Altbauten nur schwer versicherbar
Alte Häuser haben vielleicht Charme und sind hübsch hergerichtet. Dafür fehlt ihnen häufig die moderne Finesse und Sicherheit, ganz einfach weil die Standards vor 50 oder mehr Jahren völlig anderen Vorschriften folgten. Das erweist sich für viele Besitzer von Altbauten heute als Problem. Sie haben es sehr schwer, ihren Besitz zusätzlich gegen Elementarschäden wie Hochwasser zu versichern. Betroffen sind vor allem Häuser, die noch vor 1950 errichtet wurden. Darauf hat jetzt der Bund der Versicherten hingewiesen.
Demnach sind in erster Linie Bauweise und auch der Zustand des Gebäudes ausschlaggebend für die Entscheidung der Gebäudeversicherung. Gleiches gilt für die Lage. Steht das Haus in einer Region, die als hochwassergefährdet eingestuft ist und schon mehrmals überflutet wurde, lehnen die Versicherungen dankend ab. Sie überprüfen vorher ganz genau, ob und in welchem Umfang bereits Schäden aufgetreten sind.
Wird die Gebäudeversicherung nicht gänzlich abgelehnt, müssen Hausbesitzer allerdings damit rechnen, dass sie Risiko-Zuschläge zahlen oder sich mit einer höheren Selbstbeteiligung einverstanden zeigen sollen. Manchmal wird auch die Renovierung des Gebäudes gefordert. In Hochwassergegenden muss dann ein Rücklaufventil eingebaut werden.
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