Niedrige Hypothekenzinsen auch bei wenig Eigenkapital
Wer kurz davor steht, ein Bauvorhaben zu beginnen oder ein Eigenheim zu kaufen und sich noch auf der Suche nach einer Immobilienfinanzierung befindet, dürfte allen Grund zur Freude haben. Schließlich können Immobiliendarlehen derzeit besonders günstig aufgenommen werden. Zwar wurde bereits in den vergangenen Wochen immer wieder von Rekordzinsen (es wurden neue Tiefststände seit Ende der Nachkriegszeit erreicht), doch der Zinsrückgang hat nicht nachgelassen. Die Hypothekenzinsen sind weiterhin gefallen, sodass letztlich jeder potentielle Darlehensnehmer über die Möglichkeit verfügt, eine sehr günstige Finanzierung abschließen zu können.
Selbstverständlich entscheiden nicht nur die Zinsmärkte über die Höhe des Darlehenszinses. Andere Faktoren wie zum Beispiel Lage der Immobilie und der Einsatz von Eigenkapital nehmen ebenfalls einen Einfluss auf die Zinshöhe. So macht sich der Einsatz von Eigenkapital positiv bemerkbar: Je mehr Eigenmittel bei der Finanzierung eingesetzt werden, desto besser bzw. niedriger fällt der Zinssatz aus.
Doch auch ohne großen Eigenkapitaleinsatz ist es heutzutage möglich, günstige Immobiliendarlehen aufzunehmen. Die Zinsaufschläge, die von den Banken bei geringem Einsatz an Eigenkapital vorgenommen werden, sind nämlich gar nicht so hoch bemessen. Selbst bei Abschluss einer sogenannten Vollfinanzierung (bei welcher der gesamte Kaufpreis / die gesamten Baukosten finanziert werden) ist es immer noch möglich, von vergleichsweise attraktiven Darlehenskonditionen zu profitieren.
Interessenten sollten sich daher überlegen, ob es womöglich besser wäre, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen und ein Darlehen aufzunehmen. Zwar bietet es sich ebenso an, noch einige Jahre zu sparen und Eigenkapital zu bilden. Doch sollten die Hypothekenzinsen wieder anziehen, könnte die jetzt abgeschlossene Finanzierung trotz geringem oder fehlendem Eigenkapitaleinsatz auf lange Sicht günstiger sein.
