Langfristige Hypothekenzinsen sind deutlich gesunken
Kaum zu glauben aber wahr: Obwohl schon im Juli ein Rekordtiefstand bei den Hypothekenzinsen erreicht wurde, hat sich der Zinsrückgang fortgesetzt. Wer in naher Zukunft ein Immobiliendarlehen aufnehmen möchte, darf daher allen Grund zur Freude haben - so günstig waren Immobiliendarlehen noch nie.
Allerdings fällt auf, dass die Hypothekenzinsen nicht gleichmäßig gesunken sind. Die Wahl der Zinsbindung nimmt einen entscheidenden Einfluss auf den Zinssatz. Am schwächsten ist der Zinsrückgang bei den kurzen Zinsbindungen ausgefallen. Im August sind Hypothekendarlehen mit einer Laufzeit von 5 Jahren nur ca. 0,1 Prozent günstiger geworden. Wesentlich stärker fällt der Rückgang bei Darlehen mit 15-jähriger Zinsbindung aus - um rund 0,4 Prozent sind die Zinsen hier gefallen.
Für den Großteil der potentiellen Darlehensnehmer ist diese Entwicklung zweifelsfrei von Vorteil. Immerhin macht sie die Wahl langfristiger Darlehen umso attraktiver. Denn nicht selten entscheiden sich Darlehensnehmer für relativ kurze Zinsbindungen, um somit von besonders niedrigen Zinssätzen profitieren zu können - obwohl sie ihre Finanzierung dann früher umschulden müssen und somit ein höheres Zinsrisiko eingehen. Dementsprechend ist es umso erfreulicher, wenn die langfristigen Zinsen stärker als die kurzfristigen Zinsen sinken. In solch einem Fall verringert sich der Zinsvorteil kurzer Laufzeiten, weshalb es sich noch mehr lohnt, auf Darlehen mit langer Zinsbindung zu setzen.
Eine ähnliche Entwicklung gab es übrigens auch im Jahr 2006. Teilweise waren die langfristigen Zinsen sogar günstiger als die kurzfristigen Zinsen. Banker sprechen in solch einem Fall von einer inversen Zinsstrukturkurve. Diese ist besonders für angehende Umschulder interessant, die ein Forwarddarlehen aufnehmen möchten: Bei einer inversen Zinsstrukturkurve fallen die sogenannten Forwardaufschläge besonders niedrig aus, sodass auch bei späten Umschuldungszeitpunkten von niedrigen Zinssätzen profitiert werden kann.
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Jochen on 09/02 at 10:25 AM
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Qualifikationsbonus beim BU-Schutz
BU-Vorsorge Premium nennt sich die neue Berufsunfähigkeitsversicherung der Continentale. Sie unterscheidet sich von anderen Policen vor allem durch die noch differenziertere Beitragsberechnung. Dazu wurde die Zahl der Berufsgruppen auf sechs erhöht und gleichzeitig ein Qualifikationsbonus eingeführt. „Mit dieser Betrachtungsweise können wir im Sinne des Versicherten bei vielen Berufen noch attraktivere Beiträge anbieten“, so Continentale-Vorstandsmitglied Heinz Jürgen Scholz.
Gehört der ausgeübte Beruf seit jeher zu den klassischen Prämienmerkmalen einer BU-Versicherung, wurde die berufliche Qualifikation bislang wenig oder gar nicht berücksichtigt. Das hat die Continentale in ihrem System jetzt geändert. Sollte ein Interessent in seinem Beruf zum Beispiel einen Meistertitel haben, hauptsächlich Aufsichtstätigkeiten übernehmen oder die meiste Zeit am Schreibtisch verbringen, wird der Vertrag gegebenenfalls günstiger, ohne dabei die wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Berufsunfähigkeitsversicherung außer Acht zu lassen.
Dazu gehört bei der BU-Vorsorge Premium der Verzicht auf eine abstrakte Verweisung. „Das heißt, dass wir von dem Betroffenen nicht verlangen, irgendeine andere berufliche Tätigkeit aufzunehmen, um weiterhin Geld zu verdienen“, so Heinz Jürgen Scholz. Darüber hinaus ist der Versicherungsschutz flexibel anpassbar. Bei Heirat oder der Geburt eines Kindes lässt sich problemlos eine höhere Rentensumme vereinbaren. Sollte andererseits das Geld einmal knapp werden, kann der Vertrag vorzeitig beitragsfrei gestellt und innerhalb eines Jahres wieder aufgenommen werden, ohne dass eine neue Gesundheitsprüfung nötig wäre.
Wie wichtig eine solide Berufsunfähigkeitsversicherung ist, wird von vielen nach wie vor unterschätzt. 75 Prozent sind nicht oder nicht sinnvoll gegen die Folgen von Berufsunfähigkeit versichert. Das mag an veralteten Vorstellungen liegen. Viele gehen davon aus, dass nur Rückleiden oder Unfälle zu Berufsunfähigkeit führen. Dabei sind in erster Linie psychische Leiden der Auslöser. Zudem halten es nur 13 Prozent für wahrscheinlich, berufsunfähig zu werden. Eine gefährliche Einschätzung, weiß auch Heinz Jürgen Scholz: „Wir empfehlen vor allem jungen Menschen, sich möglichst früh gegen die Risiken einer Berufsunfähigkeit abzusichern.“ Dazu bietet die Continentale die starterVorsorge BU Premium, die später in einen Vertrag mit regulärer Laufzeit überführt werden kann.
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Andre on 09/02 at 10:21 AM
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