ARAG und Vienna Insurance Group planen gemeinsames Geschäftsmodell
Die ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs AG hat über eine Tochtergesellschaft zwar schon seit längeren eine Dependance in Österreich, von der aus auch Zentral- und Osteuropa betreut wird, möchte ihre Aktivitäten aber noch weiter forcieren. Ein strategischer Partner, der sich durchaus interessiert zeigt, ist auch schon vorhanden: Die Wiener Städtische Versicherung AG, die international als Vienna Insurance Group ihre Fäden zieht.
In trockenen Tüchern ist derzeit noch nichts, dafür wird rege miteinander gesprochen und zeigt sich zumindest die ARAG auskunftsfreudig. Nachdem erste Informationen durchgesickert waren, bestätigte Unternehmenssprecher Klaus Heiermann jetzt, dass man sich in ersten Verhandlungen befinde. Erörtert werde ein gemeinsames Geschäftsmodell für Österreich und die Zusammenarbeit in Osteuropa, das auch in der Versicherungsbranche als Wachstumsmarkt und damit lukratives Ziel gilt. Insider gehen davon aus, dass die ARAG und die Vienna Insurance Group ihr Geschäft im Bereich der Rechtsschutzversicherungen zusammenlegen werden.
Analysten sehen die ARAG als guten Partner und beschreiben die Bestrebungen beider Unternehmen mit: „Das Ganze hat Fantasie.“ Immerhin handelt es sich bei dem im Privatbesitz befindlichen Versicherer um eine echte Größe in Sachen Rechtsschutz. 1,3 Milliarden Euro beträgt das Prämienvolumen und macht die ARAG zu einem der weltweit größten Rechtsschutzversicherer.
