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Freitag, Juli 09, 2010

Versicherungen für Kinder – nicht alle Policen machen wirklich Sinn

Gestern haben wir die Kinderunfallversicherung vorgestellt. Sie gilt unter Verbraucherschützern und beim Bund der Versicherten (BdV) als eine der wichtigsten Policen für Jungen und Mädchen. Doch wie sieht es generell mit dem Versicherungsschutz für Kinder aus? Der Markt bietet Eltern und Großeltern ein pralles Füllhorn an Optionen, um den Nachwuchs oder die Enkel gegen alle nur denkbaren Eventualitäten abzusichern und private Vorsorge für sie zu betreiben. Stellt sich nur die Frage, welche Verträge machen Sinn und welche sind Luxus?

Diesem Thema hat sich auch die Abendzeitung gewidmet und gemeinsam mit dem Bund der Versicherten einen Blick auf das vielfältige Angebot geworfen. Dabei steht die Kinderunfallversicherung ganz weit vorne, gilt aber alleine für sich nicht als optimal. Abgesichert werden über diese Police ausschließlich Folgeschäden, die aus Unfällen resultieren. Sollte aber eine Krankheit wie zum Beispiel eine Hirnhautentzündung für die Invalidität verantwortlich sein, gäbe es aus der Unfallpolice keine Leistung. Hier greift die Invaliditätsversicherung, die Nummer zwei im Bereich der Kinderpolicen. Sie zahlt üblicherweise eine lebenslange Rente, gehört allerdings nicht gerade zu den günstigsten Verträgen. Hier kommt es ein wenig auf den finanziellen Spielraum der Eltern an.

Werden die Kleinen größer und stehen kurz vor dem Schulabschluss, ist mit dem 16. oder 17. Lebensjahr eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert. Der Vorteil, den Vertrag so früh wie möglich zu zeichnen, liegt schlicht darin, dass Kinder und Jugendliche kaum gesundheitliche Einschränkungen haben, die sich auf die Prämie auswirken oder wie bei vielen Erwachsenen zu einer Ablehnung des Kunden führen. Wichtig, so Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten: Die monatliche Rente aus dem Berufsunfähigkeitsschutz muss hoch genug gewählt werden.

Eher kritisch werten die Experten eigene Rentenversicherungen für Jungen und Mädchen. Schon im Kindergarten private Altersvorsorge zu betreiben sei unnötig und angesichts von bis zu 60 Jahren Laufzeit „irrwitzig“. Stattdessen könne das Geld besser anderweitig kurz- bis mittelfristig angelegt werden. Gleiches gilt für die Beiträge, die eine Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung kosten würde. Die Policen gelten als unnötig, unflexibel und teuer. Das kann man von den beiden Verträgen, mit denen Eltern sich und die Kinder absichern sollten, nicht behaupten: die private Haftpflichtversicherung und die Risikolebensversicherung. In der Haftpflicht sind die Kinder meistens bis zum Ende der Ausbildung mitversichert. Sie ist ein Muss im Versicherungsordner und mit hoher Leistung relativ preiswert. Sehr guten Schutz bei niedriger Prämie bietet auch die Risiko-Lebensversicherung, um für den Todesfall vorzusorgen.

Posted by Andre on 07/09 at 08:10 AM
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Vorsicht bei vorfinanzierten Bausparverträgen

Das Finanzierungsgeschäft der Bausparkassen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Zeiten, in denen alle Bausparkunden über mehrere Jahre hinweg einen Bausparvertrag bespart haben, um dann ein Darlehen abrufen zu können, sind vorüber. Zunehmend mehr Bausparkassen setzen auf Finanzierungsformen, die eine sofortige Darlehensaufnahme ermöglichen – sonst könnten sie sich auf dem Markt nicht behaupten.

Diese Entwicklung ist auf eine Anpassung an den Finanzierungsmarkt zurückzuführen. Die Kundschaft hat sich verändert: Ein Teil der Kunden möchte sofort Immobilieneigentum erwerben und will deshalb keine sechs Jahre warten, damit ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist. Deshalb setzen die Bausparkassen auf vorfinanzierte Bausparverträge: Bei dieser Finanzierungsform ist eine sofortige Darlehensaufnahme möglich. Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Die Bausparkasse stellt dem Kunden ein Darlehen zur Verfügung, mit welchem das Vorhaben finanziert wird. Anstatt das Darlehen zu tilgen, fließt die Tilgung in einen Bausparvertrag. Sobald dieser zuteilungsreif ist, löst er das bestehende Darlehen ab.

Auf den ersten Blick wirken derartige Finanzierungslösungen besonders attraktiv. Grund ist unter anderem die schnelle und unkomplizierte Darlehensaufnahme. Zugleich wird ein Bausparvertrag bespart, dessen Zinssatz für niedrige Finanzierungskosten sorgen soll. Die Zinssätze entsprechender Darlehen wirken auf den ersten Blick äußerst kostengünstig, weshalb so mancher Interessent lieber diese Finanzierungsform wählt, anstatt auf ein klassisches Annuitätendarlehen zu setzen.

Allerdings sind diese Darlehen häufig nicht so günstig wie sie auf den ersten Blick wirken. Der Vergleich mit anderen Finanzierungsformen darf nicht über den Zinssatz erfolgen. Zwar mag der effektive Jahreszins niedriger als bei anderen Darlehen bemessen sein, aber dafür liegen die Finanzierungskosten meist trotzdem höher. Dies liegt an einer höheren Darlehensaufnahme: Um eine schnellere Zuteilung des Bausparvertrags zu erreichen, wird eine höhere Darlehenssumme aufgenommen – der Überschussbetrag des Darlehens fließt sofort in den Bausparvertrag. Der höhere Darlehensbetrag sorgt für eine höhere Zinslast, weshalb diese Darlehen sogar oftmals vergleichsweise teuer sind.

Posted by Jochen on 07/09 at 08:07 AM
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Donnerstag, Juli 08, 2010

Kinderunfallpolice – Schutz für die Kleinen

Spielen und Toben zählen gerade in der Ferienzeit zu den liebsten Beschäftigungen von Kindern. Dass sich die Kleinen dabei mal eine Schramme am Knie holen oder hinfallen, gehört einfach dazu. Schlimm wird es, wenn das Kind unglücklich fällt und dauerhaft einen Schaden davonträgt. Die Folgekosten können enorm sein, angefangen beim behindertengerechten Umbau des Hauses oder der Wohnung bis hin zur lebenslangen Pflege. Um für einen solchen Fall zumindest finanziell abgesichert zu sein, bietet die Versicherungsbranche eigens Kinderunfallpolicen.

Sie haben teils phantasievolle Namen oder wurden nach einer Comicfigur benannt. Bunte Bilder und schrille Farben sollten allerdings nicht vom „Inhalt“ des Vertrages ablenken. Denn auch bei einer Unfallversicherung für Kinder kommt es darauf an, dass die Police Substanz hat und im Schadensfall eine ausreichend hohe Leistung bietet. Deshalb rät unter anderem der Bund der Versicherten, die Vertragsbedingungen genau zu studieren und gegebenenfalls lieber etwas mehr zu investieren, um im Fall der Fälle keine böse Überraschung zu erleben. Das soll nicht heißen, dass eine gute Kinderunfallversicherung zwangsläufig teuer sein muss. Tests und Vergleiche haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass guter Schutz auch günstig sein kann. Letztlich gilt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen.

Wichtig ist, dass es sich bei der Kinderunfallversicherung nicht einfach nur um eine leicht modifizierte Police für Erwachsene handelt, sondern das Vertragswerk die Bedürfnisse kleiner Racker berücksichtigt. Dazu ein Beispiel: Wenn Jungen und Mädchen für längere Zeit ins Krankenhaus müssen, ist die Kostenübernahme für das Rooming-In, also die Übernachtung der Eltern oder einer Begleitperson in der Klinik, eine durchaus gängige Option in den Verträgen. Hinzu kommen häufig Schulausfallgeld und Sofortleistungen bei einer Schwerstverletzung. Wie hoch die Absicherung sein soll, darüber gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro und eine Progression, mit der die Leistung je nach Invaliditätsgrad steigt. 

Posted by Andre on 07/08 at 09:23 AM
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Mittwoch, Juli 07, 2010

ARAG präsentiert Business Aktiv

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einen Betrieb aus dem (finanziellen) Gleichgewicht bringen: Funkenflug löst ein Feuer aus oder die neue Maschine steht aufgrund eines lockeren Kabels mehrere Tage still. Die Folgen sind gerade für kleine Unternehmen fatal, wenn die Finanzdecke sehr dünn und der Versicherungsschutz löchrig ist. Zumindest im Punkt Absicherung sollten Unternehmen deshalb rechtzeitig reagieren und sich vor den wichtigsten Risiken schützen. Je individueller das Versicherungspaket geschnürt wird, desto besser.

Das weiß auch die ARAG Allgemeine Versicherungs-AG und hat deshalb speziell für kleine und mittelständische Betriebe, Selbständige, Freiberufler und Vereine die Linie Business Aktiv entwickelt. Sie deckt dank Geschäftsversicherung, Haftpflichtschutz, Ertragsausfallschutz und der schon 2008 eingeführten Individual-Rechtsschutz für Selbständige eine große Bandbreite ab.
Jede der Säulen ist modular aufgebaut, sodass die Versicherung ganz nach Bedarf gestaltet werden kann. Als Beispiel nennt die ARAG die Geschäftsversicherung. Hier stehen die Module Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasser, Sturm- und Hagel-, Glasbruch- sowie Elektronik- und Werksverkehrsversicherung zur Auswahl. Sie lassen sich beliebig zu einer perfekt auf das Unternehmen zugeschnittenen Versicherungslösung kombinieren.

„Die Kundenorientierung hatte für uns bei der Produktentwicklung klare Priorität“, erklärt Dr. Matthias Maslaton vom Vorstand der ARAG. Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sei vor allem darauf geachtet worden, „dass der Versicherungsantrag anhand von wenigen Angaben ausgefertigt werden kann. Das ist durch die vielen Erweiterungsmöglichkeiten im gewerblichen Bereich keine Selbstverständlichkeit.“ Das trifft sicherlich auch auf die neuen Leistungsmerkmale zu, die bei der ARAG Business Aktiv greifen. Die gängigen Leistungen einer Versicherung wurden um eine Reihe von Services erweitert, bis hin zum Sicherheits-Check, bei dem vorhandene Alarmsysteme, Türen und Fenster kontrolliert werden, den Zugriff auf den ARAG Online Rechts-Service und die psychologische Soforthilfe nach einem Einbruchdiebstahl.

Posted by Andre on 07/07 at 09:15 AM
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WestImmo Kunden werden an Bad Bank weitergeleitet

Seit gut vier Jahren haben unzählige Darlehensnehmer eine unheimlich große Angst davor, dass ihre Baufinanzierung vom Darlehensgeber verkauft bzw. an eine andere Bank oder an einen Finanzinvestor weitergereicht werden könnte. Damals strahlte die ARD in ihrer Sendung „Monitor“ einen Beitrag zum Thema Darlehensverkauf aus, mit welchem sie Angst und Schrecken verbreitete. Der schlecht recherchierte Beitrag lies vermuten, dass man als Darlehensnehmer in solch einem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Zwangsvollstreckung bzw. eine Zwangsversteigerung in Kauf nehmen muss.

Derzeit ist die Angst vor derartigen Zwangsversteigerungen wieder besonders groß. Tausende von Darlehensnehmern haben die Befürchtung, dass sie schon bald ihr Eigenheim verlieren könnten. Es geht um ehemalige Kunden der WestImmo bzw. der westdeutschen Immobilienbank. Das Tochterinstitut der West-LB wird nämlich abgewickelt: Um die stark angeschlagene die Muttergesellschaft zu sanieren, wurde die Baufinanzierungssparte in eine Bad Bank ausgegliedert.
Die betroffenen Darlehensnehmer wurden bereits schriftlich informiert. Viele der Darlehensnehmer wissen jetzt nicht, was sie tun sollen. Dabei brauchen all diejenigen, die ihr Darlehen ordnungsgemäß bedienen, überhaupt keine Angst zu haben. So leicht gestaltet sich die Einleitung von Zwangsversteigerungsverfahren nämlich gar nicht. Nur wenn ein Darlehensnehmer mit mehreren Darlehensraten überfällig ist und dabei einem vergleichsweise hohen prozentualen Betrag (im Verhältnis zur ursprünglichen Darlehenssumme) an überfälligen Geldern angehäuft hat, kann eine Bank diesen Schritt gehen.

Alles in allem haben die WestImmo Kunden derzeit nichts zu befürchten – zumal hinter der Bad Bank kein aggressiver Finanzinvestor steckt. Wie die „Südwest Presse“ schreibt, wird die „Erste Abwicklungsanstalt“ (so der Name der Bad Bank) vom Bund, dem Land NRW sowie den Sparkassen Nordrhein-Westfalens getragen.

Eine vorzeitige Kündigung entsprechender Immobiliendarlehen ist übrigens nicht möglich: Die im Darlehensvertrag festgehaltenen Bedingungen gelten weiterhin - im Übrigen auch für den neuen Vertragspartner. Deshalb ist auch nicht zu befürchten, dass Zinssätze oder andere Vertragsmodalitäten verändert werden - dazu ist die Bad Bank nicht berechtigt.

Posted by Jochen on 07/07 at 09:11 AM
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Dienstag, Juli 06, 2010

Die Allianz zieht es nach China

Weil die Versicherungsordner der europäischen Kunden weitgehend gefüllt sind und der Bedarf nach neuen Policen langsam nachlässt, orientieren sich die großen Versicherungskonzerne neu, unter anderem Richtung China. Das Land gilt als einer der ganz großen Wachstumsmärkte, empfängt die Assekuranzen allerdings nicht mit offenen Armen, sondern mit einer Vielzahl von staatlichen Auflagen. Sie zu erfüllen und dennoch ein gutes Neugeschäft zu erzielen gehört zu den Aufgaben, denen sich auch die Allianz stellt.

Ein erster wichtiger Schritt um flächendeckender arbeiten zu dürfen wurde bereits getan: Aus der Zweigniederlassung der Allianz in der Provinz Guangdong wurde eine Tochtergesellschaft. Das klingt zwar nicht nach einer besonders großen Veränderung, sie bringt dem Konzern aber einen entscheidenden Vorteil. Zweigniederlassungen dürfen zwar Policen an den Mann und die Frau bringen, sind aber an die Provinz gebunden. Nur als Tochtergesellschaft können weitere Standorte in Angriff genommen werden. Für den deutschen Versicherer mit Schwerpunkt auf die Schaden- und Unfallversicherung steht Schanghai ganz oben auf der Wunschliste für ein zweites Standbein.

Dass es sich lohnt, in China Fuß zu fassen, belegen die von Swiss Re präsentierten Zahlen. China gilt als siebtgrößter Versicherungsmarkt und bescherte den Unternehmen im vorigen Jahr Beitragseinnahmen in Höhe von 163 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent. Besonders deutlich wird diese Entwicklung im Bereich Schaden- und Unfall mit einem Wachstum von 20 Prozent. Doch auch Lebensversicherungen werden am neuen Markt nachgefragt und erreichten mit Prämieneinnahmen von 109 Milliarden Dollar einen Zuwachs von immerhin 14 Prozent. Von solchen Werten kann die Branche in Deutschland und Europa nur träumen.

Problematisch sind allerdings auch weiterhin die Vorschriften. In der Sparte Schaden und Unfall dürfen die Verträge anders als bei Lebensversicherungen zwar ohne lokalen Partner vertrieben werden. Im Gegensatz zu inländischen Unternehmen, die landesweit agieren, müssen sich ausländische Gesellschaften „für jede Provinz gesondert bewerben“, so Heinz Dolberg von der Asienabteilung der Allianz. Und da nur zwei neue Standorte pro Jahr gestattet sind, geht es entsprechend gemächlich voran. Schnelles Wachstum wie in Indien sei in China nicht möglich. Hinzu kommt ein extremer Wettbewerb, bei dem der Anteil ausländischer Unternehmen wieder abnimmt, von einst neun auf jetzt nur noch fünf Prozent.

Posted by Andre on 07/06 at 10:44 AM
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Montag, Juli 05, 2010

Zeitschriften der Bausparkassen sind nicht kostenlos

Bausparverträge erfreuen sich nach wie vor einer sehr großen Beliebtheit. Statistisch betrachtet schließt jeder zweite Bundesbürger mindestens einen Bausparvertrag in seinem Leben ab. Da wundert es nicht, dass in so gut wie jeden Haushalt in vierteljährlichen Abständen eine Kundenzeitschrift flattert, die von einer Bausparkasse stammt.

Die meisten Bausparkassen haben nämlich eigene Zeitschriften aufgelegt, mit denen sie ihre Kunden rund um die Themen Immobilie und Bausparen auf dem Laufenden halten. Größtenteils sind die Zeitschriften richtig gut gemacht: Die Leser erhalten oftmals Tipps, die angesichts der späteren Finanzierung durchaus wertvoll sein können. Natürlich gibt es auch viele andere Themenbereiche, die in den Zeitschriften abgedeckt werden. Vor allem Themen wie Dekoration und Garten sind fast immer ein Bestandteil dieser Kundenzeitschriften.

Wie „n-tv“ unter Berufung auf eine Untersuchung der „Stiftung Warentest“ berichtet, bieten 14 von 21 überprüften Bausparkassen eine eigene Kundenzeitschrift an. Die Besonderheit dabei: Häufig werden die Bausparer gar nicht gefragt, ob sie die Zeitschrift überhaupt beziehen möchten - denn eine kostenlose Leistung stellen die Kundenzeitschriften nicht dar. Für die Bereitstellung wird eine Gebühr fällig. Die jährlichen Kosten belaufen sich je nach Bausparkasse auf einen Betrag von ca. 4 bis 13 Euro. Die Zahlung erfolgt über das Bausparguthaben: Die Zeitschriftenbeiträge werden mit dem Guthaben verrechnet.

Diese finanzielle Zusatzbelastung, die zu einer Schmälerung des Bausparguthabens führt, braucht man als Kunde nicht zwingend in Kauf nehmen. Beim Abschluss eines Bausparvertrags sollte darauf geachtet werden, ob die Möglichkeit besteht, die Zeitschrift abzuwählen bzw. sie explizit nicht zu bestellen - sofern man sie nicht beziehen möchte. Falls diese Möglichkeit nicht besteht, sollte ein schriftlicher Widerspruch eingelegt werden. Auch so ist es möglich, die Abo-Falle zum umgehen.

Posted by Jochen on 07/05 at 11:19 AM
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Hausratversicherung muss über den Aufbau eines Gerüsts informiert werden

Bauliche Veränderungen am Haus, zum Beispiel frische Farbe für die Fassade oder eine neue Isolierung, müssen unter Umständen der Hausratversicherung gemeldet werden. Das gilt immer dann, wenn für die Arbeiten ein Gerüst aufgebaut wird. Darauf weist aktuell der Bund der Versicherten (BdV) hin.

Den Assekuranzen ist dabei vollkommen egal, ob das Haus rot, weiß oder gelb gestrichen wird oder die Arbeiter Styropor-Platten anbringen. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass Gerüstbauer aktiv werden, um den ausführenden Handwerkern die Arbeit zu erleichtern. Denn das Gerüst hilft nicht nur den Malern, Stockwerk für Stockwerk nach oben zu kommen. Auch Gestalten, die es nicht auf eine Verschönerung, sondern auf schöne Dinge abgesehen haben, bekommen dank der Einrüstung leichter Zugang zu höher gelegenen Wohnungen. „Kommt es zum Einbruchdiebstahl über das Gerüst und hat der Bewohner dessen Aufstellung nicht rechtzeitig gemeldet, kann die Gesellschaft möglicherweise Leistungen kürzen oder sogar komplett streichen“, so BdV-Vorstandsvorsitzende Lilo Blunck.

Idealerweise informieren Mieter ihre Hausratversicherung sofort, wenn feststeht, dass ein Gerüst aufgebaut wird. Eigenheimbesitzer müssen schon viel eher mit der Versicherung sprechen: Sobald sie planen, das Haus einzurüsten. Für die Versicherungsgesellschaften ist dabei vor allem die Dauer der Baumaßnahmen von Belang. Wie der Bund der Versicherten mitteilt, entscheidet der zeitliche Rahmen darüber, ob von einer Gefahrerhöhung gesprochen werden kann. Doch selbst, wenn das Gerüst nur zwei Tage benötigt wird, sei es besser, sich mit der Hausratversicherung in Verbindung zu setzen. Schließlich soll die schöne neue Fassade nicht mit Ärger über einen Einbruch und den Streit mit der Assekuranz einhergehen. Was zu beachten ist und welche Schritte nötig sind, wird der Versicherer erklären.

Posted by Andre on 07/05 at 08:54 AM
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Sonntag, Juli 04, 2010

Allianz: Autohersteller sollen Versicherung bei Autoverkauf anbieten

Die Autoversicherer haben es nicht gerade leicht: Auf ihrem Markt findet ein ausgeprägter Wettbewerb statt. Die Tarife müssen günstig sein, damit neue Kunden gewonnen werden können. Zugleich gilt es große Beträge in Werbung zu investieren. Für etliche Versicherer ist dieses Geschäft noch nicht einmal profitabel.
Wegen der hohen Werbeausgaben ist es für die Versicherer wichtig, einen möglichst starken Zuwachs zu erzielen bzw. ihren Marktanteil zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird auf die unterschiedlichsten Strategien gesetzt. So setzt die Allianz Kfz-Versicherung beispielsweise auf Kooperationen mit den Autoherstellern.

Wie der Konzern mitteilt existieren bereits Kooperationen mit BMW und Daimler. Diese Kooperationen sehen vor, dass die Autohersteller ihren Kunden nicht nur Fahrzeuge sondern auch den zugehörigen Versicherungsschutz anbieten. In diesem Segment möchte die Allianz ihr Engagement nun ausbauen - und das nicht nur auf dem heimischen sondern auch auf dem internationalen Fahrzeug- und Versicherungsmarkt. Auf dem Heimatmarkt ist der Versicherungskonzern mit dieser Strategie äußerst erfolgreich: Rund ein Fünftel des Neugeschäfts wird auf diesem Weg bereits getätigt.

Besonders in China und den USA soll der Marktanteil mit dieser Strategie maßgeblich gesteigert werden. Zugleich soll die Anzahl der Kooperationspartner ausgebaut werden. Laut einem Allianz-Sprecher sollen mittelfristig Kooperationen mit vier der fünftgrößten Autohersteller eingegangen werden. Allerdings wurden keine konkreten Namen genannt. Ebenso ist unklar, ob BMW und Daimler zu diesen Unternehmen gezählt werden sollen bzw. ob die beiden bestehenden Kooperationen anzurechnen sind. Die größten Autohersteller der Welt (Stand 2008) sind nämlich Toyota, General Motors, Volkswagen, Renault-Nissan und Ford.

Posted by Jochen on 07/04 at 12:26 PM
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Samstag, Juli 03, 2010

Kreditnehmer haben mit Franken-Darlehen zu kämpfen

In den vergangenen Jahren hat die Aufnahme sogenannter Fremdwährungsdarlehen deutlich zugelegt. Dies gilt besonders im Bereich der Baufinanzierung: Eine immer größer werdende Anzahl an Bauherren und Immobilienkäufern entscheidet sich für ein Darlehen, das auf eine Fremdwährung lauten. Vor allem der Schweizer Franken gilt in diesem Segment als fest etabliert: Er zählt zu den beliebtesten Fremdwährungen.

Die gestiegene Popularität dieser Darlehen ist gleich auf zwei Faktoren zurückzuführen. Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Schweiz grundsätzlich für ihre niedrigen Zinssätze bekannt ist: Darlehensnehmer können deutliche Zinsvorteile nutzen. Beim zweiten Faktor handelt es sich um den langjährigen Wertzuwachs des Euro: Die Gemeinschaftswährung hatte über Jahre hinweg ordentlich an Wert zugelegt, wodurch sich satte Währungsgewinne erzielen ließen.

Allerdings muss eine solche Währungsentwicklung nicht dauerhaft stattfinden - dies haben in den vergangenen Monaten (in sieben Monaten hat der Euro gegenüber dem Franken von 1,65 Franken auf 1,32 Franken abgewertet) etliche Darlehensnehmer zu spüren bekommen. Dies gilt nicht nur für Baufinanzierung sondern auch für andere Finanzierungsbereiche. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Stadt Essen: In dieser Woche wurde bekannt, dass die Stadt mit Franken-Darlehen erschreckend hohe Verluste eingefahren hat. Acht Jahre lang lief das Spiel gut: Mit Fremdwährungsdarlehen konnte die Stadt eine beachtenswerte Zinsersparnis erzielen. Doch der starke Wertverlust des Euro hat diesen Zinsvorteil gnadenlos aufgefressen und in einen Millionenverlust umgewandelt: In den sieben Monaten hat die Stadt ein Minus von 16 Mio. Euro eingefahren.

An diesem Beispiel wird deutlich, wie es um das Risiko bei entsprechenden Darlehen bestellt ist. Gerade Privatpersonen sollten sich daher genau überlegen, ob es sich wirklich lohnt, auf ein solches Finanzierungsmodell zu setzen. Konservative Finanzierungsformen mögen womöglich etwas kostspieliger sein, bieten aber dafür deutlich mehr Sicherheit.

Posted by Jochen on 07/03 at 10:45 AM
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Gothaer mit Verbesserungen in der Unfall- und Privathaftpflicht

Seit Anfang Juli hat die Gothaer sehr viele Leistungsverbesserungen in der Unfall- und Privathaftpflichtversicherung für die jeweiligen Tarife vollzogen. Eine einheitliche Produktstruktur verhilft jetzt zu einem klar strukturierten Aufbau aller Sach-, Haftpflicht- und Unfallprodukte des Kölner Versicherers. Die Kunden haben ab sofort bei allen Sach-, Haftpflicht- und Unfallprodukten die Wahl zwischen dem Basisschutz - einer soliden Absicherung zu einem günstigen Beitrag - oder dem erweiterten Topschutz für Anspruchsvolle und exklusiven Leistungserweiterungen mit der PlusDeckung. Darüber hinaus hat die Gothaer auch den Leistungsumfang erheblich erweitert. Die neue Privathaftpflichtversicherung bietet nun Schutz bis 5, 10 oder 20 Millionen Euro und das weiterhin ohne versteckte Selbstbeteiligungen.
Kunden können jetzt mit der neuen PlusDeckung von einer Vielzahl an exklusiven Leistungen profitieren. So ist beispielsweise die Forderungsausfalldeckung ohne Mindestschadenhöhe jetzt inbegriffen. Sachschäden während der beruflichen Tätigkeit wie zum Beispiel gegenüber dem Arbeitgeber oder Kollegen und auch Schäden beim Be- und Entladen von privaten Kraftfahrzeugen sind bis 2.500 Euro mitversichert. Auf 50.000 Euro wurde auch die Deckungssumme für deliktunfähige Kinder und sonstige mitversicherte Personen angehoben.
In der Unfallversicherung mit PlusDeckung und im Ergänzungsbaustein CuraPlus ist ab jetzt die „Reha-Assistance“ erhältlich. Dabei erhalten Kunden eine professionelle Beratung und eine aktive Begleitung im Krankenhaus und können auch weitere finanzielle Mittel für Anwendungen und Therapien nutzen. In der neuen PlusDeckung wurde die sehr wichtige Gliedertaxe, die die Höhe der Entschädigung bei Verlust von Gliedmaßen organisiert, ebenfalls verbessert. Die finanzielle Soforthilfe bei schweren Verletzungen wurde auf 30 Prozent erhöht. Außerdem wurde der Unfallschutz auf Verletzungen durch Eigenbewegung ausgedehnt. Dies sind Unfälle, die nicht durch eine Einwirkung von außen auf den Körper passieren, beispielsweise ein Bänderriss, der durch Umknicken beim Sport entsteht.

Posted by Saskia on 07/03 at 07:00 AM
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Freitag, Juli 02, 2010

Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung sollen auf bis zu 2,5 Prozent steigen

Gesundheitsreformen haben den Versicherten bislang nur ganz selten Vorteile gebracht. In der Regel wurde ihnen eine höhere finanzielle Belastung aufgebürdet. Das dürfte auch dieses Mal wieder der Fall sein. Um das Milliarden-Defizit der gesetzlichen Krankenkassen zu schließen, wird nicht nur bei Ärzten, Kliniken und Medikamenten gespart, sondern auch die Einnahmeseite in Angriff genommen. Zusatzbeiträge lautet das Zauberwort, mit dem die Regierung die Kassen füllen möchte, und zwar abhängig vom Einkommen. Wer viel verdient, muss auch tiefer in die Tasche greifen.

Aktuell sind die Zusatzbeiträge, die von den Krankenkassen erhoben werden können, bei einem Prozent gedeckelt. Mehr als 37,50 Euro zusätzlich zum regulären Beitrag dürfen nicht erhoben werden. Geplant ist jetzt, die Grenze im Rahmen der Gesundheitsreform auf zwei Prozent anzuheben. Damit wären bis zu 75 Euro monatlich fällig, sofern die Kassen die Option voll ausschöpfen. Die CDU geht noch einen Schritt weiter und empfiehlt ab einem Einkommen von 1.400 Euro im Monat einen Zusatzbeitrag von 2,5 Prozent einzuführen, also 93,75 Euro. Für Versicherte mit einem geringeren Einkommen würde es in dem Fall bei einem Prozent bleiben.

Freuen dürften sich über diese Vorschläge vor allem die privaten Krankenversicherungen. Denn die Gutverdiener in den gesetzlichen Krankenkassen werden künftig genau rechnen, ob es sich angesichts immer höherer Beiträge vielleicht doch lohnt, eine private Krankenvollversicherung abzuschließen. Diese Befürchtung hegen insbesondere die Kassen mit einem hohen Anteil freiwillig Versicherter. Bei der Techniker sind es immerhin 20 Prozent. Unabhängig davon spricht unter anderem die AOK Rheinland-Hamburg von einem zu hohen bürokratischen Aufwand. Stattdessen wird vorgeschlagen, die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 3.750 Euro wie in der Rentenversicherung auf 5.500 Euro anzuheben. Ideal aus Sicht der Kassen wären auch Steuerzuschüsse.

Posted by Andre on 07/02 at 09:53 AM
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Donnerstag, Juli 01, 2010

Privathaftpflichtversicherung wird teurer

Der Blick wandert bei Versicherungspolicen häufig erst auf den Preis, dann auf die Leistung. Da macht die private Haftpflichtversicherung keine Ausnahme. Sie gehört aus Sicht des Bundes der Versicherten und der Verbraucherzentralen zu den wichtigsten Policen im Versicherungsordner und wird dementsprechend häufig nachgefragt. Das wirkt sich auf den Markt aus: Analog zur Kfz-Haftpflichtversicherung ist inzwischen auch bei der Privathaftpflicht ein Preiskampf der Assekuranzen entbrannt, der mit dickeren Leistungskatalogen einhergeht.

Mehr Leistung ist für die Unternehmen allerdings gleichbedeutend mit einem höheren finanziellen Aufwand. Da sich günstige Prämien und hohe Ausgaben auf Dauer nicht vertragen, ziehen die Versicherer jetzt langsam aber sicher die Notbremse. Wie in der Kfz-Sparte scheint ein Ende der sich nach unten drehenden Preisspirale in Sicht. Experten rechnen damit, dass die Beiträge für die private Haftpflichtversicherung im Juli um bis zu fünf Prozent steigen. Nachdem sich Verbraucher jahrelang über weitgehend stabile Preise freuen durften, werden sich viele jetzt über die höhere Rechnung wundern.

Sollte die Privathaftpflicht teurer werden, besteht für Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Sie können die Police direkt kündigen und ohne eine Wartezeit einen neuen Vertrag unterschreiben. Zwar wird auch in den neuen Policen der Preisanstieg bereits enthalten sein, dafür kann man in Ruhe vergleichen und nach günstigen Angeboten suchen. Die Tests der „Stiftung Warentest“ haben für die meisten Tarife bislang immer durchweg gute Ergebnisse gebracht und belegen, dass die Leistung von Jahr zu Jahr besser wird. Wer sich für einen Privathaftpflichtvergleich und einen Wechsel entscheidet, sollte dann nicht nur auf den Preis schielen, sondern auch Service und Leistung berücksichtigen.

Posted by Andre on 07/01 at 12:45 PM
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Hohe Mieten verteuern das Leben in der Großstadt

In den ländlichen Regionen sind die Immobilien- und Mietpreise zuletzt stagniert bzw. teilweise sogar zurückgefallen. Ganz anders sieht es in den Ballungsräumen aus: In wirtschaftlich starken Regionen, vorrangig in den Metropolen, ist ein überdurchschnittlich starkes Anziehen der Preise festzustellen. Schon seit mehreren Jahren ziehen die Immobilienpreise stark an. Städte wie München, Frankfurt und Stuttgart zählen zu den teuersten Pflastern der Republik. Bei den Mietpreisen sieht es dort nicht viel anders aus: Weil zunehmend mehr Menschen aufgrund ihres Berufs in die Großstadt ziehen müssen, ist mit einem Stopp des Preisanstiegs vorläufig nicht zu rechnen – zumal schon jetzt in zahlreichen Städten ein deutlicher Wohnungsmangel besteht.

Wenn abzusehen ist, dass man noch für längere Zeit in der Großstadt leben wird und somit auch den fortlaufenden Anstieg der Mieten in Kauf nehmen muss, gilt es darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, sich für einen Immobilienerwerb zu entscheiden. Immerhin ist dies eine Maßnahme, durch die es möglich wird, den anhaltenden Kostenanstieg zu stoppen. Der Hintergrund ist simpel: Wer im Eigentum wohnt, muss keine Miete zahlen. Besonders im Hinblick auf das Rentenalter ist dies ein ganz wichtiges Thema. Die Mieten klettern nämlich wesentlich schneller in die Höhe als die gesetzliche Rente vom Staat angepasst wird. Sollte feststehen, dass man auch im Alter in der Großstadt leben möchte, so macht es umso mehr Sinn, sich für einen Immobilienkauf zu entscheiden.

Der immense Anstieg der Mieten, der Rentner finanziell immer stärker belastet, ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Eine Untersuchung, die vom statistischen Bundesamt durchgeführt wurde, belegt dies zweifelsfrei: Das Armutsrisiko in den Großstädten ist überdurchschnittlich hoch bemessen. Zwar wurden im Rahmen der Untersuchung auch noch ganz andere Daten berücksichtigt, aber dennoch untermauert die Studie die Intention dieses Beitrags: Wer dauerhaft in der Großstadt leben möchte, sollte ernsthaft über das Thema Immobilienerwerb nachdenken.

Posted by Jochen on 07/01 at 12:38 PM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
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