Am Tag der Jugend auch ans Alter denken
Dass am internationalen Tag der Jugend (12. August) das Alter und die private Vorsorge im Mittelpunkt stehen werden, ist eher unwahrscheinlich. Ganz sollten diese Themen allerdings nicht ausgeblendet werden. Schließlich geht es in beiden Fällen um die Zukunft, und die kann man, zumindest in finanzieller Hinsicht, schon heute gestalten. Deshalb weist die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) erneut darauf hin, „wie wichtig es heutzutage ist, schon im Jugendalter mit der privaten Altersvorsorge zu starten“.
Dessen scheinen sich die 15- bis 25-Jährigen durchaus bewusst zu sein. Im Rahmen einer Jugendstudie bejahten 65 Prozent die Frage, ob früh damit begonnen werden müsse, für das Rentenalter vorzusorgen. Das Problem, das auch bei dieser Studie wieder deutlich wurde: Viele – und das betrifft längst nicht nur die Jugend – wissen zu wenig über Produkte wie die Riester-Rente. Diese Wissenslücken müssen über kurz oder lang geschlossen werden. Experten raten daher schon seit Jahren dazu, dem Thema Finanzen bereits in der Schule ein paar Stunden einzuräumen. Noch ist allerdings nicht viel passiert und gibt es nur wenige Initiativen, die das nötige Wissen vermitteln, zum Beispiel „Altersvorsorge macht Schule“.
Den Jugendlichen kann nur ans Herz gelegt werden, sich selbst schlau zu machen und der Riester-Rente dabei etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Sie ist das Produkt, zu dem gerade jungen Menschen immer wieder geraten wird. Da macht die Deutsche Vermögensberatung keine Ausnahme. „Eine gute Altersvorsorge-Lösung für Auszubildende und Berufseinsteiger ist die Riester-Rente“, betont der Chefvolkswirt der DVAG, Dr. Ralf-Joachim Götz. Es sei vielleicht nicht „cool“, früh mit dem Sparen zu beginnen, dafür müsse man im Alter nicht frieren. Dass auch der Staat ein paar Euro zuschieße, 154 Euro als Grundförderung, 200 Euro als einmaligen Bonus für alle unter 25 Jahren und später vielleicht die Kinderzulage in Höhe von 300 Euro, mache dieses Rentenmodell gerade für Früheinsteiger so interessant.
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