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Samstag, Juli 31, 2010

Weltweites Versicherungsnetzwerk gegründet

Vier große europäische Versicherungsmakler haben nun zusammen ein Netzwerk gegründet. In London sind die Verträge für das JLT International Network unterzeichnet worden. Zu der Partnerschaft gehören nicht nur die Ecclesia Gruppe, sondern auch die Jardine Lloyd Thompson Group (JLT), London, SIACI Saint Honoré, Paris, und die GrECo Gruppe, Wien. Ziel des Verbunds soll es sein, eine umfangreiche Serviceplattform für maßgeschneiderte Versicherungs- und Risikomanagement-Konzepte auf internationaler Ebene zu entwickeln. Die Partner aus Großbritannien, Frankreich und Österreich sind wie auch die Ecclesia unabhängig. Außerdem zählen sie in ihren Märkten in den Bereichen Versicherungsvermittlung, Risikomanagement und betriebliche Altersvorsorge zu den besten. Angaben der Ecclesia Gruppe zufolge soll ein Akzent auf die unternehmerischen Freiheit und Initiative der Partner gesetzt werden und aus diesem Grunde die Kooperation besonders gut angepasst werden. Als Maßstab wird der Kunde und seine Wünsche herangezogen. Auch ist das „Wholesale“-Geschäft ebenso weltweit abgedeckt wie das Einzelgeschäft.
Die Partner wollen mithilfe der Vernetzung ihr jeweiliges Spezialwissen verbinden, vereinen und gemeinsam weiterentwickeln. Das Traditionsgeschäft der Ecclesia ist durch die Partnerschaft nicht direkt berührt, vielmehr setzt das Unternehmen dadurch auf mehr Innovation für die Versicherungsarbeit. Ecclesia ist unternehmerisch Teilhaber an GrECo und verbindet sich mit der für den zentral- und osteuropäischen Markt wichtigsten Maklergruppe in der Partnerschaft. JLT hat seit 20 Jahren 20 Prozent der Anteile an SIACI und hat nun ebenfalls 20 Prozent der Anteile an der GrECo Gruppe erhalten, an der die Ecclesia 13,33 Prozent hält. Die Ecclesia Gruppe bleibt ohne Fremdbeteiligung.

Posted by Saskia on 07/31 at 10:44 PM
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Angeschlagene Kfz-Versicherer wollen Kunden nicht wechseln lassen

Bereits in der vergangenen Woche sorgten die beiden Kfz-Versicherer Ineas und LadyCarOnline für Schlagzeilen. Die Versicherungsunternehmen gelten als finanziell stark angeschlagen. Die Löcher in den Kassen der Versicherer sind so groß, dass Schäden aller Voraussicht nach nicht mehr vollständig reguliert werden können. Die zuständige niederländische Behörde (die Muttergesellschaft beider Anbieter hat ihren Sitz in den Niederlanden) hat bereits reagiert und die Versicherer unter ihre Aufsicht genommen.

Als dies bekannt wurde, haben sich zahlreiche Versicherungsexperten zu Wort gemeldet. Alles in allem raten die meisten Experten zu einem Wechsel. Die Versicherungsnehmer sollten bewusst auf einen Versicherungswechsel setzen und lieber erneut einen Beitrag für dieses Versicherungsjahr bezahlen, anstatt ein großes finanzielles Risiko einzugehen, indem sie beim bisherigen Versicherer bleiben.
Ein solcher Wechsel sei durchaus möglich, weil das BGB ihn zulässt, sofern das Versicherungsunternehmen in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt. Dementsprechend wäre es nicht verwunderlich, wenn die angeschlagenen Versicherer in diesen Tagen von einer großen Kündigungswelle heimgesucht werden.

Die Versicherer selbst haben sich bereits zu Wort gemeldet und deutlich gemacht, dass sie den ausgesprochenen Sonderkündigungen nicht zustimmen bzw. diese nicht als gültig anerkannt werden. Die Versicherer berufen sich dabei vor allem auf die Tatsache, dass sie noch keine Insolvenz angemeldet haben und daher ihr Versicherungsgeschäft weiter betreiben dürfen.

Wie „n-tv“ berichtet, wurden die Versicherer vom Bund der Versicherten (BDV) stark kritisiert. Die Versicherungsexperten glauben nicht, dass sich die Versicherer in der Lage befinden, einen angemessenen Schutz zu bieten, weshalb sich Kunden nicht beirren lassen und dennoch einen Versicherungswechsel einleiten sollten.

Posted by Jochen on 07/31 at 07:00 AM
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