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Sonntag, Oktober 31, 2010

Nach dem Geldsegen: Immobiliendarlehen optimal tilgen

Es gibt Dinge, die sich nicht vorhersehen und schon gar nicht planen lassen. Hierzu zählt unter anderem das Erben. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass so mancher relativ überraschend geerbt hat und somit von einem Geldsegen getroffen wurde, der schlichtweg nicht eingeplant gewesen ist. Aber auch ein Lottogewinn kann Grund dafür sein, dass plötzlich ein größerer Geldbetrag zur Verfügung steht, mit dem im Vorfeld nicht gerechnet wurde.

Gerade der Erbfall tritt häufiger ein, als angenommen wird. In der Praxis ist dann häufig geplant, das geerbte Geld einzusetzen, um die bestehende Immobilienfinanzierung zurückzuzahlen. Allerdings ist dies oft leichter gesagt als getan, weil die meisten Darlehen an eine Zinsbindung gekoppelt sind und deshalb nicht ohne Weiteres abgelöst werden können.
Natürlich wäre es möglich, Kontakt mit der Bank herzustellen und ernsthaft über eine vorzeitige Darlehensrückzahlung zu verhandeln. Wer möglichst schnell schuldenfrei sein möchte, kann solch ein Gespräch mit dem Bankberater suchen. Aus finanzieller Sicht ist diese Vorgehensweise jedoch zumeist weniger empfehlenswert. Das Problem besteht darin, dass Darlehensgeber in solchen Fällen fast immer dazu berechtigt sind, eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zu erheben. Hierdurch würde es zu einer immensen Zusatzbelastung kommen: Der Rückzahlbetrag würde deutlich über dem augenblicklichen Betrag der Restschuld liegen. Je nach Zinsbindung bzw. Restlaufzeit sowie der aktuellen Zinssituation besteht die Möglichkeit, dass die Bank eine äußerst hohe Vorfälligkeitsentschädigung errechnet und beispielsweise einen fünfstelligen Entschädigungsbetrag (der zusätzlich zur Restschuld erhoben wird) fordert.

Lediglich bei kurzen Restlaufzeiten oder relativ niedrigen Restschuldbeträgen bietet es sich an, ernsthaft über diesen Weg nachzudenken. Andernfalls ist es aus finanzieller Sicht besser, auf andere Strategien auszuweichen. Zumal die Bank einer vorzeitigen Rückzahlung nicht zwingend zustimmen muss – eventuell möchte die Bank an der ursprünglich vereinbarten Laufzeit festhalten.
Daher wird in der Praxis zumeist anders verfahren. Im zweiten Teil, dieser Beitragsreihe wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten noch bestehen, um sich von Immobiliendarlehen zu lösen und schneller schuldenfrei zu werden.

Posted by Jochen on 10/31 at 12:20 PM
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Samstag, Oktober 30, 2010

Angst vor sehr langen Zinsbindungen ist unbegründet

Bei den aktuell sehr niedrigen Hypothekenzinsen bietet es sich an, Darlehen mit einer möglichst langen Zinsbindung abzuschließen. Die klassische Zinsbindungsdauer von 10 Jahren gilt nur in wenigen Fällen als empfehlenswert. Die meisten Darlehensnehmer benötigen deutlich mehr Zeit, um ihre Darlehen vollständig zu tilgen. Weil die Wahrscheinlichkeit, dass in 10 Jahren höhere Zinssätze gelten, relativ hoch bemessen ist, macht es schlichtweg Sinn, eine längere Zinsbindung zu wählen. Zumal sich das relativ leicht gestaltet: Zunehmend mehr Banken gehen dazu über, Zinsbindungen von 20 oder sogar 25 Jahren anzubieten.

Angehende Darlehensnehmer sind jedoch vorsichtig. Oftmals trauen sie sich an diese Zinsbindungen nicht heran. Im Wesentlichen werden zwei Argumente aufgeführt. Zunächst wird auf den Zinsvorteil verwiesen, den eine kurze Zinsbindung mit sich bringt. Wahr ist: Kürzere Zinsbindungen führen tatsächlich zum niedrigeren Zinssatz. Allerdings darf das Risiko kurzer Zinsbindungen nicht außer Acht gelassen werden. Wenn bereits eine Anschlussfinanzierung in 10 Jahren ansteht und die Zinssätze bis dahin auch nur um ein Prozent gestiegen sind, wird die Finanzierung insgesamt maßgeblich teurer. Außerdem könnten die Zinssätze noch viel deutlicher ansteigen, sodass sich womöglich einige Darlehensnehmer nicht mehr in der Lage befinden, ihre Finanzierung zu stemmen.

Als zweiter Grund wird die Möglichkeit erwähnt, dass die Hypothekenzinsen in 10 oder 25 Jahren noch günstiger sein könnten. Diese Möglichkeit besteht durchaus, gilt jedoch als unwahrscheinlich. Außerdem bedeutet eine lange Zinsbindung nicht, diese Chance nicht nutzen zu können. Jeder Darlehensnehmer hat die Möglichkeit, aus einem Darlehen nach 10 Jahren Laufzeit auszusteigen - das wird durch das gesetzlich verankerte Kündigungsrecht gewährleistet.

Folglich dürfte es in den meisten Fällen schlichtweg sinnvoller sein, sich für eine lange Zinsbindung zu entscheiden. Die hohe Sicherheit durch den langfristigen Zinsvorteil spricht für sich – zumal das Recht auf vorzeitige Beendigung für ausreichende Flexibilität sorgt.

Posted by Jochen on 10/30 at 11:24 AM
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Freitag, Oktober 29, 2010

Diebstahlschäden erreichen Rekordniveau

In eine verwüstete Wohnung zu kommen, aus der sämtliche Wertgegenstände gestohlen wurden, ist und bleibt ein Albtraum. Im vergangenen Jahr erlebten ihn laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) etwa 370.000 Bundesbürger. Das sind zwar weniger Einbrüche als 2008 (390.000). Dafür stieg der Schaden je Fall von 1.103 auf 1.224 Euro. Daraus resultierten in der Sparte Hausratversicherung Ausgaben in Höhe von immerhin 460 Millionen Euro und damit knapp zehn Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

Die Summe setzt sich zusammen aus den reinen Diebstahlschäden, wenn zum Beispiel der neue Flachbildfernseher und das Notebook entwendet wurden, und den Schäden, die durch das gewaltsame Eindringen an Fenstern, Türen und Mobiliar entstanden. Dass die Hausratversicherung inzwischen mehr Geld je Einbruchdiebstahl aufbringen muss, liegt aus Sicht des GDV daran, dass die Häuser und Wohnungen immer wertvoller eingerichtet sind, insbesondere in puncto technische Geräte.

Anlass aufzuatmen geben die aktuellen Statistiken zwar nicht. Erfreulich ist jedoch, dass seltener eingebrochen wird. „Keine Frage, jeder Einbruch ist einer zu viel“, weiß auch GDV-Chef Jörg von Fürstenwerth. Verglichen mit den Zahlen zur Jahrtausendwende, als fast eine halbe Million Einbrüche zu Buche standen, ist man in der Verbrechensprävention aber schon einen großen Schritt vorangekommen. Dazu beigetragen haben unter anderem Aufklärungskampagnen der Versicherer und der Polizei, die gemeinsam auf www.nicht-bei-mir.de Tipps zum aktiven Einbruchschutz geben.

Die Befürchtung, dass aufgrund des höheren Schadenvolumens die Prämien für die Hausratversicherung steigen, ist derzeit noch unbegründet. „Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass unsere Kunden immer mehr Leistungen für teilweise sogar sinkende Prämien bekommen“, erklärt Jörg von Fürstenwerth. Dafür sorge alleine schon der Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt. Dass es dort noch Potenzial gibt, belegen die jüngsten Daten: Aktuell haben 77 Prozent der bundesdeutschen Haushalte einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. 23 Prozent sind noch ohne Fahrschein.

Posted by Andre on 10/29 at 08:42 AM
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Nicht gleich mit dem Miet-Rechtsschutz drohen

Wohnraum ist die halbe Miete! Energieversorgung samt Heizung, Sauberkeit und Sicherheit macht die zweite Hälfte. Wann immer Immobilien-Eigentümer individuell mit dem Heizen beginnen, für Wohnungsmieter in der Gemeinschaft muss der Vermieter dafür sorgen, dass Wohnungswärme in der Heizperiode ab dem 1. Oktober gegeben ist und diese bis 20. April anhält - sofern die Temperaturen dies erfordern.

Knapp sechs Monate ist also der Vermieter verpflichtet, die Heizung laufen zu lassen, auch wenn der Mietvertrag dazu keinen Hinweis enthält. Wird in Mitverträgen die Heizperiode anders festgelegt, zum Beispiel vom 15. September bis 15. Mai, ist dies gleichermaßen bindend.

Warm wird subjektiv gefühlt

In Mietwohnung und Hausgemeinschaften - unabhängig davon, ob auch Eigentümer drin wohnen - ist eine Zentralheizung auf den Termin einzustellen. So bleibt es dem Mieter überlassen, ob und wieviel er heizt. Wer Heizenergie “entnimmt”, dem muss möglich sein, seine Räume auch auf eine Mindesttemperatur zu bringen: In Wohnräumen sind dies 20 Grad Celsius, in Bädern 21 Grad. Unwirksam wären Klauseln im Mietvertrag, nach denen 18 Grad Celsius in der Zeit von 8 Uhr bis 21 Uhr ausreichend seien. Wer erst gegen Mitternacht ins Bett geht, der muss damit rechnen, dass die Mindesttemperatur dann ab 23.00 Uhr abgesenkt wird. Aus der Rechtsprechung ist inzwischen bekannt, dass nachts die Zimmertemperatur noch ungefähr 18 Grad erreichen sollte, so das Landgericht Berlin (AZ: 64 S 266/97).

So ganz ohne Pflichten ist aber auch ein Mieter während der Heizperiode nicht. Der Mieter einer Wohnung muss zwar nicht heizen, wenn er lieber im kalten Zimmer seine Nachtruhe genießt und darf deshalb die Heizung herunterdrehen. Ist er jedoch für Wochen oder Monate außer Haus, muss der Mieter gewährleisten, dass die Wohnung keinen Schaden nimmt, weil er nicht oder aber zu wenig geheizt hat. Frostschäden an Rohren oder Schimmelbefall sollten nicht entstehen, weshalb es sich empfiehlt, dass bei längerer Abwesenheit Nachbarn oder Bekannte die Wohnung angemessen heizen und lüften. Wird solches unterlassen, haftet der Mieter für auftretende Schäden.

Wer schlottert, darf kürzen

Für den Fall, dass der Mieter in seiner Wohnung nicht auf die benannte Mindesttemperatur kommt, liegt ein Mietmangel vor, der zur Mietminderung berechtigt. Hierbei sollte man nicht gleich mit dem Anwalt und der Mietrechtsschutz-Versicherung drohen, sondern dem Vermieter Gelegenheit geben, die “Störung” in angemessener Frist zu beheben. Reagiert der Vermieter nicht oder schafft es seine Heizung nicht mehr, kann der Mieter seine Zahlungen bis zu 15 Prozent kürzen, falls er “bei voller Pulle” nur auf beschiedene 18 Grad kommt (LG Frankfurt AZ: 2/17 S 315/99). Wenn gleich die gesamte Heizung ausfällt, und das für Tage bis zur Reparatur oder bis zum Ersatz, kann der Mieter sogar um 100 Prozent mindern oder aber die Wohnung fristlos kündigen, falls es gar zu gesundheitlichen Schäden kommen könnte (OLG Dresden, AZ: 5 U 260/02).

“Graues Wasser”

Gluckert die Heizung und wird es deshalb nicht ausreichend warm, liegt der Grund an falscher Luft im Heizkörper. Dieser wird dann nicht ausreichend voll mit warmem Wasser und strahlt demnach zu wenig ab. Die Heizkörper zu entlüften ist bei hochgedrehter Leistung sinnvoll. Das jeweilige Lüftungsventil am Heizkörper wird mit einem kleinen Spezialschlüssel aufgedreht, bis Luft und ein wenig “graues Wasser” entweicht, das aufgefangen wird. “Ventil schließen” und fertig!.
Heizkörper können auch ohne weitere Sachkenntnis vom Mieter entlüftet werden. Danach sollte man den Vermieter, Hauswart oder die Hausverwaltung informieren, dass anschließend der Wasserdruck im System geprüft wird und Wasser eventuell nachgefüllt werden muss.

Posted by wob. on 10/29 at 05:00 AM
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Donnerstag, Oktober 28, 2010

Schutzbriefe für Assistenz-Leistungen rund um Haus und Wohnung

Versicherungskunden wünschen sich vor allem eines: Service. Dem wird die Branche gerne gerecht. Assistance- oder auf gut Deutsch Assistenz-Leistungen lautet das neue Zauberwort. Im Rahmen einer Unfallversicherung bieten entsprechende Policen zum Beispiel zusätzlich eine professionelle Hilfe im Haushalt oder die Begleitung bei Arztbesuchen. Das Spektrum ist groß und hat inzwischen auch die Sparten Hausrat- und Wohngebäudeversicherung erreicht.

Schlüssel vergessen, Stromausfall oder ein Wespennest – kein Problem: Darum kümmert sich die Versicherung, wenn man einen Schutzbrief hat. Er wird bei den meisten Unternehmen ausschließlich als Zusatz zur eigentlichen Wohngebäude- oder Hausratversicherung angeboten. Abhängig vom Leistungsumfang, der bis hin zur Datenrettung reichen kann, kosten die Policen zwischen 21 und 58 Euro pro Jahr. Dafür übernehmen die Assekuranzen die Kosten bis maximal 500 Euro (jährlich insgesamt höchstens 1.000 bis 1.5000 Euro), wenn im Versicherungsfall ein Handwerker oder Spezialist anrücken muss. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, ist es ratsam, die Leistungskataloge der Schutzbriefe genau zu lesen. Denn nicht alle decken auch alles ab.

Das Interesse an den Schutzbriefen ist groß. Sie sind einerseits relativ günstig, andererseits spart man sich möglicherweise viel Ärger. Wer schon einmal den „falschen“ Schlüsseldienst gerufen und eine gepfefferte Rechnung bekommen hat, weiß es zu schätzen, wenn sich die Versicherung um derlei Dinge kümmert. Allerdings: Einfach einen x-beliebigen Handwerker anzurufen ist nicht möglich. Die Unternehmen haben sich ein Netzwerk von Fachfirmen aufgebaut, mit denen sie zusammenarbeiten und direkt abrechnen. Deshalb sollte man die Servicenummer seiner Versicherung immer greifbar hinterlegt haben (im Handyspeicher oder bei einem Bekannten). Der Vorteil: Es handelt sich um geprüfte Firmen, die in der Regel rund um die Uhr einsatzbereit sind und den hohen Qualitätsansprüchen der Assekuranzen genügen.

Posted by Andre on 10/28 at 12:36 PM
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KfW legt bei Effizienzhäusern strengere Bewertungsmaßstäbe fest

Bei der Planung von Bauvorhaben wird heutzutage großer Wert auf das Thema Energieverbrauch gelegt. Den Bauherren von heute ist es wichtig, energieeffizient zu bauen, um später von einem möglichst geringen Energieverbrauch profitieren zu können. Dieser wirkt sich nämlich zweifach positiv aus. Zum einen gelten Niedrigenergiehäuser bei den langfristigen Kosten als sehr kostengünstig. Zum anderen können - sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt werden - auch spezielle Förderdarlehen aufgenommen werden, die sich durch besonders niedrige Zinssätze auszeichnen.

Der Erhalt entsprechender Darlehen ist an Nachweise über den Energieverbrauch gekoppelt. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die KfW vor wenigen Tagen in ihrem Rundschreiben mitgeteilt hat, dass Berechnungen nach der Norm DIN V 18599 nicht mehr akzeptiert werden. Bauherren und Gebäudesanierer, die eine entsprechende Berechnung einreichen, können keine Förderzusage erhalten.

Die KfW begründet diese Entscheidung mit rechnerischen Abweichungen, die im Vergleich mit anderen Bewertungsverfahren festgestellt wurden. Die Berechnung des Energieverbrauchs nach der besagten Norm führt nicht immer zum korrekten Ergebnis, weshalb eine Förderzusage auf dieser Grundlage nicht mehr möglich ist. Der entsprechende Fachverband wurde kontaktiert, damit sich dieser um eine Überarbeitung der DIN Norm kümmert.

Bauherren und Gebäudesanierer, die Förderdarlehen aus den Programmen „Energieeffizient Bauen“ oder „Energieeffizient Sanieren“ in Anspruch nehmen möchten, haben fortan Berechnungen vorzuweisen, die auf anderen Standards basieren. Künftig werden nur noch zwei Standards akzeptiert. Beim klassischen Niedrigenergiehaus hat die Ermittlung des Energieverbrauchs auf Basis der Norm DIN 4108-6 in Verbindung mit der Norm DIN 4701-10 zu erfolgen. Bei einem Passivhaus ist eine Bewertung nach dem Passivhaus-Projektierungs-Standard (PHPP) erforderlich.

Posted by Jochen on 10/28 at 08:24 AM
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Mittwoch, Oktober 27, 2010

Vorsorge ist eher konservativ geprägt

Passend zum Weltspartag am 29. Oktober präsentierte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) jetzt das aktuelle „Vermögensbarometer“. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, an der rund 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren teilgenommen haben, bestätigen weitgehend die Daten, die schon bei vorherigen Studien ermittelt wurden: Die Deutschen setzen vor allem auf Sicherheit und damit konservative Produkte. Ganz weit vorne liegt dabei die klassische Rentenversicherung. Doch auch die Riester-Rente ist beliebt, was fast 14 Millionen Verträge eindrucksvoll unterstreichen.

Laut DSGV haben bislang 45 Prozent der Verbraucher, die einen Riester-Vertrag abschließen dürfen und damit Anspruch auf die staatlichen Zulagen haben, von dieser Option Gebrauch gemacht. Bezogen auf die Gesamtzahl der Sparer und Anleger sind es 34 Prozent. Die Mehrheit der Deutschen – etwa die Hälfte – geht davon aus, dass die eigenen Bemühungen für die private Altersvorsorge ausreichen. 25 Prozent wollen noch etwas mehr investieren. Dabei kommen seit 2006 vermehrt auch wieder Wertpapiere zum Einsatz.

Generell zieht es die Bundesbürger aber mehr in Richtung sichere und bewährte Produkte. Rentenversicherungen und Sparbuch liegen in dieser Hinsicht mit 61 Prozent gleichauf. Sehr gefragt sind auch Bausparverträge und die selbst genutzte Immobilie mit 56 bzw. 52. Prozent. Auf vermietete Immobilien setzen 18 Prozent. Fast aus dem Rennen sind hingegen Immobilienfonds. Sie kommen nur noch auf neun Prozent. Demgegenüber sind Investmentfonds (28 Prozent) und Aktien (23) deutlich beliebter. Insgesamt sind 53 Prozent der Deutschen mit ihrer finanziellen Situation „sehr zufrieden“ oder zumindest „zufrieden“. Völlig unzufrieden, was 2006 noch auf 18 Prozent der Bürger zutraf, sind aktuell lediglich zehn Prozent. Dass sie kein Geld auf die hohe Kante legen können, erklärten elf Prozent der Umfrageteilnehmer.

Posted by Andre on 10/27 at 09:08 AM
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Notfallkarte des Trauerfall-Experten Monuta

Der niederländische Spezialist für Trauerfall-Vorsorge Monuta hat für Makler jetzt die Möglichkeit geschaffen, ihre Produktpalette zu erweitern. In Zusammenarbeit mit der Schweizer Medicall AG offeriert Monuta ab sofort die Monuta Notfallkarte. Diese verschafft Ersthelfern im Falle eines Unfalls schnell und unproblematisch Zugang zu entscheidenden (wenn nicht sogar lebensrettenden) Daten wie Blutgruppe, Medikamenten-Unverträglichkeiten, Risikofaktoren sowie Kontaktdaten wichtiger Personen.

Für Neukunden der Monuta, die eine Trauerfall-Vorsorge abschließen wollen, ist die Vollversion der Monuta Notfallkarte im ersten Jahr kostenlos. Die Monuta Notfallkarte ist aber auch unabhängig von einer Trauerfall-Vorsorge abzuschließen. Der Kunde bezahlt dann ab dem ersten Jahr die Gebühr. Die Monuta Notfallkarte bekommt darüber hinaus einen Dokumentensafe und eine Vorsorgebox. Im Dokumentensafe ist es möglich, online wichtige persönliche Unterlagen wie Ausweise, Zeugnisse, Vertragsunterlagen u.ä. zu hinterlegen. Wenn diese Dokumente einmal verloren gehen sollten, verbrennen oder anderweitig abhanden kommen, haben Besitzer einer Monuta Notfallkarte zu jedem Zeitpunkt auf der ganzen Welt Zugriff auf die hinterlegten Unterlagen.
Die Vorsorgebox ist der Monuta-spezifische Bereich der Notfallkarte. Darin sind das komplette Szenarium von Monuta, eine Patientenverfügung sowie eine Vorsorgevollmacht hinterlegt, die kostenlos verwendet werden können. Außerdem ist es sehr wichtig, dass der Dokumentensafe und die Vorsorgebox geschützt und auch im Notfall nicht für Dritte zugänglich sind.

Posted by Saskia on 10/27 at 08:00 AM
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Dienstag, Oktober 26, 2010

Aufgrund fehlender Zinseinnahmen könnten Policen künftig teurer werden

Niedriges Zinsniveau gleich höhere Beiträge für Versicherungskunden - auf diese schlichte und für Verbraucher unerfreuliche Formel bringen die Rückversicherer die mögliche Entwicklung am Versicherungsmarkt. Während eines Branchentreffens in Baden-Baden wagten sie den Blick nach vorne. Für die eigenen Geschäfte – den Schutz von Versicherungen gegen größere Risiken – sehen Konzerne wie Munich Re und Hannover Rück die Preise weitgehend stabil. Im Privatkundengeschäft hingegen müssten sich die Unternehmen aufgrund der mageren Zinsen auf die Suche nach neuen Einnahmequellen machen. Eine Option wäre, die Beiträge anzuheben.

Als Beispiel für ihre Prognose wählten die Rückversicherer einen der am heftigsten umkämpften Bereiche, die Autoversicherung. Ludger Arnoldussen, Vorstand von Munich Re, erklärte dazu: „Vor allem in der Kfz-Versicherung werden die Unternehmen spätestens in ein bis zwei Jahren nicht umhin kommen, die Prämien anzuheben.“ Die Branche gerate zunehmend unter Preisdruck, weil die Anlagen an den Kapitalmärkten nur noch geringe Zinseinnahmen brächten. Das Geschäft mit der Kfz-Versicherung sei weiterhin schwierig, sagt auch die Hannover Rück, geht aber davon aus, dass Marktbedingungen und Prämien stabil bleiben. Michael Pickel, Vorstand der Hannover Rück, ist zumindest für das kommende Jahr zuversichtlich: „Wir haben ein gutes Jahr 2011 vor uns.“

Ein weiteres Indiz dafür, dass Endkunden künftig vielleicht tiefer in die Tasche greifen müssen, ist aus Sicht der Konzerne der Preisanstieg im Bereich der Kfz-Rückversicherung um 20 Prozent im vergangenen Jahr. Indirekt könnten sich Winterstürme wie „Xynthia“ und generell die Wetterkapriolen auch auf die Konditionen für Endkunden niederschlagen. Denn über kurz oder lang würden die Assekuranzen sich zusätzlichen Schutz über eine Rückversicherung erkaufen. Entscheidend für die Preisentwicklung seien aber die Zinsen. Um für zukünftige Forderungen im Bereich Schaden- und Unfallversicherung gewappnet zu sein, würden die Beiträge angelegt. Angesichts eines Zinsniveaus von zwei bis drei Prozent seien aber nicht ausreichend Gewinne zu erzielen.

Posted by Andre on 10/26 at 02:09 PM
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Hausratversicherung: Bestandskunden sollten ihre Policen überprüfen

Lange Zeit galt es im Versicherungswesen als empfehlenswert, an alten Versicherungslösungen festzuhalten. Als Hauptgrund für diese Empfehlung waren und sind die Versicherungsbeiträge zu nennen. Bestandskunden profitieren meist von niedrigeren Beiträgen, während Neukunden oftmals für einen vergleichbaren Schutz tiefer in die Tasche greifen müssen.

Trotzdem wäre es falsch, an alten Versicherungen zu lange festzuhalten. Dies trifft besonders für die Hausratversicherung zu. Wer schon seit einigen Jahren über eine Hausratversicherung verfügt, sollte diese unbedingt überprüfen. Womöglich ist es besser, in einen neueren Tarif zu wechseln oder sogar einen Anbieterwechsel vorzunehmen. Diese Empfehlung ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich das Versicherungswesen in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat. Noch nie sind die Versicherer so serviceorientiert gewesen. Dies bekommen Neukunden vor allem bei den Leistungen zu spüren: Ein großer Teil der heutzutage verfügbaren Hausrattarife umfasst zahlreiche Leistungen - Leistungen, die bei alten Tarifen oftmals nicht enthalten sind.

Zugleich besteht bei den heutigen Tarifen die Möglichkeit, einen besser abgestimmten Versicherungsschutz zu erhalten. Optionen erlauben es, die Hausratversicherung an den persönlichen Bedarf anzupassen, damit ein optimaler Schutz geboten wird. Dementsprechend kann es sich richtig lohnen, aus dem bestehenden Tarif in einen neuen Tarif zu wechseln. Im Übrigen muss die neue Versicherung nicht teurer sein. Gerade durch Onlineabschluss ist es möglich, erstklassige Versicherungsprodukte günstig abzuschließen. Wer einen Versicherungsvergleich durchführt und gezielt nach der passenden Hausratversicherung sucht, hat gute Chancen, eine Versicherung zu finden, die gegenüber der bestehenden Versicherung mehr Leistungen zu bieten hat und gleichzeitig auch noch günstiger ist.

Posted by Jochen on 10/26 at 12:10 PM
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Montag, Oktober 25, 2010

Neue Privathaftpflicht von der Ergo

Die private Haftpflichtversicherung steht seit Jahren unangefochten auf Platz eins der Versicherungspolicen, die man auf jeden Fall besitzen sollte. Sie bietet viel Leistung für „kleines Geld“, sollte man anderen durch Ungeschick oder Unaufmerksamkeit einen Schaden zufügen. Bewusst ist diese Tatsache längst nicht allen. Laut Ergo-Versicherung verzichtet etwa jeder dritte Bundesbürger auf diesen Schutz. Umso wichtiger ist es aus Sicht des Unternehmens, bei der eigenen Privathaftpflicht auf eine Forderungsausfalldeckung zu achten.

In den neuen Verträgen der Ergo ist dieses Leistungsmerkmal enthalten, erweitert um einen sogenannten Gewaltopferschutz. Doch welche Bedeutung hat die Forderungsausfalldeckung bei der privaten Haftpflichtversicherung? Sie kommt ins Spiel, wenn die Person, die einen Schaden zufügt, selbst nicht versichert und auch finanziell nicht in der Lage ist, für die Folgen aufzukommen. Der Geschädigte bliebe in dem Fall auf den Kosten sitzen. Wurde der Forderungsausfall jedoch mitversichert, springt die eigene Assekuranz ein und zahlt den Schaden.
Als sinnvolle Ergänzung dazu bietet die Ergo-Versicherung den Gewaltopferschutz. Wer zum Beispiel brutal zusammengeschlagen wird, hat kaum Chancen, dass der Täter oder dessen Privathaftpflicht für die Folgen aufkommen. Denn bei Vorsatztaten bleibt die Versicherung außen vor und lehnt jede Leistung ab. Damit man als Opfer trotzdem nicht leer ausgeht, sind derlei Übergriffe in den neuen Policen im Rahmen der Forderungsausfalldeckung mitversichert.

Hinzu kommt eine Reihe weiterer Optionen. Vereinbaren lässt sich ein zusätzlicher Schutz bei Gefälligkeitshandlungen, Schlüsselverlust, Schäden an geliehenen Gegenständen, Mietsachen oder Diagnosegeräten vom Arzt. Auch Schäden, die durch den eigenen Computer verursacht werden - zum Beispiel durch Viren - oder aus dem Betrieb einer Fotovoltaikanlage resultieren, lassen sich versichern. Interessant sind auch der erweiterte Enkelschutz, falls die Großeltern ihren Enkel schädigen, und die Demenzklausel. Dazu erklärt der Konzern: „Wenn ein Versicherungsnehmer wegen seines geistigen Zustands nicht für einen Schaden haftbar gemacht werden kann, übernimmt die Ergo die entstandenen Kosten bis zu 10.000 Euro.“

Posted by Andre on 10/25 at 09:25 AM
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Sonntag, Oktober 24, 2010

Banken erkennen Bedarf an langen Zinsbindungen

Bei der Erstellung von Angeboten für die Baufinanzierung greifen Banken zumeist auf vergleichsweise kurze Zinsbindungen zurück. Vor allem 10-jährige Zinsbindungen werden sehr häufig angeboten bzw. den Kunden sogar empfohlen. In direktem Zusammenhang wird auf die niedrigen Zinssätze verwiesen: Wer eine kurze Zinsbindung wählt, profitiert von einem Zinsvorteil.

Allerdings sind viele private Darlehensnehmer besser dran, wenn sie eine lange Zinsbindung wählen. Denn historisch gesehen sind die Hypothekenzinsen äußerst günstig. Dementsprechend empfiehlt es sich, die niedrige Verzinsung für einen längeren Zeitraum festzuschreiben. Somit kann eine Zinssicherheit erlangt werden, deren Bedeutung nicht zu unterschätzen ist: Sollten die Zinsmärkte wieder anziehen, befindet man sich klar im Vorteil. Ein drohender Zinsanstieg kann einem als Darlehensnehmer nichts anhaben, weil man noch etliche Jahre von den attraktiven Konditionen profitiert.

Bei den meisten Banken ist jedoch bei Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren Schluss. Nur selten können längere Zinsbindungen gewählt werden. Die Commerzbank ist beispielsweise einer der wenigen Anbieter, der schon seit längerer Zeit auch 30-jährige Zinsbindungen ermöglicht. Zum Glück erkennen immer mehr Banken den Trend und räumen ihren Kunden die Möglichkeit ein, längere Zinsbindungen zu wählen. Wie das Finanzmagazin „Börse online“ schreibt, haben einige Banken nachgezogen. So bietet inzwischen auch die Münchner Hypothekenbank die Möglichkeit, 30-jährige Zinsbindungen abzuschließen. Mit der Allianz, der Debeka und der Hannoverschen Leben finden sich drei weitere Anbieter von Immobiliendarlehen, die den Trend zur langen Zinsbindung erkannt haben. Zinsbindungen von 30 Jahren werden zwar nicht angeboten, doch immerhin ist es möglich, die Hypothekenzinsen für den Zeitraum von 25 Jahren festzuschreiben.

Update vom 28. Oktober 2010: Die Commerzbank bietet Immobiliendarlehen mit 30-jähriger Zinsbindung seit einiger Zeit nicht mehr an. Derzeit sind dort Zinsbindungen von maximal 20 Jahren erhältlich.

Posted by Jochen on 10/24 at 12:04 PM
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Samstag, Oktober 23, 2010

Viele PKV-Versicherer werden die Beiträge erhöhen

Im nächsten Jahr wird es nicht nur für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung teurer. Auch zahlreiche Privatpatienten werden Beitragserhöhungen durch ihre Versicherer in Kauf nehmen müssen. Etlichen Versicherern bleibt keine andere Wahl, als ab Januar höhere Beiträge zu berechnen.

Auslöser für die bevorstehenden Beitragserhöhungen sind die Nachwirkungen der globalen Finanzkrise: Finanz- und Wirtschaftskrise haben zu einer Niedrigzinspolitik der Notenbanken geführt. Die Versicherer stehen vor dem Problem, mit ihren gebildeten Rücklagen keine ausreichende Verzinsung erzielen zu können. Um die Zinsverluste ausgleichen zu können, müssen die Beiträge angehoben werden. Laut der „Financial Times Deutschland“ (FTD) sollen die Beiträge der PKV-Tarife je nach Versicherer um ca. 6 bis 8 Prozent steigen.

So mancher Interessent, der mit dem Gedanken gespielt hat, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, wird sich jetzt die Frage stellen, ob ein Wechsel überhaupt empfehlenswert ist. Diesbezüglich muss gesagt werden, dass man sich vor einem Versicherungswechsel nicht zu fürchten braucht. Zwar mögen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung anziehen, dennoch sind die meisten Wechsler in der PKV günstiger versichert. Abgesehen davon haben die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung mit ganz anderen finanziellen Problemen zu kämpfen. Rücklagen, die eine Verzinsung ermöglichen würden, existieren gar nicht. Außerdem herrscht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein deutlich höherer Kostendruck vor. Dementsprechend sollte man sich vom Anstieg der PKV-Beiträge nicht abschrecken lassen. Gerade langfristig ist man in der PKV günstiger versichert - ganz abgesehen davon, dass auch noch die Möglichkeit besteht, einen umfassenderen Versicherungsschutz zu erlangen.

Posted by Jochen on 10/23 at 10:04 AM
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Freitag, Oktober 22, 2010

Umweltbewusstes Fahren: Öko-Rabatt kein Garant für eine günstige Kfz-Versicherung

Das Thema Umwelt oder vielmehr umweltschonende Technik wird auch für die Kfz-Versicherungsbranche immer wichtiger. Bislang hat sich der Aspekt zwar noch nicht flächendeckend in den Tarifstrukturen niedergeschlagen. Doch nach und nach steigt die Zahl der Angebote, die Rabatte für sparsame Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß einräumen. Im großen Kfz-Versicherungsvergleich der Stiftung Warentest wurde deshalb zum ersten Mal auch eine Modellkundin berücksichtigt, die großen Wert auf umweltbewusstes Fahren legt.

Sie ist 34 Jahre jung, hat ein siebenjähriges Kind, besitzt eine Bahncard und der Ehemann nutzt das Fahrzeug, einen neuen Toyota Prius Hybrid 1,5 mit 57 kW, ebenfalls. Insgesamt legen sie rund 10.000 Kilometer im Jahr zurück, wohnen in Fulda und stellen das Auto an der Straße ab. Die Frau, Angestellte in der Automobilbranche, hat sowohl in der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch bei der Vollkasko die Schadensfreiheitsklasse 10 erreicht. Das Fazit der Tester nach dem Vergleich lautete schlicht: „Große Preisunterschiede auch für Öko-Autos.“ Die Spanne reicht von 357 Euro beim günstigsten Anbieter, Direct Line mit dem Tarif Basis VK Clever, bis hin zu 998 Euro. Das sind immerhin 641 Euro Unterschied. Selbst im Vergleich zum zehnten Platz, den die HUK24 mit dem Classic Select (438 Euro) belegt, ergibt sich noch eine Differenz von 560 Euro.

Dass sich ein Kfz-Versicherungsvergleich lohnt, beweist dieses Beispiel allemal. Die Ergebnisse zeigen allerdings auch, dass die Tarife mit Öko-Bonus – in der Regel für Fahrzeuge, deren Kohlendioxyd-Ausstoß weniger als 120 Gramm je Kilometer beträgt – nicht zwangsläufig die besten sein müssen. Ein paar Prozent Rabatt für umweltbewusstes Fahren oder klimaschonende Technik klingen zwar verlockend, sind aber keine Garantie für eine günstige Autoversicherung. Zumindest noch nicht. Die Experten haben nur 41 Tarife gefunden, die entsprechende Merkmale aufweisen. Das ist sehr wenig und stellt nur einen kleinen Ausschnitt der gesamten Branche dar. Wer also etwas für die Umwelt und sein Portemonnaie tun möchte, berücksichtigt besser auch „klassische“ Tarife.

Und hier geht es zu unserem Autoversicherung Vergleich: http://www.autoversicherung-online.info/autoversicherung.htm (Aspect Online)

Posted by Andre on 10/22 at 12:40 PM
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Wohneigentum kaufen, bevor die Immobilienpreise steigen

Im internationalen Vergleich sind die deutschen Immobilienpreise gar nicht so hoch bemessen. Zwar sind einige Leute der Meinung, dass sich die Preise auf einem hohen Niveau befinden, doch in anderen Ländern, werden noch höhere Preise veranschlagt. Man blicke nur auf Großbritannien oder die Niederlande, wo vergleichbare Objekte oft 20 bis 30 Prozent mehr kosten.

Die niedrigen Immobilienpreise sind unter anderem auf eine schwache Baubranche zurückzuführen. Seit Jahren ist das Geschäft rückläufig, weshalb die Bauunternehmen unter einem hohen Kostendruck stehen. Um Aufträge zu gewinnen, wird mit niedrigen Margen kalkuliert, was wiederum zu niedrigen Herstellungskosten führt. Allerdings könnte sich dies schon bald ändern. Wie der Baugeldvermittler Interhyp kürzlich per Pressemitteilung bekanntgegeben hat, sollen die Immobilienpreise steigen. Die Experten für Immobilienfinanzierungen rechnen mit einem Anstieg der Immobilienpreise, der unter anderem auf steigende Herstellungskosten zurückzuführen ist. Auf Details wird in der Pressemitteilung zwar nicht eingegangen, jedoch wäre es denkbar, dass sich vor allem anziehende Materialpreise auf die Baukosten auswirken. Außerdem führt Interhyp noch einen weiteren Grund an, der für einen Anstieg der Immobilienpreise spricht. Hiermit ist die steigende Nachfrage nach Wohnraum gemeint. Dies gilt zumindest für urbane Regionen. Zunehmend mehr Bürger ziehen in die Großstädte, um dort einer Beschäftigung nachzugehen. Schon jetzt herrscht in vielen Städten ein deutlicher Wohnungsmangel vor, der auf die Immobilien- und Mietpreise durchschlägt. Weil die Fertigstellung von Objekten nicht mit der Nachfrage zunimmt sondern darunter liegt, werden die Immobilienpreise in entsprechenden Regionen weiterhin anziehen.

Für all diejenigen, die in absehbarer Zeit ihren Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, sollte die aktuelle Situation eine Warnung sein. Es scheint zum aktuellen Zeitpunkt äußerst sinnvoll zu sein, das Thema Immobilienerwerb nicht auf die lange Bank zu schieben. Besser jetzt kaufen und von niedrigen Immobilienpreisen profitieren als später das Nachsehen zu haben. Außerdem befinden sich die Zinssätze für Baufinanzierung auf einem historischen Tief, was wiederum bedeutet, Eigenheime besonders günstig finanzieren zu können.

Posted by Jochen on 10/22 at 09:59 AM
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