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Sonntag, Oktober 03, 2010

Aufgepasst beim Vergleich von Immobiliendarlehen

Wer sich auf der Suche nach einer Immobilienfinanzierung befindet, sollte unter keinen Umständen auf einen Darlehensvergleich verzichten. Heutzutage ist es enorm wichtig, Darlehensangebote von mehreren Geldinstituten einzuholen und diese miteinander zu vergleichen. Nur so ist gewährleistet, dass am Ende auch ein wirklich günstiges Darlehen abgeschlossen wird. Die Zinsunterschiede zwischen den einzelnen Banken sind einfach zu groß, um auf einen Vergleich verzichten zu können.
Beim Vergleichen achten die meisten Interessenten auf den Effektivzins. Dies ist nicht ungewöhnlich, schließlich ist in so gut wie jedem Ratgeber nachzulesen, dass es sich hierbei um den sogenannten Vergleichszinssatz handelt. Allerdings wurden die meisten Ratgeber verfasst, als für die Darlehensgeber noch andere Regeln galten. Was Angebote und Werbung betrifft, so gelten seit diesem Juni neue gesetzliche Regeln. Der Gesetzgeber hat grundlegende Änderungen bewirkt.

Die neuen Vorschriften sollen für einen besseren Schutz der Verbraucher sorgen. Doch was gut gemeint war, hat nur bedingt funktioniert. Gerade im Zusammenhang mit dem Effektivzins gibt es größere Schwierigkeiten. Früher war er an die Zinsbindung gekoppelt, weshalb er über die zu erwartenden Zinskosten in der Tat gut informierte. Heutzutage muss er über die Gesamtkosten der Finanzierung informieren. Dies ist das eigentliche Problem: Weil sich die Zinsmärkte ständig ändern und Baufinanzierungen langen Laufzeiten unterliegen, ist eine solche Vorhersage nur selten möglich. Sollte die Finanzierung über den Zeitraum der Zinsbindung hinausreichen (was fast immer der Fall ist), müssen die Banken mit einem geschätzten Zinssatz kalkulieren, um den Effektivzins berechnen zu können.

Derzeit ziehen viele Banken die aktuellen Marktzinsen heran. Doch wenn zum Beispiel in zehn Jahren ein Darlehen ausläuft und eine Anschlussfinanzierung ansteht, könnten die Marktzinsen sehr viel höher liegen. Folglich wird der Effektivzins verfälscht und wirkt viel zu günstig – theoretisch kann er sogar unterhalb des aktuellen Nominalzinses liegen. Daher sind Interessenten häufig besser damit beraten, beim Vergleichen auf den Nominalzins zu achten. Auf seiner Basis wird später von der Bank die tatsächliche Zinsbelastung ermittelt.

Posted by Jochen on 10/03 at 12:05 PM
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Samstag, Oktober 02, 2010

Drücken Sie beim Immobilienkauf die Maklercourtage

Die Nebenkosten, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen, sind auf gar keinen Fall zu unterschätzen. Im besten Fall werden mindestens 5 Prozent an Nebenkosten (auf Basis des Kaufpreises) fällig – in Abhängigkeit von den jeweiligen Umständen können auch wesentlich höhere Nebenkosten entstehen. Es gibt zwei Faktoren, die zu einem signifikanten Kostenanstieg führen können. Da wäre zum einen die Grunderwerbsteuer, die in einigen Bundesländern nicht mehr 3,5 Prozent sondern 4,5 oder sogar 5 Prozent beträgt. Zum anderen kann die Zahlung einer Courtage bzw. Provision fällig werden, sollte ein Immobilienmakler involviert sein.

Die Höhe der Maklercourtage hängt ganz vom jeweiligen Makler bzw. von dessen Geschäftspolitik ab. Einige Makler geben sich mit einer Courtage in Höhe von 3 Prozent auf Basis des Verkaufspreises zufrieden. Allerdings gibt es auch zahlreiche Immobilienmakler, die 5 Prozent oder sogar noch mehr fordern. In solch einem Fall können sich die Nebenerwerbskosten geradezu verdoppeln: Sollte der Makler auf die Zahlung einer Courtage in Höhe von 5 Prozent bestehen, so fallen insgesamt mindestens 10 Prozent an Nebenkosten an – bei einem Immobilienpreis von 250.000 Euro sind dies immerhin 25.000 Euro.

Solch hohe Nebenkosten sollten eigentlich nicht sein. Um sie zu verringern, bleibt im Grunde nur die Möglichkeit, beim Makler anzusetzen. Sollte ein Immobilienmakler ganze 5 Prozent oder eine noch höhere Courtage fordern, gilt es zu verhandeln. Ab dieser preislichen Region gilt ein Makler als teuer, sodass es sich empfiehlt, direkt an diesem Punkt anzusetzen. Im Endeffekt kann der Makler die Höhe seiner Provision frei bestimmen, weshalb verhandelt werden sollte.

Nun wird so mancher Interessent sagen, dass es ihm oder ihr nicht leicht fällt, Preisverhandlungen zu führen. Dennoch sollte man sich darin versuchen: Viele seriöse Makler, setzen eine Courtage fest, die 3 bis 4 Prozent nicht übersteigt. Dies ist ein gutes Argument, das es zu nutzen gilt. Außerdem ist es immer gut, einen schnellen Abschluss in Aussicht zu stellen: Wenn man dem Makler klarmacht, dass er mit der Transaktion wenig Arbeit haben wird und man einen schnellen Abschluss anstrebt, tun sich Chancen auf, um den Preis zu senken.

Sollten mehrere Immobilienmakler im Spiel sein (was sich beispielsweise mithilfe von Immobilienbörsen im Web sehr gut herausfinden lässt), sollten im Vorfeld die Provisionssätze verglichen werden – erst dann empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme. Bei der telefonischen Kontaktaufnahme bietet es sich an, direkt zu erfragen, wie es um die Courtage bestellt ist bzw. ob ein gewisser Verhandlungsspielraum gegeben ist – dies sollte man unbedingt tun und zugleich darauf achten, dass man sich nicht zum jeweiligen Objekt äußert. Anschließend wählt man den Immobilienmakler, welcher die niedrigste Courtage fordert. Noch besser ist es, den Verkäufer zu ermitteln und so den Makler vollständig zu umgehen. Unter Umständen besteht dann die Möglichkeit, gar keine Courtage entrichten zu müssen.

Posted by Jochen on 10/02 at 09:02 PM
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Aufrüsten von PKV und GKV wegen Pflegezusatzversicherung

Die von der Bundesregierung geplante obligatorische, kapitalgedeckte und individualisierte Pflege-Zusatzversicherung hat bis heute mehr Fragen als Antworten generiert. Auf diese Neuerung bereitet sich aber sowohl gesetzliche (GKV) als auch private Krankenversicherung (PKV) intensiv vor, um beim Start des neuen Massengeschäfts gänzlich dabei sein zu können. „Hier entsteht ein grandioser Zukunftsmarkt mit einmaligen Voraussetzungen“, meint Dr. Wolfgang Havenith, Bereichsleiter bei der Signal Krankenversicherung, auf der Euroforum-Konferenz „PKV im Aufbruch“ zu den Erwartungen der PKV an die neue Pflege-Zusatzversicherung. Die Abteilungsleiterin beim GKV-Spitzenverband, Dr. Monika Kücking, erklärte, dass auch gesetzliche Kassen eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung offerieren können. Noch fehlte es jedoch an eindeutigen Signalen aus der Politik. Gesundheits-Staatssekretär Daniel Bahr (FDP) hatte angekündigt, dass sich eine interministerielle Arbeitsgruppe im Herbst zusammenfinden werde, um im nächsten Jahr einen Gesetzentwurf präsentieren zu können. Staatssekretär Bahr sagte, dass die Bürger mit der neuen Zusatzversicherung nicht überfordert werden dürften. Man sollte die Gesamtbelastung im Auge behalten. Aber die neue Pflege-Zusatzversicherung darf auch nicht zum „Preis von einem Kölsch“ (etwa zwei Euro) im Monat angeboten werden. Einen solchen privaten Einsteigertarif gibt es nun aber bei der Signal, mit dem das Pflegerisiko nach einem Unfall abgedeckt ist. Für das Vorstandsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG (APKV), Christian Molt, dürfte auf der anderen Seite ein monatlicher Beitrag von 30 Euro bereits sehr schwer durchzusetzen sein. Nach einer Studie der Gothaer Krankenversicherung AG wollen 18 Prozent der befragten GKV-Versicherten keine neuen Beitragszahlungen. 21 Prozent empfinden fünf bis unter zehn Euro und 26 Prozent Beiträge von zehn bis unter 20 Euro noch als akzeptabel. Noch höhere Beitragszahlungen würden nur ungefähr ein Drittel der Befragten tragen.

Allianz-Vorstand Molt ist sich sicher, dass sich Zusatzversicherungen in der PKV zur zweiten Säule im Geschäft entwickeln werden. Zwischen GKV und PKV könne es möglicherweise zur Herausbildung einer neuen Dualität kommen, in der jeder seine Talente nutze und sich beide Systeme ergänzten. Der Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, wünscht sich daher eine Weichenstellung bei den Schnittstellen zwischen GKV und PKV. Wichtig sei aber vor allem, was der Versicherte möchte. Zudem präferierten die Versicherten in vielen Fällen Versicherungslösungen aus einer Hand und einem Haus, so Jacobs. Ein privater Kooperationspartner im Hintergrund könne daher für viele gesetzliche Kassen eine Schlüsselrolle spielen. Der Zugang muss möglichst einfach gestaltet werden und zu diesem Zweck solle das System der GKV mit der Nähe zu Millionen Kunden genutzt werden. „Man könnte eine wirklich gute Allianz bauen“, so die einhellige Ansicht.
Staatssekretär Bahr ist für eine staatsferne Verwahrung der über die Pflege-Zusatzversicherung aufzubauenden Kapitalrücklagen. Diese Meinung teilten auch Vertreter von PKV und GKV. Nach Aussagen der GKV-Spitzenverbands-Vertreterin Kücking entscheide am Ende die Politik, jedoch könnten auch die Krankenkassen eine solche kapitalgedeckte Zusatzversicherung offerieren. Diese müssen noch engere Anlagebeschränkungen befolgen als die PKV. Die GKV stehe Kooperationen aufgeschlossen gegenüber, „aber wir wollen nicht nur die schlechten Risiken übernehmen“, so Kücking. Molt hofft, dass der Gesetzgeber bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen GKV und PKV aufstellt. In der Kooperation zwischen APKV und dem Partner KKH-Allianz gibt es immer wieder rechtliche Hürden.

Posted by Saskia on 10/02 at 05:00 AM
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Freitag, Oktober 01, 2010

25 Prozent der Deutschen sorgen nicht vor

Die Ergebnisse von Umfragen zur privaten Altersvorsorge haben fast immer einen unangenehmen Beigeschmack. Die vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) erstellte Studie „Verbraucherschutz durch Vergütungsmodelle im Finanzvertrieb“ wartet jedenfalls mit Zahlen auf, die keinem so recht schmecken dürften, weder der Politik noch der Versicherungsbranche: 40 Prozent der Bürger in den neuen Bundesländern lassen das Thema Vorsorge links liegen. Doch auch im Westen der Republik sieht es nicht viel besser aus.

Die von Canada Life, Standard Life, Stuttgarter Versicherung, Volkswohl Bund und Zurich Versicherung in Auftrag gegebene Umfrage, an der über 2.000 Bundesbürger teilgenommen haben, beweist eindrucksvoll, dass noch viel getan werden muss. Seit Jahren wird mit Nachdruck und Zahlenbeispielen darauf hingewiesen, dass private Altersvorsorge inzwischen unumgänglich geworden ist, um den Lebensstandard auch im Rentenalter halten zu können. Doch angekommen ist die Botschaft längst noch nicht - sonst sähen die Zahlen anders aus. Angesichts des Ergebnisse der Umfrage lassen die Experten keinen Zweifel daran: Die Gefahr der Altersarmut ist in den neuen Bundesländern am größten.

Das ist für die Einwohner der alten Bundesländer kein Grund, sich beruhigt zurückzulegen. Auch hier liegt in puncto Vorsorgebereitschaft noch vieles im Argen. Interessant ist dabei, dass im Westen die betriebliche Altersvorsorge und die private Rentenversicherung bevorzugt werden. „Jeder Dritte Befragte hat einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen“, erklärt das IMWF in einer Pressemitteilung. Im Osten liegt hingegen die staatlich geförderte Riester-Rente mit einem Anteil von 32 Prozent ganz vorne. Insgesamt gibt es bundesweit aber 25 Prozent, die gar nichts unternehmen. Helfen könnte eine professionelle Beratung. Als Ansprechpartner würden dazu vor allem Versicherungsvertreter, Bankberater und Vermittler, eher selten Honorarberater aufgesucht.

Die Ergebnisse der Umfrage, sortiert nach Bundesländern; in Klammern steht der prozentuale Anteil der Einwohner, die sich bislang noch nicht um die private Altersvorsorge oder generell eine finanzielle Vorsorge bemüht haben: Berlin (42 Prozent), Saarland (41), Sachsen-Anhalt (40), Sachsen (40), Thüringen (37), Brandenburg (35), Nordrhein-Westfalen (35), Hamburg (31), Schleswig-Holstein (31), Rheinland-Pfalz (28), Bayern (28), Niedersachsen (28), Mecklenburg-Vorpommern (26), Baden-Württemberg (26), Hessen (19) und Bremen (17).

Posted by Andre on 10/01 at 09:49 AM
AltersvorsorgeLebensversicherungRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink

Signal Iduna mit Autotarif-Ergänzung

Die SIGNAL IDUNA Gruppe hat ihren Autotarif um die Tarif-Variante Kompakt für preissensible Fahrer erweitert. Das jetzt dreistufige Tarifwerk hat einen Öko-Bonus für Fahrzeuge mit geringem CO²-Ausstoß und trägt damit dem gestiegenen Umweltbewusstsein Rechnung.

Die Auto-Police der SIGNAL IDUNA kann in den Tarif-Varianten Kompakt, Optimal und Exklusiv abgeschlossen werden. Unabhängig von der gewählten Tarif-Variante sind immer alle Leistungsmerkmale vorhanden, die auch nach Ansicht unabhängiger Spezialisten eine gute Auto-Versicherung mit Kaskoschutz ausmachen muss. So liegt die Deckungssumme in der Kfz-Haftpflicht bei 100 Mio. Euro. Die Mallorca-Police ist ebenso enthalten wie der grundsätzliche Verzicht auf Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit. Neu ist, dass Schäden durch den Zusammenstoß mit Haarwild oder anderen Wirbeltieren jetzt in allen Tarif-Varianten abgedeckt sind - bislang war das nur in der Tarif-Variante Exklusiv der Fall. Nun ist diese Deckung sogar auf den Zusammenstoß mit Tieren aller Art erweitert worden. Schäden infolge von Marderbissen, aber auch anderen Tierbissen an der Verkabelung sind in der Regel auch versichert - in den Tarif-Varianten Optimal und Exklusiv sogar auch die Folgeschäden bis zu einer Höhe von 500 bzw. 3.000 Euro.

Ebenfalls Teil der Versicherung ist die Neuwertentschädigung für Neufahrzeuge. Der Versicherungsnehmer hat im Schadensfall Anspruch auf den kostenlosen SIGNAL IDUNA- Service. Entscheidet sich der Kunde auch in den Tarif-Varianten Optimal und Exklusiv für die in der Tarif-Variante Kompakt obligatorische Vorteilskasko, kann er mehr als 15% Beitrag für seine Kaskoversicherung einsparen. Zudem trägt die SIGNAL IDUNA für ihn das gesamte Schadensmanagement. Das reicht vom Abholen des beschädigten Wagens durch die Partnerwerkstatt bis zum Wiederbringen nach erfolgter Reparatur. Die Abrechnung erfolgt direkt über die SIGNAL IDUNA.
Beitragsvorteile gibt es bei der SIGNAL IDUNA auch als Belohnung für junge Leute, die schon mit 17 ihren Führerschein machen. Sie können beitragsfrei als zusätzlicher Nutzer im Vertrag der Eltern geführt werden und sammeln auf diese Weise erste Fahr-Erfahrungen in Begleitung. Hat der Jugendliche dann später sein eigenes Auto, profitiert er von diesen Erfahrungen.

Posted by Saskia on 10/01 at 05:37 AM
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