häufig nachgefragt. Das wirkt sich auf den Markt aus: Analog zur Kfz-Haftpflichtversicherung ist inzwischen auch bei der Privathaftpflicht ein Preiskampf der Assekuranzen entbrannt, der mit dickeren Leistungskatalogen einhergeht.

Mehr Leistung ist für die Unternehmen allerdings gleichbedeutend mit einem höheren finanziellen Aufwand. Da sich günstige Prämien und hohe Ausgaben auf Dauer nicht vertragen, ziehen die Versicherer jetzt langsam aber sicher die Notbremse. Wie in der Kfz-Sparte scheint ein Ende der sich nach unten drehenden Preisspirale in Sicht. Experten rechnen damit, dass die Beiträge für die private Haftpflichtversicherung im Juli um bis zu fünf Prozent steigen. Nachdem sich Verbraucher jahrelang über weitgehend stabile Preise freuen durften, werden sich viele jetzt über die höhere Rechnung wundern.

Sollte die Privathaftpflicht teurer werden, besteht für Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Sie können die Police direkt kündigen und ohne eine Wartezeit einen neuen Vertrag unterschreiben. Zwar wird auch in den neuen Policen der Preisanstieg bereits enthalten sein, dafür kann man in Ruhe vergleichen und nach günstigen Angeboten suchen. Die Tests der „Stiftung Warentest“ haben für die meisten Tarife bislang immer durchweg gute Ergebnisse gebracht und belegen, dass die Leistung von Jahr zu Jahr besser wird. Wer sich für einen Privathaftpflichtvergleich und einen Wechsel entscheidet, sollte dann nicht nur auf den Preis schielen, sondern auch Service und Leistung berücksichtigen.

Posted by Andre on 07/01 at 12:45 PM
Haftpflicht • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Hohe Mieten verteuern das Leben in der Großstadt

In den ländlichen Regionen sind die Immobilien- und Mietpreise zuletzt stagniert bzw. teilweise sogar zurückgefallen. Ganz anders sieht es in den Ballungsräumen aus: In wirtschaftlich starken Regionen, vorrangig in den Metropolen, ist ein überdurchschnittlich starkes Anziehen der Preise festzustellen. Schon seit mehreren Jahren ziehen die Immobilienpreise stark an. Städte wie München, Frankfurt und Stuttgart zählen zu den teuersten Pflastern der Republik. Bei den Mietpreisen sieht es dort nicht viel anders aus: Weil zunehmend mehr Menschen aufgrund ihres Berufs in die Großstadt ziehen müssen, ist mit einem Stopp des Preisanstiegs vorläufig nicht zu rechnen – zumal schon jetzt in zahlreichen Städten ein deutlicher Wohnungsmangel besteht.

Wenn abzusehen ist, dass man noch für längere Zeit in der Großstadt leben wird und somit auch den fortlaufenden Anstieg der Mieten in Kauf nehmen muss, gilt es darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, sich für einen Immobilienerwerb zu entscheiden. Immerhin ist dies eine Maßnahme, durch die es möglich wird, den anhaltenden Kostenanstieg zu stoppen. Der Hintergrund ist simpel: Wer im Eigentum wohnt, muss keine Miete zahlen. Besonders im Hinblick auf das Rentenalter ist dies ein ganz wichtiges Thema. Die Mieten klettern nämlich wesentlich schneller in die Höhe als die gesetzliche Rente vom Staat angepasst wird. Sollte feststehen, dass man auch im Alter in der Großstadt leben möchte, so macht es umso mehr Sinn, sich für einen Immobilienkauf zu entscheiden.

Der immense Anstieg der Mieten, der Rentner finanziell immer stärker belastet, ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Eine Untersuchung, die vom statistischen Bundesamt durchgeführt wurde, belegt dies zweifelsfrei: Das Armutsrisiko in den Großstädten ist überdurchschnittlich hoch bemessen. Zwar wurden im Rahmen der Untersuchung auch noch ganz andere Daten berücksichtigt, aber dennoch untermauert die Studie die Intention dieses Beitrags: Wer dauerhaft in der Großstadt leben möchte, sollte ernsthaft über das Thema Immobilienerwerb nachdenken.

Posted by Jochen on 07/01 at 12:38 PM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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