Am 13. März ist Rauchmeldertag
Dass der Rauchmeldertag auf einen Freitag, den 13., fällt, mag als Omen ausgelegt werden. An der Bedeutung der Brand-Alarmsysteme, die allzu oft unterschätzt werden, ändert das nichts. Sie retten Leben. Würden Rauchmelder flächendeckend zur Pflicht, hätten nach Schätzung von Experten 50 Prozent der bisherigen Todesopfer überlebt.
Denn die größte Gefahr bei Bränden ist der Rauch. Kohlendioxid und Kohlenmonoxid wirken bereits nach einigen Atemzügen, führen zu Ohnmacht und Rauchvergiftung. Ehe man überhaupt merkt, dass es brennt, ist es dann meist schon zu spät. „Deshalb sollte jeder Haushalt Rauchmelder anschaffen. Sie schlagen bei Rauchmeldung sofort Alarm“, empfiehlt René Conrad von der AXA. Vorgeschrieben sind die Systeme in Neubauten bisher nur in Hessen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Thüringen und dem Saarland.
Am Preis sollte es nicht liegen, dass nur wenige Haushalte Rauchmelder installiert haben. Qualitätsgeprüfte Geräte gebe es, so die Pressemitteilung der Versicherung, bereits ab fünf Euro. Die Axa weist gleichzeitig darauf hin, dass sie bei einer Feuerversicherung bis zu sieben Prozent Rabatt einräumt, wenn sich der Kunde für das Alarmsystem entscheidet. Bei 200.000 Bränden mit 600 Todesopfern jährlich sind Rauchmelder allerdings auch ohne Nachlass auf die Versicherungsprämie eine lohnende Investition in die eigene Sicherheit.
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