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Mittwoch, März 18, 2009

Alle unter einem Dach: Mehrgenerationen-Häuser

Mit den Kommunen in Kooperation ist theoretisch viel zu schaffen; auch tragfähige, weil nachbarliche Netzwerk, die sich am demografischen Wandel orientieren. Da macht es Sinn, dass aktuell Vertreter aus Politik, Verbänden und Kirchen in Berlin darüber diskutierten (März 2009), wie sich die Städte und Gemeinden der Herausforderungen des demografischen Wandels stellen und sie diese meistern können.

Unter dem Motto ‘Zukunftsfähige Strukturen für alle Generationen. Impulse aus dem Aktionsprogramm Mehrgenerationen-Häuser” bot sich eine Plattform, um Ideen, Inhalte und Fachaustausch zu vernetzen.
Unter anderem geht und ging es darum, wie der ländliche Raum und wie die Ballungsräume die Balance von Familien- und Erwerbsleben herausfordern; begleitet vom Thema der Pflege und der Betreuung älterer Menschen.

So gelten “Mehrgenerationenhäuser” für die Kommunen als unentbehrlich, so die Haltung im Bundesministerium für Familie und Senioren. Hierzu sind familienfreundliche Rahmenbedingungen ganz maßgeblich vor Ort
zu entwickeln. Während der vergangenen drei Jahre nach dem Start des Aktionsprogramms sind Planung und Realisation von Mehrgenerationenhäuser schon gut in den Kommunen angenommen worden.  Alle an Orten, an denen sich Menschen aller Generationen begegnen, sie voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Viele Alters-Profis am Werk

Wirkt der demografische Wandel auf nahezu alle Bereiche des Lebens, so kennzeichnet er damit auch die Arbeit und die Wirtschaft, die Bildung und die Kultur, das Wohnen, die sozialen Beziehungen und die soziale Sicherung.
Dies zu bewältigen und zu harmonisieren kann über Mehrgenerationenhäuser und deren Beitrag zur kommunale Infrastruktur geschaffen werden.
Das Bundesfamilienministerium hat das Aktionsprogramm “Mehrgenerationenhäuser” 2006 gestartet. Heute zählt man bundesweit 500 Häuser. Beruflich geschulte Kräfte arbeiten in hoher Akzeptanz mit engagierten den Freiwilligen zusammen.
Durch ihre Arbeit werden regionale Netze geknüpft, von denen auch lokale Unternehmen, die Regionen und jeweils das Bundesland profitieren.
Über fünf Jahre erhält jedes Haus jährlich 40.000 Euro. Insgesamt werden auch 200 der 500 Häuser im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser auch vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Weitere Informationen unter www.mehrgenerationenhaeuser.de

Posted by wob. on 03/18 at 08:11 AM
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