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Freitag, Mai 12, 2006

Altersvorsorge: Beratung ist Trumpf

Lebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Sparpläne – Möglichkeiten, für später vorzusorgen, gibt es viele. Um die optimale Mischung aus den verschiedenen Instrumenten zu finden, sollte man sich kompetent beraten lassen. Die Altersvorsorge ist wichtiger denn je.

Es gibt kein Schema, das für jeden gleich sinnvoll ist. Vielmehr spielen wichtige Faktoren wie das Lebensalter, Anlageerfahrungen und die Risikobereitschaft eine Rolle. Als Faustregel gilt: Je näher man dem Rentenalter kommt, desto risikoärmer sollte die Geldanlage sein. Wer hingegen am Anfang des Berufslebens steht, der kann durchaus zu einem größeren Teil zum Beispiel auf Aktienfonds setzen, auch fondsgebundene Lebensversicherungen sind vielfach eine gute Wahl.

Eine fachliche Beratung bieten viele Versicherungsexperten, auch bei der Hausbank findet man in der Regel einen Ansprechpartner. Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass tatsächlich eine individuelle Beratung stattfindet, dass mögliche Risiken einzelner Anlageinstrumente genannt und auch die Kosten wie Gebühren, Provisionen etc. detailliert aufgeschlüsselt werden.

Posted by Stephan on 05/12 at 08:46 AM
VersicherungenAltersvorsorge • Kommentar(e): (2) • Trackbacks (0) • Permalink
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Hallo,

gibt es eine Faustregel, wieviel Prozent des Nettoeinkommens in die Altersvorsorge investiert werden sollte?

Gruß
Sabine

Eine Faustregel wäre nicht sinnvoll, da es natürlich davon abhängt, welche Ziele man für sein Rentenalter hat, besonders aber davon, wieviel Zeit bis dahin noch verbleibt.

Ein sehr junger Mensch kann sicher mit 5-10 % seines Nettoeinkommens im Laufe der nächsten 40 oder 45 Jahre ordentlich etwas aufbauen, jemand dem nur noch zehn Jahre bis zur Rente bleiben und der nun erst anfängt, sich darüber Gedanken zu machen wird auch mit 30 %  seines Nettoeinkommens nur noch Schadensbegrenzung betreiben können.

Neuerdings bekommt man ja einmal jährlich einen Bescheid vom Rententräger, aus dem
hervorgeht, was man von staatlicher Seite zu erwarten hat. dann sollte man kalkulieren, wieviel Geld (xy %) vom Netto man wohl brauchen wird. Das hängt stark von den persönlichen Wünschen, Zielen und der Einstellung zum Alter ab. In jedem Fall wird es eine Lücke geben, die dann geschlossen werden sollte. Oft ist es in der praxis so, dass die so ermittelte Zielvorgabe so hoch ist, dass sie den maximal vertretbaren monatlichen Aufwand übersteigt. Pauschal lässt sich das eben leider nicht beantworten. Aber pauschal kann man wohl sagen, dass es heute für die meisten Menschen mit 100 oder 150 € monatlichem sparbeitrag nicht getan ist, um einen sonnigen Ruhestand zu gewährleisten.

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