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Dienstag, August 31, 2010

Die traurige Entwicklung der Basisrente

Während die Zahl der Riester-Verträge Quartal für Quartal stolz präsentiert und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) kommentiert wird, ist es um die Rürup-Rente, die staatlich geförderte Altersvorsorge für Selbständige und Freiberufler, ruhig geworden. Hin und wieder tauchen Mitteilungen über neue Vertragsvarianten auf. Ansonsten halten sich Versicherungsbranche und Politik zurück. In dieser Hinsicht wird die Basisrente eher stiefmütterlich behandelt. Der Grund erschließt sich, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft, die uns das BMAS und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Anfrage zur Verfügung gestellt haben.

Sie offenbaren eine traurige Entwicklung und belegen: Die Rürup-Rente ist noch weit davon entfernt, ein publikumswirksames Produkt zu werden. Seit ihrer Einführung im Jahr 2005 haben sich Stand zweites Quartal 2010 gerade einmal 1,188 Millionen Menschen für die Basisrente entschieden. Die Riester-Rente kratzt bereits an der 14-Millionen-Grenze. In welches der Produkte mehr Energie und Werbepower gesteckt wird, dürfte angesichts dieser Daten offensichtlich sein.

Doch nicht nur die Gesamtzahl der Verträge sondern vielmehr die Entwicklung bei den Neuzugängen sollte zum Nachdenken anregen. Sie ist rückläufig. Schlossen im Vergleich von 2005 zu 2006 noch 13,4 Prozent mehr Menschen eine Basisrente ab (153.200 zu 173.700), geht es seit 2008 bergab. Die Veränderung beim eingelösten Neuzugang lag laut GDV 2008 bei minus 10,5 Prozent und 2009 bei minus 17,7 Prozent. Einziger Lichtblick war 2007 mit plus 83 Prozent.

Dass diese Zahlen nicht gerade zum Jubeln verleiten, ist verständlich. Vielleicht sind es die sehr eng gefassten Rahmenbedingungen der Rürup-Rente, die sie weit weniger interessant machen als noch 2005 gehofft. Nichtsdestotrotz ist die Versicherungsbranche von der Bedeutung der Basisrente überzeugt. „Sie ist vor allem für Selbständige und Freiberufler als staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit sinnvoll“, erklärt Hasso Suliak vom GDV, „Ziel ist es, auch Selbständigen die Möglichkeit zu verschaffen, steuerfrei für ihr Alter vorsorgen zu können. Aber auch für abhängig Beschäftigte und insbesondere für älter Sparer ist die Basisrente interessant.“

Dazu nennt der GDV einen der Vorteile, mit denen hauptsächlich geworben wird: „Das Vorsorgekapital der Basisrente ist in gesetzlichen Grenzen vor einer vorzeitigen Verwertung im Falle von Arbeitslosigkeit und vor Pfändung geschützt.“ Überzeugen lassen haben sich davon bislang allerdings nur wenige Bundesbürger.

Posted by Andre on 08/31 at 09:05 AM
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Diebstahl von Schmuck: Belege sind äußerst wichtig

Wenn Einbrecher zuschlagen, kann unter Umständen ein äußerst hoher Schaden entstehen. Denn längst nicht nur Bargeld wird von Dieben gerne mitgenommen – letztlich ist alles gefragt, das sich schnell mitnehmen und anschließend gut zu Geld machen lässt. Hierzu zählen vor allem Schmuck und Luxusuhren.

Wie die Allianz mitteilt, sind echter Schmuck und Luxusuhren in jedem zweiten Haushalt zu finden. Unter diesem Gesichtspunkt verwundert es nicht, dass Einbrecher vergleichsweise häufig zuschlagen und letztlich immens hohe Schäden herbeiführen. Daher ist es wichtig, entsprechend abgesichert zu sein. Mit einer Hausratversicherung lässt sich sicherstellen, dass ein Schutz besteht: Sollte der Hausrat (wozu auch Schmuck und Uhren zählen) gestohlen werden, so ist es möglich, den entstandenen Schaden über die Hausratversicherung zu regulieren und eine entsprechende Entschädigungszahlung zu erhalten.

Allerdings wird die Entschädigung längst nicht immer so schnell ausgezahlt wie dies viele Versicherungsnehmer gerne hätten – und auch nicht unbedingt in der erwarteten Höhe. Sobald es um größere Schadensbeträge geht, sind die Versicherer vorsichtig. Dies gilt besonders für Diebstahl: Die Versicherer möchten den Sachverhalt überprüfen. Erst wenn feststeht, dass in der Tat ein Diebstahl stattgefunden und der Versicherungsnehmer auch die angegebenen Wertsachen tatsächlich besessen hat, erfolgt die Leistung einer Entschädigungszahlung.

Für den Versicherungsnehmer ist es daher wichtig, über entsprechende Nachweise zu verfügen. Hierzu zählen in erster Linie Kassenzettel und Rechnungen, um Anschaffung und Wert belegen zu können. Bei richtig wertvollem Schmuck sowie Luxusuhren reicht dies oftmals nicht aus. Laut Allianz ist es wichtig, dass Versicherungsnehmer auch Echtheitszertifikate vorlegen können – schließlich möchte der Versicherer keine wertlosen Fälschungen ersetzen.

Belege und Zertifikate sollten übrigens stets getrennt von den Wertsachen aufbewahrt werden – schließlich nützt es einem nichts, wenn Einbrecher die Wertsachen zusammen mit den Belegen stehlen.

Posted by Jochen on 08/31 at 09:02 AM
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