86 Prozent der Bundesbürger bevorzugen das Eigenheim als private Altersvorsorge
Altersvorsorge kann sehr vielschichtig sein, angefangen bei der gesetzlichen Rentenversicherung über die Betriebsrente, Riester-Verträge, Lebensversicherungen und Wertpapiere bis hin zum Eigenheim. Doch in welche der Vorsorgeoptionen haben die Deutschen das größte Vertrauen? Dieser Frage ging die PlanetHome AG nach. Klarer Sieger ist die Immobilie: 86 Prozent aller Teilnehmer der Online-Umfrage bauen für das Alter auf die eigenen vier Wände.
Aus Sicht von Robert Anzenberger, Vorstand von PlanetHome, stellt das Ergebnis der Immobilien-Trendstudie keine Überraschung dar. „Nicht nur in ökonomischen Krisenzeiten wird das Eigenheim als Investment mit langfristig stabiler Wertentwicklung gesehen“, erklärte er. Das scheint für die gesetzliche Rente nicht mehr zu gelten. Sie markiert das Schlusslicht. Nur noch 21 Prozent der Deutschen glauben an die Sicherheit der Rente. Den Verbrauchern sei bewusst, dass sie nur mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge „materiell sorgenfrei leben“ können, heißt es dazu in der Pressemitteilung. Sinnvoll ergänzen ließen sich die private und gesetzliche Vorsorge mit einem Eigenheim. Rentner, die keine Miete zahlen müssen, hätten „monatlich einige hundert Euro mehr zur Verfügung“.
Zum Gesamtergebnis der Umfrage, bei der es schwerpunktmäßig darum ging, welche Möglichkeiten zur Altersvorsorge als geeignet betrachtet werden: Ein „gut“ oder „sehr gut“ erhielten Immobilien (86 Prozent), die betriebliche Altersvorsorge (67 Prozent), private Renten- und Lebensversicherungen (61 Prozent), Riester-Rente (45 Prozent), Anleihen (31 Prozent), Aktien und Aktienfonds (23 Prozent) und die gesetzliche Rente (21 Prozent). Schade ist nur, dass keine weiteren Informationen dazu gegeben werden, wie viele Personen an der Umfrage teilgenommen haben, wie alt sie, welchen Einkommensgruppen sie angehören und auf welcher Seite sie befragt wurden. So steht das Ergebnis im luftleeren Raum und lässt nicht wirklich Rückschlüsse zu.
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