Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Freitag, November 18, 2011

Anleger kehren Investmentfonds den Rücken

Die Depots lichten sich: In Krisenzeiten schwindet das Vertrauen der Anleger in Investmentfonds, Aktien und Zertifikate. Die Wertpapiere werden abgezogen und das Kapital in sicherere Anlageformen umgeschichtet. Aktuell ist es wieder einmal so weit. Eurokrise, Schuldenkrise und Schuldenschnitt wirken sich spürbar auf das Anlageverhalten aus. Für die Fondsgesellschaften ist es, so die „Welt“, das „schlimmste Jahr seit 2008“. Nach Aussage der ascent AG sind in Deutschland mittlerweile mehr als 11.000 Investmentfonds zugelassen. Doch die Angst geht um.

Belegen lässt sich diese Einschätzung mit nackten Zahlen. Im August wurden Investmentfonds im Wert von fünf Milliarden Euro zurückgegeben. Der September macht mit einem Negativ-Volumen von 2,8 Milliarden Euro auch keine Hoffnung auf Besserung. Dafür ist die Angst vor Verlusten zu groß. Das bekommt die gesamte Branche zu spüren, ob nun mit Fonds oder mit Zertifikaten gehandelt wird. Dabei ist das Geldvermögen der Deutschen aktuell so hoch wie nie. 4,93 Billionen Euro nennen die Bundesbürger ihr Eigen. Nur, dass sie ihr Geld nicht mehr in Wertpapiere, sondern lieber in Tagesgeld, Gold und Immobilien stecken.

Besonders betroffen von der gereizten Stimmung sind sämtliche Investmentfonds, die auch nur ansatzweise mit Europa zu tun haben. Die Diskussion um den Euro sowie die Probleme in Griechenland und Italien nehmen direkt Einfluss auf die Anlageentscheidungen. Während Europa-Aktienfonds im August Abgänge in Höhe von 1,6 Milliarden verzeichneten, stiegen die Zuflüsse in Deutschland-Aktienfonds um etwa den gleichen Betrag. „In Krisen-Zeiten folgen die Bundesbürger einem alten Reflex und investieren lieber in der Heimat“, sagt die „Welt“.

Die Idee, auf Gold, Silber und Immobilien zu setzen, ist sicherlich nicht falsch, birgt aber die gleichen Risiken wie die Fondsanlage. Denn Kurs- oder Preisschwankungen lassen sich nie ausschließen. Deshalb raten die Experten, auch in Krisenzeiten die Grundregeln der Geldanlage zu beherzigen. Heißt: Das Kapital sollte möglichst breit auf verschiedene Vermögenswerte gestreut werden, damit auch in Aktien und Investmentfonds. Dadurch werde das Verlustrisiko besser verteilt, erklärt Andreas Beck, Leiter des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) aus München.

Posted by Gerald on 11/18 at 03:43 AM
News • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?