Wohn-Riester Finanzierungen stets genau kalkulieren
Um den Wohn-Riester ist es äußerst ruhig geworden: Nur noch selten wird über diese Form der Förderung zum Erwerb von Eigenheimen berichtet. Dies mag unter anderem daran liegen, dass sich das Interesse der Verbraucher stark in Grenzen hält. Wie „Focus Online“ unter Berufung auf ein Immobilienportal schreibt, können sich gerade einmal 5 Prozent der Bürger für diese Form der Baufinanzierung erwärmen. Was besonders abschreckt ist die Tatsache, die erhaltene Riester-Förderung nach dem Eintritt in das Rentenalter nachträglich versteuern zu müssen – man spricht auch von der nachgelagerten Besteuerung.
Dennoch kann es sich lohnen, diesen Weg der Immobilienfinanzierung zu wählen. Letztendlich kommt es stets auf den Einzelfall bzw. auf die Gestaltung der Finanzierung an. Wie Verbraucherschützer errechnet haben, kann es sogar äußerst lohneswert sein, auf den Wohn-Riester zu setzen.
Grund ist die staatliche Förderung, die eine vergleichsweise rasche Tilgung erlaubt. Gegenüber einer klassischen Finanzierung via Annuitätendarlehen kann eine schnellere Rückzahlung erzielt werden – im Optimalfall ist man mit dem Tilgen mehrere Jahre früher fertig. Allerdings gilt es in der Anschlusszeit noch Rücklagen für die nachgelagerte Besteuerung zu bilden, weshalb die finanzielle Belastung vorerst nicht abreißt. Doch auch dann lässt sich immer noch ein finanzieller Vorteil erzielen, der sich auf mehrere tausend Euro belaufen kann und häufig im fünfstelligen Bereich liegt.
Damit die Wohn-Riester Finanzierung aufgeht, gilt es das Vorhaben im Vorfeld exakt abzustimmen. Außerdem darf ein Vergleich mit anderen Finanzierungsformen nicht fehlen, damit letztlich ersichtlich wird, ob sich dieser Weg lohnt oder ob man doch besser auf eine klassische Finanzierungsvariante setzt.
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Jochen on 08/02 at 10:45 AM
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Loveparade: Nothilfe-Fonds von Versicherung und Veranstalter will Opfer unterstützen
Bis die Schuldfrage zur Katastrophe bei der Loveparade und damit auch die Frage nach der Haftung endgültig geklärt sind, werden noch Wochen vergehen. Die Angehörigen der Opfer und die Verletzten haben vorerst also noch keinen konkreten Ansprechpartner, wenn es um finanzielle Ansprüche geht, ob nun für einen möglichen Verdienstausfall oder aber die Bestattungskosten. Betroffene sollten sich, so der frühere Innenminister Gerhard Baum, allerdings schnellstmöglich zusammenschließen, weil man im Kollektiv mehr erreiche. Wichtig sei vor allem, klare Zusagen zu fordern, insbesondere zu den Schadensersatzansprüchen.
Unabhängig davon, wer den Tod von 21 jungen Menschen zu verantworten hat, richteten der Veranstalter der Loveparade, die Lopavent GmbH, und die Axa Versicherung einen Nothilfe-Fonds über eine Million Euro für die Opfer ein. Katrin Rüter, Sprecherin des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bezeichnet den Fonds als „noble Geste“ und stellt gleichzeitig klar, dass der Nothilfe-Fonds kein Schuld- oder Haftungsanerkenntnis darstelle. „Wer auch immer nachher den Schaden übernehmen muss, die Axa und der Veranstalter lassen die Opfer bis dahin nicht nackt dastehen“, so Rüter.
Ziel des Fonds ist es, den Hinterbliebenen und Verletzten Vorableistungen zu zahlen. Laut GDV hat das durchaus auch „praktische Folgen“. Es wirke sich positiv auf die Genesung aus, wenn der finanzielle Druck nicht mehr so groß sei. Übrigens waren auch die Stadt Duisburg und das Land Nordrhein-Westfalen angesprochen worden, ob sie sich am Nothilfe-Fonds beteiligen wollen. Der Sprecher der Axa Versicherung, Ingo Koch, erklärte dazu, dass es Gespräche gegeben habe, diese aber ohne Ergebnis geblieben seien. Dass die Assekuranz und Rainer Schaller als Veranstalter das Geld zur Verfügung stellen, verwundert hingegen wenig. Sie stehen aufgrund der niedrigen Versicherungssumme von 7,5 Millionen Euro in der Kritik.
Frei von möglichen Hintergedanken und ganz ohne Lobhudelei von „oben“ ist die Hilfe, die vom DRK Duisburg organisiert wird. Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die psychologische Betreuung und die Trauma-Therapie für die Betroffenen finanzieren zu können. Ähnliches plant auch der Bürgerverein Neudorf in Duisburg, der die Spendenbereitschaft und die Engagement der Bürger bündeln möchte und sich dafür die Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff wünscht.
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Andre on 08/02 at 10:44 AM
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