Mittwoch, Mai 10, 2006
Mit der Riester-Rente zum eigenen Haus
Mit dem Wegfall der Eigenheimzulage ist der Kauf einer Immobilie für Bezieher kleinerer Einkommen schwierig geworden. Die Versicherungswirtschaft hat nun Vorschläge für eine Umgestaltung der Riester-Rente vorgelegt, die bei der Finanzierung helfen sollen.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) plädiert für Änderungen bei neuen und bestehenden Riester-Verträgen. Bislang dürfen höchstens 30 Prozent der Sparsumme mit Erreichen des 60. Lebensjahres auf einmal entnommen werden, der Rest muss in Form regelmäßiger Rentenzahlungen fließen. Das wollen die Versicherungen nun ändern und eine vollständige Auszahlung des Betrages auf einen Schlag ermöglichen – allerdings zweckgebunden für die Rückzahlung von noch laufenden Immobilienkrediten.
Eine schuldenfreie Immobilie ermöglicht mietfreies Wohnen im Alter und trägt so entscheidend zum Erhalt des gewohnten Lebensstandards bei. Werden die Vorschläge des GDV Realität, dürften sich deshalb wieder deutlich mehr Menschen für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung entscheiden.
Dienstag, Mai 09, 2006
Um 13.20 wird zurück geschossen
Na, da ist aber einer sauer. Don Alphonso setzt dem Archiv-Blogger Christian Mielke ein Ultimatum.
Sie haben exakt 3 Stunden Zeit, die Inhalte von Blogbar.de von Ihrer ekelhaften kleinen Diebesseite zu nehmen. Sollte das bis um 13.20 Uhr nicht geschehen sein und Sie mir nicht schriftlich zusagen, dass sie in Zukunft nicht weiter meine Urheberrechte verletzen, werde ich Ihnen für die Nutzung meiner Texte die entsprechende Rechnung schicken.
Und warum ist der Herr Alphonso so sauer? Weil er den Christian, genannt “Erich”, Mielke nicht leiden kann. Der “Erich” hat ihm seinen Content geklaut und auf seinem Archiv-Blog veröffentlicht, ohne den Herrn Alphonso vorher um Erlaubnis zu bitten. Und der Herr Alphonso mag Erich auch deshalb noch weniger, weil er früher zusammen mit dem Thomas Promny zur Schule gegangen ist. Das hört sich nicht schlimm an, ist es aber. Denn der Herr Promny ist bekannt für seinen etwas lockeren Umgang mit Content. Es soll sogar Leute geben, die ihn für einen Spammer halten.
Der Thomas Promny ist ein netter Kerl. Er hat dem “Erich” sogar ein eigenes Erich-Blog gestiftet, zumindest deuten die entsprechenden whois Einträge darauf hin. Und weil dem Erich das Bloggen so viel Spass macht und er seine altruistische Ader ausleben wollte, hat er den Thomas gebeten, er solle ihm eine weitere Herausforderung geben. Da hat der Thomas nicht lange gezögert und ihm auch noch das Archiv-Blog zur Verfügung gestellt.
Stimmt das denn alles? Nun ja, das ist natürlich nur geraten. Aber plausibel. Immerhin liegen archiv-blog.de und seo-news.de (dem Thomas sein SEO-Blog) nicht nur beim selben Provider, sie liegen auch auf derselben IP-Adresse und damit auf demselben Server. Das ist schon ein gewisses Zeichen von Nähe. Genau wie die Info vom Telagon Sichelputzer, der auf eine Antwortmail vom “Erich” hinweist, die über “adfire.de” herein kam.
Das unnütziges Archivieren auch juristisch bedenklich ist, zeigt der Beitrag im lawblog. Zudem wird dort heiss diskutiert, eine Kommentar- und Trackbackliste mit 126 Einträgen sagt vieles. So, und jetzt ist es passiert. Der Druck wurde zu gross, die Blogosphäre hat das Blog-Archiv vernichtet: Killer on the Blogsite
PS: Auch Inhalte dieser Website wurden ungefragt Opfer des Archiv-Blogs, insofern trauere ich diesem Archivierungsservice keine Träne nach.
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Gerald on 05/09 at 10:41 AM
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Donnerstag, Mai 04, 2006
EU-Vermittlerrichtlinie
Im Versicherungsblog wird unter dem Titel EU-Vermittlerrichtlinie: Was lange währt wird endlich gut darauf hingewiesen, dass gestern das Kabinett den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Entwurf zur Umsetzung der EG-Versicherungsvermittler-Richtlinie beschlossen hat. Mit dem Gesetz soll der bislang frei zugängliche Beruf des Versicherungsvermittlers neu geregelt werden. Weiter Infos und zusätzliche Dokumente sind über die Pressemitteilung des BMWI zu finden.
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Gerald on 05/04 at 05:35 PM
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Donnerstag, April 27, 2006
Lebensversicherung soll transparenter werden
Im vergangenen Jahr stärkte das Bundesverfassungsgericht Lebensversicherungskunden den Rücken. Nun will die Branche mit einer eigenen „Transparenz-Offensive“ noch ein paar Schritte weiter gehen.
Die Karlsruher Richter entschieden, dass der Rückkaufswert bei vorzeitiger Kündigung einer Police mindestens 50 Prozent der eingezahlten Beiträge ausmachen müsse. Viele Kunden, die in den vergangenen Jahren weniger von ihrer Versicherung bekamen, erhielten durch den Richterspruch das Recht, Nachforderungen an die Assekuranzen zu stellen.
Zudem arbeitet das Bundesjustizministerium an einem neuen Versicherungsrecht, das die geltenden, teilweise mehr als 100 Jahre alten Bestimmungen ersetzen und ergänzen soll. Da wollte auch die Versicherungsbranche nicht länger zurückstehen und präsentierte kürzlich eine eigene „Transparenz-Offensive“. Darin versprechen die Versicherungsunternehmen, ihre Kunden fortan jährlich über den aktuellen Rückkaufswert ihrer Policen zu informieren. Vor allem bei einer Kündigung in den ersten Jahren sollen die Versicherten nicht mehr so herbe Verluste erleiden wie oftmals in der Vergangenheit.
Zudem soll ein größerer Teil der so genannten „stillen Reserven“ den Kundenkonten gutgeschrieben werden, was die Rendite unterm Strich deutlich erhöhen könnte.
Experten rechnen damit, dass dank der neuen und transparenteren Regeln die Nachfrage nach Lebensversicherungen noch weiter steigen könnte. Allein im Jahr 2005 wurden rund acht Millionen neue Verträge abgeschlossen.
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Stephan on 04/27 at 09:20 PM
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Mittwoch, April 26, 2006
Versicherungsvergleich Online - LIVE
Im seinem Versicherungsblog berichtete Hellmuth Hofer vor zwei Wochen, dass er nun wirklich eine Beratung zur PKV live anbieten würde. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen entgeht man dadurch den leidigen Diskussionen um sogenannte Online Versicherungsvergleiche, zum anderen gibt man den Kunden maximale Transparenz und hat individuelle Betreuungsmöglichkeiten.
Die Live-Beratung erfolgt mit Hilfe einer Software der Firma Netviewer GmbH und ist VeriSign-zertifiziert. Damit ist sichergestellt, dass es sich um die Original-Software handelt. Der Datenverkehr erfolgt verschlüsselt und wird mit einer zufällig generierten und per Email versandten Session-ID vor Fremzugriffen geschützt. Hellmuth Hofer ist damit wohlmöglich der erste Versicherungsmakler, der sich PKV Online Berater nennen darf.
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Gerald on 04/26 at 09:18 PM
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Dienstag, April 25, 2006
Reiserücktrittsversicherung kann viel Geld sparen
Wer einen gebuchten Urlaub aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten kann, bleibt in der Regel auf hohen Stornokosten sitzen – es sei denn, er hat rechtzeitig eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen.
In den schönsten Wochen des Jahres möchte man das Leben so richtig genießen, es soll einem an nichts fehlen. Deshalb sind viele Urlauber auch bereit, für ein luxuriöses Hotelzimmer oder ein schönes Ferienhaus etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Doch problematisch wird es, wenn man sich zum Beispiel eine Woche vor dem gebuchten und bezahlten Tauchurlaub das Bein bricht und die Reise deshalb nicht antreten kann. In den Verträgen mit den Reiseveranstaltern sind standardmäßig hohe Stornogebühren vereinbart, die umso höher ausfallen, je näher der Reisetermin rückt. Bei einer Stornierung ein paar Tage vor dem Abflug bekommt man vom Reisepreis häufig fast nichts mehr zurück – und wird gleich doppelt bestraft: Man kann nicht in den Urlaub fliegen, und das Geld ist trotzdem weg.
Wer ein paar Euro für eine Reiserücktrittsversicherung ausgibt, kann sich diesen Ärger ersparen. Denn in Fällen wie dem genannten Beispiel springt die Versicherung ein und übernimmt die Stornokosten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Versicherte ein ärztliches Attest vorweisen kann.
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Stephan on 04/25 at 08:08 AM
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Dienstag, April 18, 2006
Pauschaler Krankenversicherungsbeitrag bei freiwillig Versicherten
Auf Abseits.de wird schon seit über vier Jahren ein Weblog namens Gastgewerbe Gedankensplitter betrieben, dass mehr als nur ein Gastronomie Blog ist. Das Motto des Blogs spiegelt sich in dem Motto der Website wider: “Abseits.de vernetzt Gastronomen und Hoteliers, hilft Existenzgründern, empfiehlt sich Bierliebhabern, unterstützt Webmaster, wird herausgegeben vom Café Abseits in Bamberg und finanziert sich durch den Verkauf von Fachbüchern für die Gastronomie, Kunstkalender und Anzeigen.”
Jetzt habe ich gerade einen Beitrag entdeckt, der auch zu unserem Themenumfeld passt. Ein Beitrag zum Thema Krankenversicherungen: Pauschaler Krankenversicherungsbeitrag bei freiwillig Versicherten
Übt ein freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenversicherung Versichter ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis aus, wird in diesem Nebenjob ein pauschaler Krankenversicherungsbeitrag fällig: “Krankenversicherungsbeitrag ist auch für zusätzlichen Minijob fällig”, in: Foerderland.de vom 12. April 2006.
Am schönsten ist die Anmerkung dazu:
Bei privat Krankenversicherten entfällt dieser pauschale Krankenversicherungsbeitrag. Deshalb sollten Sie bevorzugt solche geringfügig Beschäftigten einstellen, die privat versichert sind, z.B. studierende Kinder von Selbständigen oder Beamten oder besserverdienende Arbeitnehmer, die privat krankenversichert sind. Sie sparen dabei im Vergleich zu gesetzlich Krankenversicherten den pauschalen Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von 12% vom Bruttolohn, ab 1. Juli 2006 noch mehr.
Die besten Argumente liefert immer noch das Leben :)
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Gerald on 04/18 at 03:43 PM
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Donnerstag, April 06, 2006
Blogger Rechtsschutzversicherung
In den letzten Monaten ist viel passiert in Blogostan. Angefangen hat es fast zeitgleich mit dem Sozialgericht Bremen und der Behördenpost an den Shopblogger Björn Harste sowie dem Vater von Heidi Klum mit seinen markenrechtlichen Ansprüchen gegen den Werbeblogger Patrick Breitenbach.
Noch am selben Tag hat Nico Lumma (halb im Scherz) den Begriff der Rechtsschutzversicherung für Blogger aufgeworfen und Udo Vetter hat die Sache mit seinem Artikel Blogger-Rechtsschutz bekannt gemacht. Als dann Sandra quasi elfengleich ihren Aufruf tätigte, fand sie viel Zuspruch und ich hatte die leise Hoffnung, es könnte sich etwas daraus entwickeln. Doch irgendwie zündete die Idee nicht richtig und es wurde wieder ruhig um die Sache.
Doch die Ruhe in der Blogosphäre hielt nicht lange an. Denn abgemahnt wird zwar nicht immer, aber immer öfter. Dank nicht immer geschickter Vorgehensweisen haben Firmen wie Euroweb, Transparency International und FlyerPilot für grossen Unterhaltungswert in der Blogosphäre gesorgt und einen ansehnlichen Teil der Blogger-Welt gegen sich aufgebracht. Man gibt sich solidarisch. Im Fall des Supernature Forums wurden bis jetzt schon ca. 15.000 Euro eingesammelt, um damit eine entsprechende Gegenklage finanzieren zu können.
Im Rahmen der Diskussionen haben einige Blogger sich weitere Gedanken gemacht oder versicherungsrechtliche Recherche betrieben. Im Artikel Rechtsschutzversicherung für Blogger Teil 2 liest sich das Ganze ziemlich ernüchternd, momentan scheint kein Versicherer wirklich erpicht darauf zu sein, dem gemeinen Blogger zu seinem Recht zu verhelfen. An anderer Stelle fallen Hinweise auf spezielle Policen für Journalisten wie z.B. dem ARAG Presse-Rechtsschutz oder auf die Rechtsschutzordnung des Deutschen Journalisten Verbandes oder auf ein eventuelles Einspringen einer Berufshaftpflichtversicherung. Die normale Rechtsschutzversicherung hingegen hilft selbst bei integriertem Internet-Rechtsschutz nicht weiter.
Der vielversprechendste Ansatz scheint mit zur Zeit die Bloggerwehr gegen Abmahner von Ralph Segert zu sein:
Lasst uns eine Gruppe gründen, ein Treffen organisieren, um ernsthaft darüber zu diskutieren, wie sich Blogger organisieren können, um sich gegen voreilige und dreiste Firmen, Kanzleien und Justiziare angemessen und schnell wehren zu können. Eine wie auch immer geartete Organisierung, die Mitgliedern einen nicht zu übersehenden Button mit Text für das Impressum bereitstellt, um juristische Unterstützung bei Abmahnungen deutlich zu machen.
Immerhin hat Ralph mit abmahn.info schon einen passenden Domainnamen gefunden und seit Kurzem sogar ein Abmahn-Wiki dort eingerichtet, so dass bei entsprechender Begeisterung und Teilnahme-Willigkeit der übrigen Blogger, dort eine Plattform gegen den Abmahnwahn entstehen könnte, mit Infos zu Urteilen und Rechtsgrundlagen, mit Ideen und Gedankenaustausch-Möglichkeiten, mit Treffen in virtuellen oder realen Räumen und mit genügend Geld ausgestattet, um den Schutz seiner Mitglieder vor böswilligen Abmahnjunkies zu gewährleisten. Wäre doch nett, wenn so etwas tatsächlich passieren würde.
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Gerald on 04/06 at 02:15 AM
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Montag, März 27, 2006
Pleiten, Pech und Pannen beim Reifenwechsel
Beim Werbeblogger gibt es eine interessante Mischung aus Pleiten, Pech und Pannen im Zusammenhang mit platten Reifen und dazugehörigen Pannen zu bewundern. Der Beitrag Leben ohne Wagenheber verweist auf einige witzige Goodyear Werbespots, die dem Betrachter auf hintergründige Art und Weise die Gefahren beim Reifenwechsel vor Augen führen sollen. Am härtesten ist jedoch der Hinweis auf das antike “Der siebte Sinn” Video, bei dem ich mich allen Ernstes frage, ob das am 1. April gesendet wurde oder ein Stückchen Zeitgeschichte darstellt ;-)
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Gerald on 03/27 at 12:56 PM
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Donnerstag, März 23, 2006
Versicherungsbeiträge als Sonderausgaben: Steuerliche Höchstgrenze verfassungswidrig?
Das Bundesverfassungsgericht könnte dafür sorgen, dass privat Krankenversicherte ihre Beiträge künftig in voller Höhe von der Steuer absetzen können.
Bislang gibt es für die so genannten Sonderausgaben eine Höchstgrenze, bis zu der gezahlte Beiträge auf das Einkommen angerechnet werden dürfen. Zahlungen an die private Krankenversicherung, die über diesen Betrag hinausgehen, können hingegen steuerlich nicht geltend gemacht werden – ein Problem vor allem dann, wenn der Alleinverdiener privat versichert ist und zusätzliche Policen für Ehepartner und Kinder finanzieren muss.
Der Bundesfinanzhof hat in der geltenden Praxis einen Verstoß gegen die Verfassung erkannt. „Existenznotwendige Aufwendungen“ müssten „steuerlich geschont“ werden, entschieden die Richter. Und dazu zähle ohne Zweifel ein ausreichender Krankenversicherungsschutz für die Familie.
Nach dem eindeutigen Votum des Bundesfinanzhofes liegt die Sache nun dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vor.
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Stephan on 03/23 at 10:09 AM
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Freitag, März 17, 2006
Zahnersatzzusatzversicherung für bessere Leistungen
Kassenpatienten, die beim Zahnarzt mehr als nur preiswerte Standardlösungen bekommen wollen, können eine Zahnersatzzusatzversicherung abschließen.
Ein strahlendes Lächeln und schöne, gesunde Zähne wünschen sich die meisten Menschen. Doch vielfach ist die medizinische Versorgung im Zahnbereich nicht optimal. Das gilt vor allem dann, wenn Zahnersatz fällig wird. Im Zuge der Gesundheitsreform wurde nämlich vor einiger Zeit der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zusammengestrichen.
Seither zahlen die Kassen nur noch vergleichsweise preiswerten Zahnersatz, zudem stiegen die erforderlichen Zuzahlungen durch den Patienten. Doch damit muss sich niemand einfach abfinden, denn es gibt eine Alternative: eine private Zahnersatzzusatzversicherung. Diese Police kann man bei gesetzlichen ebenso wie bei privaten Krankenversicherungen abschließen, ihre Leistungen ergänzen das Angebot der gesetzlichen Kasse. So werden beispielsweise aufwendigere Behandlungen bezahlt, und der Eigenanteil sinkt. Auf diese Weise kann sich eine Zahnersatzzusatzversicherung mit ihren vergleichsweise niedrigen monatlichen Beiträgen sehr schnell bezahlt machen.
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Stephan on 03/17 at 10:04 AM
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Mittwoch, März 15, 2006
Warnung vor höheren Krankenkassenbeiträgen
Die Techniker Krankenkasse (TK) schlägt Alarm: Wenn die Bundesregierung nichts unternehme, seien Beitragssteigerungen im Jahr 2007 unvermeidlich.
Als Gründe für die erwarteten Finanzprobleme führt die Kasse vor allem die sinkenden Bundeszuschüsse und die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer an. Allein die Mehrbelastungen durch diese beiden Faktoren beziffert die TK auf rund vier Milliarden Euro, Steigerungen bei den Arzneimittelausgaben sind noch gar nicht eingerechnet.
Allein die vier Milliarden Euro jedoch würden bereits eine Anhebung der Beiträge um etwa 0,4 Prozentpunkte erforderlich machen – ein denkbar schlechtes Signal für den Arbeitsmarkt, weil auf diese Weise die Lohnnebenkosten weiter steigen würden.
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Stephan on 03/15 at 10:04 AM
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Schon 5,6 Millionen Riester-Renten
In den Augen von Sozialminister Franz Müntefering (SPD) ist die Riester-Rente ein Erfolgsmodell. Bislang wurden 5,6 Millionen Verträge abgeschlossen.
Allein in den vergangenen beiden Jahren, so rechnet der Vizekanzler vor, seien rund 1,5 Millionen Riester-Policen neu hinzugekommen. Sorgen bereitet dem SPD-Politiker allerdings, dass vor allem einkommensschwache Menschen noch immer gar nichts oder viel zu wenig für ihre Altersvorsorge tun. Eigene Sparanstrengungen, so wünscht sich Müntefering, sollten „eine gewisse Selbstverständlichkeit“ werden.
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Stephan on 03/15 at 10:03 AM
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Montag, März 13, 2006
Haftpflichtversicherung für Vermieter
Wenn man einen Schaden verursacht, ist man mit einer privaten Haftpflichtversicherung gut gegen die finanziellen Folgen geschützt. Für Vermieter reicht eine solche Police allerdings nicht aus.
Wer eine Wohnung oder ein ganzes Haus vermietet, der sollte eine Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließen. Sie ist der richtige Ansprechpartner für Haftungsfragen rund um die Immobilie. Viele Schäden können ohne aktives Verschulden des Eigentümers auftreten:
Ein starker Wind (nicht:Sturm, hier liegt höhere Gewalt vor und schliesst eine Haftung aus) lässt Ziegel vom Dach fallen oder einen auf dem Grundstück stehenden Baum umknicken, im Winter droht die Gefahr von Dachlawinen. Durch diese und viele andere Unglücksfälle können beispielsweise parkende Autos beschädigt, aber auch Menschen verletzt werden. Sind Gegenstände betroffen, muss „nur“ die Reparatur bezahlt werden. Werden jedoch Passanten in Mitleidenschaft gezogen, können Schmerzensgeld- und im schlimmsten Fall sogar Rentenzahlungen fällig werden. Diese finanziellen Verpflichtungen werden von der Grundbesitzerhaftpflichtversicherung übernommen
Wer eine Immobilie besitzt, die er ausschließlich selbst nutzt, der kann auf eine derartige Police in der Regel verzichten. Mögliche Schäden sind normalerweise durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt – zur Sicherheit sollte man jedoch einen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen oder seinen Versicherungsberater fragen.
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Stephan on 03/13 at 11:13 AM
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Das „Ferienhaus auf Rädern“ richtig versichern
Wie für alle anderen Fahrzeuge muss man auch für Wohnmobile eine Haftpflichtversicherung abschließen. Doch das „rollende Ferienhaus“ braucht einen umfassenderen Schutz.
Wenn man einmal die Werte addiert, die sich im Inneren eines Wohnmobils oder Campinganhängers befinden, kommt man schnell auf stolze Summen. Küchengeräte, Stereoanlage, Fernseher und einiges mehr – viele Camper wollen auch im Urlaub nicht auf den gewohnten Komfort verzichten.
Damit diese Wertgegenstände und mit ihnen die gesamte Einrichtung geschützt sind, braucht man eine umfassende Wohnmobilversicherung. In Bezug auf den Leistungsumfang gleicht sie der Hausratversicherung. Das bedeutet: Sie deckt Schäden ab, die zum Beispiel durch Einbruch-Diebstahl, Sturm und Hagel, Blitzschlag oder Wasserrohrbruch entstehen. Wichtig: Nach einer Versicherung gegen Hochwasserschäden muss man bei vielen Gesellschaften gesondert fragen. Anbauten, die zum Wohnmobil oder –anhänger gehören, sind hingegen regelmäßig mitversichert. Das gilt für Vorzelte und Markisen ebenso wie für eine Satellitenschüssel auf dem Dach.
Eines jedoch muss man auf jeden Fall beachten: In fast jedem Versicherungsvertrag findet sich ein Hinweis darauf, dass der Camper sein Mobilheim auf einem offiziellen Campingplatz abstellen muss, um vollen Versicherungsschutz zu genießen. Wer also „wild“ am Straßenrand oder auf einer Wiese campt, der bleibt auf möglichen Schäden sitzen.
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Stephan on 03/13 at 10:29 AM
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